Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Museum der bildenden Künste Leipzig Archiv

47 Episoden
45 Minuten
In der ersten Podcast-Folge zur Ausstellung MARTIN KIPPENBERGER. METRO-Net kommen die Galeristin und langjährige Freundin Kippenbergers Gisela Capitain und seine Schwester Susanne Kippenberger zu Wort. Wir erfahren, wie ein Treffen mit dem Künstler das Leben von Capitain maßgeblich verändern sollte, warum Kunst schon immer eine große Rolle in der Familie Kippenberger spielte und was einen „echten Kippenberger“ ausmacht. Im dreiteiligen Podcast anlässlich der Ausstellung MARTIN KIPPENBERGER. METRO-Net sprechen wir mit Wegbegleiter*innen und Unterstützer*innen von Martin Kippenberger, die mit uns ihre Erfahrungen mit dem Künstler teilen. SHOWNOTES Einleitung (00:00) Gisela Capitain und Susanne Kippenberger (02:48) Kunstsammlung von Martin Kippenberger (06:05) Zusammenarbeit von Kippenberger und Gisela Capitain (7:25) Ein „echter“ Kippenberger (16:40) Die Bedeutung von METRO-Net (18:20) Rezeption / Das „eigene“ Museum (23:05) Die Hotelzeichnungen (25:45) Kindheit und Jugend (29:20) Kippenbergers Humor (35:00) Kippenbergers Erbe (42:50) Outro (45:15) Susanne Kippenberger arbeitet als Journalistin und Autorin in Berlin. Sie ist die jüngste Schwester des Künstlers. Über ihr Leben mit dem Künstler schrieb sie ein Buch (Der Künstler und seine Familie, 2007). 1977 lernt Gisela Capitain den Künstler Martin Kippenberger in Berlin kennen und leitet sein Büro. Nebenbei arbeitet sie noch als Lehrerin. Anfang der 1980er Jahre zieht sie nach Köln und eröffnete ihre eigene Galerie. Gisela Capitain verwaltet den Nachlass von Kippenberger. Anfang der 1990er Jahre entwickelte Martin Kippenberger die Idee, ein weltweites U-Bahn-Netz zu bauen. Die Nutzbarkeit hängt dabei direkt von der Vorstellungskraft des Betrachters ab. Einer der U-Bahn-Eingänge befindet sich in Leipzig: auf dem Gelände der Neuen Leipziger Messe. Die Ausstellung im MdbK zeigt mehr als 100 Exponate, darunter Modelle, Zeichnungen sowie Baupläne und Fotografien. Martin Kippenberger (1953-1997) war einer der wichtigsten, innovativsten und produktivsten Künstler*innen der 1980er und 1990er Jahre. Er präsentierte sich gern als "Enfant terrible" der deutschen Kunstszene. Zugleich war er aber auch ein Künstler, der mit romantischer Veranlagung die Stille und Einsamkeit als kreatives Stimulans benötigte. Foto: Elfie Semotan, (Frieda für alle), Venedig, 1996, Elfie Semontan, courtesy Studio Semotan
50 Minuten
Nach einem Willkommensgruß und einer kurzen Einführung gibt der Audioguide zur Ausstellung ANDREAS GURSKY einen Einblick in das Leben und die Wurzeln des Fotokünstlers. Anschließend werden seine Arbeitsweise sowie thematische Schwerpunkte vorgestellt und anhand ausgewählter Arbeiten nachvollziehbar gemacht. Auch der Künstler selbst wird zu Wort kommen und erläutern, was den Anstoß zu bestimmten Werken gegeben hat und mit welchen technischen Mitteln er seine Ideen umsetzt. Der Audioguide wurde mit Unterstützung des Förderprogramms NEUSTART der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien ermöglicht. SHOWNOTES Begrüßung (00:00) Einführung (1:51) Andreas Gursky: Vita und Schule (2:37) Arbeitsweise und thematische Schwerpunkte (4:38) Werkbesprechungen 99 cent, 1999 (8:34) Chicago Board of Trade III, 2009 (10:28) Lehmbruck I, 2013 (11:38) Königsbergerstraße, Diptychon, 2020 (13:34) Utah, 2017 (15:26) Tokyo, 2017 (16:36) Ohne Titel I, 1993 (18:05) Paris, Montparnasse, 1993 (19:15) Ohne Titel XIX, 2015 (21:33) Amazon, 2016 (22:42) Kreuzfahrt, 2020 (24:30) SH IV, 2014 (26:45) Politik II, 2020 (28:15) Prada II, 1997 (30:05) Ocean II, 2010 (32:18) Pyongyang I, 2007 (34:36) Hong Kong Shanghai Bank II, 2020 (37:20) Apple, 2020 (39:23) Schweine I, 2020 (40:32) Bauhaus, 2020 (41:56) Rhein III, 2018 (43:41) Ruhrtal, 1989 (45:33) Salerno, 1990 (46:28) Bahrain I, 2005 (47:47) Dank und Abschied (49:14) Projektleitung: Katrin Klietsch Texte: Jeannette Stoschek, Philipp Freytag, Katrin Klietsch (mit Originaltönen von Andreas Gursky und Textauszügen aus dem Audioguide des Museum Frieder Burda von 2015) Produktion: Patrick Becker (BROMOLOGIC Audiokommunikation) Sprecherin: Conny Wolter
49 Minuten
After a welcome and a short introduction, the audio guide to the ANDREAS GURSKY exhibition provides an insight into the early life and roots of the photo artist. Subsequently, his working methods as well as thematic focuses will be presented and made comprehensible by means of selected works. The artist himself will also have his say, explaining what prompted certain works and the technical means he uses to realize his ideas. The audio guide was made possible with the support of the NEUSTART funding program of the Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. SHOWNOTES Greeting (00:00) Introduction (1:45) Andreas Gursky: Early Life and Training (2:25) Artistic Approach and Themes (4:23) The works 99 cent, 1999 (8:34) Chicago Board of Trade III,2009 (10:28) Lehmbruck I, 2013 (11:38) Königsbergerstraße, Diptychon, 2020 (13:34) Utah, 2017 (15:26) Tokyo, 2017 (16:36) Ohne Titel I, 1993 (18:05) Paris, Montparnasse, 1993 (19:15) Untitled XIX, , 2015 (21:33) Amazon, 2016 (22:42) Kreuzfahrt, 2020 (24:30) SH IV, 2014 (26:45) Politik II, 2020 (28:15) Prada II, 1997 (30:05) Ocean II, 2010 (32:18) Pyongyang I, 2007 (34:36) Hong Kong Shanghai Bank II, 2020 (37:20) Apple, 2020 (39:23) Schweine I, 2020 (40:32) Bauhaus, 2020 (41:56) Rhein III, 2018 (43:41) Ruhrtal, 1989 (45:33) Salerno, 1990 (46:28) Bahrain I, 2005 (47:47) Thank You and Goodbye (49:14) Projectmanagement: Katrin Klietsch Texts: Jeannette Stoschek, Philipp Freytag, Katrin Klietsch (with original tones by Andreas Gursky and text excerpts from the Museum Frieder Burda‘s audio guide from 2015) Production: Patrick Becker (BROMOLOGIC Audiokommunikation) Translation: Brian Currid (Ph.D.) Speaker: Elisabeth Weems Voice Over: Dan Wesker
31 Minuten
Mit diesem Audioguide zur Ausstellung 1950–1980. FOTOGRAFIE AUS LEIPZIG wollen wir dir die Leipziger Fotografie dieser Jahre anhand ausgewählter Arbeiten der Fotograf*innen Ursula Arnold, F.O. Bernstein, Willy Gursky, Evelyn Richter, Thomas Steinert und Karin Wieckhorst näherbringen. Der Audioguide bietet Informationen zu den Biografien der Fotograf*innen, den ausgestellten Werken und den historischen Bedingungen, unter denen die Bilder entstanden sind. Wir freuen uns, dich bei dieser Zeitreise in die Geschichte der Stadt und ihrer Fotografie begleiten zu dürfen. SHOWNOTES Begrüßung und Einführung (00:00) Ursula Arnold (04:09) Willy Gursky (07:03) Evelyn Richter (08:50) F.O. Bernstein (11:47) Karin Wieckhorst (13:54) Thomas Steinert (15:59) HGB (19:16) Zeitschriften und Illustrierte (21:45) „Anleitung und Kontrolle“ - kulturpolitische Lenkung der Fotografie in der DDR (26:12) Der Audioguide wurde von der Leipziger Schauspielerin Dorothea Arnold, einer Enkelin der Fotografin Ursula Arnold, eingesprochen und aus den Mitteln des Förderprogramms NEUSTART der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien realisiert. Projektleitung: Katrin Klietsch Text: Philipp Freytag, Jeannette Stoschek Produktion: Patrick Becker (BROMOLOGIC Audiokommunikation)
74 Sekunden
"Woran bleiben deine Augen hängen?" Diese und andere Fragen hat Elisabeth Würzl, Kunstvermittlerin im MdbK, an das Werk "Ohne Titel (M3-12)" von Franziska Holstein gestellt und lädt damit ein, dass Gemälde aus immer neuen Perspektiven zu erkunden. Entdecke mit MdbK [bite] Werke des Museums neu: poetisch, musikalisch, biografisch oder durch die Erinnerungen einer Zeitzeugin. Wir schaffen unterschiedliche Zugänge zur Kunst und zeigen wie vielfältig Malerei aus fünf Jahrhunderten sein kann. Zugleich verwandelt sich im Februar und März 2021 die Stadt Leipzig in einen Ausstellungsraum. Denn wenn ihr nicht zu uns kommen könnt, dann kommen wir eben zu euch. Auf mehr als 200 Plakatflächen werden Reproduktionen von Gemälden aus den Sammlungen des MdbK gezeigt, u.a. Franziska Holstein, Ohne Titel (M3-12), 2012, MdbK, Künstlerin
2 Minuten
"An Ausreise oder Fernweh hätte ich sicher nicht gedacht“, erinnert sich die Zeitzeugin Anne Mroska im Gespräch mit Kirsten Huwig, Kunstvermittlerin im MdbK. Frau Mroska blickt auf das Jahr 1973 zurück und schildert ihre persönliche Sicht auf das Gemälde "Hinter den sieben Bergen" von Wolfgang Mattheuer. Entdecke mit MdbK [bite] Werke des Museums neu: poetisch, musikalisch, biografisch oder durch die Erinnerungen einer Zeitzeugin. Wir schaffen unterschiedliche Zugänge zur Kunst und zeigen wie vielfältig Malerei aus fünf Jahrhunderten sein kann. Zugleich verwandelt sich im Februar und März 2021 die Stadt Leipzig in einen Ausstellungsraum. Denn wenn ihr nicht zu uns kommen könnt, dann kommen wir eben zu euch. Auf mehr als 200 Plakatflächen werden Reproduktionen von Gemälden aus den Sammlungen des MdbK gezeigt, u.a. Wolfgang Mattheuer, Hinter den sieben Bergen, 1973, MdbK, VG Bild-Kunst Bonn, 2021
81 Sekunden
Zu einer Reise nach Étretat an der normannischen Küste lädt der an ein Reisetagebuch erinnernde Text von MdbK-Direktor Dr. Stefan Weppelmann ein. Wer sein Fernweh stillen möchte, folgt uns Richtung Nordfrankreich. Entdecke mit MdbK [bite] Werke des Museums neu: poetisch, musikalisch, biografisch oder durch die Erinnerungen einer Zeitzeugin. Wir schaffen unterschiedliche Zugänge zur Kunst und zeigen wie vielfältig Malerei aus fünf Jahrhunderten sein kann. Zugleich verwandelt sich im Februar und März 2021 die Stadt Leipzig in einen Ausstellungsraum. Denn wenn ihr nicht zu uns kommen könnt, dann kommen wir eben zu euch. Auf mehr als 200 Plakatflächen werden Reproduktionen von Gemälden aus den Sammlungen des MdbK gezeigt, u.a. Claude Monet, Boote am Strand von Étretat, 1883, Schenkung Bühler-Brockhaus, MdbK
49 Sekunden
Gerrit van Honthorst „Musizierende Gesellschaft“ von 1629 zeigt Hirt*innen in einer idyllischen ländlichen Szene. Dieses Motiv wird in der bildenden Kunst auch als Pastorale bezeichnet. Dazu kreierte SITHARA* "Pastoral Remix" mit Samples von: Der einsame Hirte - Gheorghe Zamfir & James Last Never trust the Algorithm - Technoir Shepherdess Song- The Graceful Voice of Liu Ziling Shepherd's Melody- Songs And Dances From Bulgaria ( Deben Bhattacharya ) Dans pãstoresc - Tudor Tãtaru Ney Flöte- bliind Entdecke mit MdbK [bite] Werke des Museums neu: poetisch, musikalisch, biografisch oder durch die Erinnerungen einer Zeitzeugin. Wir schaffen unterschiedliche Zugänge zur Kunst und zeigen wie vielfältig Malerei aus fünf Jahrhunderten sein kann. Zugleich verwandelt sich im Februar und März 2021 die Stadt Leipzig in einen Ausstellungsraum. Denn wenn ihr nicht zu uns kommen könnt, dann kommen wir eben zu euch. Auf mehr als 200 Plakatflächen werden Reproduktionen von Gemälden aus den Sammlungen des MdbK gezeigt, u.a. Gerrit van Honthorst, Musizierende Gesellschaft, 1629, Maximilian Speck von Sternburg Stiftung im MdbK * Sithara Weeratunga, wiss. Mitarbeiterin für Diversität | MdbK [in transit] (gefördert im Programm 360° - Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung)
2 Minuten
Was verbirgt sich hinter dem floralen Meisterwerk der niederländischen Künstlerin Rachel Ruysch? Zu diesem Stillleben verfasste Dr. Jan Nicolaisen, Chefkurator für Gemälde und Plastik im MdbK, eine erläuternde Werkbeschreibung. Entdecke mit MdbK [bite] Werke des Museums neu: poetisch, musikalisch, biografisch oder durch die Erinnerungen einer Zeitzeugin. Wir schaffen unterschiedliche Zugänge zur Kunst und zeigen wie vielfältig Malerei aus fünf Jahrhunderten sein kann. Zugleich verwandelt sich im Februar und März 2021 die Stadt Leipzig in einen Ausstellungsraum. Denn wenn ihr nicht zu uns kommen könnt, dann kommen wir eben zu euch. Auf mehr als 200 Plakatflächen werden Reproduktionen von Gemälden aus den Sammlungen des MdbK gezeigt, u.a. Rachel Ruysch, Stillleben mit Blumen und Früchten, 1707, Maximilian Speck von Sternburg Stiftung im MdbK
60 Minuten
In der letzten Folge unseres Podcasts, der begleitend zur ZERO WASTE Ausstellung erscheint, dreht sich alles um Zero Waste in Alltag, Politik und Kulturbetrieb. Wir sprechen mit dem brasilianisch-kanadischen Künstlerduo Kadija de Paula & Chico Togni und mit der Künstlerin Sybille Neumeyer. In der ZERO WASTE Ausstellung präsentieren Kadija de Paula und Chico Togni ihre aktivistische Arbeit "K+C's Legendary Zero Waste Kitchen Ensemble & Co.". Anhand der Installation diskutieren die Künstler*innen über das Bewusstsein für den Wert von Ressourcen, Konsumgewohnheiten und Wirtschaftswachstum. Gemeinsam mit dem Moderator Hannes Glück sprechen sie außerdem über die Bedeutung von Müll im globalen Süden und im globalen Norden, die Zukunft unserer Ernährung sowie Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb. "Walk the Talk" ist ein dialogisches Führungsformat, bei dem sich Experten*innen aus verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen in einer moderierten Diskussion über einen Themenkomplex der Ausstellung austauschen. Die vierte Folge wurde vor der Schließung des Museums aufgenommen und erscheint in englischer Sprache.
55 Minuten
Im Herbst 2020 widmet sich MdbK [talk] der Ausstellung ZERO WASTE, die bis 8. November 2020 im MdbK zu sehen ist. In der Folge #22 sprechen wir in Form eines "Walk the Talks" mit Dr. Ines Oehme vom Umweltbundesamt, Expertin für Obsoleszenz von Elektronikgeräten, Kreislaufwirtschaft und Recycling sowie Dr. Parissa Chokrai, Umweltpsychologin an der Universität Leipzig. "Walk the Talk" ist ein dialogisches Führungsformat mit zwei Expert*innen aus verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen. In einer moderierten Diskussion tauschen sie sich mit dem Publikum zu einem Themenkomplex der ZERO WASTE Ausstellung in Bezug auf ausgewählte Kunstwerke aus. Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen können daran im MdbK aktuell leider nur 5 Personen teilnehmen. Deshalb zeichnen wir alle vier "Walk the Talks" auf und stellen sie als MdbK [talk] Podcast-Episoden zur Verfügung. Moderatorinnen: Lena Fließbach, kuratierte zusammen mit Hannah Beck-Mannagetta die Ausstellung ZERO WASTE im MdbK in Kooperation mit dem Umweltbundesamt und Laura Jansen ist eine Texterin aus Leipzig. Seit ihrem Engagement im "Café kaputt" (Leipziger Repair Café) bringt sie das Thema Abfall in das Bewusstsein der Öffentlichkeit: ob als Mitorganisatorin von Veranstaltungen wie dem "Markt der Müllvermeidung" oder als Mitgründerin des "Leipziger Bündnis Abfallvermeidung" – ein Netzwerk für Leipziger Abfallvermeidungs-Initiativen. Expert*innen: Ines Oehme (*1967) ist Fachgebietsleiterin für Produktverantwortung am Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau. Die promovierte Chemikerin beschäftigte sich mit Ökodesign und der Obsoleszenz von Elektrogeräten. Seit 2018 leitet sie das Fachgebiet Produktverantwortung, welches Fragen der Kreislaufwirtschaft von Elektroaltgeräte, Altfahrzeugen, Batterien, Verpackungen und Kunststoffen bearbeitet. Parissa Chokrai (*1974 ist Sozial- und Umweltpsychologin. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Leipzig war sie u. a. an der 4. Naturbewusstseins-Studie des Bundesamt für Naturschutz sowie am EU-Projekt ECHOES (Energy CHOices supporting the Energy Union and the Set-Plan) beteiligt. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Untersuchung von Einflussfaktoren pro-ökologischen Handelns sowie politischer Partizipation. 2019 organisierte sie die zweite umweltpsychologische Doktorand*innen-Tagung in Leipzig. Aktuell ist sie Doktorandin an der Universität Leipzig und forscht zu extremen Formen des Umweltengagements.
50 Minuten
Im Herbst 2020 widmet sich MdbK [talk] der Ausstellung ZERO WASTE, die bis 8. November 2020 im MdbK zu sehen ist. In der Folge #21 sprechen wir in Form eines "Walk the Talks" mit der Künstlerin, Architektin und Expertin für Staub und Abfallwirtschaft Bettina Vismann sowie mit dem Experten für Geografien und Ökonomien des Abfalls und der Entsorgung Dr. Yusif Idies über unsichtbaren Müll wie Feinstaub, Staub und Rauch sowie die Entsorgung und Verbringung von kleinsten Reststoffen und Partikeln. "Walk the Talk" ist ein dialogisches Führungsformat mit zwei Expert*innen aus verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen. In einer moderierten Diskussion tauschen sie sich mit dem Publikum zu einem Themenkomplex der ZERO WASTE Ausstellung in Bezug auf ausgewählte Kunstwerke aus. Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen können daran im MdbK aktuell leider nur 5 Personen teilnehmen. Deshalb zeichnen wir alle vier "Walk the Talks" auf und stellen sie als MdbK [talk] Podcast-Episoden zur Verfügung. Moderatorinnen: Lena Fließbach, kuratierte zusammen mit Hannah Beck-Mannagetta die Ausstellung ZERO WASTE im MdbK in Kooperation mit dem Umweltbundesamt und Laura Jansen ist eine Texterin aus Leipzig. Seit ihrem Engagement im "Café kaputt" (Leipziger Repair Café) bringt sie das Thema Abfall in das Bewusstsein der Öffentlichkeit: ob als Mitorganisatorin von Veranstaltungen wie dem "Markt der Müllvermeidung" oder als Mitgründerin des "Leipziger Bündnis Abfallvermeidung" – ein Netzwerk für Leipziger Abfallvermeidungs-Initiativen. Expert*innen: Bettina Vismann ist Architektin, Künstlerin und Staubtheoretikerin. Ihre interdisziplinär ausgerichtete Forschung zum Thema Staub als Element und Material in Naturwissenschaft, Kunst und Architektur präsentierte sie u.a. auf der Berlin Biennale, Haus der Kulturen der Welt, Stadtforum Graz, AA London. Lehrtätigkeiten an der TU–Berlin, ETH–Zürich, Greenwich University, Kunsthochschule Weißensee, HafenCity Universität Hamburg. Bettina Vismann lebt und arbeitet in Berlin. und Yusif Idies, *1979 in Frankfurt am Main, lebt in Steinfurt. Er ist derzeit als Akademischer Rat a.Z. am Institut für Geographie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster beschäftigt. Nach seinem Studium in Frankfurt a. M. arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Leipzig, wo er 2015 über nachhaltigen Konsum im Alltag promovierte. Aktuell befasst er sich mit Geografien des Abfalls und der Entsorgung. Besonders interessiert ihn dabei, wie verschiedene Abfallprobleme gerahmt werden und welche Lösungen auf dieser Grundlage ins Auge gefasst werden.
52 Minuten
Im Herbst 2020 widmet sich MdbK [talk] der Ausstellung ZERO WASTE, die bis 8. November 2020 im MdbK zu sehen ist. In der Folge #20 sprechen wir in Form eines Walk the Talks mit der Meeresbiologin Melanie Bergmann vom Alfred-Wegener-Institut und Werner Brack, einem Experten für Umweltgifte am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig über Phänomene wie Müllstrudel in den Weltmeeren, Mikroplastik in der Nahrungskette und Weichmacher. Walk the Talk ist ein dialogisches Führungsformat mit zwei Expert*innen aus verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen. In einer moderierten Diskussion tauschen sie sich mit dem Publikum zu einem Themenkomplex der Zero Waste Ausstellung in Bezug auf ausgewählte Kunstwerke aus. Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen können daran im MdbK aktuell leider nur 5 Personen teilnehmen. Deshalb zeichnen wir alle vier Walk the Talks auf und stellen sie als MdbK [talk] Podcast-Episoden zur Verfügung. Moderatorinnen: Lena Fließbach, kuratierte zusammen mit Hannah Beck-Mannagetta die Ausstellung ZERO WASTE im MdbK in Kooperation mit dem Umweltbundesamt und Laura Jansen ist eine Texterin aus Leipzig. Seit ihrem Engagement im "Café kaputt" (Leipziger Repair Café) bringt sie das Thema Abfall in das Bewusstsein der Öffentlichkeit: ob als Mitorganisatorin von Veranstaltungen wie dem "Markt der Müllvermeidung" oder als Mitgründerin des "Leipziger Bündnis Abfallvermeidung" – ein Netzwerk für Leipziger Abfallvermeidungs-Initiativen. Expert*innen: Dr. Werner Brack leitet ein Department für Wirkungsorientierte Analytik am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und arbeitet als Privatdozent an der Goethe-Universität Frankfurt. Mit seiner Arbeitsgruppe untersucht er die Belastung von Flüssen und Seen mit komplexen Mischungen von Schadstoffen und deren Schadwirkung auf Wasserorganismen. Er koordinierte mehrere große europäische Projekte zum Thema mit dem Ziel die europäische Gesetzgebung zur Wasserqualität weiterzuentwickeln. Dr. Melanie Bergmann arbeitet als Meeresbiologin im Bereich Tiefseeforschung am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung. Sie ist Expertin für Müll und Mikroplastik im Meer und leitet das Fram Pollution Observatory in der Arktis, betreibt das online Portal Litterbase (www.litterbase.org) und veröffentlichte das Buch 'Marine Anthropogenic Litter' .
27 Minuten
Wie werden heute im digitalen Alltag die Frage & Veränderung des Gesichtes, Gesichtserkennung und Facefilter diskutiert? In der letzten MdbK [talk]-Folge zur Ausstellung LINK IN BIO, sprechen wir mit Aram Bartholl, Hanneke Klaver und Jeremy Bailey über „Post-Digital Self. Die Kunst der modernen Maskerade“. War die Maske seit der Ur- und Frühgeschichte ein fassbares Objekt, verschwimmen mittels digitaler Technologien die Grenzen zwischen Maske und Gesicht. Der deutsche Medienkünstler Bartholl kuratierte gemeinsam mit Anika Meier die „Speed Show“ zum Thema Post-Digital Self, in der die Geschichte der Netzkunst erzählt wird. In einem Internetcafe klickte man sich so durch Arbeiten von NetzkünstlerInnen, wie Jeremy Bailey und Hanneke Klaver, die Identitätsbildung reflektieren und auf den Gesichtsfiltertrend reagieren. SHOWNOTES Einleitung 0:00 (Deutsch) Aram Bartholl 2:43 (Deutsch) Hanneke Klaver 13:00 (English) Jeremy Bailey 20:00 (English) Schluss 26:21 (Deutsch) Der Kanadier Jeremy Bailey hat in seinem Video „The Future of Television“ (2012) den digitalen Gesichtsfiltertrend gewissermaßen vorhergesehen. Er arbeitet mit einer Gesichtserkennungssoftware. Die Zukunft des Fernsehens ist für Bailey im Jahr 2012, was heute die sozialen Medien sind: Orte der Identitätsbildung. Die Serie #freetheexpression der niederländischen Künstlerin Hanneke Klaver ist eine Reaktion auf den Gesichtsfiltertrend. Mit Strohalmen, Metalldraht, Holz, Papier und Kleber stellt Klaver analog Filter her, die sie wie Bastelbögen verteilt. Mit ihren nicht standardisierten Gesichtsfiltern befürwortet sie die freie Meinungsäußerung. Der deutsche Medienkünstler Aram Bartholl entwickelte im Jahr 2010 ein Ausstellungsformat, das aus einem Internet Café für einen Abend einen Ausstellungsraum macht. Im Rahmen der „Speed Show“ ist auf diesen Computern Netzkunst zu sehen. Kunst, die das Internet als Medium nutzt, sich mit den genuinen Eigenschaften des Internets auseinandersetzt und die Technik thematisiert, mit der sie arbeitet. Netzkunst existiert nicht erst, seit das Internet für ein Massenpublikum zugänglich geworden ist, aber die sozialen Medien machen es einem breiteren Publikum möglich, im Alltag bewusst oder unbewusst Netzkunst zu sehen. LINK IN BIO. Kunst nach den sozialen Medien zeigte mit über 50 Arbeiten, wie sich Produktion und Rezeption von Kunst im Zeitalter sozialer Medien verändern. Die Gruppenausstellung endete mit der temporären Schließung des MdbK. Wir konnten uns glücklicherweise noch vorher mit einigen KünstlerInnen für diese und weitere MdbK [talk]-Folgen zusammensetzen.
43 Minuten
„Post-Digital Pop berücksichtigt, dass wir im Kontext einer Kultur arbeiten, die durch Bildschirme und soziale Medien grundlegend verändert wurde.“ Der britische Maler Oli Epp hat im Jahr 2017 den Begriff Post-Digital Pop geprägt. Erfahrungen aus dem Digitalen werden auf die Leinwand übertragen, es wird auf Farbigkeit, Übersichtlichkeit und Verständlichkeit gesetzt. Doch können sich alle zeitgenössischen MalerInnen mit diesem Label identifizieren? Wir haben in der MdbK [talk]-Folge „Post-Digital Pop. Pinsel trifft Pixel“ mit Oli Epp, Kristina Schuldt, Chris Drange und Brandon Lipchik gesprochen. Ihre Werke waren im Rahmen der Schau LINK IN BIO zu sehen. Oli Epp bringt Pop Art und Post-Internet Art auf der Leinwand zusammen, er verbindet Konsum und Internetkultur. Seine Bilder erzählen von Sehnsüchten und Abgründen im digitalen Zeitalter. Kristina Schuldt reagiert in ihrem Werk auf den Selbstdarstellungskult in den sozialen Medien. Menschen werden bei ihr zu einer anonymen Masse, sie kommen miteinander in Berührung, treten aber nur oberflächlich miteinander in Kontakt. Chris Drange spielt dreist mit Autorschaft und Originalität. Dieses Spiel wird täglich von sogenannten InfluencerInnen in den sozialen Medien gespielt, Drange führt es im Medium der Malerei weiter. Brandon Lipchik verbindet in seinen Gemälden Landschaftsmalerei und Stillleben. Seine Bilder entstehen als digitale Collage, die anschließend mit verschiedenen malerischen Techniken auf die Leinwand gebracht werden. LINK IN BIO. Kunst nach den sozialen Medien zeigte mit über 50 Arbeiten, wie sich Produktion und Rezeption von Kunst im Zeitalter sozialer Medien verändern. Die Gruppenausstellung endete mit der temporären Schließung des MdbK. Wir konnten uns glücklicherweise noch vorher mit einigen KünstlerInnen für diese und weitere MdbK [talk]-Folgen zusammensetzen. SHOWNOTES Einleitung 0:00 (Deutsch) Oli Epp 2:42 (English) Kristina Schuldt 12:21 (Deutsch) Chris Drange 19:42 (Deutsch) Brandon Lipchik 32:22 (English) Schluss & Ausblick auf die nächste Folge 41:21 (Deutsch)
Museum der bildenden Künste Leipzig

Museum der bildenden Künste Leipzig

Die Kunst des MdbK auf die Ohren: Mit unseren Aud…