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  3. Konsens: Der Psychologie-Shortcast für die Politik Podcast

Episoden

9 Minuten
Eine konsumbasierte Steuer auf Treibhausgasemissionen ist ein marktwirtschaftliches Instrument, das die Kosten klimaschädlichen Konsums einpreist [1]. Eine solche Steuer auf Nahrungsmittel kann

einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der deutschen Klimabilanz leisten. Die Einnahmen könnten über ein Klimageld pro Kopf an die Bevölkerung kostenneutral zurückverteilt werden, um Akzeptanz

zu erhöhen und die Belastung einkommensschwächerer Haushalte abzufedern.

[1] Barnett, A. H. (1980). The Pigouvian tax rule under monopoly. The American Economic Review, 70(5), 1037-1041. https://www.jstor.org/stable/1805784

Unsere Studiogästin: Zahra Rahmani Azad 

Der besprochene Policy Ultra-Brief:

Klimasteuer mit Dividende: Wirtschaftlich stark,

sozial gerecht, gut für das Klima

Autorin: Zahra Rahmani Azad

Universität Basel, Fakultät für Psychologie
9 Minuten
Die Klimakrise gefährdet unsere psychische Gesundheit auf vielfältige Weise. Extremwetterereignisse wie Überschwemmungen oder Waldbrände führen bei Betroffenen zu einem deutlichen Anstieg von posttraumatischen Belastungsstörungen, Depressionen und Angststörungen. Auch Sorgen und Ängste bezüglich der Klimakrise sind weit verbreitet und beeinträchtigen ebenfalls zunehmend das psychische Wohlbefinden. Besonders gefährdet sind Personen, die aufgrund gesundheitlicher, sozialer oder ökonomischer Bedingungen besonders verletzlich sind.

Unser Studiogästin: Dorothea Metzen

Der besprochene Policy Ultra-Brief:

Wie die Klimakrise unsere psychische

Gesundheit bedroht

Autor:innen: Dorothea Metzen1, Paula Blumenschein1, & Stephan Heinzel1

1 Technische Universität Dortmund, Fakultät Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bildungsforschung
10 Minuten
Falschinformationen im Kontext des Klimawandels können dazu führen, dass Klimaschutzmaßnahmen weniger Unterstützung erhalten oder sogar gezielt untergraben werden. Journalist:innen und Politiker:innen greifen daher häufig zu der Strategie, solche Falschinformationen direkt zu widerlegen. Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass diese auf den ersten Blick plausible Vorgehensweise nicht in allen Fällen wirksam ist. Unter bestimmten Bedingungen kann sie unbeabsichtigt sogar zur weiteren Verbreitung von Falschinformationen beitragen. Wir empfehlen daher, je nach Verbreitungsgrad abgestufte Strategien zu verfolgen, die den Schwerpunkt auf korrekte und vertrauenswürdige Informationen legen und möglichst präventiv wirken – idealerweise, bevor sich Falschinformationen verbreiten.

Unser Studiogast: Julian Kauk

Der besprochene Policy Ultra-Brief:

Falschinformationen im Kontext des Klimawandels: Wie Journalist:innen und Politiker:innen effektiver reagieren können

Autor:innen: Julian Kauk*1 , Merlin Urban*2 & Matthäus Rudolph*2 

1: Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie I, Institut für Psychologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena 

2: Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie I, Institut für Psychologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena 

* geteilte Erstautor:innenschaft
10 Minuten
Trotz der mehrheitlich positiven Einstellung der deutschen Bevölkerung zur Energiewende und zum Ausbau der Windenergie, gibt es lokale Widerstände. Zur Akzeptanz von Windenergieanlagen und deren Wirkung liegt umfangreiche, häufig interdisziplinär ausgerichtete psychologische Forschung vor. Meist handelt es sich um Befragungsstudien, seltener sind experimentelle, epidemiologische, oder Zeitverlaufsstudien. Auf Basis der vorliegenden Evidenz lassen sich die folgenden fünf zentralen Akzeptanzfaktoren identifizieren.

Unsere Studiogästin: Helen Landmann

Der besprochene Policy Ultra-Brief: https://pada.psycharchives.org/preview/bitstream/b5835651-bfa1-4d45-b709-06d4d22dd8a6

Autor:innen: Gundula Hübner (1,2), Robert Gaschler (3), Jan Hildebrand (4), Helen Landmann (5), Valentin Leschinger (1,2), Florian Müller (1) & Julia Steinhorst (6)

1 MSH Medical School Hamburg

2 Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

3 FernUniverstität Hagen

4 Institut für ZukunftsEnergie- und Stoffstromsysteme

5 Universität Klagenfurt

6 Fachagentur Wind und Solar, ein gemeinnütziger Verein zur Förderung des natur- und umweltverträglichen Ausbaus erneuerbarer Energien
8 Minuten
Akzeptanz von Klimaschutzmaßnahmen:

Psychologische Strategien für erfolgreiche Maßnahmengestaltung und -kommunikation

Um CO2-Emissionen zu reduzieren, braucht es neben Änderungen im individuellen Verhalten die Umsetzung staatlicher Maßnahmen (z.B. Gesetze, die erneuerbare Energien fördern, oder Anreize wie den CO2-Preis). Je stärker solche Klimaschutzmaßnahmen gesellschaftlich akzeptiert werden, desto erfolgreicher können sie umgesetzt werden. Es ist daher wichtig zu verstehen, welche psychologischen Faktoren die Zustimmung zu Klimaschutzmaßnahmen beeinflussen – und wie diese Zustimmung durch wirksame Kommunikation gesteigert werden kann. Psychologische Forschung zeigt, dass die Berücksichtigung von Wirksamkeit und Fairness bei der Gestaltung und Kommunikation der Maßnahmen deren Zustimmung erhöhen kann.

Unser Studiogast: Kevin E. Tiede

Der besprochene Policy Ultra-Brief: https://pada.psycharchives.org/preview/bitstream/3fe7cc7c-c147-40e9-98a8-3ac7256f6a16

Autor:innen:

Kevin E. Tiede (*1, 2)

Sonja Grelle (*3)

Sarah Pelull (*1, 2)

Cornelia Betsch (1, 2)

Jean-Henri Huttarsch (4)

Mirjam A. Jenny (1, 2)

Wilhelm Hofmann (3, 5)

1 Institute for Planetary Health Behaviour, Universität Erfurt

2 Health Communication, Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin

3 Fachbereich Psychologie, Ruhr-Universität Bochum

4 Research Institute for Sustainability at GFZ (RIFS)

5 German Center for Mental Health (DZPG), Partner Site Bochum-Marburg

* geteilte Erstautor:innenschaft
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Über diesen Podcast

Konsens, der Psychologie-Shortcast für die Politik, ist eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) – getragen von Mitgliedern, Fachgruppen und Arbeitskreisen. Pro Folge hört ihr den aktuellen Wissensstand zu einem konkreten psychologischen Thema in kompakten 10 Minuten. Dabei beziehen wir uns auf die Policy Ultra Briefs aus der Reihe Klimaschutz, also kurze wissenschaftliche Veröffentlichungen für Entscheidungsträger:innen. Nicht alle Policy Ultra Briefs spiegeln eine Mehrheitsmeinung der Deutschen Gesellschaft für Psychologie wider.
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„Konsens: Der Psychologie-Shortcast für die Politik“

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