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  4. 88. Folge: Beim Ausräumen kommt die Wut: Für sich nur das Beste – für uns Kinder nichts
Wir sind zurück – und diese Folge nehmen wir an einem ganz
besonderen Ort auf: in der Wohnung unserer Mutter.Hinter uns
liegt ein halbes Jahr voller Stress und Veränderungen: der
Schlaganfall unserer Mutter, die Sorge um ihre Versorgung, die
Suche nach einem Seniorenheim und schließlich ihr Einzug ins
Altenheim. Inzwischen hat sie sich dort eingelebt – und für uns
beginnt der nächste Schritt: Wir müssen ihre Wohnung
ausräumen.Doch dabei geht es um viel mehr als Möbel, Schränke und
Erinnerungsstücke.Während wir durch die Wohnung gehen, wird uns
noch einmal bewusst, wie viel Wert unsere Mutter auf hochwertige
und teure Dinge gelegt hat. Und genau das macht uns wütend. Denn
gleichzeitig erinnern wir uns daran, wie wenig wir als Kinder
hatten.Für sich selbst nur das Beste – aber was war mit uns
Kindern?Beim Ausräumen kommen deshalb Gefühle hoch, mit denen wir
teilweise selbst nicht gerechnet haben: Wut, Trauer, Erschöpfung,
alte Verletzungen – aber auch Erleichterung und das Gefühl, dass
gerade etwas zu Ende geht.Wir sprechen darüber, was es bedeutet,
das Zuhause einer narzisstischen Mutter aufzulösen, und warum ein
solcher Abschied für Kinder aus einer toxischen Familie so
widersprüchlich sein kann. Trauert man um die Mutter? Um die
eigene Kindheit? Um das Elternhaus? Oder vielleicht um all das,
was man als Kind nie bekommen hat?Außerdem erzählen wir, wie es
unserer Mutter heute im Seniorenheim geht, wie sie sich dort
eingelebt hat und welchen Eindruck wir nach den ersten Wochen
haben.Eine sehr persönliche Folge der Schäfer-Stunde – Opfer
narzisstischer Familie über Narzissmus, Kindheitstrauma, Wut,
Trauer, Abschied und die Frage, was von einer schwierigen
Mutter-Kind-Beziehung bleibt. Kennt ihr solche widersprüchlichen
Gefühle beim Ausräumen des Elternhauses? Welche Erinnerungen
kamen bei euch hoch?
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„88. Folge: Beim Ausräumen kommt die Wut: Für sich nur das Beste – für uns Kinder nichts“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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