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Sachlich richtig Archiv

86 Episoden
54 Minuten
In dieser Folge von Sachlich richtig begrüßen wir Dr. Uwe Krüger von der Universität Leipzig. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Journalismus am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft und Forschungskoordinator des Zentrums Journalismus und Demokratie (JoDem).

Gemeinsam sprechen wir über zentrale Themen rund um Medienvertrauen, Elitenkritik und die Rolle des Journalismus in der Demokratie. Ausgangspunkt sind Dr. Krügers vielbeachtete Bücher „Meinungsmacht“ und „Mainstream: Warum wir den Medien nicht mehr trauen“. Wir diskutieren:

Wie eng sind Journalisten mit Eliten aus Politik und Wirtschaft tatsächlich verflochten?

Was bedeutet es für die Meinungsvielfalt, wenn sich Berichterstattung an einem „Mainstream“ orientiert?

Welche strukturellen Probleme gibt es in deutschen Leitmedien?

Ein besonderer Fokus liegt auf seiner aktuellen Studie „Von Lügenpresse und abgehobenen Eliten. Journalismus- und Demokratievertrauen in Sachsen“. Wir fragen:

Was war der Auslöser für diese Untersuchung?

Welche Ergebnisse überraschen – und welche bestätigen bekannte Tendenzen?

Was lässt sich daraus für die journalistische Praxis und die politische Kommunikation ableiten?

Eine spannende Folge für alle, die sich für Medienkritik, demokratische Teilhabe und den Zustand des öffentlichen Diskurses interessieren.

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1 Stunde 2 Minuten
Gast: Florian Christoph Boitin, Chefredakteur Playboy Deutschland

Immer häufiger verschwinden Inhalte aus dem Netz – gelöscht, demonetarisiert oder gar nicht erst veröffentlicht. Ist das notwendige Moderation oder bereits Zensur? In dieser Folge von „Sachlich richtig“ sprechen wir mit Florian Christoph Boitin, dem Chefredakteur des deutschen Playboy, über die zunehmende Einschränkung von Meinungsäußerung im digitalen Raum.

Wir fragen:

Wer entscheidet heute, was gesagt, gezeigt oder geteilt werden darf?

Welche Rolle spielen Tech-Konzerne wie Meta, Google oder X (vormals Twitter)?

Warum zensieren wir uns oft selbst, noch bevor jemand eingreift?

Und: Wo liegt die Grenze zwischen Verantwortung und Repression?

Eine sachliche, kritische Auseinandersetzung über Macht, Meinungsfreiheit – und die Frage, wie frei das Netz wirklich noch ist.

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56 Minuten
In dieser Folge von "Sachlich richtig" sprechen wir mit dem renommierten Presserechtler Carsten Brennecke von der Kölner Kanzlei HÖCKER über die juristischen und gesellschaftlichen Implikationen der umstrittenen Correctiv-Recherche vom Jahresbeginn 2024. Im Zentrum des Gesprächs stehen die medialen und rechtlichen Folgen für Dr. Ulrich Vosgerau, der als einer der namentlich genannten Teilnehmer der besagten Veranstaltung in Potsdam in den Fokus geraten ist.

Carsten Brennecke ordnet die Rolle von Correctiv als angeblich „investigatives Medium“ kritisch ein und analysiert, inwieweit hier eine politische Agenda unter dem Deckmantel des Journalismus verfolgt wurde. Zudem diskutieren wir die rechtlichen Konsequenzen für Betroffene – von medienrechtlichen Unterlassungsklagen bis hin zu möglichen strafrechtlichen Fragen.

Welche Verantwortung tragen Medien, wenn sie politischen Aktivismus mit journalistischer Arbeit vermischen? Welche Rolle spielen Gerichte im Umgang mit umstrittenen Publikationen?

Ein Gespräch über Medienmacht, Rechtsstaatlichkeit – und die Frage, wie sachlich unsere öffentliche Debatte noch ist.

Hinweis:

Die in der Episode geäußerten Meinungen spiegeln die persönliche Auffassung der Gesprächspartner wider und dienen der kritischen Auseinandersetzung.

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50 Minuten
In dieser Episode sprechen wir mit dem Politiker Alexander King (*1969 in Tübingen), Mitglied des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) und früher aktiv bei Die Linke bzw. der PDS. Im Fokus des Gesprächs steht die Rolle von Politik, Medien und Wissenschaft während der Corona-Pandemie in Deutschland.

Gemeinsam diskutieren wir:

die journalistische Berichterstattung und deren Spannungsfelder

politische Entscheidungen und mögliche Fehleinschätzungen

die Frage nach der Offenheit wissenschaftlicher Debatten

potenzielle Einschränkungen und Einseitigkeiten in der öffentlichen Kommunikation

sowie die aktuelle und zukünftige Aufarbeitung dieser Zeit.

Alexander King teilt seine Sicht auf Versäumnisse, institutionelle Mechanismen und gesellschaftliche Folgen, die aus seiner Perspektive in der Pandemiezeit sichtbar wurden. Ein Gespräch über Verantwortung, Kommunikation und das, was wir aus der Krise lernen können.

Hinweis:

Die in der Episode geäußerten Meinungen spiegeln die persönliche Auffassung der Gesprächspartner wider und dienen der kritischen Auseinandersetzung.

Links zur Sendung: 

https://corona-schwarzbuch.de/

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49 Minuten
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In dieser Folge von Sachlich richtig widmen wir uns einem Thema, das tief in unsere demokratische Gesellschaft hineinwirkt: dem Zeitungssterben. Immer mehr lokale und regionale Zeitungen kämpfen ums Überleben oder müssen bereits aufgeben. Doch was bedeutet das für unsere Informationslandschaft – und für die Menschen, die tagtäglich daran arbeiten, uns mit fundierten Nachrichten aus unserer direkten Umgebung zu versorgen?

Dazu haben wir einen besonderen Gast eingeladen: Michael Husarek, Chefredakteur der Nürnberger Nachrichten. Mit ihm sprechen wir darüber, wie sich der Lokaljournalismus in den letzten Jahren verändert hat, warum vielen Zeitungen die Leser:innen davonlaufen, und was getan werden kann, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Husarek schildert aus erster Hand, wie sich Redaktionen neu aufstellen müssen, welche Rolle digitale Angebote spielen und warum der Lokaljournalismus nach wie vor eine tragende Säule der Demokratie ist – trotz rückläufiger Auflagen und schwindender Abozahlen.

Im Gespräch geht es außerdem um den Einfluss von sozialen Medien, die Herausforderungen bei der Finanzierung journalistischer Inhalte und die Frage, ob Print überhaupt noch eine Zukunft hat. Was muss passieren, damit regionale Berichterstattung nicht völlig verschwindet? Und wie können sich Zeitungen neu erfinden, um auch in einer digitalen Welt relevant zu bleiben?

Diese Folge bietet einen informativen und ehrlichen Blick hinter die Kulissen einer Branche im Wandel – sachlich richtig und hochaktuell.

Hinweis:

Die in der Episode geäußerten Meinungen spiegeln die persönliche Auffassung der Gesprächspartner wider und dienen der kritischen Auseinandersetzung.

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52 Minuten
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Es ist einer der größten Medien-Skandale der Republik: Eine nicht existierende Zeugin, erfundene Vorwürfe - und niemand übernimmt Verantwortung. Wie der RBB die politische Karriere eines grünen Spitzenpolitikers zerstörte. In Folge #001 stellen Mücke, Teske und Welchering sich und ihren neuen Podcast vor, ehe sie den unglaublichen Gelbhaar-Fall und seine Folgen aufrollen.

Hinweis:

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41 Minuten
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„Klar“ heißt ein neues Format von BR und NDR. Darum gab es viel Wirbel. Der Vorwurf: Die Reportage von Julia Ruhs sei rassistisch und verbreite AfD-Narrative. Einige ARD-Redakteure distanzierten sich. Mittendrin: Jan Böhmermann vom ZDF. In Folge #002 von „Sachlich richtig“ sagen Mücke, Teske und Welchering, was sie von "Klar" und den Vorwürfen halten. Und sie analysieren wie es aus ihrer Sicht generell derzeit um die Meinungsvielfalt im ÖRR bestellt ist. 

Hinweis:

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41 Minuten
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Seit der Gründung der AfD ringen Medien um den richtigen Umgang mit der Partei. 

Ignorieren, entlarven oder doch behandeln wie alle anderen? Seit der Einstufung der AfD durch das Bundesamt für Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch, hat die Diskussion neue Nahrung erhalten. Keine Bühne mehr für Rechtsextreme lautet die Forderung. Was Annekatrin Mücke, Alexander Teske und Peter Welchering davon halten, sagen sie in dieser Folge von "Sachlich richtig". Welche Unterschiede gibt es dabei zwischen privaten Medien und öffentlich-rechtlichen Rundfunk? Und wie oft kommt die AfD überhaupt im Programm vor?

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49 Minuten
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Gleich drei Journalisten haben gerade die Seiten gewechselt: Stefan Kornelius von der Süddeutschen Zeitung spricht nun für Bundeskanzler Friedrich Merz, Sarah Frühauf vom MDR verkauft jetzt die Politik von Bundesinnenminister Dobrindt und Georg Link vom SWR ist neuer Sprecher im Bundesverkehrsministerium. Warum sie alle drei Wechsel problematisch finden, verraten Annekatrin Mücke, Alexander Teske und Peter Welchering in dieser Folge des Medien-Podcasts „Sachlich richtig“. Sie erläutern auch den Drehtür-Effekt, denn manche Redakteure kommen nach ihrem Ausflug in die Politik wieder zurück in den Medienbetrieb, oft in höherer Stellung. Was hat es mit dem Rückkehrrecht auf sich und stecken Journalisten und Politiker am Ende alle unter eine Decke?  

Hinweis:

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41 Minuten
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Böhmermann und die Satire 

Mit dem Erdogan-Schmähgedicht wurde er bekannt. Seit er Frauen als "Kackhaufen" bezeichnete, eine Doktorandin der Biologie wegen eines Fachvortrages in seiner Sendung auf die dümmstmögliche Art vorführte und eine angebliche Nähe des früheren Chefs im Bundesamt für Sicherheit nin der Informationstechnik, Arne Schönbohm, frei erfand, wird kontroverser über ihn diskutiert. Dass er die Privatsphäre eines anonymen Youtubers massiv verletzte, war für viele eine schlimme Überschreitung sämtlicher roter Linien. Was nun aus Böhmermann werden soll, wird im ZDF hinter verschlossenen Türen besprochen.

Immerhin ist sein Schutzherr, Intendant Nobert Himmler, intern in die Kritik geraten, weil er seinem Zögling etwas zu viel durchgehen ließ. Wir sortieren diese Gemengelage um Böhmermann und arbeiten die medienpolitische Diskussion dazu etwas auf. 

#böhmermann #zdf

Hinweis:

Die in der Episode geäußerten Meinungen spiegeln die persönliche Auffassung der Gesprächspartner wider und dienen der kritischen Auseinandersetzung.

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57 Minuten
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Wie unabhängig kann ein Sender wirklich sein, wenn die Spitze politisch mitbestimmt wird? In dieser Folge von „Sachlich richtig“ geht es um ein Thema, das selten in der breiten Öffentlichkeit diskutiert wird, obwohl es unser Medienverständnis maßgeblich prägt: die Wahl von Intendantinnen und Intendanten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Wir fragen:

- Wie läuft eine solche Wahl ab? - Welche Rolle spielt die Politik dabei – und wie demokratisch ist dieser Prozess eigentlich? - Wie unabhängig kann ein Sender wirklich sein, wenn die Spitze politisch mitbestimmt wird? - Was vedient eigentlich ein Intendant?

Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen und sprechen darüber: auf die Gremien, die Wahlverfahren, auf Interessenlagen und Machtfragen.

Hinweis:

Die in der Episode geäußerten Meinungen spiegeln die persönliche Auffassung der Gesprächspartner wider und dienen der kritischen Auseinandersetzung.

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