Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

PsychoPferd & Spitzensportler Archiv

67 Episoden
23 Minuten
In den vergangenen Wochen haben wir uns intensiv mit der Psyche unserer Pferde beschäftigt – mit Schutzreflexen, Stress, Emotionen und Verhalten. Doch Psyche und Körper lassen sich nicht voneinander trennen. Deshalb widmen wir uns ab heute einer neuen Podcastreihe rund um den Pferdekörper. Den Anstoß dazu gab ein Urlaub auf Föhr. Nach mehreren Tagen mit langen Spaziergängen im tiefen Sand wurde plötzlich spürbar, was passiert, wenn ein Körper auf eine Belastung nicht vorbereitet ist. Genau daraus entstand eine entscheidende Frage: Warum bereiten wir den Körper eines Pferdes eigentlich auf das Reiten vor? Für viele gehört Reiten ganz selbstverständlich zum Training dazu. Doch was bedeutet ein Reiter aus biomechanischer Sicht überhaupt für den Pferdekörper? Welche Kräfte wirken tatsächlich? Und warum reicht es nicht aus, nur auf das Gewicht des Reiters zu schauen? In dieser Auftaktfolge legen wir den Grundstein für unsere neue Themenreihe. Gemeinsam sprechen wir darüber, warum Reiten zunächst einmal eine zusätzliche Belastung darstellt, weshalb Belastung nicht automatisch Entwicklung bedeutet und warum gesundes Training lange beginnt, bevor wir überhaupt in den Sattel steigen.
32 Minuten
Viele Menschen haben Angst vor ihrem eigenen Pferd. Wenn ein Pferd beißt, steigt oder auf einen Menschen zuläuft, ist diese Angst völlig nachvollziehbar. Doch was wäre, wenn genau in diesen Situationen die entscheidende Frage nicht lautet: „Wie verhindere ich dieses Verhalten?“ Sondern: „Warum befindet sich mein Pferd überhaupt in diesem Zustand?“ In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Pferde Menschen in den allermeisten Fällen nicht verletzen wollen, weshalb vermeintliche Aggression häufig eine Schutzreaktion ist und warum genau dieses Verständnis den gesamten Blick auf das Training verändern kann. Außerdem erfährst du: Warum Pferde nicht gegen Menschen kämpfen, sondern für ihre eigene Sicherheit Weshalb aggressives Verhalten meist Ausdruck von Angst, Schmerz, Frustration oder Überforderung ist Warum mehr Druck ein gestresstes Nervensystem häufig noch weiter aktiviert Wie wir im Training mit Pferden umgehen, die beißen, steigen oder treten Und weshalb nachhaltige Veränderung erst dann möglich wird, wenn wir den Zustand hinter dem Verhalten verstehen. Eine Folge für alle, die ihr Pferd nicht verurteilen, sondern verstehen möchten.
57 Minuten
Sie wollte eigentlich nur ein entspanntes Freizeitpferd. Stattdessen bekam sie ein Pferd, das buckelte, aggressiv wurde, Schmerzen hatte und irgendwann sogar Angst zwischen Mensch und Pferd entstehen ließ. In dieser Folge erzählt unsere Kundin Yvonne offen und ungeschönt ihre gemeinsame Reise mit ihrem Quarter Horse Commander. Eine Geschichte über Zweifel, Rückschläge, Kissing Spines, unzählige Trainingsansätze und darüber, warum echte Veränderung manchmal genau dort beginnt, wo man aufhört, nur Symptome zu trainieren.
35 Minuten
Kann man einem Pferd überhaupt etwas beibringen? Natürlich kann man Verhalten trainieren, Signale etablieren und Lektionen erarbeiten. Doch was passiert, wenn das eigentliche Problem viel tiefer liegt? In dieser Folge sprechen wir über intrinsische Motivation und darüber, warum nachhaltige Veränderung häufig nicht dadurch entsteht, dass wir Verhalten von außen beeinflussen, sondern indem wir Bedingungen schaffen, unter denen sich das Pferd selbst entwickeln kann. Denn nicht jedes veränderte Verhalten bedeutet auch, dass sich im Inneren des Pferdes etwas verändert hat. Außerdem erfährst du: Warum Verhalten und Entwicklung nicht dasselbe sind Weshalb Beziehung und mentale Stabilität die Grundlage für Lernen bilden Warum Belohnung und Druck Verhalten beeinflussen können, aber nicht zwangsläufig zu einer nachhaltigen Veränderung führen Weshalb Selbstwirksamkeit eine entscheidende Rolle spielt Und warum wir im Training Bedingungen schaffen, unter denen Entwicklung möglich wird. Eine Folge für alle, die ihr Pferd nicht nur trainieren, sondern nachhaltig verstehen und begleiten möchten.
41 Minuten
„Mein Pferd lässt sich nicht verladen.“ Also wird Verladen trainiert. „Mein Pferd zieht mich ständig durch die Gegend.“ Also wird Führen trainiert. Klingt logisch. Und genau deshalb drehen sich viele Pferdemenschen jahrelang im Kreis. Denn häufig liegt die eigentliche Ursache ganz woanders als dort, wo das Problem sichtbar wird. In dieser Folge nehmen wir euch mit hinter die Kulissen unserer Arbeit und zeigen, warum wir fast nie direkt am sichtbaren Problem beginnen. Außerdem erfährst du: Warum Verhalten oft nur die Spitze des Eisbergs ist Weshalb wir mit Fragen statt mit Training starten Wie wir Zusammenhänge und Muster erkennen Warum nachhaltige Veränderung oft Zeit braucht Weshalb Ursache und Symptom oft völlig unterschiedliche Dinge sind Eine Folge für alle, die ihr Pferd nicht nur trainieren, sondern wirklich verstehen möchten.
44 Minuten
Pferde, die ständig vorwärts gehen, werden oft bewundert. Sie haben Go. Sie sind fleißig. Sie sind motiviert. Sie wollen arbeiten. Aber stimmt das wirklich? In dieser Folge sprechen wir über den Fluchtreflex beim Pferd und darüber, warum Vorwärtsdrang nicht automatisch bedeutet, dass sich ein Pferd sicher fühlt. Denn Flucht beginnt oft lange bevor ein Pferd tatsächlich wegrennt. Wir sprechen darüber: • warum Flucht der optimistischste aller Schutzreflexe ist • weshalb viele Pferde im Fluchtreflex als motiviert missverstanden werden • welche feinen Anzeichen schon früh sichtbar werden • was im Nervensystem und Körper passiert • warum Bremsen häufig alles noch schlimmer macht • wie sich Flucht auch beim Menschen zeigt • und weshalb die eigentliche Frage oft nicht lautet: „Wie stoppe ich mein Pferd?“, sondern: „Wovor versucht es eigentlich wegzukommen?“ Eine Folge über Nervensysteme, Selbstwirksamkeit, Stress, Sicherheit und die oft übersehene Seite des Vorwärtsdrangs. Will dein Pferd wirklich laufen – oder glaubt sein Nervensystem, dass es laufen muss?
35 Minuten
Wie oft fassen wir unsere Pferde eigentlich einfach an – ohne vorher wirklich Kontakt aufzunehmen? Wir halftern, putzen, satteln, streicheln oder legen eine Decke auf. Für uns völlig normal. Doch was passiert dabei eigentlich im Nervensystem des Pferdes? In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Berührung nicht automatisch Verbindung bedeutet, weshalb viele Pferde schon lange Signale senden, bevor sie deutlich werden – und warum echte Beziehung oft schon vor der ersten Berührung beginnt. Außerdem erfährst du: Warum Kontaktaufnahme ein wichtiger Bestandteil der Methode nach Timo Ameruoso ist Was die Polyvagal-Theorie und Neurozeption mit Pferdetraining zu tun haben Wie Pferde in der Natur soziale Kontakte aufbauen ️ Warum viele Pferde erst dann ernst genommen werden, wenn sie „laut“ werden ️ Weshalb Berührung häufig mehr dem Menschen als dem Pferd dient Eine Folge über Beziehung, Kommunikation, Nervensysteme – und die Frage, ob wir unsere Pferde wirklich sehen oder oft nur anfassen.
40 Minuten
Fliegenmasken, Fliegendecken und Fliegenspray sollen unseren Pferden helfen. Aber was passiert, wenn ein Pferd bereits beim Anblick der Maske Stress zeigt, vor dem Spray flüchtet oder sich beim Auflegen der Decke sichtbar anspannt? In dieser Folge sprechen wir darüber, warum manche Pferde auf scheinbar harmlose Reize deutlich sensibler reagieren als andere. Warum: • manche Pferde völlig entspannt bleiben • andere mit Stress, Abwehr oder Schutzreflexen reagieren • die Zündschnur mancher Pferde deutlich kürzer ist • Berührung plötzlich zum Problem werden kann • und warum die Fliege oft gar nicht die eigentliche Ursache ist Wir sprechen über Nervensysteme, Trauma, Neurozeption, sensorische Überempfindlichkeit und darüber, weshalb „Da muss er durch“ häufig nicht zu echter Sicherheit führt. Eine tiefgehende Folge über Regulation, Schutzreflexe und die Frage: Was verrät dir die Reaktion deines Pferdes wirklich über seinen inneren Zustand?
29 Minuten
Pferde sind Herdentiere. Aber was passiert, wenn ein Pferd komplett die Kontrolle verliert, sobald ein anderes Pferd außer Sichtweite ist? In dieser Folge sprechen wir über den natürlichen Herdentrieb, Verlustangst und die Frage, wann Bindungsverhalten nicht mehr gesund ist. Warum: • manche Pferde panisch werden • nicht mehr fressen • wiehern oder explodieren • oder emotional komplett zusammenbrechen Und warum genau das in der Pferdewelt oft romantisiert wird. Wir sprechen über Nervensysteme, Bindungstrauma, Selbstwirksamkeit und darüber, warum „einfach öfter trennen“ nicht die Lösung ist. Eine tiefgehende Folge über Sicherheit, Regulation und die Frage: Kann dein Pferd emotional überhaupt alleine stabil bleiben?
42 Minuten
Vielleicht wird diese Folge unbequem. Denn nicht jedes stille Pferd ist automatisch entspannt. Nicht jedes brave Pferd fühlt sich sicher. Und manchmal ist genau das, was wir als „gut erzogen“, „stur“ oder „endlich hat er es verstanden“ bewerten, eigentlich ein biologischer Notfallmodus des Nervensystems. In dieser Folge sprechen wir über den Totstellreflex beim Pferd – auch bekannt als Freeze, Shutdown oder Tonic Immobility. Wir sprechen darüber, was passiert, wenn Flucht und Kampf keine Lösung mehr sind und der Körper in einen Zustand von Erstarren, Abschalten und reduzierter Wahrnehmung geht. Ein Zustand, der von außen oft ruhig wirkt, innerlich aber alles andere als Entspannung bedeutet. Dabei schauen wir auf typische Situationen aus dem Pferdealltag: Schmied, Tierarzt, Hänger, Abspritzen, Reiten oder Training. Und wir stellen die Frage, die manchmal weh tut: Ist mein Pferd wirklich entspannt – oder ist es einfach nur still geworden? Wir sprechen außerdem darüber, warum es ein Fortschritt sein kann, wenn ein Pferd wieder Leben zeigt, warum Kampfreflex nach Totstellreflex nicht automatisch Rückschritt bedeutet und weshalb echte Sicherheit nicht daran erkennbar ist, dass ein Pferd nichts mehr tut. Eine Folge über Schutzreflexe, Nervensystem, Missverständnisse und den Mut, genauer hinzuschauen.
34 Minuten
Koppen. Weben. Boxenlaufen. Verhaltensweisen, die in der Pferdewelt oft als „Tick“, schlechte Angewohnheit oder einfach als „Der macht das schon immer“ abgestempelt werden. Aber was, wenn genau das gar nicht stimmt? In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Koppen und Weben keine Macken sind, sondern ernstzunehmende Stress- und Überlebensstrategien des Nervensystems. Wir schauen gemeinsam darauf, was dabei im Gehirn passiert, warum sich solche Muster über Jahre tief verankern können und weshalb reine Symptombekämpfung das eigentliche Problem oft sogar verschlimmert. Außerdem sprechen wir über: – die Rolle von Stress, Frustration und Überforderung – den Zusammenhang zwischen Koppen und Magenthematiken – warum auch Pferde in „guter Haltung“ stereotype Verhaltensweisen entwickeln können – weshalb Koppriemen, Gitter & Co. keine nachhaltige Lösung darstellen – und warum echte Veränderung nur möglich wird, wenn wir anfangen, die Ursache hinter dem Verhalten zu verstehen Marianne erzählt außerdem von einem Pferd, das seit Fohlenalter stark koppte — und wie sich dieses Verhalten bereits während eines einzigen Grundlagentrainings sichtbar veränderte, obwohl das Koppen selbst nie direkt trainiert wurde. Diese Folge ist ein Appell, genauer hinzuschauen. Nicht nur auf das Verhalten. Sondern auf den Zustand dahinter.
45 Minuten
Pferde, die beim Hufschmied austreten, steigen oder nicht stillstehen? Für viele Alltag – aber definitiv nicht „normal“. In dieser Folge sprechen wir mit Lea Popp – Hufbearbeiterin und Trainerin nach Ameruoso – darüber, warum solche Situationen entstehen und wie sie sich nachhaltig verändern lassen. Warum das Problem selten am Huf beginnt Weshalb Druck alles schlimmer macht Und wie echte Ruhe überhaupt erst möglich wird Eine Folge für alle, die Hufbearbeitung endlich entspannt erleben wollen.
47 Minuten
Wenn diese Folge erscheint, sind wir gerade wieder unterwegs auf Sardinien – gemeinsam mit dem Team von Timo Ameruoso, mitten in der Natur, auf der Suche nach Wildpferden und echten, unverfälschten Einblicken in Pferdeverhalten. Und genau darum geht es auch in dieser Folge: Führung. Ein Thema, das im Alltag oft unterschätzt wird – und gleichzeitig die Grundlage für alles ist. Denn seien wir ehrlich: Viele Probleme beim Führen werden schnell als „Ungehorsam“ oder „Dominanz“ abgestempelt. Doch was, wenn das eigentliche Problem ganz woanders liegt? Wir sprechen darüber, – warum Drängeln, Ziehen oder Losreißen oft keine Erziehungsfrage ist – weshalb klassische Methoden häufig nur Symptome kontrollieren statt Ursachen lösen – wie sich Stress im Nervensystem auf das Verhalten deines Pferdes auswirkt – und warum echte Führung nichts mit Kontrolle zu tun hat, sondern mit Sicherheit, Klarheit und Verbindung Dabei nehmen wir dich mit in unsere eigenen Erfahrungen – von herausfordernden Situationen bis hin zu dem Moment, in dem ein Pferd sich freiwillig anschließt, statt geführt werden zu müssen. Denn genau da liegt der Unterschied: Kontrollierst du dein Pferd – oder folgt es dir wirklich? Diese Folge lädt dich ein, deinen Blick zu verändern, genauer hinzuschauen und vielleicht auch Dinge zu hinterfragen, die „schon immer so gemacht wurden“. Für mehr Verständnis. Mehr Sicherheit. Und eine Verbindung, die über Technik hinausgeht.
47 Minuten
In dieser Folge sprechen wir mit Lea Popp – Hufpflegerin, Fütterungsexpertin und Trainerkollegin – über ihren ganz persönlichen Weg mit ihrem Pferd, das sie an ihre absoluten Grenzen gebracht hat. Und eins können wir dir versprechen: Diese Folge ist ehrlich. Diese Folge ist schonungslos. Und sie ist gleichzeitig unfassbar lustig. Lea nimmt uns mit in eine Zeit, in der ihr Pferd als „lebensgefährlich“ galt, sie selbst Angst hatte – und trotzdem immer wieder weitergemacht hat. Mit einer Mischung aus Selbstironie, Klarheit und echtem Tiefgang erzählt sie, wie sich ihr Blick auf Pferde komplett verändert hat und warum klassische Trainingsmethoden nicht die Lösung sind. Diese Folge zeigt dir: Du darfst lachen – selbst mitten im Chaos. Und genau darin liegt oft der erste Schritt zur Veränderung.
38 Minuten
Dominant, charakterstark – oder einfach nur gestresst? Immer wieder sehen wir im Alltag und auf Social Media Pferde, deren Verhalten vorschnell als „dominant“ oder „charakterstark“ eingeordnet wird. Diese Folge nehmen wir zum Anlass, um genauer hinzuschauen. Denn: Was bedeutet Dominanz beim Pferd eigentlich wirklich? Und wie oft interpretieren wir Verhalten, das eigentlich aus Stress, Überforderung oder innerer Anspannung entsteht, völlig falsch? In dieser Folge sprechen wir darüber, ️ warum Dominanz kein fester Charakterzug ist, sondern immer im Kontext entsteht ️ wie sich echte Dominanz in der Herde zeigt – und warum sie oft ruhig und unspektakulär ist ️ warum viele Verhaltensweisen, die als „stark“ gelten, in Wahrheit Stressreaktionen sind ️ welche Rolle unsere eigene Wahrnehmung und Bewertung dabei spielt und warum ein Perspektivwechsel so entscheidend ist, um Pferde wirklich zu verstehen Dabei wird auch deutlich: Unsere Sicht auf solche Themen entwickelt sich – und vieles hätten wir vor ein paar Jahren selbst noch ganz anders eingeordnet. Diese Folge lädt dich ein, genauer hinzuschauen, zu hinterfragen und Verhalten neu zu bewerten. Weg von schnellen Labels – hin zu echtem Verständnis.
PsychoPferd & Spitzensportler

PsychoPferd & Spitzensportler

Der Podcast, dem Pferde vertrauen.