Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Media Technology Insights - Der Medientechnik-Podcast Podcast

Episoden

12 Minuten
Sonderfolge: Diesmal kein Gast – Angela Bünger und Kim Seidler erzählen selbst. Vom 10. bis 12. November 2026 findet die 31. FKTG-Fachtagung bei Riedel Communications in Wuppertal statt: 74 Programmpunkte in vier Räumen, Keynote, Vorträge, Panels, Breakout Sessions und Live-Demos.

Die beiden gehen das Programm Tag für Tag durch:

Dienstag – Broadcast im Wandel

• Begrüßung durch Dominique Hoffmann (WDR) und Keynote von Thomas Riedel: „Beyond Connectivity“

• Desinformation und Deepfakes: Andy Schneider und Kai von Garnier (Palo Alto Networks), Content Credentials (C2PA) mit Kenneth Warmuth (WDR)

• KI-Video-Detektoren im Praxistest: Hannes Hartmann (Hochschule Düsseldorf) mit rund 12.500 echten Social-Media-Videos

• Panel zu Mentoring, Reverse Mentoring und Nachwuchs, moderiert von Melita Halilovic (RISE)

• Gesellschaftsabend mit IT-Innovationspreis, Oskar-Messter-Medaille und Richard-Theile-Medaille

Mittwoch – KI, Sicherheit, Audio, Accessibility und DMF

• Agentic AI: Danny Amor (DXC Technology) und Jan Friedlein (MMI)

• „Wie hacke ich einen Ü-Wagen?“ (MCS), Quantenverschlüsselung im ARD-Netz (SWR) und „Wir müssen reden“ mit Anna-Maria Daschner

• Barrierefreiheit: KI-Gebärdensprache (G&L), Klare Sprache (Fraunhofer IIS), Audio Definition Model (BR)

• Dynamic Media Facility: eigener Block ab 15:35 Uhr und Panel mit Markus Berg

• Hochschulförderpreise, Rudolf-Urtel-Preis und Get-together in der Ausstellung

Donnerstag – IP, Virtual Production und Live-Demo

• SMPTE ST 2110 und IPMX, Live-Produktion am Strand mit reinen IT-Servern

• Panel „Technologie ist nicht das Problem, Transformation schon“ – moderiert von Angela, mit Kim auf dem Podium

• Virtual Production, 3D Gaussian Splatting, die Sonnenfinsternis live im Planetarium

• Zum Abschluss: Technocrane-Kamerakran live mit Horst Burbulla und Simon Recker

Tickets für Mitglieder und Externe: https://fktg.ditix.shop

Programm mit allen Abstracts und Referent*innen: https://www.fktg.org/fachtagung-2026/programm

Unternehmen können noch Stand, Breakout- oder Workshop-Raum buchen – Anfrage über fktg.org.

FKTG Media Technology Insights – der Medientechnik-Podcast der FKTG e.V.
24 Minuten
In dieser Folge spricht Moderatorin Angela Bünger mit Markus Berg, ARD Competence Center Produktion & Infrastruktur und ARD/EBU Technical Liaison Officer für den Bereich Produktion über die Zukunft der Broadcast- und Medienproduktion: die Dynamic Media Facility (DMF) und den Wandel hin zu einer softwaredefinierten, modularen und skalierbaren Medieninfrastruktur.

Dabei beleuchten sie, wie sich eine DMF von klassischen Broadcast-Systemen und SMPTE-ST-2110-IP-Produktionsumgebungen unterscheidet, welche Rolle MXL spielt und wie Medienströme, Metadaten, Routing und Timing in einer virtualisierten Umgebung organisiert werden.

Weitere Themen sind Orchestrierung, Microservices, CPU/GPU/FPGA-Resource-Management sowie die Skalierung von Live-Produktionsworkflows. Außerdem geht es um Cloud- und Hybrid-Production, Edge Processing, PTP/ST 2059, Interoperabilität, NMOS und Security.

In dieser Folge geht es darum:

Was eine Dynamic Media Facility auszeichnet

Welche Rolle MXL in der Broadcast-Control-Plane spielt

Wie IP, Virtualisierung und Software Defined Production zusammenwachsen

Wie Timing, Routing und Echtzeitverarbeitung funktionieren

Welche Chancen Cloud, Edge und Kubernetes für die Live-Produktion bieten

Welche neuen Anforderungen an Monitoring, Observability und Security entstehen
18 Minuten
In dieser Folge blickt Angela Bünger gemeinsam mit Kim Seidler (FKTG-Vorständin, Industry Lead Media & Entertainment bei DXC Technology) auf den FKTG Media Day 2026 zurück. Kim war als Mit-Organisatorin und Panel-Gast doppelt involviert und teilt ihre persönlichen Eindrücke.

Themen der Folge:

Rückblick und persönliches Fazit zum Media Day

Eröffnungspanel „The Next Seat" – digitale Erweiterung von Live-Events

Immersive Fan Experiences und 360°-Anwendungen

Die Zukunft der Sportberichterstattung

KI in der Medienproduktion: „The Invisible Control Room"

Networking, KI und Vertrauen als Erfolgsfaktoren

Blick hinter die Kulissen der Event-Organisation

Ausblick: die Themen für den nächsten Media Day

Zitat der Folge:

„Transformation ist kein Technologieprojekt. Transformation ist ein Leadership-Projekt." – Kim Seidler

Viel Spaß beim Hören! Abonniert den Podcast, um keine weiteren Folgen der FKTG Media Technology Insights zu verpassen.
36 Minuten
HDR (High Dynamic Range) gilt seit Jahren als einer der wichtigsten technologischen Entwicklungsschritte in der Bildproduktion. Doch während Standards, Spezifikationen und technische Zielwerte auf dem Papier vergleichsweise klar definiert erscheinen, zeigt sich in der Praxis ein deutlich komplexeres Bild. Wie verhalten sich HDR-Signale tatsächlich entlang kompletter Produktions- und Distributionsketten? Welche Herausforderungen entstehen zwischen Kamera, Monitoring, Grading, Signalverarbeitung und Endgerät?

In dieser Folge werfen wir einen detaillierten Blick auf den aktuellen Stand von HDR im professionellen Broadcast-Umfeld. Dabei diskutieren wir die Unterschiede zwischen Live-Produktion und Postproduktion, analysieren technische Grenzen bestehender Workflows und beleuchten typische Problemfelder wie Signalstabilität, Monitoring-Konzepte, Tone-Mapping und die Interoperabilität verschiedener HDR-Standards.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie sich die Medienlandschaft verändert: Welche Rolle spielen Creator-Workflows, Social-Media-Plattformen und Streaming-Dienste inzwischen bei der Entwicklung professioneller Produktionsprozesse? Und inwiefern beeinflussen Plattformen wie YouTube technische sowie ästhetische Entscheidungen im klassischen Broadcast-Bereich?

Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit den Herausforderungen der Transformation zwischen SDR und HDR. Welche Verfahren lassen sich deterministisch beschreiben und reproduzierbar umsetzen? Wo stoßen klassische Methoden an ihre Grenzen? Und welche Potenziale eröffnen datengetriebene Verfahren sowie KI-basierte Modelle bei der Lösung komplexer Mapping-Probleme?

Nicht zuletzt betrachten wir die Werkzeuge selbst: Warum reichen traditionelle LUT-basierte Ansätze für moderne HDR-Workflows häufig nicht mehr aus? Welche Vorteile bieten dynamische, szenenabhängige Verfahren, und welche Anforderungen ergeben sich daraus für zukünftige Produktionsumgebungen?

Für diese Diskussion haben wir zwei Gäste eingeladen, die sich seit vielen Jahren an der Schnittstelle von Forschung, Entwicklung und praktischer Implementierung bewegen: Dr. Lucien Lenzen von der Flying Eye Media Tech Consult GmbH, der an der Hochschule RheinMain lange über das Thema HDR geforscht und promoviert hat, und Jan Friedlein, der während seines Studiums das Thema wissenschaftlich begleitet hat und jetzt der Produktverantwortliche bei MMI (Munich Media Intelligence) für Lumagic ist.

Gemeinsam mit Host Angela Bünger sprechen wir über aktuelle Herausforderungen, reale Broadcast-Constraints und die Zukunft von HDR in professionellen Medienworkflows.
29 Minuten
Das Interoperable Master Format (IMF) ist heute für viele große Medienhäuser und Streaming-Plattformen ein zentraler Baustein der dateibasierten Lieferkette. Überall dort, wo UHD, HDR, zahlreiche Sprachversionen und unterschiedliche regionale Fassungen zusammenkommen, hat IMF in den vergangenen Jahren still, aber wirkungsvoll die Arbeit übernommen, die früher Bandbibliotheken, proprietäre Archivformate und manuelle Konvertierungsprozesse leisteten.

2025 wurde die SMPTE-Standardfamilie ST 2067 mit einem Technology & Engineering Emmy Award ausgezeichnet. In dieser Folge sprechen wir jedoch weniger über die Erfolgsgeschichte als über die eigentliche Ingenieurleistung dahinter: Was war die Kernidee? Welche Architekturentscheidungen haben IMF robust und interoperabel gemacht?

Host Angela Bünger spricht dazu mit Prof. Dr. Wolfgang Ruppel, Professor an der Hochschule RheinMain und Chairman des SMPTE Technology Committee 31 – File Formats and Systems, dem Gremium, das den Standard weiterentwickelt und pflegt.

Vom Kinofilm zum dateibasierten Standard

Wer verstehen will, warum IMF so gebaut ist wie es ist, muss einen Blick auf die Anfänge werfen. Die Geschichte des strukturierten, interoperablen Medientransports beginnt nämlich im Kino.

Das Digital Cinema Package (DCP) definierte ab Mitte der 2000er-Jahre, wie Kinofilme digital ausgeliefert werden: als gekapseltes Paket aus verschlüsseltem Bildmaterial (JPEG 2000 in MXF), Audio und einer XML-basierten Composition Playlist. Die Idee war radikal einfach: Trennung von Essence und Kompositionslogik – das Bild liegt einmal vor, die Anweisungen zur Wiedergabe separat.

Für die Broadcast- und Streamingwelt war das DCP-Modell jedoch zu starr: zu viele Varianten, zu viele Sprachen, zu viele Plattformanforderungen, zu viel manueller Aufwand bei jeder neuen Fassung. Was brauchte man also? Ein Format, das die strukturelle Eleganz des DCP mit der Flexibilität moderner Medienlieferketten verbindet. Die Antwort war IMF – spezifiziert durch die SMPTE ST 2067-Familie, die ab 2013 Form annahm.

Seitdem ist IMF der De-facto-Standard für komplexe, mehrsprachige und mehrvariantige Content-Deliverables geworden: von Netflix und Amazon über öffentlich-rechtliche Sender bis hin zu internationalen Verleihern. Der Weg vom Kinosaal zum globalen Streaming-Ökosystem ist damit, rein technisch betrachtet, eine direkte Linie.

Themen im Gespräch

01  Was ist IMF wirklich?

02  Die Kerninnovation: Trennung von Essence und Composition

03 "IMF ist doch nur MXF" – warum das technisch zu kurz greift

04  Die Composition Playlist als Herzstück

05  Application Specifications. IMF ist nicht gleich IMF.

06  JPEG 2000 als Stabilitätsanker

07  Wo scheitern IMF-Pakete in der Praxis am häufigsten?

08  Supplemental Packages

09  Multivarianten-Realität als Erfolgsrezept

10  "IMF hat Komplexität nur formalisiert, nicht reduziert" – eine faire Kritik?

11  IMF und Cloud-native Architekturen

12  Aktuelle Themen in der ST-2067-Familie

Weiterführende Links

Weiterführende Ressourcen

IMF User Group: https://www.imfug.com/

SMPTE ST 2067: https://www.smpte.org/standards/st2067
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

Dein Podcast für Technik, Innovation und Vernetzung. Alle vier Wochen gibt es eine neue Episode, in der du alles über neueste Technologien, Trends und Herausforderungen in der Medientechnik erfährst. Wir sprechen mit Fachleuten aus Film, Audio, Eventtechnik und weiteren innovativen Bereichen und bieten dir exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Abonniere uns auf Spotify, Apple Podcasts oder deiner Lieblingsplattform. Hör rein! Entdecke die Zukunft der Technik
Podcast melden

„Media Technology Insights - Der Medientechnik-Podcast“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz