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Episoden

42 Minuten
Die technologischen Möglichkeiten wachsen exponentiell, doch der daraus entstehende Geschäftswert (Business Value) hinkt hinterher. Diese wachsende Lücke, das "Digital Adoption Gap", ist Thema dieser Folge.

Gemeinsam mit unserem Gast Daniel Chrobot diskutieren Jannik und Jan die Ursachen: Ist es nur die Angst vor Veränderung oder steckt mehr dahinter?

Wir hinterfragen selbstkritisch die Rolle von Beratern und erörtern, warum der wahre Hebel nicht im nächsten glänzenden Tool liegt, sondern im Mut, schmerzhafte, aber notwendige Veränderungen in Prozessen und bei den Menschen anzugehen. Eine Folge über die ehrliche Auseinandersetzung mit den wahren Herausforderungen der Digitalisierung.

Kontakt:

Jan Hummel jan.hummel@flowprime.de

Jannik Sandfort jannik.sandfort@flowprime.de
42 Minuten
LE-TRA nähert sich dem Ende, SAP WM hat ein Downgrade mit SAP Stock Room Management erfahren und viele Unternehmen fragen sich: Brauchen wir wirklich für jedes einfache Lager ein vollausgewachsenes SAP Extended Warehouse Management (EWM) und Transportation Management (TM)?

In dieser Folge von Flow Forward holen sich Jan Hummel und Jannik Sandfort Infos aus erster Hand: Matthias Nater, Solution Advisor bei der SAP, ist zu Gast und erklärt das neue SAP Logistics Management (LGM).

LGM ist nicht der Nachfolger von EWM oder TM, sondern eine völlig neu entwickelte Public Cloud Lösung, die Lager- und Transportprozesse aus einem Guss für einfache bis mittlere Anforderungen bündelt.

In dieser Folge erfährst du:

Was ist LGM? Die Zielgruppe, der Funktionsumfang und warum LGM das EWM nicht ersetzen, sondern ergänzen soll (Stichwort: Pop-up & Overflow-Läger).

Der Cloud-Mindset-Shift: Warum es im LGM keine 700 BAdIs mehr gibt und warum ein "Clean Core" und Standardprozesse für einfache Läger ein echter Segen für die IT sind.

Feature-Updates & Roadmap: Chargenverwaltung ist da, Handling Unit (HU) Management steht vor der Tür und Seriennummern folgen – wie SAP in zweiwöchentlichen Sprints Process Parity zum alten Stock Room Management aufbaut.

Echte Systemerfahrung: Jannik berichtet von der blitzschnellen, direkten Integration und Konfiguration des LGM.

Erweiterbarkeit: Wie Partner und Kunden zukünftig logistische Spezialanforderungen (z.B. komplexe Packtische) Side-by-Side über die BTP abbilden, um LGM und EWM gleichermaßen zu bedienen.

Egal, ob du aktuell noch mit Zettel und Stift, LE-TRA oder dem klassischen WM arbeitest – diese Folge zeigt dir den modernen SAP-Weg für effiziente und intuitive Lagerverwaltung.

Kontakt:

Jan Hummel: jan.hummel@flowprime.de

Jannik Sandfort: jannik.sandfort@flowprime.de
44 Minuten
SAP EWM einführen in nur 20 Tagen – klingt nach einem unrealistischen Marketing-Versprechen?

Für viele Logistikleiter wirkt das Extended Warehouse Management wie ein unbezahlbares Monster, das nur für hochautomatisierte Riesenlager taugt. Die Folge: Aus Angst vor Kosten und Komplexität weicht man bei der S/4HANA-Migration auf Notlösungen aus oder bleibt beim simplen ERP-Lager (IM) hängen.

Es geht aber auch anders. Das Zauberwort heißt „Easy-Lagernummer“: Ein radikal vereinfachtes, schlankes SAP EWM im S/4HANA-Standard, das sich in Rekordzeit einführen lässt. 

Hier sind die 3 wichtigsten Hebel aus unserer neuen Podcast-Folge:

1. EWM auf Diät setzen: Keine komplexen Transporteinheiten (TUs), keine künstliche Wellenbildung, keine Layoutorientierung. Der Prozess führt auf direktem Weg und ohne System-Verschachtelungen vom Wareneingang zum Lagerplatz.

2. Pragmatismus bei HUs und RF-Scannern: Handling Units ja, aber ohne komplizierte Pack-Spezifikationen. Mobiles Arbeiten mit Scannern läuft zu 100 % im SAP-Standard. Jedes eingesparte Custom-Feld spart bares Geld und verkürzt die Projektlaufzeit massiv.

3. Null Eigenentwicklungen: Durch den konsequenten Verzicht auf Spezialanpassungen und das Nutzen von Standard-Formularen schrumpfen endlose Abstimmungsrunden, Blueprints und das anschließende Bug-Fixing auf ein Minimum. 

Der Aha-Moment für Ihre Logistik: 

Sie müssen für kleinere Standorte oder einfache Blocklager nicht auf zukunftssichere Technologie verzichten. Die „Easy-Lagernummer“ ist die perfekte Brücke: Sie digitalisiert Ihr Lager sofort, nutzt vorhandene Lizenzen im S/4HANA-Core optimal aus und lässt sich später, wenn die Anforderungen wachsen, jederzeit modular erweitern.

Haben Sie schon Erfahrungen mit der Reduzierung von SAP-Prozessschritten gemacht? Oder klingt „EWM in 20 Tagen“ für Sie noch zu schön, um wahr zu sein?

Kontakt:

Jan Hummel: jan.hummel@flowprime.de

Jannik Sandfort: jannik.sandfort@flowprime.de
29 Minuten
Automatisierung spart Kosten. Oder?

Wenn wir über moderne Lagerlogistik sprechen, scheint die Antwort zunächst klar: Prozesse automatisieren, Personal reduzieren, Effizienz steigern.

Aber so einfach ist es nicht.

In dieser Folge von Flow Forward schauen Jan und Jannik genauer hin: Was bringt Automatisierung tatsächlich und wann erzeugt sie vielleicht sogar neue Kosten und Komplexität?

Dabei geht es nicht nur um Fördertechnik und Roboter. Die beiden sprechen auch über die Automatisierungsmöglichkeiten in SAP EWM, von Hintergrundjobs und PPF über automatische Quittierungen bis hin zu MFS und der direkten Anbindung von Fördertechnik.

Vor allem aber geht es um eine Frage, die vor jeder Automatisierungsentscheidung stehen sollte:

Welches Problem wollen wir eigentlich lösen?

Denn ein schlechter Prozess wird durch Automatisierung nicht automatisch besser. Und manchmal entsteht durch eine vermeintliche Einsparung an einer Stelle zusätzliches „Sekundärpersonal“ an anderer Stelle – etwa für Betrieb, Support und Wartung der neuen technischen Lösung.

Jan und Jannik diskutieren deshalb, warum der Prozess die Technik bestimmen sollte und nicht umgekehrt, welche Rolle Prozesssicherheit, Benutzeroberflächen und KPIs spielen und warum eine gute Automatisierungsstrategie nicht mit der Frage „Was können wir automatisieren?“ beginnt.

Eine Folge für alle, die über Lagerautomatisierung nachdenken und lieber Mehrwert schaffen als einfach nur Technik einsetzen.

Kontakt:

Jan Hummel: jan.hummel@flowprime.de

Jannik Sandfort: jannik.sandfort@flowprime.de
33 Minuten
Die SAP Business Technology Platform (BTP) wird oft auf Begriffe wie Integration, Apps oder KI reduziert. Doch was steckt wirklich dahinter? Und warum entscheidet am Ende nicht die Technologie, sondern die richtige Strategie über den Erfolg?

Gemeinsam mit Jari Pietsch von Operayo sprechen Jannik und Jan darüber, wie Unternehmen die BTP sinnvoll einsetzen und warum der erste Blick immer auf den Prozess und nicht auf das Tool gerichtet sein sollte.

Dabei diskutieren wir unter anderem:

warum die BTP weit mehr als eine Middleware ist,

wie Clean Core und Erweiterbarkeit zusammenpassen,

weshalb Automatisierung nur mit einem guten Prozess funktioniert,

welche Rolle KI heute schon spielt – und wo sie (noch) keinen Mehrwert liefert,

und warum eine ganzheitliche Architektur oft wichtiger ist als der einzelne Use Case.

Eine Folge für alle, die SAP nicht nur als Software verstehen, sondern als Enabler für bessere Geschäftsprozesse.

Viel Spaß beim Hören!

Kontakt:

Jan Hummel: jan.hummel@flowprime.de

Jannik Sandfort: jannik.sandfort@flowprime.de

Jari Pietsch (operayo): jari.pietsch@operayo.de
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Über diesen Podcast

In diesem Podcast informieren Jannik Sandfort und Jan Hummel von Flowprime über Themen rund um Logistik mit SAP. Dabei geht es vor allem um die Intralogistik, aber auch angrenzende Themen wie Produktion, Disposition etc. Die beiden Autoren verbinden Ihre Kernkompetenz mit dem Flowprime Portfolio. Es wird daher auch über User Experience, Fiori sowie Cloud Technologien, IoT, BTP und AI gefachsimpelt. Flow Forward nimmt dabei aber auch immer wieder den Menschen in den Fokus. Also die Kundenperspektive, aber auch die potenzieller Bewerber und Mitarbeitender. Und einen Hauch Agilität verpacken wir ebenso in diesem Format! Kurzum alles, was es braucht, um die Logistik mit SAP auf ein nächstes Level zu heben! Wir bei Flowprime sind davon überzeugt, dass es einen Dreiklang aus Prozessen, Technologie und Menschen braucht. Wir wollen hier vermitteln, was wir darunter konkret verstehen.
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„Flow Forward“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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