In Folge 8 von #Tagesgeschäft empfängt Christian Nofer wieder seine Mitgeschäftsführende Gesellschafterin Valentina Ostric bei der Meteor Nofer GmbH in Karlsruhe, um über die letzten Monate zu sprechen – über Höhen, Tiefen und Erkenntnisse aus dem Betriebsalltag. Ausgangspunkt des Gesprächs ist ein herber Rückschlag: Ein Fünftel des Jahresumsatzes war plötzlich weg, weil ein Großkunde nach fast acht Jahren von heute auf morgen gekündigt hat. Valentina beschreibt es wie eine Trennung, und die beiden sprechen darüber, wie man mit so einem Verlust umgeht, ohne in Selbstmitleid zu versinken. Sie erzählen von der Bewerber-Odyssee, bei der von zehn Terminen acht nicht erscheinen, von unmoralischen Angeboten, Bargeld-Wünschen und der legendären Champagne-After-Hour einer Bewerberin, die zeigt, wie absurd die Personalsuche im Handwerk heute manchmal wird. Besonders spannend wird es beim Thema Statussymbole. Ein Mitarbeiter forderte nach nur zwei Wochen eine G-Klasse als Firmenfahrzeug, und beide diskutieren, warum immer mehr Menschen den Status wollen, bevor sie überhaupt Leistung gezeigt haben. Christian erzählt außerdem eine prägende Metro-Szene mit seinem Vater, die ihn bis heute begleitet, und beide gehen der Frage nach, warum sie am liebsten leistungsorientiert bezahlen würden, aber die Rahmentarife das kaum zulassen. Am Ende zieht sich eine große Frage durch die ganze Folge: Warum übernimmt heute kaum noch jemand Verantwortung für sein eigenes Leben? Ehrlich, direkt und mitten aus dem Betrieb. Jetzt reinhören – überall, wo es Podcasts gibt.
Kommentare (0)
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.