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Schäfer-Stunde Archiv

98 Episoden
51 Minuten
Unsere narzisstische Mutter lebt inzwischen im Seniorenheim und ist gut versorgt. Doch während sie ihren Alltag im Pflegeheim genießen kann, wachsen uns die Aufgaben und Sorgen zunehmend über den Kopf.Wir, Uta und Herbert, haben die Wohnung unserer Mutter inzwischen vollständig ausgeräumt. Doch statt Erleichterung empfinden wir vor allem Druck und Überforderung.Renovierung, Vermietung, Pflegeheimkosten, finanzielle Entscheidungen – alles liegt plötzlich in unserer Verantwortung.Aber wer hat uns eigentlich in die Pflicht genommen? Unsere Mutter? Oder wir uns selbst?In dieser Folge der Schäfer-Stunde sprechen wir darüber, warum wir nach dem Umzug unserer Mutter ins Pflegeheim einfach weiter funktioniert haben, ohne uns Zeit für unsere eigenen Gefühle zu nehmen.Und warum fühlt sich die leergeräumte Wohnung noch immer so belastend an? Hängen dort vielleicht sogar noch die negativen Energien unserer Mutter? Uta überlegt jedenfalls, ob man die Wohnung nicht erst einmal ausräuchern müsste …Inzwischen steht sogar eine Frage im Raum, die wir früher kaum für möglich gehalten hätten: Sollen wir die Wohnung unserer Mutter verkaufen?Ein persönliches Geschwistergespräch über eine narzisstische Mutter, Verantwortung für alte Eltern, emotionale Überforderung, Abschied und die eigenen Grenzen. Kennt ihr das Gefühl, für eure Eltern immer funktionieren zu müssen? Wer hat euch diese Verantwortung auferlegt?
60 Minuten
Wie ist es, wenn eine narzisstische Mutter ihre Kinder unterschiedlich behandelt? Wenn ein Kind bevorzugt wird, während das andere kaum gesehen wird oder die Rolle des Sündenbocks übernimmt?

In dieser sehr persönlichen Folge der Schäferstunde sprechen wir, Uta und Herbert, über unsere unterschiedlichen Rollen in der Herkunftsfamilie.

Uta war die unsichtbare Tochter, das Sündenbockkind. Herbert war der goldene Sohn, das bevorzugte Kind unserer Mutter.

Doch wie hat Herbert seine Kindheit eigentlich erlebt?

Wann hat er zum ersten Mal bemerkt, dass er von unserer Mutter anders behandelt wurde als seine Schwester? Hat er überhaupt wahrgenommen, dass Uta weniger Aufmerksamkeit und Zuwendung bekam? Und wann wurde ihm bewusst, welche Rolle er innerhalb unserer Familie spielte?

Wir sprechen über unsere Kindheitserinnerungen, die unterschiedliche Wahrnehmung unserer Eltern und darüber, wie uns diese Rollen bis ins Erwachsenenleben geprägt haben.
47 Minuten
In dieser sehr persönlichen Folge der Schäfer-Stunde spricht Uta zum ersten Mal ausführlich über ihre Schuldgefühle gegenüber ihrem alkoholkranken Vater.

Für Uta blieb über viele Jahre das Gefühl: Habe ich meinen Vater verraten? Habe ich ihm sein Zuhause genommen? Bin ich mitverantwortlich für das, was danach aus seinem Leben wurde?

Hinzu kamen Schuldgefühle gegenüber ihrem Bruder Herbert. Denn Herbert vermisste seinen Vater – und Uta fragte sich lange: Habe ich meinem Bruder seinen Vater weggenommen?

Heute schauen Uta und Herbert gemeinsam auf diese Familiengeschichte zurück. Welche Verantwortung kann ein Kind in einer dysfunktionalen Familie übernehmen? Was bedeutet Parentifizierung? Und welche Spätfolgen kann es haben, wenn ein Kind früh lernt: „Wenn ich es nicht mache, tut es keiner“?

Uta erzählt auch, warum ihr der gemeinsame Podcast geholfen hat, ihre Schuldgefühle neu einzuordnen und einen anderen Blick auf ihre Vergangenheit, ihren Vater und ihre Verantwortung als Kind zu entwickeln.

Eine Folge über einen alkoholkranken Vater, Schuldgefühle, Parentifizierung, Geschwister, eine narzisstisch geprägte Familie und die Frage, wie lange uns unsere Kindheit im Erwachsenenleben begleitet.

#narzisst #parentification #trauma

Hier findest du Hilfe bei unserem Freund Uwe Linke: https://beziehungsweise-coaching.de/
42 Minuten
Unsere Mutter war Narzisstin, unser Vater alkoholabhängig. Trotzdem haben wir in unserer Aufarbeitung sehr viel über unsere narzisstische Mutter gesprochen – und erstaunlich wenig über unseren alkoholkranken Vater. Warum eigentlich?In dieser Folge der Schäfer-Stunde sprechen wir über unseren Vater, seine Alkoholabhängigkeit und die Frage, warum seine Sucht in unserer Familiengeschichte so sehr in den Hintergrund geraten ist.Wann haben wir überhaupt erkannt, dass unser Vater Alkoholiker war? Woran haben wir seine Alkoholsucht bemerkt? Warum hat er getrunken? Was wissen wir heute über die Vorgeschichte seiner Alkoholabhängigkeit – und welche Rolle spielte unsere Mutter dabei?Immer wieder hören wir auch die Vermutung, unsere narzisstische Mutter habe unseren Vater zum Alkoholiker gemacht. Doch nach allem, was wir über seine Geschichte wissen, bestand sein Alkoholproblem bereits vor ihrer Beziehung.Wir sprechen deshalb auch über Verantwortung: Wie viel erklärt eine Suchterkrankung – und was entschuldigt sie nicht? Warum hatten wir lange mehr Mitgefühl mit unserem alkoholkranken Vater als mit unserer Mutter? Und warum haben Herbert und ich ihn so unterschiedlich wahrgenommen?Eine persönliche Folge über Alkoholismus, Narzissmus, Sucht in der Familie, Co-Abhängigkeit und einen Vater, über den wir vielleicht viel zu wenig gesprochen haben.Im nächsten zweiten Teil beschäftigen wir uns mit der Frage: Was macht es mit Kindern, wenn sie mit einem alkoholabhängigen Vater aufwachsen?
47 Minuten
Wir sind zurück – und diese Folge nehmen wir an einem ganz besonderen Ort auf: in der Wohnung unserer Mutter.Hinter uns liegt ein halbes Jahr voller Stress und Veränderungen: der Schlaganfall unserer Mutter, die Sorge um ihre Versorgung, die Suche nach einem Seniorenheim und schließlich ihr Einzug ins Altenheim. Inzwischen hat sie sich dort eingelebt – und für uns beginnt der nächste Schritt: Wir müssen ihre Wohnung ausräumen.Doch dabei geht es um viel mehr als Möbel, Schränke und Erinnerungsstücke.Während wir durch die Wohnung gehen, wird uns noch einmal bewusst, wie viel Wert unsere Mutter auf hochwertige und teure Dinge gelegt hat. Und genau das macht uns wütend. Denn gleichzeitig erinnern wir uns daran, wie wenig wir als Kinder hatten.Für sich selbst nur das Beste – aber was war mit uns Kindern?Beim Ausräumen kommen deshalb Gefühle hoch, mit denen wir teilweise selbst nicht gerechnet haben: Wut, Trauer, Erschöpfung, alte Verletzungen – aber auch Erleichterung und das Gefühl, dass gerade etwas zu Ende geht.Wir sprechen darüber, was es bedeutet, das Zuhause einer narzisstischen Mutter aufzulösen, und warum ein solcher Abschied für Kinder aus einer toxischen Familie so widersprüchlich sein kann. Trauert man um die Mutter? Um die eigene Kindheit? Um das Elternhaus? Oder vielleicht um all das, was man als Kind nie bekommen hat?Außerdem erzählen wir, wie es unserer Mutter heute im Seniorenheim geht, wie sie sich dort eingelebt hat und welchen Eindruck wir nach den ersten Wochen haben.Eine sehr persönliche Folge der Schäfer-Stunde – Opfer narzisstischer Familie über Narzissmus, Kindheitstrauma, Wut, Trauer, Abschied und die Frage, was von einer schwierigen Mutter-Kind-Beziehung bleibt. Kennt ihr solche widersprüchlichen Gefühle beim Ausräumen des Elternhauses? Welche Erinnerungen kamen bei euch hoch?
1 Stunde 4 Minuten
5 Jahre lang hatte Herbert keinen Kontakt zu unserer Mutter. Der Kontaktabbruch schien endgültig zu sein. Doch dann veränderte sich etwas.

In diesem Best of der Schäfer-Stunde schauen wir auf die vergangenen Monate zurück: von Herberts ersten Gedanken, den Kontaktabbruch zu unserer narzisstischen Mutter vielleicht doch aufzuheben, über seine Zweifel und Erwartungen bis hin zu dem Moment, an dem aus der Überlegung Wirklichkeit wurde.

An Ostern steht Herbert nach fünf Jahren tatsächlich wieder unserer Mutter gegenüber.

Warum wollte er den Kontakt wieder aufnehmen? Was hat ihn nach all den Jahren dazu bewegt? Welche Hoffnungen und Befürchtungen hatte er – und wie fühlt es sich an, einem Menschen wieder gegenüberzustehen, zu dem man aus guten Gründen den Kontakt abgebrochen hatte?

Eine sehr persönliche Geschichte über Narzissmus in der Familie, Kontaktabbruch, toxische Eltern, den goldenen Sohn und die schwierige Frage, ob eine Annäherung an einen narzisstischen Elternteil überhaupt möglich ist.

Dieses Best of erzählt die Geschichte von den ersten Gedanken an eine Annäherung bis zum Osterfest.

Habt ihr nach einem längeren Kontaktabbruch noch einmal versucht, Kontakt zu einem narzisstischen Elternteil aufzunehmen? Wie ist es euch damit ergangen?

#narzissmus #demenz #narzist
1 Stunde 5 Minuten
In dieser Folge ist wieder der Therapeut Uwe Linke zu Gast. Er spricht mit Herbert über Wege, wie wir im Alltag mit den Folgen narzisstischer Verhaltensstrukturen besser

Umgehen können:

Wie schütze ich mich?

Wie bringe ich meine Heilung voran?

Wie erkenne ich in Zukunft solche Strukturen schneller und wie gehe ich dann mit ihnen um?

Ein sehr spannendes Gespräch und offenes Gespräch!

Hinterlasst gerne einen Kommentar!
54 Minuten
In der heutigen Folge ist wieder mal der Therapeut Uwe Linke zu Gast. Er spricht mit Herbert darüber, was es bedeutet, wenn ein Narzisst dement wird.

Gibt es Unterschiede zur Demenz anderer Menschen, die keine Narzissten sind?

Was bedeutet der mit einer Demenz einhergehende Kontrollverlust für einen Narzissten?
33 Minuten
Was sind narzisstische Eltern nicht für ihre Kinder?

Kinder narzisstischer Eltern wachsen häufig mit etwas auf, das ihnen erst viel später bewusst wird: Was in ihrer Familie gefehlt hat, war nicht nur Harmonie oder Verständnis. Es fehlten oft emotionale Sicherheit, bedingungslose Liebe, echtes Interesse, Schutz und das Gefühl, einfach so sein zu dürfen, wie man ist.

In dieser Solofolge spreche ich darüber, was narzisstische Eltern ihren Kindern häufig nicht geben können – und warum die Folgen einer narzisstischen Kindheit noch Jahrzehnte später spürbar sein können.

Warum zweifeln erwachsene Kinder narzisstischer Eltern so häufig an sich selbst? Warum fällt es ihnen schwer, den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen zu vertrauen? Und warum erkennt man manchmal erst mit 40, 50 oder 60 Jahren, was in der eigenen Kindheit eigentlich gefehlt hat?

Eine Folge über narzisstische Eltern, toxische Familien, emotionale Vernachlässigung und die Spätfolgen einer narzisstischen Kindheit.

Was haben eure Eltern euch nicht geben können? Wann habt ihr das zum ersten Mal erkannt?

#trauma #kindheit #narzisstischemutter
57 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über Kritik.

Welche Formen von Kritik gibt es? Wie wird sie geäussert?

Wo begegnet sie einem?

Warum scheint sie für Viele eine Einbahnstrasse zu sein?

Wie gehen Kinder aus narzisstischen Familienstrukturen mit solcher Kritik um?

Wir sprechen darüber, was die permanente Abwertung in Kindertagen mit uns gemacht hat. Wie sie uns immer wieder im Alltag strauchelen lässt.

Und nicht zuletzt, wie wir mit Kritik hier im digitalen Raum umgehen.

#narzissmus #kritik #geschwister #familie #socialmedia #streit
58 Minuten
Unsere Mutter ist 90 Jahre alt geworden. Ein besonderer Geburtstag – und für uns ein Tag, der sehr viel mehr ausgelöst hat, als wir vielleicht erwartet hatten.

In dieser Folge der Schäfer-Stunde erzählen wir, wie wir den 90. Geburtstag unserer Mutter erlebt haben: Wer war dabei? Wie war die Stimmung? Wie hat unsere Mutter diesen Tag erlebt – und vor allem: Was hat dieser Geburtstag mit uns gemacht?

Denn wenn die Beziehung zur eigenen Mutter über Jahrzehnte von Narzissmus, Verletzungen, Kontrolle und schwierigen Familienstrukturen geprägt war, ist auch ein solcher Geburtstag nicht einfach nur ein schönes Familienfest.

Da sind Erinnerungen an früher. Da ist die Frau, die unsere Kindheit so stark geprägt hat – und gleichzeitig erleben wir heute eine 90-jährige Mutter, die älter, verletzlicher und hilfsbedürftiger geworden ist.

Wir sprechen darüber, was wir während der Feier beobachtet haben, welche Menschen gekommen sind und welche Gefühle dieser Tag bei uns ausgelöst hat: Nähe und Distanz, Freude, Nachdenklichkeit, vielleicht auch Trauer und Abschied.

#narzisst #narzissmus #demenz
42 Minuten
Wie war die Kindheit unserer narzisstischen Mutter – lange bevor sie selbst Mutter wurde?

Dies ist kein Video, um ihr Verhalten in irgendeiner Weise zu rechtfertigen, sondern um aufzuzeigen, wie früh sich ihr narzisstisches Verhalten gezeigt hat.

Im April 1987 hat unsere Mutter ein ausführliches Interview über ihre Kindheit und Jugend gegeben. Fast 40 Jahre später holen wir diese alten Tonaufnahmen wieder hervor.

In dieser neuen Miniserie der Schäferstunde veröffentlichen wir Ausschnitte aus diesen Interviews.

In Teil 1 geht es zurück in die Kindheit unserer Mutter: zu ihren Erinnerungen an die Familie, ihren Bruder, das Leben in den 1940er-Jahren und zu kleinen Geschichten, die einen erstaunlichen Einblick in das Mädchen geben, das später unsere Mutter wurde.

Dabei interessiert uns besonders eine Frage: Erkennen wir in diesen frühen Erinnerungen bereits etwas von der Persönlichkeit und den Verhaltensmustern wieder, die wir Jahrzehnte später als ihre Kinder erlebt haben?

Wir möchten ihre Geschichte dokumentieren – und versuchen zu verstehen, wie Kindheit, Prägung, Trauma und narzisstische Verhaltensmuster über Generationen hinweg miteinander verwoben sein können.

️ Schäfer-Stunde – Opfer narzisstischer Familie

Eine persönliche Spurensuche von Uta und Herbert über narzisstische Eltern, Kindheitstrauma, dysfunktionale Familien und die Folgen, die bis weit ins Erwachsenenleben reichen.

#kindheit #narzissmus #trauma
49 Minuten
In dieser Folge berichten wir über die dramatischen Ereignisse der letzten Tage, die zu einem geradezu historischen Moment geführt haben:

Unsere Mutter geht ins Altenheim!

Wie es dazu kam, wie es uns damit geht und was uns jetzt noch bevorsteht…

All dies erfahrt ihr in dieser neuen Folge
50 Minuten
In dieser Podcast-Folge sprechen wir über einen Wendepunkt im Umgang mit unserer 90-jährigen narzisstischen Mutter. Nach ihrem Schlaganfall wird immer deutlicher: Sie kann nicht mehr allein in ihrer Wohnung leben. Die sorgfältig aufgebaute Fassade beginnt zu bröckeln.

Herbert fährt erneut zu ihr, um die Herdknöpfe abzuziehen – aus Sorge, dass es wieder zu einem Brand kommt. Genau in dieser Situation fällt ein Satz unserer Mutter, der für uns alles auf den Punkt bringt. Ein Satz, den wir wohl nie vergessen werden.

Wir sprechen darüber, wie unterschiedlich wir als Geschwister mit der Situation umgehen. Herbert wird von unserer Mutter bis heute als Vaterersatz gesehen und trägt eine enorme Verantwortung. Uta hingegen wird weiterhin ignoriert. Die alten Rollen bleiben bestehen: Goldkind und Schattenkind – selbst im hohen Alter.

Diese Folge zeigt, wie tief narzisstische Familienstrukturen wirken und warum sie sich oft auch dann nicht verändern, wenn Krankheit, Alter und Pflegebedürftigkeit hinzukommen. Außerdem sprechen wir offen über die emotionale und körperliche Belastung, die Herbert inzwischen deutlich anzumerken ist.

Wenn du selbst mit einer narzisstischen Mutter, einem narzisstischen Vater oder toxischen Familienstrukturen aufgewachsen bist, findest du dich vielleicht in dieser Geschichte wieder.

#narzisst #demenz #narzisstischeeltern #trauma
46 Minuten
In dieser Folge berichten wir über die Wut, die freigesetzt wird, wenn unsere Mutter im Alter die Kontrolle verliert und obendrein noch durch uns Kinder ihrer Barmittel beraubt wird. Warum ist das Bargeld bei Narzissten so wichtig? Welche Energien gewinnen sie dadurch?