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Museum der bildenden Künste Leipzig Archiv

47 Episoden
25 Minuten
Ganz gleich, ob Suchmaschinen personenbezogene Daten auswerten oder soziale Medien mit Algorithmen arbeiten, die auf Sehgewohnheiten reagieren. Künstliche Intelligenz(KI)gehört längst zu unserem Alltag. Der Konzept- und Medienkünstler Thomas Webb und die dänischen Künstlerinnen Stine Deja & Marie Munk beschäftigen sich in ihren Arbeiten mit dem Einfluss von KI auf uns Menschen und unseren Umgang miteinander. Für MdbK [talk] haben wir uns mit ihnen zum Thema „KI-denitätskrise. Mensch und Maschine im Konflikt“ getroffen. Thomas Webb ließ von einer KI den Ausdruck von Gesichtern analysieren und bewerten, welche Emotion der vor dem Spiegel stehende Betrachter zeigt. Seinen smarten Spiegel versteht er als Anregung zur kritischen Reflexion über Prozesse, die in den sozialen Medien stattfinden. Im Video „Foreigner“ von Stine Deja erlernt eine KI das Singen. Der Fremde ist die KI, die ihr Fremdes erlernen will, nämlich zu fühlen wie ein Mensch. „Die Tatsache, dass wir in gewissem Maße alle Cyborgs sind, bringt uns emotional durcheinander“, sagen Deja und Munk. Der menschliche Körper wird zu einer trägen Masse, wie die Skulpturen von Munk zeigen. LINK IN BIO. Kunst nach den sozialen Medien zeigte mit über 50 Arbeiten, wie sich Produktion und Rezeption von Kunst im Zeitalter sozialer Medien verändern. Die Gruppenausstellung endete mit der temporären Schließung des MdbK. Wir konnten uns glücklicherweise noch vorher mit einigen KünstlerInnen für diese und weitere MdbK [talk]-Folgen zusammensetzen. SHOWNOTES Einleitung 0:00 (Deutsch) Thomas Webb 2:00 (English) Stine Deja & Marie Munk (English) Schluss & Ausblick Folge 18 24:08 (Deutsch)
43 Minuten
Welche Relevanz haben Likes, Clicks und die Sichtbarkeit von Inhalten im Netz? Wie finden oder gestalten wir unsere Identität in netzbasierten Medien? Wo liegen die Grenzen zwischen Technologie und Körper? Diese Fragen haben wir Andy Kassier, Arvida Byström, Andy Picci, Anna Ehrenstein und Leah Schrager gestellt. Ihre Antworten gibt’s zum Nachhören in der ersten LINK IN BIO-Podcastfolge zum Thema „Likes & Clicks. Das Selbst als Marke“. In den aktuellen Folgen von MdbK [talk] dreht sich alles um die von Anika Meier kuratierte Schau LINK IN BIO. Kunst nach den sozialen Medien, die bis Mitte März im MdbK zu sehen war. Die Gruppenausstellung befasst sich mit der Veränderung von Produktion und Rezeption von Kunst im Zeitalter sozialer Medien. SHOWNOTES: Einleitung 0:00 (Deutsch) Andy Kassier 03:25 (Deutsch) Arvida Bystöm 09:27 (English) Andy Picci 18:27 (English) Anna Ehrenstein 25:10 (Deutsch) Leah Schrager 33:47 (English) Schluss & Ausblick Folge 17 42:05 (Deutsch)
21 Minuten
Für die letzte Folge von MdbK [talk] trafen wir uns mit Oskar Manigk. Bis zur POINT OF NO RETURN-Ausstellung verweilten Manigks Werke in seinem Lager: „Endlager, wie ich es immer sage, weil es eigentlich ohne Interesse ist, wie ich immer dachte. Ich hätte es auch wegschmeißen können, aber dazu fehlte mir die Courage.“ Zum Glück! Mit insgesamt sechs Werken aus den Jahren 1983 bis 1989, bereicherte Oskar Manigk die Ausstellung, die aus der Perspektive der bildenden Künste auf die Friedliche Revolution in der DDR sowie den gesellschaftlichen Umbruch in Ostdeutschland blickte. Wir danken euch fürs aufmerksame Zuhören von 15 MdbK [talk]-Folgen, in denen wir mit KünstlerInnen sprachen, die den Umbruch entweder selbst erlebten und in ihren Werken verarbeiteten oder sich heute, ohne die unmittelbare Erfahrung eines Lebens im Staatssozialismus, ganz bewusst in einen Kontext ostdeutscher Kunstproduktion stellen. Der Dank gilt außerdem allen InterviewpartnerInnen sowie der Moderatorin Juliane Neubauer.
15 Minuten
„Die jungen KünstlerInnen haben heute einen Kunstmarkt und eine Konkurrenzsituation, die wir in der DDR mitnichten kannten. Der unbarmherzige Konkurrenzgedanke ist bereits im Studium zuhause und fährt die Ellbogen aus.“ Annette Schröter - Malerin, Papierschnittkünstlerin und Professorin für Malerei und Grafik an der HGB - spricht in der aktuellen Folge von MdbK [talk] über die Herausforderungen der jungen KünstlerInnen in der heutigen Zeit, über ihre Ausreise von Leipzig nach Hamburg in den 1980er Jahren und die Gründe für den „späten“ Wechsel von der Malerei zum Papierschnitt.
22 Minuten
„Günther Hornig hatte die Gabe uns die Welt auf eine Art und Weise zu erklären und fassbar zu machen, die Zen-buddhistische Züge hatte. Er gab uns Schülern Handlungsanweisungen, wie man dem Leben begegnet und es in die Kunst transferiert.“ Micha Brendel erzählt in der 13. Folge von MdbK [talk] von seiner wegweisenden Begegnung mit dem Künstler und damaligen Professor der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Günther Hornig, seinem Weg vom Fernsehen zur Performance und schließlich zur vielfältigen Arbeit mit Schrift und warum er sich selbst als Künstler und nicht als Maler bezeichnet.
21 Minuten
“Ich sehe eine wahnsinnige Kluft zwischen dem marktorientierten Westen und dem Sinn suchenden Osten, der aber oft zu düster ist und es verpasst hat an der Moderne anzudocken”. Cornelia Schleime kommt in Folge 12 von MdbK [talk] zu Wort. Sie erzählt von ihrer Sehnsucht nach Leichtigkeit in der DDR-Kunst, wie schwer der Neuanfang als DDR-Künstlerin im Westen fiel und wer eigentlich heutzutage die Deutungshoheit über die Kunst beansprucht. POINT OF NO RETURN. Wende und Umbruch in der ostdeutschen Kunst - Bis 03. November 2019 im #MdbK.
17 Minuten
„In dem Moment, wo man die DDR verlassen hatte, war man nicht mehr DDR-Künstler. Im Westen war das Interesse an dir als Künstler plötzlich weg.“ Mit dem Maler und Bildhauer Lutz Friedel sprechen wir in der elften Folge von MdbK [talk] über den beschwerlichen Start als DDR-Künstler im Westen, die langersehnte und endlich gelebte Freiheit und darüber, ob Friedel sich als ostdeutscher Künstler versteht. POINT OF NO RETURN. Wende und Umbruch in der ostdeutschen Kunst - Bis 03. November 2019 im #MdbK.
19 Minuten
„Mir fehlt ein Museum der Ostkunst. Ein Museum mit allen Künstlern, auch mit denen, die damals ausgegrenzt wurden, die keine Steuernummer erhielten, keine Kunst verkaufen durften.“ (Frank Rub) Für die zehnte Folge von MdbK [talk] haben wir uns zu einem sehr ehrlichen Gespräch mit Eve und Frank Rub getroffen - Über die Repressionen, die Alltag und Kunst in der DDR bestimmten sowie über die Legitimität der Begriffe „Ostkunst“ und „Westkunst“.
17 Minuten
„Es bedeutet mir sehr viel als Künstlerin zu zeigen, dass Kunst aus der ehemaligen DDR nicht nur für die Zeitzeugen ein Thema ist, sondern auch für die junge Generation von KünstlerInnen als relevant anerkannt und in ihren Werken verarbeitet wird.“ Henrike Naumann ist im Jahr 1984 in Zwickau, in der DDR, geboren. Die Künstlerin nutzt ihre Biografie, um Diskussionen anzureißen und Perspektiven zu verändern. Sie selbst sieht sich als Künstlerin mit einer ostdeutschen Erfahrung, die sie genauso prägt wie die Erfahrungen von heute. Aktuell ist Naumann in der Ausstellung POINT OF NO RETURN vertreten. Am 12. Dezember eröffnet sie ihre Ausstellung „Henrike Naumann. 2000 - LVZ-Kunstpreis 2019“ im #MdbK.
23 Minuten
„Durch die Öffnung der Mauer ist eine Befreiung da gewesen. Dinge, die man bloß im stillen Kämmerlein machen konnte, waren plötzlich öffentlich möglich.“ Bei MdbK [talk] spricht Kurt Buchwald über das Künstlerdasein vor und nach der Wende, Klaus Hähner-Springmühl als Inspiration für eine seiner ersten Fotoarbeiten, sein "Amt für Wahrnehmungsstörung" und über viele weitere Fotoaktionen.
21 Minuten
„Diese Zeit war sehr bedrückend. Wir haben in den Künstlerkreisen zwar ein sehr fröhliches und bohèmes Leben geführt, aber der Druck von Außen und diese wiederkehrenden Stasi-Überwachungen haben aufs Gemüt gedrückt.“ Christine Schlegel verließ aus diesen Gründen die damalige DDR. In MdbK [talk] spricht sie über ihre persönlichen Höhen und Tiefen als ostdeutsche Künstlerin, sowohl im ehemaligen Ost- als auch Westdeutschland.
21 Minuten
„Es wäre spannend, wenn 'Wende und Umbruch in der ostdeutschen Kunst' kein lokales Thema bliebe und die Ausstellung noch ein bisschen reist und in anderen Museen gezeigt werden würde.“ In Folge 006 von MdbK [talk] sprechen wir mit Frenzy Höhne. Die Konzeptkünstlerin war zum Zeitpunkt der deutschen Wiedervereinigung im Teenageralter und lebte damals bereits im „Westen“. 1984 verließen ihre Eltern mit ihr die DDR. Später zog es sie nach Leipzig, wo sie nach wie vor lebt und arbeitet. In POINT OF NO RETURN zeigt Höhne ihre Arbeiten „Neues Leben II“ (2018) und „Auslage“ (2014), die viele Jahre nach der Wende entstanden.
18 Minuten
"Was uns zusammentrieb war die Sehnsucht, die engen Strukturen des Verbandes zu unterlaufen. Ein demonstrativer Auftritt, der nicht nur Kunst zeigen, sondern zum Ausdruck bringen sollte: Wir brauchen die staatliche Subventionierung und Zulassung nicht.“ Hans-Hendrik Grimmling spricht in MdbK [talk] über den Künstlerkreis Tangente, mit dem er den legendären "1. Leipziger Herbstsalon" (1984) realisierte. Diese halblegale Ausstellung im Messehaus am Leipziger Markt wurde von den DDR-Behörden als „konterrevolutionär“ eingestuft. Grimmling organisierte sie gemeinsam mit den Künstlern Lutz Dammbeck, Günter Firit, Frieder Heinze, Günther Huniat und Olaf Wegewitz.
14 Minuten
„Die Zeit, die ich in Ost-Berlin verbrachte war eine der interessantesten, intensivsten Zeiten meines Lebens, denn ich stand im Konflikt mit dem System“. Roger David Servais war als ein in der DDR lebender belgischer Künstler alles andere als systemkonform. Aufgrund der verschlüsselten Botschaften in seinen Werken erhielt er Berufsverbot. In MdbK [talk] #004 sprechen wir mit Servais nicht nur über sein Leben als belgischer Künstler in der DDR, sondern ebenso über die Verantwortung zeitgenössischer Künstler von heute.
20 Minuten
„Mit nichts konnten wir unseren Seelenzustand besser ausdrücken, als mit unserem wilden Pinselstrich“. Ulla Walter erzählt im MdbK-Podcast vom Verlangen, die sie zu DDR-Zeiten umklammernde Starrheit sprengen zu wollen und schwärmt gleichzeitig von den wilden Eröffnungsfeten ihrer damaligen Künstlergruppe INSTABIL.
Museum der bildenden Künste Leipzig

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Die Kunst des MdbK auf die Ohren: Mit unseren Aud…