Bin zuständig! Der Verwaltungspodcast der Hochschule Meißen Archiv
8 Episoden
1 minute
Den Menschen mangelt es nicht mehr an Wissen. Überall zu haben und keineswegs mehr elitär, bedarf es für Jan Hüfner, vom Resonanz-Labor des Gaionauten e. V., viel mehr an einer sinnvollen Verknüpfung mit dem Empfinden – und das am besten kollektiv. Erlebbare Bürgerbeteiligung und reichhaltige Perspektivwechsel für die Verwaltung ergeben eine neue Form kommunaler Intelligenz bei Entscheidungsprozessen. Dafür gibt es den Resonanz-Dome, eine begehbare Kuppel, angelehnt an das Leipziger Großraum-Planetarium, das am 20. Mai 2026 hundert Jahre alt geworden wäre. Das Kosmische, das die Teilnehmer anvisieren, liegt allerdings nicht in fernen Sternensystemen, sondern ist ganz nah und unmittelbar. Sie erfühlen mit Hilfe immersiver Technologien, was der Leipziger Auenwald zum Wassermangel sagt. Erst dadurch ließen sich kluge Handlungsoptionen ableiten, meint Jan Hüfner. Das erinnert an das vom französischen Wissenschaftssoziologen Bruno Latour angeregte „Parlament der Dinge“, indem er dafür plädiert auch „nicht menschlichen Wesen“ eine Stimme zu geben, um eine parlamentarisch tatsächlich repräsentative Demokratie zu ermöglichen. Aus dem sicheren Hafen des Rationalen bewusst hinauszusteuern, fiel Arne Petersen nicht so leicht. Sich darauf einzulassen, kann ein Gewinn sein.
1 minute
Zwischen Recklinghausen und Gelsenkirchen, mitten im Ruhrpott, liegt Herten. Nina-Viola Pohl und Leonard Hensel überwinden 555 km, um Gäste der ersten Townhall Saxony zu sein. Dahinter steckt das 1989 aus einem Förderprojekt entstandene PROSOZ-Institut, deren Mitarbeiter sie sind und das die Stadt Herten gründete, um Know-how, Softwareprogramme und IT-Lösungen bundesweit für den öffentlichen Sektor zur Verfügung zu stellen.
Regionaler, besser noch nachbarschaftlicher, geht es beim Townhall-Gast Nils Fischer zu. Im Dezernat Kultur der Stadt Leipzig sorgt er für den Interessensausgleich zwischen Verwaltung und Kultur. Seine 2021 geschaffene Fachbeauftragter-Stelle ist bisher im Freistaat Sachsen einmalig und beinhaltet auch mal „Kinderfragen“ zu stellen.
Regionaler, besser noch nachbarschaftlicher, geht es beim Townhall-Gast Nils Fischer zu. Im Dezernat Kultur der Stadt Leipzig sorgt er für den Interessensausgleich zwischen Verwaltung und Kultur. Seine 2021 geschaffene Fachbeauftragter-Stelle ist bisher im Freistaat Sachsen einmalig und beinhaltet auch mal „Kinderfragen“ zu stellen.
1 minute
Wer waren denn die Gäste der ersten Townhall Saxony? Nur Verwaltungsmitarbeiter? Weit gefehlt. So vielseitig die 4transfer Veranstaltung in Dresdens Kraftwerk Mitte war, so bunt die Teilnehmer. Wie der Unternehmer Andreas Söhnel, er spezialisiert sich mit der ITASCON Consulting auf Digitale Transformation per Prozessmanagement und Automatisierung. Die Antwort nach seinem Sinn beruflichen Tuns lüftet er am Mikro dem Fragensteller Arne Petersen. Zu ihnen gesellt sich Paul Ahrens, Serviceverantwortlicher im Team KI & Automatisierung der Lecos GmbH, der seinen Sinn des persönlichen Handelns darin sieht, Wirksamkeit zu erreichen. Da hilft ihm sogar indirekt der Slogan des Wechsels von einer „Nein, weil“ – zu einer „Ja, wenn“ – Kultur des Creative Bureaucracy Festival Spirits.
1 minute
Sie bezeichnen sich selbst als überzeugte Verwaltungsenthusiasten. Sie schöpfen den Gestaltungsspielraum aus, den eine Kommune bietet, wenn Verwaltungsmitarbeiter gemeinsam mit Bürgern Verantwortung übernehmen und für Schwierigkeiten Lösungen finden. Sie sehen als oberste Zuständigkeit der Verwaltung die Wirksamkeit. Und die wird nach ihrem ko-kreativen Handeln mittels agiler Methoden und cross-innovativen Formaten auch gemessen. So beschreibt sich die Kreativbehörde Regensburg selbst. Sie ist im Amt für Wirtschaft und Wissenschaft verortet. Im Grunde arbeiten sie wie Unternehmensberater, nur besser. Erstens sind sie nicht morgen wieder weg und zweitens wird nicht bezahlt, da die Behörde selbst über ein Budget verfügt. Caroline Hoffmann ist als Leiterin des Smart-City-Projekts, Labor der kreativen Köpfe, mittendrin in der Kreativbehörde Regensburg und lernt gern von anderen Branchen und Städten. Was sie antreibt ist, Wissen, Innovationskraft und Neues so zu verknüpfen, dass die Menschen, die die Kreativbehörde Regensburg zu Rate ziehen, feine Lösungen bekommen. Den Horizont selbst zu erweitern, was Mindset und Transformation angeht, lässt sich hier hören.
25 Minuten
Johanna Sieben macht Ihren Namen aller Ehren wert. Über sieben Jahre war sie beim größten Festival im öffentlichen Sektor, das für Verwaltungsinnovation par exellence steht, dem Creative Bureaucracy Festival, fünf Jahre davon, bis Ende 2025, als verantwortliche Direktorin. Die meistens über 1.000 nationalen und internationalen Teilnehmenden tauschen sich stets im Sommer in Berlin aus, über 150 Speaker und Changemaker inspirieren und stellen sich den Herausforderungen der Zukunft. Zeit, ein Resümee zum Festival zu ziehen, Zeit, die Trends zu benennen, die inhaltlich gerade en vogue sind – und das ist nicht die Digitalisierung – und Zeit, den regionalen Ableger, die Townhall Saxony, deren Jurymitglied Johanna Sieben ist, einzuordnen. Genau bei dieser 4transfer-Veranstaltung in Kraftwerk Mitte, Dresden, stand Johanna am 26. März 2026 für einen kurzen Austausch Arne Petersen zur Verfügung.
1 minute
Moderne Stadtentwicklung braucht viel Kreativität. Die im Miteinander zu entfachen, dafür steht der britische Städteforscher, Berater von Stadtplanern und Publizist Charles Landry. Der Weltenbummler war Keynote-Speaker der Townhall Saxony, der deutschlandweit ersten Regionalausgabe des Creative Bureaucracy Festivals aus Berlin. Erfunden von Landry sorgt dieses Festival seit 2018 dafür, dass Menschen sich begegnen, die in der Verwaltung für Innovation und kreative Ansätze stehen und diejenigen, die im Networking davon partizipieren wollen. Für Landry geht es um den Einfallsreichtum eines Ortes, seiner schöpferischen Energie. Sie entsteht, wenn tolle Ideen auf Umsetzungsoptionen treffen. Dazu zählt er die Ideengeber genauso wie die Verwaltungsmitarbeiter, die Unternehmer wie die Bürger. Hauptsache, das Gemeinwesen profitiert davon. Charles Landry im Talk mit Arne Petersen während der Creative Bureaucracy Townhall Saxony.
1 minute
Die digitale Transformation umzusetzen möchte man schon, aber wie?
Die Digital-Lotsen unterstützen und ermutigen neue Wege zu gehen. Wie das genau passiert, erzählen Isabel Hartwig und Matthias Martin. Sie schildern, wie ein gemeinsamer Weg verlaufen kann und präsentieren darüber hinaus die Vision, Kommune der Zukunft, die als vertrauensvoller Partner für alle verstanden wird.
Die Digital-Lotsen sind Teil des Sächsischen Städte- und Gemeindetags (SSG), dem Verband der sich mit den Interessen der Städte und Gemeinden im Freistaat Sachsen befasst.
Die Digital-Lotsen unterstützen und ermutigen neue Wege zu gehen. Wie das genau passiert, erzählen Isabel Hartwig und Matthias Martin. Sie schildern, wie ein gemeinsamer Weg verlaufen kann und präsentieren darüber hinaus die Vision, Kommune der Zukunft, die als vertrauensvoller Partner für alle verstanden wird.
Die Digital-Lotsen sind Teil des Sächsischen Städte- und Gemeindetags (SSG), dem Verband der sich mit den Interessen der Städte und Gemeinden im Freistaat Sachsen befasst.
26 Minuten
Willkommen beim ersten sächsischen Festival für Verwaltungsinnovation, der CREATIVE BUREAUCRACY Townhall Saxony! Die Digitallotsen fragen, was das ist!?