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Schmerzmedizin konkret Archiv

112 Episoden
18 Minuten
In Teil 2 der Migräne-Reihe werden diese Fragen beantwortet: Was können Betroffene selbst tun? Welche vorbeugenden Maßnahmen sind sinnvoll? Was können moderne Antikörper-Therapien bewirken? Und helfen auch komplementäre Methode wie Akupunktur? Moderation: Dr. med. Silvia Maurer und Experte: PD Dr. med. Michael Küster
10 Minuten
In Teil 1 der zweiteiligen Migräne-Reihe werden folgende Fragen geklärt: Wie unterscheidet sich die Migräne vom klassischen (Spannungs-)Kopfschmerz? Was ist eine Aura? Welche Auslöser für einen Migräne-Anfall gibt es? Stimmt es, dass Schokolade Migräne auslösen kann? Und wie wird eine Migräne von Ärztinnen und Ärzten korrekt diagnostiziert? Moderation: Dr. med. Silvia Maurer und Experte PD Dr. med. Michael Küster
24 Minuten
Obwohl es in Deutschland offiziell kein zugelassenes Medikament für die Fibromyalgie gibt, kann diese durch symptom-orientierte Therapien effektiv behandelt werden. Da diese Erkrankung aus einem ganzen Symptomen-Komplex besteht, ist das Mittel der Wahl ein ganzheitliches Therapiekonzept aus mehreren therapeutischen Ansätzen. Die wirksamste Maßnahme gegen die Schmerzen ist körperliche Aktivität in Form von Bewegung und Sport. Spaziergänge, mit dem Hund rausgehen, sportliche Betätigung, die Spaß macht, verhelfen sehr gut zu einer Linderung der Schmerzen und verbesserter Lebensqualität. Physikalische Maßnahmen wie Massagen, Heilbäder, Wärme-/Kältebehandlungen sind sinnvolle Ergänzungen zum Bewegungskonzept. Eine weitere, wichtige Säule des ganzheitlichen Ansatzes stellt die Psychotherapie dar. Betroffenen wird hier geholfen, schmerzverstärkende Gewohnheiten und Verhalten zu ändern, Entspannungstechniken zu erlernen und somit den Umgang mit den Schmerzen zu verbessern. Ein kleiner Blick wird noch auf ganz neue Therapiekonzepte geworfen, die gerade in der Entwicklung sind. Mit Moderatorin Dr. med. Silvia Maurer und PD Dr. med. Michael A. Überall
16 Minuten
Fibromyalgie ist KEINE Nervenerkrankung – auch wenn einige Betroffene zusätzlich Symptome einer Neuropathie aufweisen. Eine gute, auf Schmerzmedizin spezialisierte Ärztin/Arzt kann durch eine Symptom-basierte Diagnostik, eine sogenannte phänomenologische Diagnostik, das Fibromyalgie-Syndrom recht eindeutig erkennen. Wichtige Voraussetzungen für das Vorliegen einer Fibromyalgie sind generalisierte Schmerzen in vier von fünf Körperregionen, die schon über mehrere Monate anhalten. Dazu kommen weitere Symptome wie z.B. Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Schlaf- und Konzentrationsstörungen bis hin zu einer Depression. Das sind wichtige Hinweise. Mit Moderatorin Dr. med. Silvia Maurer und PD Dr. med. Michael A. Überall
26 Minuten
Um das Krankheitsbild der Fibromyalgie ranken sich viele Mythen. Und weil es eben nicht „die eine Fibromyalgie“ gibt, spricht man auch vom Fibromyalgie-Syndrom. Dies ist gekennzeichnet durch eine Kombination vielfältiger, körperlicher und psychischer Symptome mit Schmerzen im ganzen Körper. Die wichtigsten Symptome sind: 1. Schmerzen und Fehlwahrnehmungen wie Kribbelgefühl (Ameisenkribbeln); 2. Abgeschlagenheit und Erschöpfung; 3. Schlafstörungen. Die Beschwerden treten bevorzugt in Ruhe auf, z.B. beim langen Sitzen oder Liegen, und sind somit typisch am Morgen nach dem Aufstehen. Weil dieses Krankheitsbild so vielfältig ist und verschiedenste Symptome oft gleichzeitig auftreten, ist es für Ärztinnen und Ärzte oft schwer, eindeutig zu diagnostizieren. So leidet die Lebensqualität der Betroffenen oft Jahre oder sogar Jahrzehnte. Dieser Podcast soll dazu beitragen, dass Betroffene und Ärzte dieses Syndrom schon früh in der Diagnostik in Erwägung ziehen und effektiv behandeln können. Mit Moderatorin Dr. med. Silvia Maurer und PD Dr. med. Michael A. Überall
13 Minuten
In Teil 2 klären Moderatorin Dr. Silvia Maurer mit dem Kopfschmerz-Experten Dr. Michael Küster, wie Spannungskopfschmerzen behandelt werden und was man als Betroffener/Betroffene selbst tun kann. Pfefferminzöl kann bei leichten Kopfschmerzen gut helfen. Bei mittelschweren und schweren Formen sind klassische Schmerzmedikamente angezeigt. Aber Vorsicht: Schmerzmedikamente sollten nur an maximal 10 Tagen im Monat eingenommen werden. An den restlichen Tagen des Monats sollte möglichst auf Schmerzmedikation verzichtet werden, um keinen medikamenteninduzierten Kopfschmerz zu riskieren. Ein Schmerztagebuch hilft Betroffenen und Ärzten, die genaue Schmerzform zu identifizieren und passende, individuelle Maßnahmen zu ergreifen. Prophylaktisch stehen Betroffenen viele Möglichkeiten zur Verfügung. Hier spielen Entspannungstechniken, Stressmanagement und ein ausgeglichener, gesunder Lebensstil eine große Rolle. Mit Moderatorin Dr. med. Silvia Maurer und PD Dr. med. Michael Küster
10 Minuten
Beschreibung, Ursachen und Symptome des Spannungskopfschmerzes: Der häufigste und damit wohl klassische Kopfschmerz ist der Spannungskopfschmerz. Etwa jeder vierte Bundesbürger ist davon betroffen. Die wichtigsten Unterschiede zur Migräne: der ganze Kopf ist von einem dumpf-drückenden Schmerz erfüllt, der bei körperlicher Belastung NICHT schlimmer wird und niemals zum Erbrechen führt. Wie der Name schon sagt, sind die Ursachen meist muskuläre Verspannungen und Verhärtungen, die unter anderem auch stressbedingt entstehen können. Es werden gelegentliche (episodische) Spannungskopfschmerzen von den chronischen (dauerhaften) Formen unterschieden, bei denen die Häufigkeit von mehr als 15 Tagen Kopfschmerz im Monat gegeben sein muss. Mit Moderatorin Dr. med. Silvia Maurer und PD Dr. med. Michael Küster