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Schmerzmedizin konkret Archiv

112 Episoden
28 Minuten
Prof. Dr. med. Diplom-Psychologe Hartmut Göbel, Facharzt für Neurologie, Spezielle Schmerztherapie, Psychotherapie, Headache Master (Intern. Headache Society) und Chefarzt der von ihm 1997 gründeten Schmerzklinik Kiel, weltweit die erste neurologisch-verhaltensmedizinische Schmerzklinik für die fach- und sektorenübergreifende spezialisierte Behandlung von Migräne, Kopfschmerzen und neurologischer Schmerzerkrankungen. Außerdem leitet er das DGS-Exzellenzzentrumin Kiel ; Für seine Arbeit erhielt er mehrere Auszeichnungen u.a. das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland 2013, den Deutscher Schmerzpreis 2014 und viele andere mehrDr. med. Silvia Maurer Fachärztin für Anästhesiologie, Spezielle Schmerztherapie, Palliativmedizin, Psychotherapie, Akupunktur, Chinesische Arzneimitteltherapie (ÖÄK), Algesiologin DGS, niedergelassen in eigener Praxis, Leiterin des Regionalen Schmerzzentrums DGS Bad Bergzabern, Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.
12 Minuten
Um Ärzte in der Versorgung ihrer Patienten zu unterstützen, hat die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) den „DGS-PraxisLeitfaden zur Behandlung akuter Kreuz-/Rückenschmerzen“ herausgegeben. Eine der zentralen Aussagen darin: Hauptursache für die Zunahme von Rückenschmerzen ist die weitverbreitete Bewegungsarmut. Dieser PraxisLeitfaden ist der erste seiner Art und eine praxisnahe Alternative zu den bekannten ausführlicheren DGS-PraxisLeitlinien. PraxisLeitfäden zu weiteren Kernthemen der DGS sollen folgen. Mehr Informationen://www.dgschmerzmedizin.de/presse/dgs-pressemitteilungen/archiv/detail/news/erster-dgs-praxisleitfaden-zur-behandlung-akuter-kreuz-und-rueckenschmerzen-veroeffentlicht/ Oder auf unserer Homepage: https://www.dgschmerzmedizin.de/presse/podcast-zu-schmerzen/ Abonnieren Sie jetzt den DGS-Podcast, damit Sie keine Folge versäumen. Den DGS-Podcast Schmerzmedizin konkret finden Sie auf: Spotify, Deezer, Google Podcasts, Amazon Music und RTL + Musik und auf unserer Webseite. Sie haben Fragen und Anregungen zum Podcast für uns? Dann schicken Sie eine Text-, Sprach- oder Videonachricht über WhatsApp an 015128102635 oder schreiben eine E-Mail an: info-podcast@dgschmerzmedizin.de Wir freuen uns auf Feedback und Anregungen
18 Minuten
Ende Januar 2023 hat die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) die Schmerzklinik Kiel, unter Leitung von Prof. Dr. Hartmut Göbel, und das Institut für Neurowissenschaften (IFNAP) Nürnberg, unter Leitung von PD Dr. Michael A. Überall, als DGS-Exzellenzzentren ausgezeichnet. Im Interview erläutern Dr. Horlemann, Prof. Göbel und PD Dr. Überall wichtige Details zu den DGS-Exzellenzzentren. Mehr Informationen: https://www.dgschmerzmedizin.de/presse/dgs-pressemitteilungen/detail/news/erste-dgs-exzellenzzentren-ausgezeichnet/) Oder auf unserer Website: https://www.dgschmerzmedizin.de/presse/podcast-zu-schmerzen/ Abonnieren Sie jetzt den DGS-Podcast, damit Sie keine Folge versäumen. Den DGS-Podcast Schmerzmedizin konkret finden Sie auf: Spotify, Deezer, Google Podcasts, Amazon Music und RTL + Musik und auf unserer Webseite. Sie haben Fragen und Anregungen zum Podcast für uns? Dann schicken Sie eine Text-, Sprach- oder Videonachricht über WhatsApp an 015128102635 oder schreiben eine E-Mail an: info-podcast@dgschmerzmedizin.de Wir freuen uns auf Feedback und Anregungen
21 Minuten
Die Fibromyalgie gehört mit einer Prävalenz von 1,4 bis 6,6 Prozent der Gesamtbevölkerung zu einer der häufigen Schmerzerkrankungen. Bis die Diagnose feststeht, vergehen durchschnittlich 16 Jahre, so das Ergebnis einer aktuellen Analyse aus dem DGS PraxisRegister Schmerz. Um Vorurteile abzubauen und die Diagnose zu erleichtern, hat die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) nun einen PraxisLeitfaden entwickelt, der die wichtigsten Diagnose-Kriterien zusammenfasst. Interview zum DGS-PraxisLeitfaden Fibromyalgie (Teil 1: Diagnose) mit PD Dr. med. Michael A. Überall Mehr Informationen: https://www.dgschmerzmedizin.de/presse/dgs-pressemitteilungen/archiv/detail/news/dgs-praxisleitfaden-fibromyalgie-vorurteile-abbauen-diagnose-erleichtern/ Oder auf unserer Homepage: https://www.dgschmerzmedizin.de/ Abonnieren Sie jetzt den DGS-Podcast, damit Sie keine Folge versäumen. Den DGS-Podcast Schmerzmedizin konkret finden Sie auf: Spotify, Deezer, Google Podcasts, Amazon Music und RTL + Musik und auf unserer Webseite. Sie haben Fragen und Anregungen zum Podcast für uns? Dann schicken Sie eine Text-, Sprach- oder Videonachricht über WhatsApp an 015128102635 oder schreiben eine E-Mail an: info-podcast@dgschmerzmedizin.de Wir freuen uns auf Feedback und Anregungen
14 Minuten
In diesem Interview sprechen Dr. Johannes Horlemann, Präsident der DGS, und Prof. Dr. Hartmut Göbel, Chefarzt der Schmerzklinik Kiel, die neuerdings DGS-Exzellenzzentrum ist, über Möglichkeiten für eine bessere Versorgung von Kopfschmerzpatienten. Dazu hat die DGS bereits im vergangenen Jahr eine Initiative gegründet. Moderatorin: Monika Funck Interviewpartner: Dr. Johannes Horlemann und Prof. Dr. Hartmut Göbel
14 Minuten
In diesem Interview spricht Dr. Johannes Horlemann, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin, über die Versorgung mit medizinischen Cannabinoiden in Deutschland. Er geht davon aus, dass nur die Hälfte der Patienten, die entsprechende Präparate benötigen, diese auch erhalten. Ziel der DGS ist es, den Zugang zu dieser Therapie zu erleichtern. Moderatorin: Monika Funck Interviewpartner: Dr. Johannes Horlemann, Präsident der DGS
37 Sekunden
Wir sind zur Zeit in der Sommerpause und melden uns am nächsten Donnerstag, 20.07.2023 wieder hier auf diesem Kanal mit der Sommer-Edition von Schmerzmedizin konkret, dem Podcast der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin. Sie haben Fragen und Anregungen zum Podcast? Dann schicken Sie eine Text-, Sprach- oder Videonachricht über WhatsApp an 015128102635 oder schreiben eine E-Mail an: info-podcast@dgschmerzmedizin.de. Wir freuen uns auf Ihr Feedback und Ihre Anregungen.
24 Minuten
In Teil 3 wenden wir uns folgenden Fragen zu: Nachdem die Diagnose gestellt ist, sollte auch die Therapie eingeleitet werden. Welche Therapiemöglichkeiten gibt es? Wann sollte Krankengymnastik durchgeführt werden? Welche Medikamente helfen? Welche Injektionen /Spritzen sind wann sinnvoll? Welche Stellung hat die Akupunktur? Welche Stellung hat die Psychotherapie? Wann muss eine Operation in Betracht gezogen werden? Moderation: Dr. med. Silvia Maurer Experte: Dr. Heinz Binsfeld
15 Minuten
In Teil 2 wenden wir uns folgenden Fragen zu: Die körperliche Untersuchung beim Rückenschmerz ist der wichtigste Teil der Diagnostik. Wie geht es dann weiter? Welche Diagnostik ist wann sinnvoll? Rückenschmerzen sind häufig, aber es besteht die Gefahr, dass sie chronifizieren, das heißt dauerhaft vorhanden sind. Gibt es Hinweise, die man von Anfang an beachten sollte, um einen Dauerschmerz zu verhindern? Moderation: Dr. med. Silvia Maurer Experte: Dr. med. Heinz Binsfeld
15 Minuten
Volkskrankheit Rückenschmerzen: sie sind weit verbreitet. Innerhalb eines Jahres erfahren mehr als 60% der Erwachsenen in Deutschland was Rückenschmerzen bedeuten. Frauen sind davon häufiger betroffen als Männer. Aber Rückenschmerzen sind nicht gleich Rückenschmerzen In Teil 1 wenden wir uns folgenden Fragen zu: Was sind die häufigsten Ursachen für Rückenschmerzen? Gibt es Unterschiede in den Ursachenbei bei jungen und älteren Menschen? Welche Rolle spielt eine Osteoporose, welche Rolle spielt die rheumatische Erkrankung? Eine Redewendung sagt: „ Was hast Du Dir auf den Rücken geladen?“ Gibt es psychische Ursachen für Rückenschmerzen? Moderatorin: Dr. Silvia Maurer Experte: Dr. Heinrich Binsfeld
14 Minuten
Wird ein Clusterkopfschmerz richtig diagnostiziert, dann ist die effektivste Behandlung eine Sauerstoffgabe, die innerhalb weniger Minuten zu einer spürbaren Linderung führt. Medikamente, wie die aus der Migränetherapie bekannten Triptane, können ebenfalls helfen. Hier ist aufgrund der Stärke der akuten Schmerzen die Darreichungsform entscheidend. Prophylaktisch gibt es ebenfalls medikamentöse Unterstützung. Dieser Podcast soll Betroffenen auch helfen, selbst aktiv zu werden, eine Ärztin/Arzt mit sehr guter Schmerzkompetenz zu suchen und effektive Therapien, wie die Sauerstoffgabe notfalls aktiv einzufordern. Moderatorin: Dr. med. Silvia Maurer, Experte: PD Dr. med. Michael Küster
13 Minuten
Er ist zwar viel seltener als z.B. der Spannungskopfschmerz oder die Migräne, aber er ist der stärkste und damit fieseste Vertreter unter den Kopfschmerzen: der Clusterkopfschmerz! Während die Migräne vor allem Frauen betrifft, kommt der Clusterkopfschmerz vor allem bei Männern vor. Cluster heißt übersetzt Häufung. Somit ist diese Form des Kopfschmerzes durch häufig auftretende Anfälle von heftigster Intensität charakterisiert. Die Anfälle dauern von etwa 15 min bis drei Stunden. Der Schmerz ist ähnlich wie bei der Migräne meist einseitig lokalisiert und drückt heftig auf Auge und Nase der betroffenen Seite. Ein typisches Symptom neben den wirklich höllischen Schmerzen ist oft ein tränendes Auge und/oder eine laufende Nase. Leider wird der Clusterkopfschmerz immer noch häufig sehr spät diagnostiziert und nicht selten mit einer anderen chronischen Schmerzerkrankung verwechselt. Beide Scherzerkrankungen sind jedoch völlig unterschiedlich in Therapie und Prophylaxe. Der Clusterkopfschmerz kann sowohl periodisch, dann meist im Frühjahr und Herbst, als auch chronisch auftreten Moderatorin: Dr. med. Silvia Maurer, Experte: PD Dr. med. Michael Küster
20 Minuten
Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) setzt sich für eine Verringerung der administrativen Hürden für Patientinnen und Patienten ein, die von einer zusätzlichen Cannabistherapie profitieren können. In einem Pilotprojekt wird aktuell auf Basis eines Selektivvertrages mit einer regionalen Krankenkasse die Verordnung von Cannabinoiden ohne Antragsverfahren getestet. Dazu müssen teilnehmende Ärztinnen und Ärzte sich vorher qualifizieren, damit sichergestellt werden kann, dass jede Cannabisverordnung begründet und wissenschaftlich abgesichert ist. Das Ziel ist es, diese Bedingungen in den nächsten Jahren bundesweit zu schaffen. Wenn Cannabis verordnet werden kann, gibt es verschiedene Darreichungsformen, über die Ärztinnen und Ärzte in jedem Einzelfall entscheiden müssen. In welcher Form Cannabis verabreicht wird, ob als Kapsel, Spray, Tropfen oder Dampf, hängt von der Art der Erkrankung und von den Patienten ab. Qualifizierte Ärztinnen und Ärzte wissen genau um die Vorzüge jeder Darreichungsform. Moderation: Dr. med. Silvia Maurer Experte: Dr. med. Johannes Horlemann
15 Minuten
Patientinnen und Patienten, die unter den Standard-Schmerztherapien nicht ausreichend schmerzgebessert sind oder unter starken Nebenwirkungen leiden, können zusätzlich zu diesen Standardmedikamenten Cannabis verordnet bekommen. Diese Verordnungen müssen durch die Patienten bei den Krankenkassen beantragt werden. Entsprechende Formulare stellen Ärztinnen und Ärzte zur Verfügung. Damit soll einem Missbrauch vorgebeugt werden. Doch diese Anträge sind zeitaufwendig und nicht alle Anträge werden durch die Kassen gleich zugelassen. So dauert es oft mehrere Wochen bis Patienten an dieses zusätzliche Medikament kommen können. Nur in Ausnahmefällen, wie z.B. der palliativen Schmerzversorgung, muss die Entscheidung der Krankenkassen nach spätestens drei Tagen gefallen sein. Hier engagiert sich die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin für vereinfachte und schnellere Verfahren. Moderation: Dr. med. Silvia Maurer Experte: Dr. med. Johannes Horlemann
20 Minuten
Cannabis! Ein umstrittenes Thema. Immer noch. Auch wenn es seit 2017 therapeutisch zugelassen ist, stellt die Verordnung von Cannabis sowohl Verordner als auch Patientinnen und Patienten vor große Herausforderungen. Cannabis ist ganz sicher kein Wundermittel in der Schmerztherapie. Aber es stellt in ganz spezifischen Situationen eine weitere – zusätzliche - Therapieoption dar. Cannabis darf eingesetzt werden, wenn die bisherigen Standard-Schmerztherapien nicht ausreichend wirken. Sehr gute Erfahrungen gibt es bisher vor allem bei Nervenschmerzen und Schmerzen aufgrund von Endometriose. Und auch bei Begleitsymptomen kann Cannabis mit seinem verträglichen Wirkprofil vorteilhaft sein. Cannabis ersetzt keine anderen Schmerzmittel, sondern es wird zusätzlich zur bisherigen Medikation gegeben. Dadurch kann es gut sein, dass bisherige Medikamente in der Dosis reduziert werden können und damit noch verträglicher werden. Moderation: Dr. med. Silvia Maurer Experte: Dr. med. Johannes Horlemann