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29 Episoden
15 Minuten
Eine kleine, humorvolle Hör-Reise rund um einfaches, wunderbares, erstaunliches Einatmen – Ausatmen. Was haben ein Roman über ein superschickes trendiges Achtsamkeitsretreat, eine Supervisionsgruppe und die Tatsache, dass Trends kommen und gehen, gemeinsam? Und warum tauchen dabei plötzlich Elefanten und alte griechische Philosophie auf – und inspirieren uns ganz nebenbei zu Einatmen – Ausatmen, Klarheit, Mut und Freundschaftlichkeit? All das – und noch ein bisschen mehr – gibt es in dieser Podcastfolge. Buchtipp: Maxim Leo: Einatmen. Ausatmen. – ein humorvoller Roman über Achtsamkeit, Sinnsuche und die überraschenden Begegnungen, die uns verändern. Kiepenheuer-Witsch, 2026.
23 Minuten
In dieser Podcastfolge geht es um die Kraft klarer Grenzen, um ehrlichen Jas und mutige Neins, denn: Nein heißt Nein und Ja heißt Ja. Gerade in Zeiten wie den unseren wird es immer wichtiger, für ein respektvolles, demokratisches Miteinander einzustehen und klare Haltung zu zeigen – gegen Respektlosigkeit, Gewalt, Sexismus, Abwertung, u.v.m. Anhand vieler kleiner und großer Beispiele versteht sich diese Podcastfolge als Einladung, ehrliche Jas und Neins zu formulieren und daran zu arbeiten, die eigene Stimme mutig einzusetzen. Denn: Grenzen zu setzen ist kein Zeichen von Härte, sondern von Selbstachtung – und auch von Respekt gegenüber anderen. Wer Nein sagen kann, kann auch wirklich von Herzen Ja sagen. Eine Hör-Reise rund um all dies und einiges mehr – viel Freude beim Hören. Buchtipp: Maike Schöfer: Nö. Eine Anstiftung zum Neinsagen, Piper Verlag, 2025.
25 Minuten
Was bedeutet eigentlich Feminismus? Wovon reden wir, wenn wir über Feminismus sprechen – und – ist das nur für Frauen was? Oder könnte es doch für alle Menschen eine wichtige Bewegung, Haltung, Ausrichtung sein? Wir folgen den Spuren der feministischen Bewegung mit einem Rückblick auf unsere Kulturgeschichte, reisen in Zeiten der Aufklärung, zu humanistischem Gedankengut und lassen uns von großen Frauen mitnehmen in Aufbrüche der Befreiung und Veränderung. In Zeiten wie diesen, scheint es wichtiger denn je, für Geschlechtergerechtigkeit und für ein Ende von überalterten, öden und einschränkenden Rollenzuschreibungen einzutreten. Eine spannende Hör-Reise als Inspiration und Denkanstoß mit viel Erhellendem, Erstaunlichem… Viel Freude beim Zuhören!

Offenheit

19 Minuten
Ein Wert, ein Begriff, ein Thema dem wohl niemand seine Wichtigkeit absprechen wird. Ein offener, weiter Geist, ein offenes Herz scheint wichtiger denn je – und doch – man redet über Achtsamkeit, über Gelassenheit, Wachsamkeit, aber wo bleibt die Aufmerksamkeit für Offenheit? Nun ja, unsere Zeit lädt nicht gerade dazu ein. Skepsis und Wachsamkeit scheint angesichts von Fake News, angesichts all der Verlockungen, Versuchungen und Ausverkäufe unserer Integrität angesagter. Vielleicht aber gelingt es ein paar zeitgemäße Gedanken zu spinnen, was es denn braucht, um einen offenen Geist zu stärken und warum solch eine Haltung sinnvoll ist. Juddi Krisnamurti, ein indischer Philosoph und radikaler Freigeist des 2o. Jahrhunderts, hat einige wunderbare Denkspuren, die uns zu unserem Thema auf die Sprünge helfen. Ich denke, unsere Fürsorge, unsere Aufmerksamkeit für einen offenen, weiten Geist ist unglaublich wichtig. Man muss sein Haus in Ordnung halten, weil das nämlich niemand sonst für uns tut, kein Guru, keine Religion, kein noch so weiser Mensch – das müssen wir schon selber tun. Schauen wir, was wir darüber herausfinden können. Ich freue mich auf euer Mit-dabei-sein, über euer Interesse und los geht’s. Buchtipp: Juddu Krishnamurti: Aus dem Schatten in den Frieden, 1983, Deutsche Fassung Berlin 1986 sowie: Einbruch in die Freiheit, 1969, deutsche Fassung: derzeit München 2023. sowie: Jenseits der Gewalt, 1973, deutsche Fassung, 1994 München.
21 Minuten
Podcast-Philosetti-Offenheit by Alexandra Gusetti
29 Minuten
Die Rede über Pazifismus scheint nie zeitgemäß. In Friedenszeiten als unnötig abgetan, muten pazifistische Haltungen angesichts von Kriegshandlungen naiv oder altmodisch an. Jedoch erinnert die norwegische Journalistin Linn Stalsberg, ganz im Sinne Bertha von Suttners, an deren einfache Frage: Was gibt es Altmodischeres als den Krieg? Eine Hör-Reise zu Haltungen eines zeitgemäß undogmatischen Pazifismus, der auf Friedensarbeit, Diplomatie und Friedensbildung setzt und uns auffordert, alle Möglichkeiten der Konfliktlösung auszuschöpfen, bevor wir gewaltsamem Widerstand zustimmen. Eine Reise zu unseren Talenten der Friedens- und Konfliktfähigkeit und warum es absolut fortschrittlich ist diese zu stärken. Wir reisen zur Erzählung eines modernen zukunftsfähigen Menschenbildes: eines Menschen, der des Friedens fähig ist und staunen darüber, was all dies mit der Frauenbewegung des beginnenden 20. Jahrhunderts zu tun hat. Wir folgen der Fährte all der Chancen die wir als friedensbewegte Menschen haben – im öffentlichen Raum und auf ganz alltäglicher Ebene! Bertha von Suttner glaubte fest an die Zusammenarbeit beider (aller) Geschlechter. Für sie war die Friedensbewegung kein Anliegen einzelner Gruppen, sondern eine gemeinsame Aufgabe – denn Frieden geht uns alle an.
23 Minuten
Menschen leben und lieben ihre Gewohnheiten, manche mehr, manche weniger. Die einen hängen mehr an Vertrautem, sind richtige Gewohnheitstiere; die anderen suchen mehr das Neue, das Chaotische, das Unbekannte… Jedoch – Gewohnheiten, und das ist nichts phänomenal Neues, geben Sicherheit. Ich brauche nicht mehr lange zu überlegen, kenne mich beim gewohnten Spaziergang gut aus, weiß wohin es mich führt … Interessanterweise aber halten Menschen auch an ihren Gewohnheiten fest, wenn diese schon längst nicht mehr sinnvoll sind, neigen dazu auf Traditionen zu beharren, weil`s doch so schön ist… Wie steht es um die Anfänge des Gewohnten, um die Pflege wunderbarer Gewohnheiten? Und – wie kann, wenn es heilsam scheint, ein Loslassen und der Beginn von Neuem, weniger Vertrautem, gelingen? Dient mir die Gewohnheit noch oder diene ich schon längst ihr? Eine kleine Hör-Reise rund um dieses allzu menschliche Phänomen – im Persönlichen wie auf der gesellschaftlichen Bühne. Warum gelingt es uns manchmal etwas Neues zu etablieren, und andere Male weniger? Alltägliches, Kluges, Banales und Philosophisches…
16 Minuten
„Verwunderung (thaumazein) veranlaßte zuerst wie noch jetzt die Menschen zum Philosophieren, indem man anfangs über die unmittelbaren sich darbietenden unerklärlichen Erscheinungen sich verwunderte, dann allmählich Fortschritt und auch über Größeres sich in Zweifel einließ.“ Aristoteles Metaphysik In der Philosophie, von Philosophinnen und Philosophen wird gerne vergessen, dass nicht intellektuelle Erkenntnis am Beginn wahrhaften Philosophierens steht, sondern ein schlichtes, einfaches Sich-Wundern. Es ist, als ob die gute alte Philosophia uns sagen möchte: Bitte Geduld ihr Lieben, ihr dürft schon noch kluge Wege der Erkenntnis beschreiten, aber zuvor, lasst bitte Staunen und Wundern eure Gäste sein. Lasst dies zu, denn sonst kommt hinterher nichts Gutes raus. Hanna Arendt erinnert uns, dass es sich dabei nicht nur um leise staunende Empfindungen handeln muss, sondern möglicherweise auch um erschütternde aufrüttelnde Momente der Verwunderung, der Fassungslosigkeit, die uns unser Nicht-Wissen oder unsere Täuschungen zu Sachverhalten erkennen lassen. Wir dürfen bereit sein, uns immer wieder zu verwundern, zu staunen, um neue Reisen zu beginnen, und Offenheit zuzulassen. Wir dürfen uns vom Wundern und Staunen berühren lassen und immer wieder zurückkehren, zu sokratischem: „Ich weiß, dass ich nichts weiß!“
16 Minuten
Menschen lieben Geschichten. Wir hören, lesen, erzählen Geschichten, gehen ins Kino, ins Theater und sehen fern. Die große Bühne des Theaters steht schon seit ewigen Zeiten für uns bereit! Diese liebenswerte menschliche Vorliebe, Eigenart, Fähigkeit ist etwas Wunderbares, jedoch droht ob dieser Geschichte-erzähl-Leidenschaft auch Verführbarkeit. Das medial schon etwas abgegriffene Wording des Narrativs zeigt, wie wichtig es zu sein scheint, über die richtige Erzählung zu verfügen, will man öffentlich Punkte sammeln. „Reinkippfallen“ drohen in sozialen Medien und bei vereinfachter Berichterstattung vielerorts. Bei aller Vorsicht bewahre man sich bitte die Fähigkeit, sich vom Geschichten-erzählen bezaubern zu lassen. Eine kurze Hör-Reise rund ums Geschichten erzählen. Wir reisen zu Erstaunlichem großer und kleiner Bühnen, reisen zu Lebensgeschichten, tauchen ein in Philosophisches und Triviales.
12 Minuten
Nach Hannah Arendt ist das Gefühl der Berührbarkeit wesentlich und konstruktiv für unser gemeinschaftliches, gesellschaftliches Miteinander. Sie zählt Berührbarkeit zur Kategorie der weltöffnenden Gefühle, die wesentlich zu einem gelingenden Miteinander beitragen. Konstruktive Denkspuren in Zeitgeschichte und Wissenschaften sind zumeist von mitfühlender Umsicht getragen. In bildungspolitischer Hinsicht ist ein Blick auf Daten, Fakten, Historie und Forschung, so unbenommen wichtig dies ist, oftmals zu wenig, um Einsicht und Verstehbarkeit auf den Weg zu bringen. Erst wenn wir uns der Geschichte öffnen, in Lebensgeschichten, Erfahrungen, Lebensschicksale eintauchen, uns berühren lassen, gelingt wahrhaftige Erkenntnis. All dies erleben wir in unserem heurigen 80jährigen Gedenkjahr in Form von Zeitzeugenberichten, in den Erzählungen von Lebensschicksalen einmal mehr wieder. Eine kleine Reise rund um einen schönen und zeitgemäß bedeutsamen Begriff.
16 Minuten
Selbstwert - Selbstbestimmung, nach diesem beiden Themen nun das dritte im Bunde - Selbstbehauptung. Sich zu zeigen, sich mit Standpunkten, Werten, Äußerungen und Handlungen kundzutun, sichtbar zu werden, sich behaupten zu können, Standfestigkeit beweisen, auch wenn…? Ganz klar zu sagen, dies und das fordere ich, dafür stehe ich ein…? Ich vermute wenige haben´s in Kindertagen gut gelernt. Wie magst du sichtbar werden? Eine schöne Frage, die Menschen sich öfter stellen sollten! Eine Hör-Reise rund um all dies und einiges mehr – viel Freude beim Hören.
21 Minuten
Selbstbestimmter Ausdruck nach außen folgt unseren Gedanken, Empfindungen, Vorstellungen, Wichtigkeiten und Werten, setzt etwas Willensfreiheit und eine Brise innere Freiheit voraus. Wo und wie werde ich agieren? Bringe ich mich ein, mische ich mit oder halte ich mich raus? Nach Martha Nussbaum braucht es für ein glückendes und selbstbestimmtes Leben eine Vorstellung des „eigenen Guten“ sowie des „guten Lebens im Miteinander“. Es ist gar nicht so selbstverständlich, dass Menschen eine Vorstellung von solch einem „Guten“ haben. Viele Menschen können sich ihre Lebensbedingungen wenig aussuchen, aber wenn wir etwas Gestaltungsfreiheit haben, sollten wir diese doch nutzen! Eine Reise rund um dem Wert der „Selbstbestimmung“ rund um ein Thema, das Menschen schon sein Menschengedenken umtreibt. Viel Freude beim Hören!
17 Minuten
Woran erkennt man einen guten Selbstwert? Zeigt sich derselbe in unerschütterlicher Selbstbehauptung oder permanenter Selbstdarstellung oder doch ein wenig anders? Was bedeutet dieser innere Wert, den wir unserer Existenz, unserem So-Sein in der Welt zuschreiben? Was meinen wir mit einem guten Selbstwertgefühl? Eine kurze Hör-Reise zu Prinzipien einer wesentlichen Empfindung, die bewusst oder unbewusst unser Da-Sein prägt. In Zeiten, in denen viele Menschen Gefahr laufen populistischer Rede in die Falle zu gehen, scheint ein Nachdenken über Selbstwertgefühle unerlässlich. Viel Freude beim Reinhören!
17 Minuten
Podcast-Philosetti-Selbstwert by Alexandra Gusetti
22 Minuten
Die WHO definiert Gesundheit als physisches, psychisches und soziales Wohlergehens. Warum sollten wir uns das heute so dringlich in Erinnerung rufen? Weil die WHO, gegründet 1948, getragen vom Zeitgeist 1945, der Verfassung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, betont, dass Menschen fühlende, verletzbare Wesen sind. Die Gründung der WHO sollte verdeutlichen, dass wir alle eines umfassenden Gesundheitsbegriffes bedürfen, der Gesundheit als zentralen wichtigen Wert in Gesellschaften verankert. Sich dies bewusst zu machen, scheint wichtig in Zeiten, in denen Menschen Gefahr laufen, wohl sich selber, jedoch weniger den anderen als des Schutzes bedürftig anzusehen. 1986 wurde schließlich die sogenannte, bis heute gültige, Ottawa Charta zur Gesundheitsförderung verabschiedet. Die Charta ist ein nach wie vor gültiger Leitfaden zu ganzheitlicher, sinngeleiteter, humanistischer Gesundheitsförderung. Eine Hör-Reise rund um und mitten hinein in Themen der Gesundheitsförderung. Ein Ausflug ohne Tipps und Ratschläge, vielmehr eine Reise, die versucht zu zeigen, wie persönlich interessant und gesellschaftlich relevant Gesundheitsförderung ist.
Philosetti

Philosetti

Philosetti / der Podcast von Alexandra Guset…