Konsens: Der Psychologie-Shortcast für die Politik Archiv
6 Episoden
9 Minuten
Eine konsumbasierte Steuer auf Treibhausgasemissionen ist ein marktwirtschaftliches Instrument, das die Kosten klimaschädlichen Konsums einpreist [1]. Eine solche Steuer auf Nahrungsmittel kann
einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der deutschen Klimabilanz leisten. Die Einnahmen könnten über ein Klimageld pro Kopf an die Bevölkerung kostenneutral zurückverteilt werden, um Akzeptanz
zu erhöhen und die Belastung einkommensschwächerer Haushalte abzufedern.
[1] Barnett, A. H. (1980). The Pigouvian tax rule under monopoly. The American Economic Review, 70(5), 1037-1041. https://www.jstor.org/stable/1805784
Unsere Studiogästin: Zahra Rahmani Azad
Der besprochene Policy Ultra-Brief:
Klimasteuer mit Dividende: Wirtschaftlich stark,
sozial gerecht, gut für das Klima
Autorin: Zahra Rahmani Azad
Universität Basel, Fakultät für Psychologie
einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der deutschen Klimabilanz leisten. Die Einnahmen könnten über ein Klimageld pro Kopf an die Bevölkerung kostenneutral zurückverteilt werden, um Akzeptanz
zu erhöhen und die Belastung einkommensschwächerer Haushalte abzufedern.
[1] Barnett, A. H. (1980). The Pigouvian tax rule under monopoly. The American Economic Review, 70(5), 1037-1041. https://www.jstor.org/stable/1805784
Unsere Studiogästin: Zahra Rahmani Azad
Der besprochene Policy Ultra-Brief:
Klimasteuer mit Dividende: Wirtschaftlich stark,
sozial gerecht, gut für das Klima
Autorin: Zahra Rahmani Azad
Universität Basel, Fakultät für Psychologie
9 Minuten
Die Klimakrise gefährdet unsere psychische Gesundheit auf vielfältige Weise. Extremwetterereignisse wie Überschwemmungen oder Waldbrände führen bei Betroffenen zu einem deutlichen Anstieg von posttraumatischen Belastungsstörungen, Depressionen und Angststörungen. Auch Sorgen und Ängste bezüglich der Klimakrise sind weit verbreitet und beeinträchtigen ebenfalls zunehmend das psychische Wohlbefinden. Besonders gefährdet sind Personen, die aufgrund gesundheitlicher, sozialer oder ökonomischer Bedingungen besonders verletzlich sind.
Unser Studiogästin: Dorothea Metzen
Der besprochene Policy Ultra-Brief:
Wie die Klimakrise unsere psychische
Gesundheit bedroht
Autor:innen: Dorothea Metzen1, Paula Blumenschein1, & Stephan Heinzel1
1 Technische Universität Dortmund, Fakultät Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bildungsforschung
Unser Studiogästin: Dorothea Metzen
Der besprochene Policy Ultra-Brief:
Wie die Klimakrise unsere psychische
Gesundheit bedroht
Autor:innen: Dorothea Metzen1, Paula Blumenschein1, & Stephan Heinzel1
1 Technische Universität Dortmund, Fakultät Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bildungsforschung
10 Minuten
Falschinformationen im Kontext des Klimawandels können dazu führen, dass Klimaschutzmaßnahmen weniger Unterstützung erhalten oder sogar gezielt untergraben werden. Journalist:innen und Politiker:innen greifen daher häufig zu der Strategie, solche Falschinformationen direkt zu widerlegen. Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass diese auf den ersten Blick plausible Vorgehensweise nicht in allen Fällen wirksam ist. Unter bestimmten Bedingungen kann sie unbeabsichtigt sogar zur weiteren Verbreitung von Falschinformationen beitragen. Wir empfehlen daher, je nach Verbreitungsgrad abgestufte Strategien zu verfolgen, die den Schwerpunkt auf korrekte und vertrauenswürdige Informationen legen und möglichst präventiv wirken – idealerweise, bevor sich Falschinformationen verbreiten.
Unser Studiogast: Julian Kauk
Der besprochene Policy Ultra-Brief:
Falschinformationen im Kontext des Klimawandels: Wie Journalist:innen und Politiker:innen effektiver reagieren können
Autor:innen: Julian Kauk*1 , Merlin Urban*2 & Matthäus Rudolph*2
1: Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie I, Institut für Psychologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena
2: Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie I, Institut für Psychologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena
* geteilte Erstautor:innenschaft
Unser Studiogast: Julian Kauk
Der besprochene Policy Ultra-Brief:
Falschinformationen im Kontext des Klimawandels: Wie Journalist:innen und Politiker:innen effektiver reagieren können
Autor:innen: Julian Kauk*1 , Merlin Urban*2 & Matthäus Rudolph*2
1: Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie I, Institut für Psychologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena
2: Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie I, Institut für Psychologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena
* geteilte Erstautor:innenschaft
10 Minuten
Trotz der mehrheitlich positiven Einstellung der deutschen Bevölkerung zur Energiewende und zum Ausbau der Windenergie, gibt es lokale Widerstände. Zur Akzeptanz von Windenergieanlagen und deren Wirkung liegt umfangreiche, häufig interdisziplinär ausgerichtete psychologische Forschung vor. Meist handelt es sich um Befragungsstudien, seltener sind experimentelle, epidemiologische, oder Zeitverlaufsstudien. Auf Basis der vorliegenden Evidenz lassen sich die folgenden fünf zentralen Akzeptanzfaktoren identifizieren.
Unsere Studiogästin: Helen Landmann
Der besprochene Policy Ultra-Brief: https://pada.psycharchives.org/preview/bitstream/b5835651-bfa1-4d45-b709-06d4d22dd8a6
Autor:innen: Gundula Hübner (1,2), Robert Gaschler (3), Jan Hildebrand (4), Helen Landmann (5), Valentin Leschinger (1,2), Florian Müller (1) & Julia Steinhorst (6)
1 MSH Medical School Hamburg
2 Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
3 FernUniverstität Hagen
4 Institut für ZukunftsEnergie- und Stoffstromsysteme
5 Universität Klagenfurt
6 Fachagentur Wind und Solar, ein gemeinnütziger Verein zur Förderung des natur- und umweltverträglichen Ausbaus erneuerbarer Energien
Unsere Studiogästin: Helen Landmann
Der besprochene Policy Ultra-Brief: https://pada.psycharchives.org/preview/bitstream/b5835651-bfa1-4d45-b709-06d4d22dd8a6
Autor:innen: Gundula Hübner (1,2), Robert Gaschler (3), Jan Hildebrand (4), Helen Landmann (5), Valentin Leschinger (1,2), Florian Müller (1) & Julia Steinhorst (6)
1 MSH Medical School Hamburg
2 Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
3 FernUniverstität Hagen
4 Institut für ZukunftsEnergie- und Stoffstromsysteme
5 Universität Klagenfurt
6 Fachagentur Wind und Solar, ein gemeinnütziger Verein zur Förderung des natur- und umweltverträglichen Ausbaus erneuerbarer Energien
8 Minuten
Akzeptanz von Klimaschutzmaßnahmen:
Psychologische Strategien für erfolgreiche Maßnahmengestaltung und -kommunikation
Um CO2-Emissionen zu reduzieren, braucht es neben Änderungen im individuellen Verhalten die Umsetzung staatlicher Maßnahmen (z.B. Gesetze, die erneuerbare Energien fördern, oder Anreize wie den CO2-Preis). Je stärker solche Klimaschutzmaßnahmen gesellschaftlich akzeptiert werden, desto erfolgreicher können sie umgesetzt werden. Es ist daher wichtig zu verstehen, welche psychologischen Faktoren die Zustimmung zu Klimaschutzmaßnahmen beeinflussen – und wie diese Zustimmung durch wirksame Kommunikation gesteigert werden kann. Psychologische Forschung zeigt, dass die Berücksichtigung von Wirksamkeit und Fairness bei der Gestaltung und Kommunikation der Maßnahmen deren Zustimmung erhöhen kann.
Unser Studiogast: Kevin E. Tiede
Der besprochene Policy Ultra-Brief: https://pada.psycharchives.org/preview/bitstream/3fe7cc7c-c147-40e9-98a8-3ac7256f6a16
Autor:innen:
Kevin E. Tiede (*1, 2)
Sonja Grelle (*3)
Sarah Pelull (*1, 2)
Cornelia Betsch (1, 2)
Jean-Henri Huttarsch (4)
Mirjam A. Jenny (1, 2)
Wilhelm Hofmann (3, 5)
1 Institute for Planetary Health Behaviour, Universität Erfurt
2 Health Communication, Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin
3 Fachbereich Psychologie, Ruhr-Universität Bochum
4 Research Institute for Sustainability at GFZ (RIFS)
5 German Center for Mental Health (DZPG), Partner Site Bochum-Marburg
* geteilte Erstautor:innenschaft
Psychologische Strategien für erfolgreiche Maßnahmengestaltung und -kommunikation
Um CO2-Emissionen zu reduzieren, braucht es neben Änderungen im individuellen Verhalten die Umsetzung staatlicher Maßnahmen (z.B. Gesetze, die erneuerbare Energien fördern, oder Anreize wie den CO2-Preis). Je stärker solche Klimaschutzmaßnahmen gesellschaftlich akzeptiert werden, desto erfolgreicher können sie umgesetzt werden. Es ist daher wichtig zu verstehen, welche psychologischen Faktoren die Zustimmung zu Klimaschutzmaßnahmen beeinflussen – und wie diese Zustimmung durch wirksame Kommunikation gesteigert werden kann. Psychologische Forschung zeigt, dass die Berücksichtigung von Wirksamkeit und Fairness bei der Gestaltung und Kommunikation der Maßnahmen deren Zustimmung erhöhen kann.
Unser Studiogast: Kevin E. Tiede
Der besprochene Policy Ultra-Brief: https://pada.psycharchives.org/preview/bitstream/3fe7cc7c-c147-40e9-98a8-3ac7256f6a16
Autor:innen:
Kevin E. Tiede (*1, 2)
Sonja Grelle (*3)
Sarah Pelull (*1, 2)
Cornelia Betsch (1, 2)
Jean-Henri Huttarsch (4)
Mirjam A. Jenny (1, 2)
Wilhelm Hofmann (3, 5)
1 Institute for Planetary Health Behaviour, Universität Erfurt
2 Health Communication, Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin
3 Fachbereich Psychologie, Ruhr-Universität Bochum
4 Research Institute for Sustainability at GFZ (RIFS)
5 German Center for Mental Health (DZPG), Partner Site Bochum-Marburg
* geteilte Erstautor:innenschaft
10 Minuten
Im öffentlichen Diskurs entsteht häufig der Eindruck, dass viele Klimaschutzmaßnahmen in der Bevölkerung auf geringe Zustimmung stoßen. Entsprechend unterschätzen sowohl Bürger:innen als auch politische Entscheidungsträger:innen die tatsächliche Unterstützung für konkrete Maßnahmen. Diese Fehleinschätzung kann dazu beitragen, dass politische Initiativen ausbleiben oder abgeschwächt werden. Repräsentative Umfragen zeigen jedoch, dass die Unterstützung vieler Klimaschutzmaßnahmen deutlich größer ist, als in der öffentlichen Wahrnehmung angenommen wird. Dieser Policy Brief beleuchtet diese Wahrnehmungslücke und leitet daraus Empfehlungen für politische Entscheidungsträger:innen, Verwaltung, Medien und zivilgesellschaftliche Akteure ab.
Der besprochene Policy Ultra-Brief:
Verborgene Zustimmung: Die öffentliche Unterstützung für Klimaschutz wird systematisch unterschätzt
von Jean-Henri Huttarsch, Ann-Katrin Hosch, Ellen Matthies und Wilhelm Hofmann
Der besprochene Policy Ultra-Brief:
Verborgene Zustimmung: Die öffentliche Unterstützung für Klimaschutz wird systematisch unterschätzt
von Jean-Henri Huttarsch, Ann-Katrin Hosch, Ellen Matthies und Wilhelm Hofmann