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140 Episoden
31 Minuten
Gottes Stimme hören beginnt in der Stille. Jesus lebte aus der Gemeinschaft mit dem Vater, und Mose fand im Zelt der Begegnung Kraft und Orientierung. Auch wir brauchen feste Zeiten und Orte der Begegnung mit Gott, fern von Ablenkungen. Gott ist kein schweigender, sondern ein sprechender Gott – selbst sein Schweigen redet. Seine Stimme erkennt man nicht durch Technik, sondern durch Nähe. In der Stille finden wir Ruhe, Führung und neue Stärke.
29 Minuten
Gott hört nicht nur, er spricht auch. Schon in der Geschichte Israels wurde sichtbar, dass Gott sein Volk sieht, hört und sich kümmert. Durch Jesus und den Heiligen Geist können Menschen heute Gottes Stimme hören. Voraussetzung dafür sind Offenheit, Stille und ein gehorsames Herz. Gott spricht auf unterschiedlichen Wegen – durch die Bibel, Eindrücke oder Menschen. Sein Reden gibt Orientierung, Mut und innere Gewissheit im Leben.
31 Minuten
Was, wenn wir fasten – und Gott trotzdem sagt: So nicht? In Jesaja 58 stellt Gott ein grosses «Wenn» voran – und verbindet es mit gewaltigen Verheissungen von Licht, Heilung und innerer Fülle. Es gibt ein Fasten, das wirkungslos bleibt – und eines, das unser Leben wie einen bewässerten Garten aufblühen lässt. Die Frage ist nicht, ob wir verzichten, sondern ob unser Herz wirklich mit Gottes Herz übereinstimmt.
28 Minuten
Wie Jesus in der Wüste durch Verzicht und Vertrauen Versuchungen überwand, braucht auch unser Leben viele Neins für das grosse Ja zu Gott. Besitz, Beliebtheit und Macht können zum Ersatz für Gott werden. In bewusst gewählten «Wüstenzeiten» – still, einfach und gegenwärtig vor Gott – lernen wir neu zu vertrauen. Dort werden wir innerlich erneuert und fähig, Versuchungen zu widerstehen und aus Gottes Fülle zu leben.
34 Minuten
Fasten und Gebet gehören seit jeher untrennbar zusammen – besonders dann, wenn das Leben ins Wanken gerät. Am Beispiel von König Joschafat wird sichtbar, wie ein Mensch auf reale Angst und Bedrohung reagiert und sich bewusst auf Gott ausrichtet. Seine Geschichte zeigt, wie Sorgen in Gebet verwandelt werden können und wie echte Abhängigkeit von Gott neue Perspektiven öffnet. Wir sind eingeladen, Fasten ganz praktisch mit einem konkreten Gebetsleben zu verbinden.
23 Minuten
Das Ziel ist das Vater-Herz Gottes. Dort ist unser Zuhause. Dort liegt unser Glück. Dieses Vater-Herz und Glück gibt es nur in Jesus Christus. Hast du ihn nicht, ist der Weg versperrt. Christus zeigt den Weg, gibt Orientierung und ist das Leben.
33 Minuten
Fasten ist im biblischen Sinn ein geistlicher Weg der Hingabe, der uns in der Heiligung voranbringt und unsere Selbstzentriertheit schonungslos offenlegt. Es zeigt, wie stark wir vom Lustprinzip und von uns selbst getrieben sind, und führt uns genau in dieser Schwäche zur befreienden Gnade von Jesus Christus. Dabei verändert Fasten nicht nur unser Verhalten, sondern auch unsere Wünsche, indem es uns neu auf Gott ausrichtet. Ziel ist nicht Selbstoptimierung, sondern Anbetung: ein bewusstes Verzichten, das uns lehrt, dass der Mensch mehr braucht als Brot – nämlich das Leben aus Gottes Wort.
29 Minuten
Fasten ist eine oft fremde, aber zentrale geistliche Übung, die Jesus für seine Nachfolger voraussetzt. Jesus kritisiert nicht das Fasten selbst, sondern ein zur Schau gestelltes, heuchlerisches Fasten, und lädt zu einem verborgenen, freudigen Fasten ein, das ganz auf den Vater ausgerichtet ist. Biblisches Fasten bedeutet bewusst auf Essen zu verzichten, um sich mit dem ganzen Körper Gott zuzuwenden und ihn anzubeten. Es ist Ausdruck der Haltung, dass Jesus wichtiger ist als selbst unsere grundlegendsten Bedürfnisse, und kann als geistlicher Rhythmus neu entdeckt werden.
29 Minuten
Die Predigt lädt ein, inmitten von Lärm, Leistung und innerer Unruhe still zu werden, um Gottes leises Reden neu zu hören. Anhand der biblischen Wüste zeigt sie, dass Einsamkeit und Stille Orte der Läuterung, der Identitätsfindung und der Gottesbegegnung sind. Wer Raum für Stille schafft, erkennt Gott tiefer, wird innerlich verwandelt und gewinnt Mitgefühl und geistliche Klarheit für einen fruchtbaren Dienst.
27 Minuten
Gott wird einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen. Dort wird weder Trauer noch Leid sein, sondern nur unfassbar grosse Freude und Friede. Gottes vollkommene Gegenwart wird erfahrbar sein und er wird in Gerechtigkeit herrschen. Das ist unsere grosse Hoffnung, wenn wir uns dem Willen Gottes unterstellen.
29 Minuten
Die Geburt von Jesus Christus markiert einen Neuanfang für alle. Jesus Christus ist das Wort, das Leben und das Licht, das die Dunkelheit überwindet. An diesem kleinen Kind in der Krippe kommt niemand vorbei. Um Anteil daran zu haben, muss man selbst neu geboren werden. Daher geht es bei Weihnachten um eine doppelte Geburt. Zuerst kommt Jesus auf die Welt, danach folgt meine Antwort, und ich werde aus dem Heiligen Geist neu geboren.
38 Minuten
Die Adventszeit erinnert uns an Jesu baldige Wiederkunft. Jakobus ruft zu Geduld und Wachsamkeit auf: Wir sollen wie Bauern arbeiten und zugleich auf Gottes sichere Ernte hoffen. Geduld zeigt sich als Langmut gegenüber Menschen und als Ausharren in schwierigen Umständen. Hiob und die Propheten sind unsere Vorbilder. Gottes Mitgefühl trägt uns, und am Ende erwartet uns ein unverdientes, herrliches Erbe – die wahre Glückseligkeit derer, die treu bleiben.
32 Minuten
Jesaja verheisst in Israels tiefster Krise einen neuen Spross aus dem Stumpf Isais – Jesus Christus, den geistbegabten Friedefürsten. In ihm beginnt Gottes erneuerte Schöpfung, in der Gerechtigkeit, Frieden und eine tiefe Gottesbeziehung herrschen. Dieses Reich wächst unscheinbar, gewinnt aber durch seine Anziehungskraft Menschen aus allen Völkern. Wer Jesus vertraut, trägt bereits jetzt den Duft dieses neuen Lebens weiter und wird selbst zu einem «grünen Zweig» für andere.
29 Minuten
Die Adventszeit erinnert an Jesu erstes Kommen und richtet den Blick auf seine Wiederkunft. Mit Ihm beginnt Gottes Friedensreich, das einst vollendet wird. Jesaja verheisst einen globalen Frieden, der in Herzen entsteht, die sich Gottes Wort öffnen. Doch Stolz und Selbstherrlichkeit verhindern ihn. Gott richtet, um zu heilen, und ruft uns, im Licht des Herrn zu leben. Wahre Demut lässt Gott erhöhen und macht uns zu Botschaftern seines Friedens.
32 Minuten
Das Ziel aller Überlegungen zum Thema Besitz und Glaube ist, dass sie uns näher zu Gottes Reich führen. Jegliche Kritik Jesu am Besitz ist grundsätzlich eine Kritik an der Gottesferne. Je wichtiger uns Jesus wird, desto weniger wichtig sind irdische Dinge. Deshalb sollen Jesusnachfolger Schätze im Himmel sammeln. Dieser Schatz zeigt sich in meiner Abhängigkeit von ihm. Daher ist der Schatz schon hier und jetzt zugänglich, indem ich meine Sicherheit und Erfüllung von Jesus Christus erwarte.