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140 Episoden
33 Minuten
Habgier ist weit verbreitet. Aber niemand würde von sich selbst sagen, dass er habgierig ist. Habgier meint das Verlangen nach dem, was man noch nicht hat, verbunden mit Unzufriedenheit über das, was man hat. Sie ist weit verbreitet. Deshalb wurde immer schon versucht, sie einzugrenzen. Der beste Weg, Habgier zu kurieren, besteht darin, grosszügig zu geben. Geben als Gehorsamsschritt des Glaubens kann helfen, die Habgier im eigenen Leben kleiner werden zu lassen. Erst im Geben merke ich, ob ich am Besitz hänge oder nicht.
26 Minuten
Unser Besitz kann uns leicht gefangen nehmen. Deshalb hilft es, sich Prinzipien anzueignen, die uns immer wieder daran erinnern, Gott und nicht den Besitz anzubeten. Ein solches Prinzip ist der Zehnte – zehn Prozent des Einkommens werden an Gott zurückgegeben. Dahinter steht ein verändertes Herz, das Sicherheit und Erfüllung nicht im Besitz, sondern im Vertrauen auf Gott findet. Eine gute Orientierung ist, den Zehnten so zu investieren, dass er zur Verbreitung des Reiches Gottes beiträgt und/oder Armut in der Welt bekämpft.
29 Minuten
Menschen mit Besitz stehen besonders in Gefahr diesem und nicht Jesus Christus nachzufolgen. Die Begebenheit des jungen Mannes mit Jesus zeigt auf, dass Jesus als Gottes Sohn möchte, dass er an erster Stelle steht. Mit Jesus ist das Reich Gottes angebrochen. Dieses können wir uns nicht verdienen. Es ist reine Gnade. Doch damit wir Anteil daran haben, soll Jesus Christus unser Wichtigstes sein. Daher ist der Umgang mit unserem Besitz ein wichtiger Teil der Jesusnachfolge. Dabei geht es nicht darum mit unserem Besitz in einen Aktivismus zu verfallen, sondern darum Jesus mit unserem Besitz anzubeten – in dem mir wichtig ist, was ihm wichtig ist!
40 Minuten
Die Predigt betont das göttliche Prinzip: «Zuerst Israel, dann die Völker.» Gott erwählte Israel, um allen Nationen Frieden und Gerechtigkeit zu zeigen. Jesus kam zunächst zu den Juden und erst danach wurde das Evangelium zu den Nichtjuden getragen. Israel bleibt trotz Versagen Gottes auserwähltes Volk, durch das Segen und Heil für alle kommen. Auch Gericht und Gnade folgen diesem Prinzip: zuerst für die Juden, dann für die übrigen Völker. Gottes Treue bleibt bestehen.
27 Minuten
Gottes Wort ist lebendig und kraftvoll – es kann Herzen verwandeln, wenn wir es annehmen. Im Gleichnis vom vierfachen Ackerfeld zeigt Jesus, dass die Frucht nicht vom Samen, sondern vom Boden abhängt: vom Zustand unseres Herzens. Harte, oberflächliche oder geteilte Herzen lassen das Wort nicht wirken. Doch wer sein Herz öffnet, pflegt und Gott Raum gibt, erlebt, wie sein Wort Wurzeln schlägt, wächst und reiche Frucht bringt.
29 Minuten
Wie bei einer präzisen Steuerung entscheidet auch im Leben das Herz über Funktion oder Fehlverhalten. Die Bibel mahnt: «Mehr als alles andere behüte dein Herz.» Ein verhärtetes Herz entsteht durch Unglaube, Zweifel und Rebellion; ein ungeteiltes Herz durch Vertrauen, Glaube und Hingabe. Wer auf das Unsichtbare blickt und Gottes Stimme gehorcht, erlebt seine Kraft, seinen Frieden und seine Freude – und bleibt innerlich lebendig und geistlich empfänglich.
23 Minuten
Ein reicher, armer Mann ist auf einer einsamen Strasse auf dem Rückweg. 3850 km hat er zurückgelegt und Gott zu finden und ist gescheitert. Da macht sich Gott auf, ihn zu finden, zu erlösen und eine neue Perspektive für das Leben zu geben. Am Ende der Geschichte hat der Mann Jesus kennengelernt, angenommen, ist froh geworden und zieht seine Strasse voller Freude. Möchten wir das nicht auch?
29 Minuten
Worte aber auch Gedanken haben Macht: sie können uns aufbauen oder zerstören, heilen oder verletzen (Sprüche 18,21). Darum ist es entscheidend, worüber wir den ganzen Tag nachdenken. Mit der Hilfe des Heiligen Geistes lernen wir, falsche Gedanken zu erkennen und sie durch Wahrheiten aus dem lebendigen Wort Gottes zu ersetzen.
26 Minuten
Der Sabbat ist mehr als ein freier Tag – er ist ein Geschenk Gottes zur Ruhe, zur Unterbrechung vom Alltag und Ausdruck von Vertrauen in ihn. Gott selbst ruhte nach der Schöpfung, und auch wir sollen diese Ruhe als Kraftquelle, Orientierung und Zeichen der Abhängigkeit von Gott erleben. Sabbat bedeutet bewusst innehalten, Gemeinschaft pflegen und Arbeit als Anbetung leben, ohne den Druck, alles selbst kontrollieren zu müssen. Er ist eine Gegenkultur, die unsere Lebens- und Arbeitsweise prägt und Raum für Freude, Besinnung und Beziehungen schafft.
31 Minuten
Arbeit als gute Nachricht bedeutet, dass meine Arbeit eine Form der Anbetung Gottes ist. Daher orientiert sie sich an Jesus Christus. Die Motivation daraus ist nicht mehr, die Arbeit als Suche nach Anerkennung und Macht zu gestalten, sondern sie als Ausdruck der Liebe zu Gott und zum Nächsten. Jesusnachfolger haben einen inneren Kompass, der ihnen hilft, ihrer Berufung im Beruf nachzugehen. Dieser gibt einen gewissen Rahmen für die Arbeit vor und hilft dabei, sowohl der Arbeit als auch Gott zu dienen.
30 Minuten
Wir verbringen viel Zeit mit unserer Arbeit. Wenn ich also nun einen falschen Bezug zur Arbeit habe, dann hat dies verheerende Auswirkungen. Obwohl die Arbeit ihren Ursprung bei Gott selbst hat, steht auch sie unter der Auswirkung der Trennung von Gott. Das Ergebnis ist harte Arbeit mit vielseitigen Herausforderungen. Eine grosse Gefahr der Arbeit ist es, dass wir unsere Identität von unserer Arbeit abhängig machen. Aus Arbeit als Anbetung wird schnell die Anbetung der Arbeit. Doch als Jesusnachfolger ist nicht die Arbeit die Quelle meiner Identität, sondern Jesus Christus. Wenn ich bei Gott einen Namen habe, dann muss ich durch meine Arbeit keinen machen. Meine Identität liegt darin, dass ich Teil der königlichen Priesterschaft Gottes bin.
28 Minuten
Als Gott die Erde schuf, arbeitete er selbst. Die Menschen bekamen den Auftrag, den Garten zu bebauen und zu bewahren. Sie wurden einbezogen in die Arbeit Gottes. Da Gott der Urheber der Arbeit ist, liegt in jeglicher Arbeit auch Würde. Wenn unsere Arbeit dann auch noch auf den Nächsten ausgerichtet ist, dann arbeiten wir ähnlich wie Gott. Von diesem Hintergrund her ist jegliche Arbeit würdige Arbeit, denn sie ist ein Teil meiner persönlichen Berufung als Jesusnachfolger auf dieser Welt. Daher mache ich nicht bloss einen Job – sondern übe einen Beruf aus!
24 Minuten
Worte haben Macht – sie können zerstören oder Leben schenken. Wenn wir Gottes Wort im Glauben annehmen, öffnet es den Himmel und verändert unser Leben. Bekennen mit Herz und Mund, Segnen statt Fluchen, Beten voller Gewissheit und Ermutigen mit guten Worten – all das setzt Gottes Wirklichkeit frei. Unsere Glaubensworte bauen eine Brücke zu seinen Verheissungen. Wer im Einklang mit Gottes Wahrheit spricht, erfährt: Seine Worte tragen.
26 Minuten
Diese Predigt lädt dazu ein, die Kraft unserer Worte neu zu entdecken. Worte können heilen oder verletzen, segnen oder zerstören – und jeder von uns prägt damit das Leben anderer. Anhand von Jakobus 3 und eindrücklichen Beispielen wird deutlich: Die Zunge ist schwer zu zügeln, doch Gott kann unsere Quelle reinigen. Wie bei den Lausitzer Seen braucht es tägliche «Neutralisierung» durch den Heiligen Geist, damit unser Reden ermutigt, Hoffnung schenkt und Leben hervorbringt.
24 Minuten
In einer Welt voller leerer Worte bleibt Gottes Wort einzigartig wirksam: Wenn er spricht, geschieht es. Schon bei der Schöpfung genügten zwei hebräische Worte, um das Licht ins Dasein zu rufen. Dieses Wort wirkt auch heute – es erhält die Welt, schafft Neues im Herzen und bringt Heilung, wie beim Hauptmann, der auf Jesu Wort vertraute. In Jesus Christus ist Gottes Wort Mensch geworden – sichtbar, nahbar, rettend. Die zentrale Botschaft lautet: «Gott spricht – und es wird» – damals wie heute.