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Episoden

52 Minuten
Zwischen zynischer Abwertung und unkritischem Esoterik-Hype: Wie gehen wir als Coaches professionell mit Religion, Spiritualität und Sinnfragen um?

In dieser Folge beleuchten wir die Leitlinien der klinischen Psychologie zur Nutzung persönlicher Überzeugungen als Ressource und klären, warum dein eigenes Glaubenssystem und deine spirituelle Praxis im Coaching-Raum nichts zu suchen haben.

Außerdem entzaubern wir etablierte Methoden wie Hypnose, Meditation oder imaginative Verfahren, die oft fälschlicherweise in die spirituelle Ecke geschoben werden.

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Literatur:

Utsch, Michael, et al. "Empfehlungen zum Umgang mit Religiosität und Spiritualität in Psychiatrie und Psychotherapie: Positionspapier der DGPPN." Spiritual Care 6.1 (2017): 141-146.

Utsch, Michael, and Eckhard Frick. "Religiosität und Spiritualität in der Psychotherapie." Psychotherapeut 60.5 (2015): 451-466.

Migge, Björn. "Spiritualität im Coaching." Organisationsberatung, Supervision, Coaching 17.1 (2010): 37-50.

Neumann, Stefanie. "Interkulturelle Aspekte beim Coaching." Coaching: Angewandte Psychologie für die Beratungspraxis. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg, 2026. 787-811.

Captari, Laura E., et al. "Integrating clients’ religion and spirituality within psychotherapy: A comprehensive meta‐analysis." Journal of clinical psychology 74.11 (2018): 1938-1951.

Schefft, Cora, et al. "Efficacy and acceptability of third-wave psychotherapies in the treatment of depression: a network meta-analysis of controlled trials." Frontiers in Psychiatry 14 (2023): 1189970.

Ergänzende Podcast-Folgen:

Trauma-informiertes Coaching

Trendthema Achtsamkeit

Ressourcenaktivierung

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Du hast Fragen oder Themenwünsche für zukünftige Folgen? Schreib mir sehr gerne an: mail@claudiahornhofmann.de
52 Minuten
Im dritten Teil der Trauma-Serie schauen wir jetzt auf die konkrete Coaching-Praxis: Was bedeutet es aus wissenschaftlicher Sicht, "trauma-informiert" zu arbeiten — jenseits von Marketing-Buzzwords? Wir klären, welche Prinzipien du berücksichtigen solltest, um Sicherheit zu schaffen und Retraumatisierungen zu vermeiden und wie du klar und seriös die Grenze zur Psychotherapie ziehst.

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Literatur:

US Department of Health and Human Services. "SAMHSA's concept of trauma and guidance for a trauma-informed approach." (2014): 1.

Protocol, A. Treatment Improvement. "Trauma-informed care in behavioral health services." Rockville, USA: Substance Abuse and Mental Health Services Administration (2014).

Dängeli, Jevon. "Trauma-informed coaching: A transpersonal perspective." Transpersonal Coaching Psychology Journal 2 (2023): 8-24.

Greer, Jesse A. "Introducing trauma-informed care principles in the workplace." Discover Psychology 3.1 (2023): 31.

https://drbannwolf.de/life-coaching/psychology/trauma-informiertes-coaching/

Ergänzende Podcast-Folgen:

⁠Part 1 der Trauma-Serie

Part 2 der Trauma-Serie

Trendthema Nervensystem

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58 Minuten
Wenn man Dating-Tipps auf Social Media glaubt, ist jeder Mensch, der es langsam angehen will, ein toxischer Vermeider und jede Beziehungsangst ein Bindungstrauma. In dieser Folge werfen wir einen wissenschaftlich fundierten Blick auf die Bindungstheorie und klären, wo der Unterschied zwischen Trauma und unsicheren Bindungsmustern liegt.

Wir sprechen über die gesellschaftlich normalisierte "Beziehungs-Rolltreppe" und analysieren, warum sich ängstliche und vermeidende Typen magisch anziehen.

Der spannendste Plot-Twist aus der Forschung erwartet dich am Ende der Folge: Sind Menschen in nicht-monogamen Beziehungsmodellen vielleicht deutlich sicherer als ihr Ruf?

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Literatur:

Zagaria, Andrea, et al. "Toward a definition of Attachment Trauma: integrating attachment and trauma studies." European Journal of Trauma & Dissociation 8.3 (2024): 100416.

Slade, Rachel. "Relationship sabotage in adults with low self-esteem from attachment trauma in childhood." Family Perspectives 1.1 (2020): 11.

Moors, Amy C., et al. "Attached to monogamy? Avoidance predicts willingness to engage (but not actual engagement) in consensual non-monogamy." Journal of Social and Personal Relationships 32.2 (2015): 222-240.

Ciric, Tina, et al. "‘It’s quite difficult to put Autistic relationships in a box’: A qualitative exploration of romantic relationships in gender and sexually diverse Autistic adults." Autism 30.3 (2026): 682-694.

Ergänzende Podcast-Folgen:

Part 1 der Trauma-Serie

Narzissmus verstehen

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43 Minuten
Auf Social Media haben Inhalte mit dem Hashtag #trauma inzwischen Milliarden von Aufrufen – aber was bedeutet er eigentlich im wissenschaftlichen Kontext?

In dieser Folge schauen wir uns die Entwicklung klinischer Diagnosekriterien (wie PTBS und kPTBS) an und diskutieren, warum die Abgrenzung zu schwerem Stress in der Coaching-Praxis oft so schwierig ist.

Wir werfen zudem einen Blick auf neurodivergentes Masking als mögliche Trauma-Reaktion und ordnen kritisch ein, wie wir in Coaching und Beratung mit diesem sensiblen Thema verantwortungsvoll umgehen können.

Literatur:

O'Connor, Cliodhna, et al. "How trauma is represented on social media: Analysis of# trauma content on TikTok." Psychological Trauma: Theory, Research, Practice, and Policy 17.S1 (2025): S132.

Baes, Naomi, et al. "The semantic inflation of “trauma” in psychology." Psychology of Language and Communication 27.1 (2023): 23-45.

Herpertz, Stephan. "Die Inflation des Traumabegriffs–eine zeitdiagnostische Analyse." Die Psychotherapie (2025): 1-6.

Maercker, Andreas. "Development of the new CPTSD diagnosis for ICD-11." Borderline personality disorder and emotion dysregulation 8.1 (2021): 7.

Maté, Gabor. The myth of normal: Trauma, illness and healing in a toxic culture. Knopf Canada, 2022.

Grossman, Paul, et al. "Why The Polyvagal Theory Is Untenable: An international expert evaluation of the polyvagal theory and commentary upon Porges, SW (2025). Polyvagal theory: current status, clinical applications, and future directions. Clin. Neuropsychiatry, 22 (3), 169-184." Clinical neuropsychiatry 23.1 (2026): 100.

Ergänzende Podcast-Folgen:

Trendthema Nervensystem

Cortisol & Stress

Warum dein Gehirn Stress braucht

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35 Minuten
Menschen mit ADHS und Autismus nutzen Masking oft unbewusst als Überlebensstrategie. Doch was passiert, wenn wir diese Anpassung im Coaching aus Versehen belohnen oder sogar erzwingen?

In dieser Folge schauen wir uns an, wie unserer neurotypischen Erwartungen an "richtiges" Verhalten den sicheren Raum im Coaching sabotieren.

Wir beleuchten, warum wir unser Bild von Professionalität überdenken müssen, um echte Räume für Unmasking zu schaffen – nicht nur für unsere Klient:innen, sondern auch für uns selbst als Coaches.

Literatur:

Jones, Faith, Jenny Hamilton, and Niko Kargas. "Accessibility and affirmation in counselling: An exploration into neurodivergent clients' experiences." Counselling and Psychotherapy Research 25.1 (2025): e12742.

Tubío-Fungueiriño, María, et al. "Social camouflaging in females with autism spectrum disorder: A systematic review." Journal of autism and developmental disorders 51.7 (2021): 2190-2199.

Alaghband-Rad, Javad, Arman Hajikarim-Hamedani, and Mahtab Motamed. "Camouflage and masking behavior in adult autism." Frontiers in psychiatry 14 (2023): 1108110.

Grodniewicz, J. P., and Anna Urbanek. "Autistic masking, neurotypical mindshaping, and self-understanding." Review of Philosophy and Psychology (2026): 1-24.

Mylett, Marisa L., Troy Q. Boucher, and Grace Iarocci. "“I wish I could just be myself”: Experiences of Social Camouflaging in Adults with ADHD." Research in Neurodiversity (2026): 100018.

Erwähnte Podcastfolgen:

Hat heute jeder ADHS oder Autismus? Ein Update zu Neurodivergenz

Warum Standard-Coaching bei Neurodivergenz oft scheitert

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Über diesen Podcast

Coach & Wissenschaft - ein Widerspruch? Zumindest auf Social Media wird es immer schwieriger, zwischen fundiertem Content und pseudo-wissenschaftlichem Hype zu differenzieren. Als habilitierte Psychologin und Coach kenne ich beide Perspektiven. Mein Ziel mit diesem Podcast: Mehr kritisches Denken, wissenschaftliche Kompetenz und professionelles Bewusstsein bei Coaches und Konsumenten! Neue Folgen wöchentlich
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„Coach und Wissenschaft“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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