Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Tatort Musik - Sex, Crime & Rock 'n' Roll Podcast

Episoden

31 Minuten
Am 8. November 2010 erscheint mit „Breaking News“ ein neuer Song von Michael Jackson. Doch statt Begeisterung löst die Aufnahme einen Verdacht aus: Ist das überhaupt seine Stimme?

Drei Songs auf dem posthum veröffentlichten Album Michael stehen plötzlich unter Fälschungsverdacht: „Breaking News“, „Monster“ und „Keep Your Head Up“. Mitglieder der Jackson-Familie zweifeln an ihrer Echtheit. Langjährige Weggefährten widersprechen sich. Sony und Michael Jacksons Nachlassverwaltung verteidigen die Aufnahmen.

Tatort Musik rekonstruiert einen der rätselhaftesten Streitfälle der Popgeschichte. Die Spur führt in ein Kellerstudio in New Jersey, zu fehlenden Gesangsaufnahmen, forensischen Stimmanalysen und einem Sänger namens Jason Malachi, dessen Stimme der von Michael Jackson verblüffend ähnelt. Ein angebliches Geständnis, widersprüchliche Zeugenaussagen und ein jahrelanger Rechtsstreit machen die Suche nach der Wahrheit immer komplizierter.

2022 verschwinden die drei umstrittenen Songs schließlich von den Streamingplattformen. Doch die entscheidende Frage bleibt ungeklärt: Wer hat sie tatsächlich eingesungen?

Malte Asmus untersucht die Indizien, trennt nachprüfbare Erkenntnisse von Behauptungen und fragt, wer darüber bestimmen darf, was nach dem Tod eines Künstlers unter seinem Namen veröffentlicht wird.

Denn die Rechte an einer Stimme lassen sich verwalten. Die Zustimmung ihres Besitzers lässt sich nicht mehr einholen.

Quellen und weiterführende Recherchen

1. Zeitgenössische Berichterstattung, Cascio-Familie und Oprah Winfrey

TV-Berichterstattung über die Kontroverse um das Album Michael, Aussagen von Dominic Cascio zur langjährigen Beziehung seiner Familie zu Michael Jackson sowie Eddie Cascios Erklärung bei Oprah Winfrey, Jackson habe die Songs in seinem Kellerstudio aufgenommen.

https://www.youtube.com/watch?v=18HWZ1K4-SA

2. La Toya Jackson zweifelt an der Echtheit der Stimme

La Toya Jackson äußert Zweifel daran, dass auf den umstrittenen Aufnahmen tatsächlich ihr Bruder singt.

https://www.youtube.com/shorts/ibCQG5bsUHU

3. Michael: The Making of the Album – Eddie Cascio

Eddie Cascio spricht über Michael Jacksons Aufenthalte im Haus seiner Familie in Franklin Lakes und die dort entstandenen Aufnahmen.

https://www.youtube.com/watch?v=y64PofNbF-o

4. Aussagen von Michael Prince und Stewart Brawley

Jacksons frühere Studiomitarbeiter berichten über die Aufnahmebedingungen, fehlende alternative Gesangsspuren und typische Geräusche, die bei Jacksons Gesangsaufnahmen entstanden. Michael Prince spricht außerdem über einen wiedererkannten Gesangsausschnitt aus „Earth Song“.

https://www.youtube.com/watch?v=DyS3YDMQkns&t=4s

5. Frank Cascio über die umstrittenen Songs

Frank Cascio bekräftigt, dass Michael Jackson auf dem Album zu hören sei. Gleichzeitig schildert er seine erste Reaktion auf eine frühere Version von „Breaking News“.

https://www.youtube.com/watch?v=xwhcQ04Lio4&t=233s

6. Teddy Riley über die Echtheit der Cascio-Songs

Der Produzent, der an der Fertigstellung der Aufnahmen beteiligt war, äußert sich in einem 2022 veröffentlichten Interview kritisch zur Echtheit der Gesangsstimmen und zu den fehlenden Nachweisen.

https://www.youtube.com/watch?v=MXP3o_XIluU

7. Investigativer Recherchepodcast: Faking Michael

Ein wesentlicher Teil der in dieser Folge dargestellten Recherchen zu den Copyright-Anmeldungen, den Gesangsspuren, den Untersuchungen von George Papcun und Joe Bennett sowie den Vorgängen um Jason Malachi stammt aus dem investigativen Podcast Faking Michael.

Die Folge berücksichtigt außerdem die Positionen von Sony und Michael Jacksons Nachlassverwaltung sowie die im Rechtsstreit um die Songs vorgebrachten Argumente.

Hinweis zur Beweislage: Die Echtheit der umstrittenen Leadgesangspassagen wurde nicht abschließend gerichtlich geklärt. Auch die Identität eines möglichen anderen Sängers ist nicht zweifelsfrei nachgewiesen.

Transparenzhinweis zum Einsatz von KI

Bei der Rechercheaufbereitung, Strukturierung und redaktionellen Ausarbeitung dieser Episode kamen unterstützend KI-Werkzeuge zum Einsatz. Darüber hinaus werden KI-generierte Voiceover-Stimmen für einzelne gesprochene Passagen verwendet.

Die journalistische Bewertung, die Auswahl der Inhalte und die redaktionelle Verantwortung liegen beim Autor. KI-generierte Stimmen dienen der akustischen Aufbereitung und sind nicht als authentische Originalaufnahmen der zitierten Personen zu verstehen. Originaltöne werden als solche kenntlich gemacht.

KI-generierte Inhalte dienen nicht als eigenständige Belege für die Echtheit oder Unechtheit der untersuchten Gesangsaufnahmen.

Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.

www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.

Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?

Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.

Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
32 Minuten
Am 2. Juli 1969 geht Brian Jones auf seinem Anwesen Cotchford Farm schwimmen. Wenige Stunden später ist der Gründer der Rolling Stones tot. Er wird nur 27 Jahre alt. Der offizielle Befund lautet: Tod durch Unglücksfall.

Doch was geschah in den letzten Minuten im Swimmingpool?

Jahrzehnte später tauchen neue Aussagen auf. Zwei Bücher erklären Brian Jones’ Tod zum Mord. Ein Bauunternehmer gerät unter Verdacht. Es gibt ein angebliches Geständnis. Zeuginnen erinnern sich später an neue Details. Und auch die Polizei beschäftigt sich erneut mit dem Fall.

In dieser Folge von Tatort Musik rekonstruiert Malte Asmus die letzte Nacht von Brian Jones – und verfolgt eine Geschichte, die mit jedem Jahrzehnt genauer zu werden scheint, obwohl die Beweislage kaum eindeutiger wird.

Welche Aussagen stammen tatsächlich aus dem Jahr 1969? Was verrät die Obduktion? Was hat Frank Thorogood wirklich gesagt? Und was passiert, wenn aus Vermutungen Details, aus Erinnerungen Gewissheiten und aus einem angeblichen Geständnis irgendwann einfach nur noch „das Geständnis“ wird?

Ein Fall über die wenigen Minuten, die niemand mehr rekonstruieren kann – und über die Frage, wie aus einer ungeklärten Geschichte mit der Zeit eine scheinbar geklärte wird.

Quellen und O-Töne

Bill Wyman über Brian Jones als Gründer und frühen Anführer der Rolling Stones:

 https://www.youtube.com/watch?v=OayVZMyNjOk

Über Brian Jones als Multiinstrumentalisten und seine musikalische Rolle bei den Rolling Stones:

 https://www.youtube.com/watch?v=XjE4DgFVwQU

Mick Jagger und Keith Richards über Brian Jones, Ruhm, Drogen und seine zunehmende Selbstzerstörung:

 https://www.youtube.com/watch?v=bJnC8JSIcfQ

Keith Richards über die Trennung von Brian Jones und die Situation der Rolling Stones 1969:

 https://www.youtube.com/watch?v=D-55XOdSFJo

Alexis Korner über Brian Jones’ Pläne für eine neue Band kurz vor seinem Tod:

 https://www.youtube.com/watch?v=5iroVg0xf9I

Lewis Jones über seinen Sohn Brian und dessen Begeisterung für Cotchford Farm wenige Wochen vor seinem Tod:

 https://www.youtube.com/watch?v=3tFfzTzOwQ8&list=PLGP6FBvf5tT45mpBRgzorMhGyeZkq4X6l&index=72

Zeitgenössische Nachricht über den Tod von Brian Jones:

 https://www.youtube.com/watch?v=1dVGMNMuoy8

Crimewatch 1994 – Frank Thorogood, Tom Keylock, Neubewertung des Obduktionsberichts und Aussagen der damaligen Ermittler:

 https://www.youtube.com/watch?v=r8qaKtAu8HA

Einordnung

Der offizielle Befund von 1969 lautet „death by misadventure“ – Tod durch Unglücksfall. Auch nach der späteren Prüfung neuen Materials eröffnete Sussex Police 2009 keine neuen Ermittlungen. Ein Mord an Brian Jones ist bis heute nicht bewiesen. Zugleich lässt sich der genaue Ablauf der entscheidenden Minuten im Swimmingpool nicht mehr sicher rekonstruieren.

Hinweis zum Einsatz von KI

Bei der Recherche und redaktionellen Aufbereitung dieser Folge kamen auch KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Quellen, Aussagen und historische Zusammenhänge wurden redaktionell geprüft und eingeordnet. Sprechertexte und journalistische Verantwortung liegen bei der Redaktion.

 

Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.

www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.

Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?

Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.

Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
30 Minuten
Marvin Gaye: Tödliche Vaterliebe

Am 1. April 1984 fallen im Haus der Familie Gaye in Los Angeles zwei Schüsse. Marvin Gaye, einer der größten Soulstars aller Zeiten, wird von seinem eigenen Vater erschossen – mit einem Revolver, den Marvin ihm wenige Monate zuvor selbst gegeben hatte.

Was zunächst wie die tödliche Eskalation eines Familienstreits aussieht, führt tief in eine Vater-Sohn-Beziehung, die Marvin Gaye sein ganzes Leben begleitet. Sein Vater ist strenger Prediger, gewalttätiger Erzieher und zugleich der Mann, dessen Anerkennung Marvin schon als Kind unbedingt gewinnen will.

Malte Asmus rekonstruiert Marvins Weg vom Elternhaus in Washington über Motown und What’s Going On bis zu seinem Comeback mit Sexual Healing – und zu seiner Rückkehr ins Haus seiner Eltern. Dort treffen 1983 zwei Männer wieder aufeinander, deren Verhältnis seit Jahrzehnten von Liebe, Angst, Anerkennung und Macht geprägt ist.

Was geschah in den letzten Minuten vor den tödlichen Schüssen? Warum musste Marvin Gay Senior für die Tötung seines Sohnes nicht ins Gefängnis? Und was ist von der späteren Überzeugung einiger Menschen aus Marvins engstem Umfeld zu halten, Marvin könnte die tödliche Eskalation selbst provoziert haben?

Am Ende führt der Fall zu einer größeren Frage: Warum können wir uns manchmal gerade von den Menschen nicht lösen, die uns am meisten verletzt haben?

Quellen und weiterführende Links

Verwendete Video- und O-Ton-Quellen:

Marvin Gaye – Dokumentation / Interviews und Zeitzeugen:

 https://www.youtube.com/watch?v=-cRu_JngL-g

Marvin Gaye – Final 24 / Zeitzeugen und Familie:

 https://www.youtube.com/watch?v=5fKwVrcbpVw

Marvin Gaye – Interviews, Zeitzeugen und Aussagen zu seinen letzten Lebensjahren:

 https://www.youtube.com/watch?v=dEgT208dKAo

Journalistische und biografische Quellen:

Los Angeles Times – zeitgenössischer Bericht über Marvin Gayes Tod:

 https://www.latimes.com/local/obituaries/archives/la-me-marvin-gaye-19840402-story.html

UPI – Bericht vom 1. April 1984:

 https://www.upi.com/Archives/1984/04/01/Singer-Marvin-Gaye-whose-rhythm-and-blues-hits-over/1645449643600/

Washington Post – Bericht unmittelbar nach der Tat:

 https://www.washingtonpost.com/archive/politics/1984/04/02/marvin-gaye-shot-to-death-in-los-angeles/a4d9a3ab-4775-4465-bfd2-a26b62c8d6ea/

Washington Post – Marvin Gay Senior über die tödlichen Schüsse:

 https://www.washingtonpost.com/archive/lifestyle/1984/04/09/i-pulled-the-trigger/7bce7bb7-5fbc-48e2-a006-a241447a09c8/

Washington Post – Aussage von Alberta Gaye:

 https://www.washingtonpost.com/archive/style/1984/06/22/5342aaa5-0689-414d-8b9b-99b4b0afb90d/

Washington Post – über Marvin Gaye und das Verhältnis zu seinem Vater:

 https://www.washingtonpost.com/archive/opinions/1984/04/08/the-war-for-one-mans-soul/edc29430-6de3-4408-8ba6-fc0e25e44f34/

Washington Post – Rückblick auf den Marvin Gaye Day 1972:

 https://www.washingtonpost.com/archive/lifestyle/2001/05/11/remembering-marvin-gaye-day/3377b1c9-4ab8-47a4-b16f-57e94a4e6c9e/

PBS American Masters – Marvin Gaye: Career Timeline:

 https://www.pbs.org/wnet/americanmasters/marvin-gaye-career-timeline/74/

David Ritz: Divided Soul: The Life of Marvin Gaye – biografische Grundlage und überlieferte Aussagen Marvin Gayes.

Psychologische Hintergründe / Bindungsforschung:

Überblick zur desorganisierten Bindung und dem Konflikt zwischen Bindungsbedürfnis und Angst gegenüber derselben Bezugsperson:

 https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5600694/

Meta-Analyse zum Zusammenhang zwischen Misshandlung in der Kindheit und Bindungsmustern im Erwachsenenalter:

 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42365499/

Überblick über frühe belastende Beziehungserfahrungen und mögliche Auswirkungen auf spätere Beziehungen:

 https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5600283/

Hinweis: Die in dieser Folge dargestellten psychologischen Forschungsergebnisse dienen der Einordnung allgemeiner Bindungsmechanismen. Sie erlauben keine nachträgliche psychologische oder psychiatrische Diagnose Marvin Gayes. Aussagen über seine möglichen Absichten am 1. April 1984 werden als Aussagen beziehungsweise spätere Interpretationen von Familienmitgliedern und Weggefährten kenntlich gemacht.

KI-Hinweis: Bei Recherche, Strukturierung und redaktioneller Bearbeitung dieser Episode kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die redaktionelle Verantwortung für Auswahl, Einordnung und Darstellung der Inhalte liegt beim Autor.

 

Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.

www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.

Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?

Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.

Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
20 Minuten
Mit 13 Jahren gewinnt Stefan Mross mit seiner „Heimwehmelodie“ den Grand Prix der Volksmusik. Die goldene Trompete wird zu seinem Markenzeichen, Karl Moik zu seinem Förderer und Mross zu einem der bekanntesten Gesichter der Volksmusik.

Doch Jahre später bekommt das perfekte Bild Risse. Andere Trompeter behaupten, bei Fernsehauftritten und sogar auf Platten von Stefan Mross seien in Wahrheit sie zu hören. Aus Zweifeln wird ein öffentlicher „Trompeterkrieg“, aus dem Streit schließlich ein Fall für Anwälte, Gutachter und Gerichte.

Ein Gutachten fällt ein vernichtendes Urteil über Mross' Fähigkeiten. Ein Gegengutachten widerspricht. Mross selbst tritt vor einem Millionenpublikum im Musikantenstadl zum Live-Beweis an. Und trotzdem bleibt die entscheidende Frage am Ende ungeklärt: Wer spielte auf den umstrittenen Aufnahmen tatsächlich welche Trompetenpassagen?

Tatort Musik rekonstruiert den bizarren Trompeterkrieg um Stefan Mross – und stößt dabei auf eine viel größere Frage: Was braucht es eigentlich, um ein Star zu werden?

Denn vielleicht hat Karl Moik das Geheimnis von Stefan Mross schon sehr früh auf den Punkt gebracht:

„Es war nicht einmal das Spiel. Es war die Ausstrahlung.“

In dieser Folge

Der Aufstieg des 13-jährigen Trompeten-Wunderkinds, die Rolle von Karl Moik und Musikmanager Hans R. Beierlein, die Vorwürfe von Walter Scholz und Alexandre Malempré, der jahrelange Rechtsstreit, das vernichtende Gutachten über Mross' Trompetenspiel, der Live-Auftritt mit „Granada“ und eine bemerkenswerte Versöhnung im Vollplayback.

Ein sehr lesenswerter Artikel von Christian Richter zum Thema Stefan Mross ist bei DWDL.de erschienen. “Showdown im Stadl: Wie Stefan Mross um seine Karriere spielte”: https://www.dwdl.de/telegeschichten/107275/showdown_im_stadl_wie_stefan_mross_um_seine_karriere_spielte/

Tatort Musik – wahre Geschichten über Musik, Stars und die Mechanismen hinter ihren Mythen.

Ton-Quellen:

Musikantenstadl – 20 Jahre Musikantenstadl, Wien, 24. März 2001

 Enthält den Jubiläums-Musikantenstadl und den für die Folge zentralen Auftritt von Stefan Mross.

 YouTube: Musikantenstadl – Jubiläum 2001

Grand Prix der Volksmusik 1989 – Stefan Mross / „Heimwehmelodie“

 Enthält den Auftritt und Sieg des 13-jährigen Stefan Mross sowie Karl Moiks emotionale Erzählung über die Entdeckung von Mross. Im Skript verwendeter O-Ton von Moik ab ca. 1:36:10.

 YouTube: Grand Prix der Volksmusik 1989

KI-Hinweis: Bei Recherche und redaktioneller Vorbereitung dieser Folge kamen auch KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Auswahl, Prüfung und Verantwortung für die Inhalte liegen bei der Redaktion.

Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.

www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.

Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?

Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.

Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
32 Minuten
Kanye West wird belächelt, als er Rapper werden will. Die Musikindustrie sieht in ihm vor allem einen Produzenten. Kanye glaubt trotzdem an sich – und behält recht. Er wird zum Weltstar, verändert den Sound des Hip-Hop und beweist später mit Yeezy, dass seine Ideen auch außerhalb der Musik Milliarden wert sein können.

Immer wieder macht Kanye dieselbe Erfahrung: Andere zweifeln, Kanye hört nicht auf sie – und setzt sich durch.

Doch was passiert, wenn aus Selbstvertrauen irgendwann Selbstgewissheit wird? Wenn ein musikalisches Genie beginnt zu glauben, auch außerhalb seiner Kunst mehr zu erkennen als andere?

Bei Tatort Musik rekonstruieren wir den Aufstieg von Kanye West und die Entstehung des Mythos Kanye: vom unterschätzten Produzenten über „The College Dropout“, den Tod seiner Mutter Donda, Taylor Swift und Yeezy bis zu Donald Trump, seiner Präsidentschaftskandidatur und den antisemitischen Äußerungen, die ihn 2022 einen großen Teil seines wirtschaftlichen Imperiums kosten.

Und trotzdem ist auch dieser Absturz nicht das Ende. 2024 steht Ye mit „Vultures 1“ und „Carnival“ wieder an der Spitze der US-Charts. Anfang 2026 entschuldigt er sich für seine antisemitischen Äußerungen und führt sein Verhalten auf eine bipolare Störung zurück.

Der Fall Kanye West zeigt, wie leicht außergewöhnlicher Erfolg mit außergewöhnlicher Urteilskraft verwechselt werden kann – von anderen und irgendwann vielleicht auch von einem selbst.

Denn Erfolg kann beweisen, dass eine Idee funktioniert. Aber niemals, dass ein Mensch immer recht hat.

Quellen und weiterführende Videos

• Kanye West https://www.youtube.com/watch?v=5Z-x5m1r4WE

• Kanye West / Hurricane Katrina: „George Bush doesn't care about black people“https://www.youtube.com/watch?v=9pVTrnxCZaQ

• Kanye West bei den MTV Video Music Awards 2009https://www.youtube.com/watch?v=PwTx1VuMlqo

• Kanye West bei Jay Leno:https://www.youtube.com/watch?v=A6bgSITBrVQ

• Kanye West bei Jimmy Kimmel

https://www.youtube.com/watch?v=PmZjaYdS3fA

• Kanye West bei TMZ 2018https://www.youtube.com/watch?v=s_M4LkYra5k

• Kanye West hält sich für Warhol

https://www.youtube.com/watch?v=kTco4tLgB2o• Ye bei Alex Jones / Infowars 2022 https://www.youtube.com/watch?v=OOf6EsAcM-g

Hinweis zur Produktion:Bei Recherche, Strukturierung und redaktioneller Bearbeitung dieser Folge wurde KI unterstützend eingesetzt. Die journalistische Auswahl, Bewertung und Endredaktion erfolgten durch die Redaktion von Tatort Musik.

 

Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.

www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.

Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?

Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.

Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

Musik macht Menschen unsterblich – doch hinter dem Glanz der Bühne beginnt die Dunkelheit. Stars, die Millionen in Ekstase versetzten, endeten nicht selten selbst im Abgrund. Denn hinter der Fassade des Musikbusiness regieren Machtmissbrauch, Gier und Gewalt – und Verbrechen aller Art: von Betrug und Intrigen bis hin zu Mord. Dort, wo Musikgeschichte geschrieben wurde, spielten sich Dramen ab, die bis heute Fragen aufwerfen. In Tatort Musik – Sex, Crime und Rock’n’Roll decken wir die wahren Skandale der Musikindustrie auf: toxische Beziehungen, zerstörerische Karrieren, korrupte Systeme. Von Amy Winehouse bis Kurt Cobain, von Tupac Shakur bis zu Fällen, über die kaum jemand spricht – wir erzählen die Geschichten hinter den Legenden. Fälle, die zeigen, dass Ruhm und Absturz oft nur einen Takt auseinanderliegen. Mit Tatort Sport hat Malte Asmus bereits bewiesen, wie True Crime und investigatives Erzählen zusammenfinden. Tausende Hörer:innen haben die Recherchen seines Teams verfolgt – weil sie nicht nur Namen und Taten erzählen, sondern die Strukturen dahinter sichtbar machen: Macht. Abhängigkeit. Schweigen. Jetzt wagt das Team hinter Tatort Sport mit Tatort Musik den nächsten Schritt – in eine Welt, in der Erfolg und Schuld oft Hand in Hand gehen. True Crime trifft Musikgeschichte – authentisch, schonungslos, unvergesslich. Folgt uns auch auf: Instagram https://www.instagram.com/tatort_musik/ Tiktok https://www.tiktok.com/@tatort_musik Facebook https://www.facebook.com/profile.php?id=61580817741571 Youtube https://www.youtube.com/@tatort_musik Äußerungen unserer Gesprächspartner*innen und Moderator*innen geben deren eigene Auffassungen wieder. https://meinmusikpodcast.de macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner*innen in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.
Podcast melden

„Tatort Musik - Sex, Crime & Rock 'n' Roll“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz