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Kontrafunk: Dreiländereck Archiv

42 Episoden
56 Minuten
In der Kontrafunk-Sendung „Dreiländereck“ diskutieren die Kraftfahrzeug-Liebhaber Oliver Lauter aus Deutschland, Richard Wladecker aus Österreich und Daniel Seiler aus der Schweiz die Bedeutung des Autos zwischen Emotion und politischem Wandel. Während das Auto für viele weiterhin Freiheit und Identität symbolisiert, wächst der politische Druck durch Klimaziele, Regulierung und Elektromobilität. Kritisiert werden zunehmende Eingriffe wie Tempolimits, Verkehrsverknappung und technische Bevormundung moderner Fahrzeuge. Die Elektromobilität wird differenziert bewertet: sinnvoll im urbanen oder gewerblichen Einsatz, jedoch problematisch bei Infrastruktur, Kosten und Alltagstauglichkeit. Zudem thematisiert die Runde kulturelle Unterschiede, die Oldtimer-Szene sowie Entwicklungen wie Tuning und Statusdenken. Fazit: Viele Autofahrer fühlen sich politisch unter Druck, während individuelle Mobilität weiterhin als unverzichtbar angesehen wird.
56 Minuten
Ronald Friedrich Schwarzer aus Wien, Claudio Zanetti aus der Schweiz und Tilo Schneider aus Deutschland diskutieren über Freunderlwirtschaft und politische Netzwerke. Es geht um persönliche Loyalität, Machtstrukturen und die Frage, wo legitimes Vertrauen endet und Korruption beginnt. Anhand konkreter Beispiele aus Österreich, Deutschland und der Schweiz zeigen die Teilnehmer, wie unterschiedlich damit umgegangen wird und welche Folgen das für Staat und Gesellschaft hat. Im Mittelpunkt stehen auch Medien, Transparenz und die Rolle des Bürgers in der Kontrolle politischer Eliten. Ist Vetternwirtschaft unvermeidbar oder ein Zeichen eines aus dem Gleichgewicht geratenen Systems? Eine kontroverse Diskussion mit grundlegenden Fragen zur Funktionsweise moderner Demokratien.
56 Minuten
Immer mehr Apotheken schließen, viele kämpfen ums Überleben, und von der Politik ist kaum Hilfe zu erwarten. Die traditionelle Rolle als Versorger im Gesundheitssystem steht auf dem Spiel. Was muss geschehen, um die Apotheke um die Ecke zu retten? Oder gehört die Zukunft einfach dem digitalen Handel – und die persönliche Beratung bleibt auf der Strecke? Zu Gast dazu sind Thomas Luft (Deutschland), Gerhard Kaniak (Österreich) und Lorenz Schmid (Schweiz).
56 Minuten
Die Kernenergie erlebt europaweit einen neuen Aufschwung. Welche Aussichten in unserem Sendegebiet bestehen, diskutieren Björn Peters (Deutschland), Dominic Wipplinger (Österreich) und Walter Rüegg (Schweiz). Zuerst werden die Fragen nach Sicherheit, realen Risiken und der Rolle von Fukushima in der öffentlichen Wahrnehmung geklärt. Die Experten erläutern technische Fortschritte, moderne Reaktorkonzepte und die tatsächlichen Auswirkungen von Unfällen. Zudem geht es um Kosten, politische Rahmenbedingungen und die Bedeutung der Kernenergie für Versorgungssicherheit und Industrie. Die Diskussion macht deutlich, wie stark politische Narrative und Informationsdefizite die Debatte prägen. Letztlich schildern die Fachleute nachvollziehbar, weshalb die Atomkraft für die menschliche Zivilisation wichtig und vor allem beherrschbar ist – und die Zukunft prägen wird.
56 Minuten
Weg mit den Sonderschulen, alle Kinder unter einem Dach, unabhängig von ihren körperlichen und geistigen Voraussetzungen: Seit Jahrzehnten wird die Inklusion als einzig wahrer Weg verkauft. Die Kritik daran wächst aber bei Lehrkräften und Eltern. Denn das pädagogische Dogma Inklusion löst seine Versprechungen in der Realität nicht ein: Schwächere profitieren nicht, Stärkere werden zu wenig gefördert. Elke Rauh-Reinschmidt (Deutschland), Horst Ganitzer (Österreich) und Riccardo Bonfranchi (Schweiz) diskutieren über die Auswirkungen der Inklusion, die Ideologie hinter dem Konzept und Wege aus der Sackgasse.
56 Minuten
In dieser Ausgabe von Dreiländereck zeichnet Moderator Florian Machl gemeinsam mit Thilo Schneider, Wolfgang Kieslich und Olivier Kessler das Bild eines Alltags, der für immer mehr Menschen zur Belastungsprobe wird. Sprit, Energie, Mieten, Lebensmittel und Versicherungen ziehen an, während am Monatsende selbst bei soliden Einkommen immer weniger übrig bleibt. Die Gäste sprechen über einen schleichenden Verlust von Wohlstand, über steigende Steuer- und Abgabenlast, über politische Fehlsteuerung und über einen Staat, der nach ihrer Darstellung immer tiefer in Wirtschaft und Alltag eingreift, ohne die Lage zu entschärfen. Diskutiert werden auch die Folgen für Familien, Eigentum, Altersvorsorge und Geburtenentwicklung. Während Deutschland und Österreich unter besonders starkem Kostendruck stehen, erscheint die Schweiz in Teilbereichen stabiler, doch auch dort wächst die Sorge vor Verschuldung, Sozialausbau und Kaufkraftverlust. Die Teuerung wirkt sich inzwischen überall massiv auf das Leben der Bürger aus.
56 Minuten
Bauernproteste quer durch Europa haben in den letzten Jahren immer wieder Schlagzeilen gemacht. Verändert hat sich für die Landwirtschaft seither wenig – und wenn, dann zum Schlechteren. Neben der harten Arbeit im Stall und auf dem Feld gilt es, Förderanträge auszufüllen, immer strengere Auflagen zu erfüllen und zu dokumentieren und mit dem Handel um faire Preise zu ringen. Drei Landwirte, Anthony Lee (Deutschland), Paul Pree (Österreich) und Urs Hans (Schweiz), diskutieren über aktuelle Herausforderungen, die Rolle des Staats und mögliche Wege aus einer Spirale, die das Bauerntum zur aussterbenden Branche machen könnte.
56 Minuten
In dieser Ausgabe blicken wir auf den Zustand der Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Drei Professoren aus Recht, Physik und Psychologie diskutieren, warum das klassische Ideal der Hochschule unter Druck steht: weniger offene Debatten, mehr Konformität, mehr Sprachregelungen und politischer Erwartungsdruck. Während aus Österreich betont wird, dass technische Universitäten noch stark auf Ausbildung und Praxis setzen, schildert die Schweizer Perspektive einen wachsenden Anpassungszwang durch Leitbegriffe, Förderlogiken und ideologische Vorgaben. In Deutschland wird zudem kritisiert, dass Hochschulpolitik und aktivistische Gruppen die Atmosphäre prägen und Themen setzen. Am Ende steht die Frage: Wie kommt die freie, neugierige Wissenschaft zurück – und was muss sich dafür ändern?
56 Minuten
Noch immer spielt der Doktortitel im öffentlichen Leben eine Rolle – besonders wenn er Schwindlern schmachvoll aberkannt wird. Doch es gibt Unterschiede: Während in Deutschland die Zeichenfolge „Dr.“ zum amtlichen Namensbestandteil wird und bei Hotelreservierungen, auf Grabsteinen und im mündlichen Verkehr durchaus Verwendung findet, lässt man in der Schweiz solchen Imponierschmuck meistens weg. In Österreich wird man auch ohne universitären Hintergrund sowieso als Doktor angesprochen. Burkhard Müller-Ullrich erörtert mit dem Germanisten Prof. Dr. Peter J. Brenner, dem Journalisten Dr. Philipp Gut und dem Philosophen Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann, ob eine Promotion wirklich Würde verleiht und welchen Nimbus wissenschaftliche Arbeit überhaupt noch hat.
53 Minuten
Wenn es Spaß macht, muss es verboten werden, wenn es einen anderen stören könnte, dann erst recht: Der Verbotswahn grassiert. Ob Lebensmittel, Gartengestaltung, Feuerwerk oder auch nur eine bestimmte Haltung: Der Staat scheint immer mehr von dem verbannen zu wollen, was früher selbstverständlich und akzeptiert war. Woher kommt diese Lust an Einschränkungen, was versprechen sich Regierungen davon – und weshalb lassen wir das mit uns machen? Das diskutieren aus der Schweiz der Berner Kantonsparlamentarier Mathias Müller, aus Deutschland der Publizist Detlef Brendel und aus Österreich der Journalist Richard Schmitt.
56 Minuten
Das islamische Kopftuch steht wie kaum ein anderes Symbol im Zentrum gesellschaftlicher Konflikte. In dieser Ausgabe von „Dreiländereck“ geht es um Macht, Kontrolle und den gar nicht mehr so stillen Zwang, dem viele Frauen ausgesetzt sind. Die Sendung beleuchtet religiöse Begründungen ebenso wie soziale Realitäten – von familiärem Druck bis zu staatlicher Untätigkeit. Wie freiwillig ist das Kopftuch wirklich? Wo endet Toleranz, wo beginnt Wegsehen? Anhand der Rechtslage in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird deutlich, wie sehr Politik und Gesellschaft vor einer unbequemen Debatte zurückschrecken. Gemeinsam mit Prof. Susanne Schröter, Prof. Ednan Aslan und Saida Keller-Messahli ordnet Moderator Florian Machl die Entwicklungen ein und diskutiert, welche Folgen unterschiedliche Regelungen für Schule, Öffentlichkeit und Integration haben. Eine fundierte Bestandsaufnahme zu einem Thema, das Europa seit Jahren bewegt.
56 Minuten
Missbrauchsskandale, Vertrauensverlust während Corona, politisierte Gottesdienste: Immer mehr Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz wenden sich von den großen Kirchen ab. Aber heißt das auch, dass sie die Sinnsuche aufgegeben haben? Einzelne Entwicklungen zeigen in eine andere Richtung: Freikirchen gewinnen an Zulauf, Glaubensfestivals ziehen viele junge Menschen an. Spiritualität scheint also weiter hoch im Kurs, doch es sind nicht die christlichen Kirchen, die davon profitieren. Über die vielschichtigen Gründe und Wege aus der Krise sprechen Martin Grichting (Schweiz), David Berger (Deutschland) und Jan Ledóchowski (Österreich).
56 Minuten
In dieser Folge prallt die Realität der Strompreise frontal auf die Versprechen der Energiewende. Deutschland bleibt nach Atomausstieg, Abgaben und Netzausbau Europas teuerstes Stromland – viele zahlen um die 39 Cent pro Kilowattstunde. In Österreich treibt die Kopplung an den EU-Großhandel die Kosten, trotz Wasserkraft, nach oben und schwächt Industrie und Haushalte. Die Schweiz wirkt zunächst stabil, doch Winterlücken und Importabhängigkeit machen verwundbar. Die Gesprächsteilnehmer warnen vor einer gefährlichen Mischung aus Flatterstrom, teurer Parallelstrukturen, Smart-Meter-Kontrolle und Versorgungslücken. Die Frage ist: Gelingt eine Kurskorrektur – oder ist aufgrund ideologisch unbelehrbarer Politiker der nächste Schock unausweichlich?
56 Minuten
Bezahlbarer Wohnraum wird im gesamten deutschen Sprachraum immer knapper, vor allem in den Ballungsgebieten. Hohe Baukosten, steigende Zinsen und überbordende Bürokratie nehmen vielen Unternehmen die Lust, in Wohnbauten zu investieren. Das Bevölkerungswachstum, nicht zuletzt durch die Zuwanderung, verschärft die Lage zusätzlich. Wurde das Problem verschlafen und heizen angebliche Lösungsrezepte die Situation sogar zusätzlich an? Darüber diskutieren Suzanne Hussmann (Deutschland), Andreas Glarner (Schweiz) und Wolfgang Kieslich (Österreich).
56 Minuten
Im „Dreiländereck“ diskutiert Florian Machl mit Stefan Paetow, Bernhard Heinzlmaier und Claudio Zanetti, ob der Woke-Trend seinen Höhepunkt überschritten hat. Die Gäste beleuchten Ursprung und Begriffsklärung, den Einfluss von Universitäten, Medien, Unternehmen und Kirchen sowie die Rolle von Symbolen wie der Regenbogenflagge. Woke ist und bleibt eine diffuse Wolke von allem, das sich für links hält – und damit schwer einzugrenzen. An Beispielen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wird erörtert, wie Bevölkerung und Jugend reagieren, welche politischen Folgen sichtbar werden und ob finanzielle Ströme den Kulturkampf antreiben.
Kontrafunk: Dreiländereck

Kontrafunk: Dreiländereck

Der Kontrafunk ist ein Dreiländersender für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Doch obwohl es in allen drei Ländern viele gemeinsame und gleichartige Probleme gibt, bestehen doch auch gewaltige...