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Episoden

30 Minuten
Wie wird aus einer Frage ein Hexagramm? Und was können sechs Linien über den Augenblick erzählen, in dem wir uns gerade befinden? In dieser Folge verlassen wir die reine Theorie des I-Ging und werden praktisch. Wir schauen uns an, wie mit drei Münzen ein Hexagramm entsteht, wie aus den Zahlen 6, 7, 8 und 9 Yin-, Yang- und wandelnde Linien werden und warum das Hexagramm von unten nach oben aufgebaut wird. Doch die eigentliche Kunst beginnt nicht beim Werfen der Münzen. Sie beginnt mit der richtigen Frage und der inneren Haltung. Das I-Ging soll nicht einfach Ja oder Nein sagen. Es geht darum, die Qualität einer Situation sichtbar zu machen und einen anderen Blick auf das eigene Leben zu ermöglichen. Wir schauen, wie aus den ersten drei Linien das innere Trigramm entsteht und wie die weiteren drei Linien die äußere Welt beschreiben. So wird aus sechs einfachen Linien ein Bild für das Zusammenspiel von Innenwelt und Außenwelt. Und dann kommt der vielleicht wichtigste Schritt: Nicht sofort analysieren. Erst einmal schauen. Denn ein Hexagramm ist kein fertiges Rezept und keine einfache Vorhersage. Es ist ein Spiegel des Augenblicks – eine Einladung, die eigene Situation mit anderen Augen wahrzunehmen. Eine Folge über Münzen, Linien, Yin und Yang – und über die Kunst, eine Frage wirklich zu stellen.
34 Minuten
Was passiert, wenn aus einer einfachen Yin- oder Yang-Linie ein Bild entsteht? In dieser Folge gehen wir den nächsten Schritt auf unserer Reise durch die Welt des I Ging: von der einzelnen Linie zu den acht Trigramme – dem Ba Gua. Himmel, Erde, Donner, Wasser, Feuer, Berg, See und Wind werden dabei nicht nur zu alten Symbolen, sondern zu Bildern für Kräfte, die auch in uns selbst wirken. Wir schauen darauf, was diese acht Ur-Kräfte mit unserem Körper, unserer Wahrnehmung und unserem Alltag zu tun haben. Besonders spannend wird es beim Zusammenspiel von Wasser und Feuer – und bei der Frage, wie Himmel und Erde in unserer eigenen Mitte zusammenfinden. Am Ende geht es nicht darum, die Trigramme auswendig zu lernen. Es geht darum, sie zu spüren und in uns selbst wiederzuerkennen. Welches Trigramm beschreibt deinen heutigen Zustand? Und welche Kraft fehlt dir vielleicht gerade? Eine Folge über die Architektur unseres Seins – und darüber, wie aus acht einfachen Bildern eine Landkarte für unser eigenes Leben werden kann. „Qigong und eine Tasse Tee“ – Gedanken und Geschichten über Philosophie, Spiritualität und die Kunst zu leben.
44 Minuten
Yin und Yang sind keine starren Gegensätze. Sie sind ein ständiges Wechselspiel – ein lebendiger Prozess von Bewegung, Ruhe, Entstehen und Vergehen. In dieser Folge von **„Qigong und eine Tasse Tee“** gehen wir tiefer in dieses Prinzip hinein und begegnen dem **I-Ging, dem Buch der Wandlung**. Es geht nicht darum, die Zukunft vorherzusagen, sondern darum, die Qualität des gegenwärtigen Augenblicks zu erkennen. Wir betrachten die beiden großen Kräfte **Yang und Yin** – das Schöpferische und das Empfangende – und entdecken, warum wahre Balance nichts mit einer mathematischen 50:50-Aufteilung zu tun hat. Manchmal verlangt das Leben nach Bewegung. Manchmal nach Ruhe. Wir sprechen über die **wandelnden Linien des I-Ging**, über die ersten kleinen Zeichen einer Veränderung und über den Moment, in dem Yang in Yin und Yin wieder in Yang übergeht. Denn Stillstand ist eine Illusion. Alles wandelt sich. Die entscheidende Frage ist deshalb vielleicht nicht: **„Was muss ich tun?“** Sondern: **„Welche Qualität hat dieser Augenblick – und was verlangt das Leben jetzt von mir?“** Eine Folge über Yin und Yang, Wandel und Widerstand – und über die Kunst, den richtigen Moment zu erkennen, statt ständig gegen den Strom des Lebens anzukämpfen.
48 Minuten
Yin und Yang – jeder hat davon gehört. Aber Hand aufs Herz: Wer hat es wirklich begriffen? In dieser Folge geht es nicht um oberflächliche Erklärungen oder spirituelle Floskeln. Es geht um das, was hinter dem Begriff steckt – ein uraltes Prinzip, das beschreibt, wie das Leben tatsächlich funktioniert. Vergiss die Idee von „perfekter Balance“. Yin und Yang sind keine statischen Gegensätze, die man fein säuberlich aufteilen kann. Sie sind ein lebendiger Prozess – ein ständiger Wandel von Ruhe und Bewegung, von Innen und Außen, von Spannung und Loslassen. Ausgehend von einer echten Frage aus der Praxis schauen wir genauer hin: Warum scheitern so viele daran, Yin und Yang in ihr Leben zu bringen? Du erfährst: – Warum Balance kein Zustand, sondern ein Prozess ist – Wieso zu viel Kontrolle dich genau aus dem Gleichgewicht bringt – Und wie du lernst, die Dynamik von Yin und Yang im Alltag zu erkennen Diese Folge ist nichts für Kopfnicker. Sie ist für Menschen, die bereit sind, genauer hinzuschauen – und vielleicht auch liebgewonnene Vorstellungen loszulassen. Qigong und eine Tasse Tee – Gedanken über die Kunst zu leben… und die Realität dahinter.
33 Minuten
Wie klar ist dein Geist – wirklich? In dieser Folge erreichst du den dritten und höchsten der drei Schätze: Shen. Nach der Reise in die Tiefe des Jing und dem Erleben des fließenden Qi richtet sich der Blick nun nach oben – dorthin, wo Bewusstsein, Klarheit und Geist zuhause sind. Shen ist kein Gedanke. Kein Konzept. Kein „Mindset“. Es ist das Licht selbst, das durch dich scheint. Mit ruhigen Bildern, stillen Momenten und einer fast greifbaren Weite führt dich diese Episode an einen Punkt, an dem sich etwas Entscheidendes zeigt: Dein Geist ist nicht das Chaos deiner Gedanken. Er ist das, was dahinter still und klar bleibt – wie ein weiter Himmel, unberührt von den Wolken, die durch ihn ziehen. Du wirst eingeladen, genauer hinzuspüren: Wie ruhig ist dein Inneres wirklich? Und was bleibt übrig, wenn du aufhörst, dich ständig abzulenken? Diese Folge bringt dich zurück zur Essenz. Dorthin, wo Klarheit nicht gemacht werden muss, sondern entsteht, wenn Störungen verschwinden. Denn genau wie bei Jing und Qi gilt auch hier: Du musst nichts hinzufügen. Du musst nur erkennen, was bereits da ist. Eine stille, kraftvolle Reise – zurück zu deinem eigenen Licht.
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Über diesen Podcast

„Qigong und eine Tasse Tee“ Ein ruhiger Podcast für Menschen, die genug haben von Lärm, Tempo und fertigen Antworten. In diesem Podcast lade ich dich ein, die Tür zu öffnen und einzutreten: In Geschichten, die atmen. In Gedanken, die sich setzen dürfen. In eine Tradition, die nicht erklärt, sondern wirkt. – still, ehrlich, traditionsverbunden. Mit Musik, die atmet, und Worten, die Raum lassen. Kein Ratgeber. Kein „Mach’s so wie alle“. Nur Tee, Stille und das, was sich zeigt.
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„Qigong und eine Tasse Tee“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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