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Episoden
33 Minuten
Ein Mann nimmt sich einen Tag frei und kauft drei Eimer blaue Farbe für den Gartenzaun. Um halb elf ist er fertig. Und weil noch Farbe übrig ist, streicht er das Gartenhäuschen. Die Terrasse. Den Balkon. Die Türen. Die Gartenstühle. Am Abend kommt seine Frau heim und steht in einem blauen Haus. Er sagt nur einen Satz. Es war noch Farbe übrig. Genau so arbeitet dein Kopf. Ist ein Problem gelöst, findet er das nächste. Und wenn er keines findet, dann malt er eines. Diese Folge zeigt dir, warum die Sorge nach dem Befund nicht aufhört, sondern an der zweiten Ampel zum Dach weiterwandert. Warum dein Gehirn gebaut ist, um Gefahr zu finden. Und warum der innere Leibwächter, der sich neunundneunzig von hundert Mal irrt, genau deshalb ein guter Leibwächter ist. Claudia Redlhammer erzählt von einem Sommerabend auf ihrer Terrasse, an dem alles gut war. Vier Sekunden lang. Danach hat sie gestrichen. Du hörst von Bernhard, Tischlermeister, der jeden Abend um zweiundzwanzig Uhr vierzig in seiner Küche den Betrieb in den Konkurs rechnet, obwohl er in zweiundzwanzig Jahren nie rote Zahlen geschrieben hat. Und du erfährst, warum sein Leibwächter gar nicht seiner ist. Der zweite Teil der Folge handelt davon, warum du Sorgen nicht bekämpfen kannst. König Laios von Theben wollte eine Prophezeiung loswerden und hat genau damit gebaut, wovor er geflohen ist. Und ein Klient, der Angst hatte, seinen Ausweis zu verlieren, hat ihn genau deshalb verloren. Am Ende steht Elisabeth, pensionierte Volksschullehrerin, ein kariertes Schulheft und ein Satz, den sie an einem Donnerstag zum ersten Mal ausgesprochen hat.
40 Minuten
Ein Einbrecher klingelt nicht. Er kommt, wenn du nicht hinschaust. Und wenn du dich umdrehst, steht er schon im Wohnzimmer und hat das Kommando. In dieser Folge beginnt eine neue Reihe. Fünf Folgen über Sorgen. Nicht über die großen Katastrophen, die kommen selten. Über das andere. Über das, was um vier Uhr früh schon wach ist, bevor du wach bist. Über den Satz, der dir beim Zähneputzen im Spiegel entgegenkommt. Über das Sonntagsgefühl um fünf Uhr am Nachmittag, wenn eigentlich alles in Ordnung ist und du trotzdem nicht atmen kannst. Claudia Redlhammer beginnt dort, wo bei ihr alles begonnen hat. In einer Küche. Sie ist fünf, vielleicht sechs, und liest das Gesicht ihrer Mutter wie ein verbotenes Buch. Sie zeigt dir, warum das der Kern jeder Sorge ist. Nicht die Gefahr. Das Ausschauhalten nach der Gefahr. Du lernst den Unterschied zwischen Sorge, Grübeln und Angst kennen, und warum jedes davon einen anderen Weg braucht. Eine Sorge kannst du lösen. Ein Grübeln kannst du nur loslassen. Und eine Angst musst du kennenlernen. Dann gehst du mit ihr in vier Zimmer. In jedem wohnt einer: der negative Fantast, der aus zwei blauen Haken einen ganzen Katastrophenfilm dreht. Der Vergangenheits-Folterer, der sich nachts auf die Bettkante setzt. Der perfektionistische Antreiber, für den neununddreißig gute Minuten nicht zählen, aber die eine schlechte schon. Und der innere Angstmacher, der leiseste von allen, gegen den kein Argument hilft. Am Ende steht ein alter Brunnen. Und die Frage, was bei dir am Grund liegt, wenn das Wasser einmal ruhig ist.
37 Minuten
Zum Abschluss der Reihe wird es sehr persönlich. Claudia Redlhammer spricht über ihre eigenen Dämonen, über Eitelkeit und die Ohnmacht gegenüber dem Älterwerden, über einen Satz ihrer Mutter, der über Jahrzehnte nachhallt. Sie führt dich in die tiefste Höhle, dorthin, wo der Urschmerz wohnt, das Gefühl, nicht genug zu sein. Und sie zeigt, dass gut und böse, Schuld und Scham Konstrukte sind, die ihre Macht verlieren, sobald du präsent bleibst. Mit den Geschichten von Valentina und Marlene, mit der Frage nach deinen Glaubenssätzen und einer einzigen Antwort, die trägt. Ich bin.
24 Minuten
Der schlimmste Gegner steht selten vor dir. Er steht in dir. Er spricht leise, hartnäckig, überzeugend. In der vierten Folge der Reihe Heldenreise spricht Claudia Redlhammer über den inneren Widersacher, der aus deinen frühen Erfahrungen entstanden ist, einst als Schutz und heute als Bremse. Sie öffnet einen sehr persönlichen Raum und erzählt von ihrem Großvater, von der Liebe, die in einem Moment da war und im nächsten in Kälte kippte. Mit den Geschichten von Anna und Max, mit den vier Phasen der Veränderung und der dunklen Höhle, in der Luke Skywalker sein eigenes Gesicht hinter der Maske von Darth Vader erkennt.
25 Minuten
Selbst die größten Helden erreichen ihr Ziel nicht allein. Was wäre Luke Skywalker ohne Obi Wan Kenobi gewesen. In der dritten Folge der Reihe Heldenreise spricht Claudia Redlhammer über die Mentoren auf deinem Weg, über jene Menschen, die dein Potenzial erkennen, bevor du es selbst siehst. Sie zeigt den Unterschied zwischen Helfen, Unterstützen und Ermächtigen, und warum nur das Letzte dir deine Freiheit schenkt. Mit den Geschichten von Aynur, Sebastian und Judith, und der Frage, wer dich getragen hat und für wen du selbst schon ein Mentor warst.
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Über diesen Podcast
Fühlraum ist ein Podcast für Menschen, die viel fühlen, viel tragen
und sich selbst dabei manchmal aus dem Blick verlieren. Für
Menschen, die lieben, zweifeln, hoffen, funktionieren und sich
innerlich trotzdem nach mehr Klarheit, mehr Tiefe und mehr echtem
Verstandenwerden sehnen. Claudia Redlhammer öffnet mit Fühlraum
einen Raum, in dem Gefühle nicht peinlich sind, nicht klein gemacht
werden und nicht schnell zugedeckt werden. Es geht um Beziehungen,
Sehnsucht, Selbstwert, Überforderung, Nähe, Distanz,
Verletzlichkeit und um die oft leise, aber entscheidende Frage,
warum wir fühlen, wie wir fühlen. Dieser Podcast verbindet
persönliche Erfahrung, coachende Begleitung und sorgfältige
Reflexion. Er will nicht belehren, sondern berühren. Nicht einfache
Antworten geben, sondern helfen, sich selbst und andere tiefer zu
verstehen. Fühlraum ist kein Ort für schnelle Lösungen. Er ist ein
Ort für ehrliches Hinschauen, neue innere Perspektiven und für die
langsame, manchmal mutige Annäherung an das, was in uns wirklich
lebt. Für die technische Herstellung des Podcasts nutzt Claudia
Redlhammer zeitgemäße KI Werkzeuge. Die Gedanken, die Sprache und
das gesprochene Wort stammen jedoch von ihr selbst. Die innere
Stimme dieses Podcasts ist und bleibt menschlich
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