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  3. Working Class – die Stimme der Büez Podcast

Episoden

35 Minuten
Zuerst Kinderbetreuer, dann Bus- und Tramchauffeur und jetzt noch selbstständiger Barber: Ayaz Ismail hat mit 27 Jahren schon eine spannende berufliche Laufbahn hinter sich. Das beeindruckt noch mehr, wenn man bedenkt, dass er erst als 16-Jähriger in die Schweiz kam – ganz allein und ohne Sprachkenntnisse. Was hat Ayaz Ismail bei seinem Weg über die Balkanroute in die Schweiz alles erlebt? Wie hat er so schnell die Sprache gelernt, um eine Ausbildung zu absolvieren? Und was sagt er zu den Arbeitsbedingungen in den Branchen, in den er tätig war und ist? Darüber spricht er in der neuen Episode von «Working Class – die Stimme der Büez» mit Co-Host Parzival Meister.
21 Minuten
Lange Tage, viele Schritte, tiefe Löhne: Der Arbeitsalltag in der Gastronomie ist hart. Doch auch wenn die Arbeitsbedingungen im Service dringend Verbesserungen brauchen, spürt man bei Jacqueline Nguyen, dass sie ihren Job mit Leidenschaft ausführt. Die 27-jährige Bernerin arbeitet seit neun Jahren als Servicefachfrau und ist zu Gast in der neusten Ausgabe des work-Podcasts «Working Class – die Stimme der Büez». Im Gespräch mit Co-Host Parzival Meister erzählt sie, wie sie mit den physischen Auswirkungen ihres Jobs umgeht, welches Trinkgeld sie für angemessen hält und was es in ihr auslöst, wenn Gäste ihre Grenzen nicht kennen. Jacqueline Nguyen spricht auch über die schönen Seiten ihres Berufs, welche Fähigkeiten dabei wichtig sind und wie sie stets versucht, den Gästen einen schönen Abend zu bereiten. Sie sagt aber auch deutlich: Diesen Job werde sie nicht bis zur Pensionierung ausüben können. Es muss sich etwas ändern. Dem ist sich auch die Gewerkschaft Unia bewusst. Sie befindet sich aktuell in den Verhandlungen für einen neuen Landesgesamtarbeitsvertrags für das Gastgewerbe. Dieser GAV ist der grösste in der Schweiz, er regelt die Arbeitsbedingungen von rund 250'000 Büezerinnen und Büezern.
26 Minuten
Die Chaos-Initiative der SVP, über die wir am 14. Juni 2026 abstimmen, ist eine Gefahr für unsere Löhne. Sie öffnet Tür und Tor für prekäre Arbeitsbedingungen bei mieser Bezahlung. Wie das denn? Erklärtes Ziel der SVP ist es, das Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU und damit die flankierenden Massnahmen zu beerdigen. Und damit würden die Instrumente wegfallen, mit denen die Gewerkschaften Lohndumping bekämpfen, wenn Firmen aus dem Ausland ihre Arbeiterinnen und Arbeiter in die Schweiz entsenden. Einer, der sich in diesem Thema sehr gut auskennt, ist Lucien Robischon. Er ist Gewerkschaftssekretär bei der Unia Aargau-Nordwestschweiz und im Präsidium des Gewerkschaftsbunds beider Basel. Im Grenzgebiet zu Deutschland und Frankreich trifft der Gewerkschafter oft auf Handwerkerinnen und Handwerker, die für ihre Arbeit in der Schweiz nicht ordentlich bezahlt werden und damit auch das Lohnniveau in der Schweiz drücken. In der neusten Ausgabe des work-Podcasts «Working Class – die Stimme der Büez» spricht er mit Co-Host Parzival Meister über Baustellenkontrollen und die Gefahr der SVP-Initiative.
24 Minuten
Am 14. Juni stimmt die Schweiz über so genannte «Nachhaltigkeits»-Initiative der SVP ab. Sie verspricht: weniger Ausländer, mehr Wohlstand für alle. Das Gegenteil ist wahr. Wer Ja zur Initiative stimmt, stimmt für tiefere Löhne, tiefere Renten, höhere Krankenkassenprämien und mindestens so teure Mieten wie heute. Und es gibt noch eine weitere Lüge: Mit der «Keine 10-Millionen-Schweiz!»-Initiative will die SVP nicht weniger Menschen im Land, sondern mehr Menschen mit weniger Rechten. Sie würde uns in die düstere Zeit des Saisonnierstatuts zurückkatapultierten. Eine Zeit, in der Diskriminierung gefördert und Familien auseinandergerissen wurden. Wieso die Initiative die Bevölkerungszahl nicht wirklich beschränkt, wie das die Löhne von allen angreift und was sonst noch alles hinter der grünen Tarnung dieser SVP-Initiative lauert, darüber reden wir in der neusten Folge des Podcasts «Working Class – die Stimme der Büez». Co-Host Parzival Meister empfängt im Studio work-Autor Clemens Studer, der seit Jahrzehnten über die nationale Politik in der Schweiz berichtet und den Rechten immer dann auf die Finger haut, wenn sie gegen Büezerinnen und Büezer politisieren. Ausführliche Analysen findet ihr auch in unserem Dossier zum Thema: https://www.workzeitung.ch/dossier/chaos-initiative/
36 Minuten
Seit der Annahme der Pflegeinitiative 2021 ist zu wenig passiert. Notwendige Veränderungen werden von der rechts-bürgerlichen Mehrheit im Parlament blockiert, während in der Pflege weiterhin Mittel fehlen. Fachkräfte arbeiten am Limit, fallen wegen Stress und psychischer Belastung aus oder verlassen den Beruf ganz. So steuern wir direkt auf einen Pflegenotstand zu. Was braucht es jetzt konkret? Und was muss die Politik endlich liefern? Darüber spricht Parzival Meister, Co-Host dieses Podcasts und Redaktor der Unia-Zeitung work, mit Anna Meier, Unia-Teamleiterin Tertiär Bern / Oberaargau-Emmental.
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Über diesen Podcast

Working Class ist der Podcast der Unia-Zeitung work. Die Hosts Anne-Sophie Zbinden und Parzival Meister sprechen mit ihren Gästen über Arbeitskämpfe, frauen- und arbeiterfeindliche Politik, schwindende Kaufkraft, stagnierende Löhne,... zusammengefasst über alles, was die arbeitende Bevölkerung beschäftigt.
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„Working Class – die Stimme der Büez“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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