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Tiergestützt-Der Podcast Archiv

44 Episoden
36 Minuten
Folge 44: Was tun, wenn sich unser Hund plötzlich verletzt? Wenn während einer tiergestützten Intervention ein medizinischer Notfall eintritt? Und wären wir in diesem Moment wirklich darauf vorbereitet?

In dieser Folge von „Tiergestützt-Der Podcast“ spricht Chris Ott mit Carmen Santo, Gründerin von CAPA – Erste Hilfe am Hund. Seit vielen Jahren vermittelt Carmen praxisnah, wie wir Notfälle erkennen, richtig reagieren und unsere Hunde auf medizinische Situationen vorbereiten können.

Gemeinsam sprechen die beiden darüber, welche Verletzungen im Alltag besonders häufig vorkommen, woran wir einen Notfall erkennen und welche Materialien in keiner Erste-Hilfe-Tasche fehlen sollten. Dabei wird deutlich, dass es nicht nur um Verbände und Sofortmaßnahmen geht, sondern auch um vorausschauende Planung: Wo befindet sich die nächste Tierklinik? Wie kann ich einen verletzten Hund transportieren? Und was mache ich, wenn ich selbst nicht mehr in der Lage bin, ruhig zu handeln?

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Medical Training. Denn Hunde, die Untersuchungen, Berührungen und bestimmte Handgriffe bereits kennen, können in schwierigen Situationen besser begleitet werden.

Gerade für Fachkräfte in der tiergestützten Arbeit und Therapiebegleithundeteams gehört diese Vorbereitung zu einem verantwortungsvollen und tierwohlorientierten Handeln.

Eine Folge über Erste Hilfe am Hund, praktische Vorbereitung und die Verantwortung, auch dann handlungsfähig zu bleiben, wenn es darauf ankommt.
30 Minuten
Folge 43: In dieser Folge von „Tiergestützt-Der Podcast“ wird es glamourös! Chris Ott und Rainer Wohlfarth werfen einen Blick auf prominente Menschen und ihre Tiere. Doch was haben George Clooneys Hängebauchschwein, Taylor Swifts Katzen oder die Hunde der Kaulitz-Brüder eigentlich mit tiergestützten Interventionen zu tun?

Mehr, als man zunächst vermuten würde! Anhand bekannter Geschichten sprechen Chris und Rainer über die besondere Beziehung zwischen Menschen und Tieren, über Tierliebe und Verantwortung, aber auch über die Schattenseiten, die entstehen können, wenn Tiere durch ihre prominenten Bezugspersonen zum Trend werden.

Dabei geht es unter anderem um Qualzucht und die Vorbildfunktion von Prominenten, um die Bedürfnisse der Tiere und die Frage, was eine gute Mensch-Tier-Beziehung eigentlich ausmacht.

Besonders persönlich wird es, als die beiden über den Verlust geliebter Tiere sprechen. Warum kann der Tod eines Tieres so tief treffen? Weshalb wird diese Trauer gesellschaftlich häufig unterschätzt? Und was bedeutet der Abschied von einem tierischen Familienmitglied – gerade auch für Menschen, die professionell tiergestützt arbeiten?

Zwischen unterhaltsamen Anekdoten, persönlichen Erfahrungen und fachlichen Überlegungen wird deutlich, dass sich auch aus der Welt der Prominenten wichtige Fragen für die tiergestützte Arbeit ableiten lassen.

Eine Folge über besondere Mensch-Tier-Beziehungen, Verantwortung, Tierwohl und die tiefe Verbundenheit, die weit über das Leben eines Tieres hinausreichen kann.
27 Minuten
Folge 42: Direkt im Anschluss an das Symposium „Reden reicht nicht! – Tiergestützte Veränderungsarbeit in Psychotherapie, Beratung und Coaching“ in der NEXUS-Klinik Baden-Baden sitzen Chris Ott, Rainer Wohlfarth und Bettina Mutschler noch einmal zusammen, um den Tag Revue passieren zu lassen.

Was bleibt von einem Tag voller fachlicher Impulse, persönlicher Begegnungen und spannender Diskussionen? Die drei sprechen über ihre Eindrücke, die Verbindung von Wissenschaft und Praxis und darüber, wie sich die tiergestützte Veränderungsarbeit in den vergangenen Jahren weiterentwickelt hat. Dabei geht es auch um aktuelle Forschungsergebnisse, die Bedeutung von Fallbeispielen und die Frage, wie theoretische Konzepte wie Resonanz, Erlebnisräume oder innere Anteile in der praktischen Arbeit erfahrbar werden.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Rolle der Tiere als eigenständige Mitgestaltende. Chris, Rainer und Bettina diskutieren, warum gerade unerwartete Verhaltensweisen, eigene Entscheidungen und die Möglichkeit, auch einmal Nein zu sagen, wichtige Veränderungsprozesse anstoßen können. Und weshalb die Haltung der Fachkraft und ihre Beziehung zum Tier dabei mindestens ebenso bedeutsam sind wie die angewandten Methoden. Neben den fachlichen Gedanken ist auch Raum für persönliche Eindrücke, kleine Anekdoten und einen dankbaren Blick auf die Zusammenarbeit mit der NEXUS-Klinik.

Eine Folge über Erkenntnisse, gelebte Praxis und die Frage, was professionelle tiergestützte Veränderungsarbeit ausmacht.
49 Minuten
Mit Couchgespräche starten wir ein neues Format bei „Tiergestützt-Der Podcast“. Hier darf es etwas persönlicher, spontaner und auch mal humorvoll werden. Zum Auftakt sitzen Chris Ott, Rainer Wohlfarth und Bettina Mutschler gemeinsam auf der Couch und beantworten Fragen aus der Community. Entstanden ist die Folge aus unserem Instagram-Live, bei dem neben fachlichen Themen auch persönliche Geschichten und die eine oder andere Anekdote ihren Platz gefunden haben.

Wie haben sich die drei eigentlich kennengelernt? Was hat sich in ihrer Haltung zur tiergestützten Arbeit über die Jahre verändert? Und welche Überzeugungen von früher würden sie heute nicht mehr vertreten? Gemeinsam blicken sie auf die Entwicklung des Fachgebiets zurück und sprechen darüber, warum die eigenständige Mitarbeit der Tiere, Freiwilligkeit und Tierwohl für sie heute so zentral sind.

Anhand konkreter Beispiele aus der Arbeit mit Hunden und Eseln geht es außerdem um tiergestützte Veränderungsarbeit, die Bedeutung unerwarteter Situationen und die Frage, wie wir erkennen können, ob Tiere wirklich gerne mitarbeiten. Auch die Professionalisierung des Fachgebiets, die Bedeutung fundierter Weiterbildung und die Diskussion um eine mögliche Berufsanerkennung kommen zur Sprache.

Eine Folge über persönliche Wege, veränderte Perspektiven, fachliche Haltung und die Fragen, die die tiergestützte Community bewegen.
35 Minuten
In dieser Folge von „Tiergestützt-Der Podcast“ geht es ein zweites Mal um die tiergestützte Veränderungsarbeit.

Nachdem Chris Ott und Rainer Wohlfahrt im ersten Teil über die theoretischen Grundlagen gesprochen haben, wird es diesmal ganz praktisch: Chris spricht mit Bettina Mutschler, Mitautorin des Buches „Tiergestützte Veränderungsarbeit – Mitarbeit von Tieren in Psychotherapie, Beratung und Coaching“.

Anhand konkreter Situationen aus ihrer Arbeit mit Eseln erzählt Bettina, was entstehen kann, wenn Begegnungen nicht nach einem festen Plan verlaufen. Was passiert, wenn ein Tier sich zurückzieht, anders reagiert als erwartet oder durch sein Verhalten etwas sichtbar macht, das vorher vielleicht noch gar nicht zugänglich war? Und was braucht es von der Fachkraft, um solche Situationen wahrzunehmen, auszuhalten und professionell zu begleiten?

Chris und Bettina sprechen über Vertrauen in die eigenen Tiere, freiwillige Mitarbeit, Resonanz und Musterunterbrechungen. Es geht darum, warum es manchmal entscheidend sein kann, nicht sofort einzugreifen, Erlebtes nicht vorschnell zu zerreden und den Tieren Raum für eigene Entscheidungen zu lassen. Bettina zeigt dabei sehr anschaulich, wie viel Selbsterfahrung, Beobachtung und Offenheit es braucht, um solche Prozesse begleiten zu können.

Eine Folge über eigenständige Tiere, unerwartete Momente und die Kunst, den Rahmen für Veränderung zu gestalten, ohne vorzugeben, was darin entstehen soll.
30 Minuten
In dieser Folge von „Tiergestützt-Der Podcast“ sprechen Chris Ott und Rainer Wohlfahrt über das Symposium „Reden reicht nicht“, das am 17. Oktober 2026 gemeinsam mit der Nexus Klinik in Baden-Baden stattfindet. Gleich drei Anlässe gibt es zu feiern: 20 Jahre Ani.Motion, 5 Jahre Zusammenarbeit mit der Nexus-Klinik und die Veröffentlichung des Buches „Tiergestützte Veränderungsarbeit“ von Rainer Wohlfahrt und Bettina Mutschler.

Rainer blickt auf die Anfänge von Ani.Motion zurück und erzählt, wie aus einer kleinen Initiative ein Weiterbildungsinstitut entstanden ist. Gemeinsam mit Chris stellt er anschließend das Symposium vor und gibt Einblicke in die vielfältigen fachlichen Beiträge.

Im Mittelpunkt stehen die Grundlagen und die praktische Anwendung tiergestützter Veränderungsarbeit, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse sowie die Frage, wie Tiere Zugänge zu inneren Anteilen, Emotionen und neuen Erfahrungen eröffnen können. Dabei wird deutlich, weshalb Veränderung häufig dort beginnt, wo Worte allein nicht ausreichen. Anmeldungen für das Symposium sind über https://www.nexusklinik.de/nexus-klinik/fortbildungen/reden-reicht-nicht/ möglich.

Eine Folge über 20 Jahre Ani.Motion, die Verbindung von Wissenschaft und Praxis und die besonderen Möglichkeiten tiergestützter Veränderungsarbeit.
32 Minuten
In dieser Folge von „Tiergestützt-Der Podcast“ setzt Rainer Wohlfahrt sein Gespräch mit Andrea Göhring fort. Nachdem im ersten Teil die praktische Arbeit auf ihrem Bauernhof im Mittelpunkt stand, geht es diesmal um die Rahmenbedingungen professioneller tiergestützter Arbeit mit Bauernhoftieren.

Andrea spricht über Tierwohl, art- und wesensgerechte Haltung und die Frage, wie Tiere entsprechend ihrer individuellen Eigenschaften und Bedürfnisse mitwirken können. Dabei geht es auch um ein Spannungsfeld, das sie selbst über viele Jahre beschäftigt hat: Wie verändert die enge Zusammenarbeit mit Bauernhoftieren den eigenen Blick auf sogenannte „Nutztiere“ – und welche Haltung entwickelt sich daraus?

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Qualität und Finanzierung. Andrea gibt Einblicke in ihre Fachkraftweiterbildung und erzählt sehr konkret, wie sie ihre eigene Arbeit über unterschiedliche Bausteine finanziert. Dabei geht es um Fördervereine, Stiftungen, Spenden, Crowdfunding und landwirtschaftliche Förderprogramme – aber auch um die Erfahrung, dass sichtbare und konkrete Projekte häufig leichter finanziert werden können als die tiergestützte Intervention selbst.

Eine Folge über Tierwohl, professionelle Haltung und die Frage, wie sich verantwortungsvolle tiergestützte Arbeit mit Bauernhoftieren langfristig gestalten und finanzieren lässt.
29 Minuten
In dieser Folge von „Tiergestützt-Der Podcast“ ist Rainer Wohlfahrt zu Gast auf dem Hof von Andrea Göhring. Die Agrartechnikerin, Bauernhofpädagogin und Fachkraft für tiergestützte Interventionen arbeitet seit vielen Jahren mit ganz unterschiedlichen Bauernhoftieren und begleitet damit Menschen verschiedenster Altersgruppen und Lebenssituationen.

Andrea erzählt, welche besonderen Fähigkeiten Esel, Schafe, Hühner, Kühe oder Schweine mitbringen und warum gerade diese Vielfalt für ihre Arbeit so wertvoll ist. Dabei geht es auch um ihr Arbeiten im Diamanten: gemeinsam mit pädagogischen, therapeutischen oder pflegerischen Fachkräften verbindet sie deren Wissen über die Klienten mit ihrer eigenen Expertise für Tiere, Natur und Bauernhof.

Und schnell wird deutlich: nicht allein die Begegnung mit den Tieren macht diese besondere Arbeit aus. Auch der Bauernhof selbst wird mit seinen Gerüchen, Geräuschen, Jahreszeiten, sinnstiftenden Tätigkeiten und vielfältigen Begegnungsmöglichkeiten zu einem besonderen Erfahrungsraum.

Eine Folge über die Vielfalt von Bauernhoftieren, sinnstiftende Begegnungen und die besondere Schatzkammer Bauernhof.
26 Minuten
In dieser Folge von „Tiergestützt-Der Podcast“ sprechen Chris Ott und Rainer Wohlfahrt über das neue Buch Tiergestützte Veränderungsarbeit-Mitarbeit von Tieren in Psychotherapie, Beratung und Coaching, das Rainer gemeinsam mit Bettina Mutschler geschrieben hat.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Veränderungsprozesse in der Begegnung zwischen Mensch und Tier entstehen können. Rainer gibt Einblicke in zentrale Gedanken des Buches und spricht über Resonanz, Gegenwartsmomente und jene ungeplanten Situationen, in denen plötzlich etwas Bedeutsames entstehen kann.

Dabei geht es auch um die Rolle des Tieres als eigenständiges, autonomes Gegenüber: Es darf Beziehung mitgestalten, eigene Entscheidungen treffen und selbst bestimmen, ob und wie es sich in den gemeinsamen Prozess einbringt. Und um die Aufgabe der Fachkraft, solche Prozesse wahrzunehmen, auszuhalten und professionell zu begleiten.

Eine Folge über Beziehung, Resonanz und die Frage, wie Veränderung entstehen kann, wenn wir Tieren Raum geben, selbstwirksam mitzuwirken.
29 Minuten
In dieser Folge von „Tiergestützt-Der Podcast“ sind Chris und Rainer wieder gemeinsam am Mikrofon und feiern mit der 35. Folge ein kleines Jubiläum. Diesmal greifen wir Fragen auf, die uns immer wieder erreichen.

Braucht es eine fundierte Weiterbildung, um professionell tiergestützt zu arbeiten? Muss ein Tier im tiergestützten Setting funktionieren? Welche Rolle spielen Übungen und Methoden? Und warum sind gerade ungeplante Momente häufig besonders wertvoll?

Darüber hinaus sprechen Chris und Rainer über einige kontrovers diskutierte Themen des Fachgebiets: Kann „Tiergestützt“ ein eigener Beruf werden? Wie realistisch ist eine Finanzierung über Krankenkassen und warum gibt es eigentlich so viele unterschiedliche Verbände?

Zum Abschluss blicken die Beiden auf 35 Folgen zurück und sprechen darüber, wie es mit dem Podcast weitergehen soll.

Eine Folge über häufige Fragen, unterschiedliche Perspektiven und Themen, die das tiergestützte Feld bewegen.
26 Minuten
In dieser Folge von „Tiergestützt-Der Podcast“ spricht Chris Ott mit Laura Schweiss, Gründerin von Ziegenstark. Laura ist Erzieherin und verbindet ihre langjährige pädagogische Erfahrung mit ihrer besonderen Begeisterung für Ziegen. Seit rund einem Jahr entwickelt sie mit Ziegenstark eigene Angebote und lässt ihre Tiere auch in unterschiedlichen pädagogischen und sozialen Kontexten mitarbeiten.

Laura nimmt uns mit in ihren vielseitigen Arbeitsalltag und zeigt, wie Begegnungen zwischen Menschen und Ziegen entstehen können. Dabei wird deutlich, welche besonderen Möglichkeiten Ziegen für die pädagogische Arbeit mitbringen – aber auch, welche Verantwortung damit verbunden ist.

Aktuell absolviert Laura die Weiterbildung zur Fachkraft für tiergestützte Interventionen. Sie erzählt, wie sich dadurch ihr Blick auf die eigene Arbeit verändert hat, warum sie manche bisherigen Ansätze heute anders bewertet und welche Rolle Reflexion, Tierethik und die Wertschätzung der eigenen professionellen Arbeit dabei spielen.

Eine Folge über Ziegen, pädagogische Praxis und darüber, wie tiergestützte Arbeit sich entwickeln darf – mit neuen Perspektiven, Erfahrungen und dem Mut, den eigenen Weg immer wieder zu hinterfragen.
32 Minuten
In dieser Spezialfolge von „Tiergestützt-Der Podcast" spricht Chris Ott mit Marianne Lüke, Vorsitzende des Bundesverbands Tiergestützte Intervention (BTI) und Marie Bergmann, Schatzmeisterin des Verbands. Gemeinsam geben sie einen Einblick in die Aufgaben und Ziele des BTI und sprechen darüber, warum Qualität, Vernetzung und Professionalisierung für die Zukunft tiergestützter Interventionen von zentraler Bedeutung sind.

Im Gespräch geht es unter anderem um Qualitätsstandards, die Bedeutung akkreditierter Fachkraftausbildungen, den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis sowie die Rolle des Tierwohls und der Tierethik in der täglichen Arbeit. Darüber hinaus sprechen geben die Beiden einen Einblick in Herausforderungen der Verbandsarbeit, politische Entwicklungen sowie ihre Visionen für die Weiterentwicklung tiergestützter Interventionen.

Besonders deutlich wird dabei ein Wunsch, der sich durch das gesamte Gespräch zieht: mehr Dialog, mehr Zusammenarbeit und eine stärkere Vernetzung aller Akteurinnen und Akteure, die sich für eine professionelle und verantwortungsvolle tiergestützte Intervention engagieren.

Eine Folge über Qualität, Gemeinschaft und die Zukunft eines wachsenden Felds.
25 Minuten
In dieser Folge von „Tiergestützt-Der Podcast" knüpft Chris Ott an die letzte Podcastfolge mit Kirsti Etzold und Jasmin Bosshart von Equimotion Schweiz an. Nachdem es im ersten Teil um die praktische Arbeit mit Pferden ging, steht diesmal das Fort- und Weiterbildungsangebot von Equimotion im Mittelpunkt.

Die beiden geben Einblicke in ihre Angebote zur Reitpädagogik und Reittherapie, sprechen über Inhalte, Zielgruppen und Voraussetzungen und erläutern, warum ihnen eine enge Begleitung der Teilnehmenden besonders am Herzen liegen. Außerdem geht es um internationale Qualitätsstandards, die Anerkennung durch Fachverbände und Krankenkassen sowie um die Frage, weshalb fundierte Weiterbildungen eine wichtige Grundlage professioneller pferdegestützter Arbeit ist.

Eine Folge über Qualität in Weiterbildungen, persönliche Entwicklung und die gemeinsame Vision, pferdegestützte Interventionen professionell und verantwortungsvoll weiterzuentwickeln.
30 Minuten
In dieser Folge von „Tiergestützt-Der Podcast" spricht Chris Ott mit Kirsti Etzold und Jasmin Bosshart von Equimotion Schweiz. Beide verbinden ihre therapeutische und pädagogische Fachkompetenz mit ihrer langjährigen Erfahrung in der pferdegestützten Intervention und geben einen authentischen Einblick in ihre tägliche Arbeit mit Menschen und Pferden.

Im Gespräch erzählen sie von ihrem persönlichen Weg zu den Pferden, erläutern die Unterschiede zwischen Reittherapie, Reitpädagogik und Hippotherapie und zeigen, warum in ihrer Arbeit nicht das Reiten, sondern die Beziehung zwischen Mensch und Pferd im Mittelpunkt steht. Außerdem sprechen sie über die besonderen Fähigkeiten von Pferden, ehrliches Feedback zu geben, Menschen ins Hier und Jetzt zu holen und therapeutische Prozesse auf einzigartige Weise zu begleiten. Ebenso geben sie Einblicke in die Besonderheiten des Schweizer Gesundheitssystems und erklären, unter welchen Voraussetzungen pferdegestützte Therapie dort von Krankenkassen mitfinanziert werden kann.

Eine Folge über die besondere Beziehung zwischen Mensch und Pferd, therapeutische Möglichkeiten, professionelle Haltung und die Frage, warum Vertrauen und Tierwohl die Grundlage jeder pferdegestützten Intervention bilden.
32 Minuten
In dieser Folge von „Tiergestützt-Der Podcast“ ist Michaela Bermel zu Gast. Als Gründerin des Bermelshofs, Pädagogin, Autorin und Weiterbildnerin hat sie den Schritt aus dem sicheren Lehrerberuf in die Selbstständigkeit gewagt und zeigt seit vielen Jahren, dass tiergestützte Arbeit fachlich hochwertig, tiergerecht und gleichzeitig wirtschaftlich tragfähig sein kann.

Gemeinsam sprechen Chris Ott und Michaela Bermel darüber, welche betriebswirtschaftlichen Überlegungen hinter einer professionellen tiergestützten Arbeit stehen, warum eine realistische Kalkulation weit über die eigentliche Arbeit mit Mensch und Tier hinausgeht und weshalb unternehmerisches Denken kein Widerspruch zu pädagogischer Haltung und Tierwohl ist.

Michaela berichtet offen von ihrem eigenen Weg, von Fehlern, die sie gemacht hat, von der Bedeutung einer guten Planung und davon, warum sie ihre Tiere als Kolleginnen und Kollegen versteht, deren Bedürfnisse bei allen wirtschaftlichen Entscheidungen mitgedacht werden müssen. Außerdem gibt sie konkrete Impulse für alle, die davon träumen, sich mit tiergestützter Arbeit selbstständig zu machen.

Eine Folge über Mut, Unternehmertum, wirtschaftliche Verantwortung und die Frage, wie tiergestützte Arbeit langfristig erfolgreich gelingen kann – für Mensch und Tier.