Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Hätten wir's mal aufgezeichnet...! Podcast

Episoden

48 Minuten
Zwei Jahre Referendariat oder direkt in den Job? Kim ist sich sicher, Jón schwankt, und ein Anruf bei einer Personalvermittlerin bringt alles noch mal ins Wanken. Wir sprechen über das zweite Staatsexamen, Notendruck, KI auf dem Rechtsmarkt und darüber, was das alles für uns als Paar bedeutet.

Die Frage stellt sich früher oder später jedem, der Jura studiert: Mache ich nach dem ersten Staatsexamen auch noch das Referendariat? Bei uns ist sie gerade sehr präsent, denn der Start rückt näher, und wir sehen die Sache ziemlich unterschiedlich.

Kim war immer klar, dass sie die Ausbildung abschließt, weil ihr das Vollständigkeit und Sicherheit gibt. Jón hatte das Ref nach dem ersten Examen eigentlich schon abgehakt. Er sieht sich nicht im klassischen juristischen Beruf, macht seinen MBA und zieht es eher in Richtung M&A und Private Equity. Seitdem schwankt er, mal mehr, mal weniger, je nachdem, was gerade passiert.

Den Anstoß für diese Folge gab ein Gespräch mit einer Personalvermittlerin. Ihre These: Wer nicht mit sehr guten Noten heraussticht, wird es auf dem Rechtsmarkt künftig schwerer haben, weil Kanzleien und Unternehmen Routinearbeit zunehmend mit KI erledigen. Daraus ergeben sich mehrere Fragen. Macht KI das Referendariat weniger wert oder erhöht sie nur den Druck, es richtig gut zu machen? Was heißt das für alle, die gerade erst mit dem Jurastudium anfangen?

Für alle, die nicht Jura studiert haben, erklären wir kurz, wie das Referendariat aufgebaut ist: Stationen bei Gericht, Staatsanwaltschaft, Verwaltung und Anwaltschaft, die Wahlstation, Unterhaltsbeihilfe und am Ende der Titel Volljurist:in. Wir sprechen darüber, was an der breiten deutschen Ausbildung im internationalen Vergleich gut ist, ob Auslandserfahrung im Ref etwas bringt und wie KI bei Gericht und in Kanzleien schon jetzt eingesetzt wird.

Zum Schluss wird es persönlich. Was bedeutet es für uns als Paar, wenn beide gleichzeitig in die Examensphase gehen, oder eben nicht? Unser Plan: München verlassen und für das Ref nach Hessen gehen. Ob Jón mitzieht, ist noch offen. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Steckt ihr im Referendariat, habt es hinter euch oder überlegt noch? Schreibt uns, wie ihr das seht und ob euch KI eher Sorgen macht oder Chancen eröffnet.

00:00:00 Cold Open: Die freche Augenbraue

00:01:26 Intro

00:01:40 Warum wir über das Ref sprechen müssen

00:04:24 Der Anstoß: Anruf bei der Personalvermittlerin

00:06:04 Wo wir stehen: Erstes Examen, LL.M., MBA

00:08:36 Jóns Hin und Her

00:10:13 Was ist das Referendariat überhaupt?

00:13:23 Acht Jahre Ausbildung – lohnt sich das?

00:16:45 Kims Sicht: Vollständigkeit und Absicherung

00:19:11 Jóns Gründe gegen das Ref

00:21:18 Breite Ausbildung, Stationen und Auslandserfahrung

00:26:57 KI auf dem Rechtsmarkt: Top oder austauschbar?

00:29:42 Macht KI das Ref weniger wert oder den Druck höher?

00:33:43 Jura heute: Von Anfang an Vollgas

00:35:45 Zwischen zwei Stühlen: Wie entscheidet man?

00:36:50 Kims mulmiges Gefühl und der Druck

00:38:20 Der Plan: Von München nach Hessen

00:40:10 KI bei Gericht und in der Verwaltung

00:43:26 Ref als Paar: Gemeinsam durch oder ausgleichend?

00:46:10 Eure Meinung und Verabschiedung

Begriffe aus der Folge: Referendariat, zweites Staatsexamen, Volljurist:in, Befähigung zum Richteramt, Stationen (Zivil, Straf, Verwaltung, Anwalt, Wahl), Unterhaltsbeihilfe, Diplom-Jurist:in, LL.M., MBA

Kontakt: Instagram @hwma_podcast. Erzählt uns eure Ref-Geschichte in den Kommentaren oder per DM.
1 Stunde 5 Minuten
Drei Wochen, 7.500 Kilometer, acht Nationalparks und ein Chevy, der am Ende fast zum Zuhause wurde. Bei Cognac und Fotobuch blicken wir auf unseren Roadtrip entlang der US-Westküste zurück: von Seattle über den Highway One bis San Diego, mit Abstechern nach Las Vegas, zum Grand Canyon und in den Antelope Canyon. Und wir klären, wie gut man sich nach drei Wochen auf engstem Raum noch versteht.

Nach Kims LL.M.-Jahr in Boston stand noch ein großer Punkt auf der Liste: die Westküste. In dieser Folge machen wir es uns auf der Couch gemütlich, blättern durch unser Fotobuch und erzählen von drei Wochen Roadtrip durch Washington, Oregon, Kalifornien, Nevada, Utah und Arizona.

Wir sprechen darüber, wie wir die Reise geplant haben: mit einem nächtlichen Marathon-Telefonat über die Zeitzonen hinweg, KI-Routenplanung, die öfter danebenlag, einer klaren Aufgabenteilung und einem Budget von 100 Euro pro Nacht, und das mitten in der Fußball-WM. Geplant waren 4.500 Kilometer, gefahren sind wir 7.500.

Unterwegs gab es viel zu erleben: der raue, neblige Nordwesten und Thor's Well, die gigantischen Redwoods, die Fahrt über die Golden Gate Bridge, Santa Barbara, das Feuerwerk am 4. Juli in Los Angeles, die Casino-Psychologie in Las Vegas, Zion, Bryce, Horseshoe Bend, Monument Valley, der Sonnenaufgang am Grand Canyon und 45 Grad in Phoenix. Dazu kommen ein holpriger Start mit dem Mietwagen, eine Polizeikontrolle in Nordkalifornien und die Frage, ob sich eine teure Tour durch den Antelope Canyon lohnt. Spoiler: ja.

Außerdem geht es darum, wie man als Paar drei Wochen auf engstem Raum erlebt. Wir reden über Kompromisse bei der Route, spontane Umwege, die doch nicht passen, eigene Bedürfnisse ohne Rückzugsort und Rituale, die Halt geben, vom immer gleich gepackten Kofferraum bis zum morgendlichen Iced Latte aus dem Drive-through.

Die Folge ist für alle, die selbst einen USA-Roadtrip planen, schon einmal einen gemacht haben oder wissen wollen, wie Reisen als Paar funktioniert, wenn man jeden Tag weiterzieht.

**Kapitel**:

(00:00) Cognac, Couch und Fotobuch

(03:14) Erst Ostküste, dann Westküste: Wie die Idee entstand

(07:02) Die Planung: Nachttelefonat, KI-Routen, WM und 100 € pro Nacht

(11:14) 4.500 km geplant, 7.500 km gefahren

(12:15) Die Route von Seattle bis San Diego

(13:35) Rauer Nordwesten vs. 45 Grad in Phoenix

(16:39) Holpriger Start: Das Mietwagen-Drama in Seattle

(19:21) Acht Nationalparks und der Antelope Canyon

(21:44) Teure Tour: Spontan zusagen oder abwägen?

(23:38) Cannon Beach, Eureka und die Redwoods

(26:25) Über die Golden Gate nach San Francisco

(32:04) Monterey, Santa Barbara und die Küste Richtung LA

(33:15) Los Angeles und das Feuerwerk am 4. Juli

(37:10) Las Vegas und die Psychologie der Casinos

(41:16) Zion, Bryce und Horseshoe Bend

(44:37) Monument Valley und unser Chevy

(47:23) Grand Canyon, Palm Springs und die Sonnenuntergänge

(50:08) Zu voll gepackt? Und unsere schönste Unterkunft in Bluff

(53:15) Drei Wochen aufeinander: Wie hat's als Paar funktioniert?

(56:28) Route 66 und der Umweg, der keiner wurde

(1:00:41) Das Iced-Latte-Ritual

(1:01:42) Bester Moment der Reise

(1:03:08) Polizeikontrolle in Nordkalifornien

(1:04:24) Abschluss: Eure Roadtrip-Tipps

Nationalparks: Mount Rainier, Redwood, Yosemite, Zion, Bryce Canyon, Grand Canyon, Joshua Tree (plus Monument Valley)

Antelope Canyon (nur mit Guided Tour über das Navajo-Gebiet)

Unser Mietwagen: Chevrolet Equinox

Filmtipp vor dem Alcatraz-Besuch: „The Rock"
54 Minuten
Nach zehn Monaten Distanz sitzen wir endlich wieder gemeinsam am Mikrofon – und machen daraus einen echten Neustart.

In dieser Folge erzählen Kim und Jón, wie aus einer Autofahrt-Idee ein Podcast wurde, warum zwei Diplom-Juristen mit erstem Staatsexamen lieber über das Leben zwischen den Paragrafen sprechen als über Klausurtaktik – und wie das neue Konzept ab jetzt aussieht: drei feste Kategorien (Paragrafen, Perspektiven, Partnerschaft), neues Cover, neues Intro, neuer Rhythmus.

Dazu blicken wir zurück: auf die Kennenlern-Story mit BGH-Rechtsprechung zum Lottogewinn im Zugewinnausgleich, auf die Frage „Warum überhaupt Jura?" – und nach vorn auf LL.M., MBA und den Start ins Referendariat Anfang 2027. Juristische Vorkenntnisse brauchst du keine.

Kapitel

(00:00) Zurück in Deutschland – und morgen geht's wieder los

(02:01) Recap-Einstieg: zwölf Monate im Interview-Format

(03:07) Was ist eigentlich ein LL.M. – und warum macht man ihn?

(04:59) Warum Boston? Der Weg zur Boston University School of Law

(07:49) Kurswahl aus 200+ Kursen und die Concentration im IP Law

(11:22) Spezialisierter oder allgemeiner LL.M.? Für wen sich was lohnt

(13:50) Deutsches vs. US-amerikanisches Jurastudium: Readings, Case Briefs, Outlines

(18:58) Bar Exam: Was dafür spricht – und warum Kim es nicht gemacht hat

(25:03) Bewerbung: Zeitplan, Personal Statement, Empfehlungsschreiben

(29:02) Finanzierung: Stipendien und der unterschätzte Studiengebührenerlass

(32:36) Englisch im Alltag und im Hörsaal: Wo die Lernkurve am steilsten war

(38:43) Highlights: Costa Rica, Road Trips, Campus-Events

(41:39) WG-Leben in Boston und die Frage nach der Miete

(44:53) Freundschaften – was bleibt nach dem Jahr?

(47:18) Unangenehmster und lustigster Moment (Stichwort: Truthähne)

(48:50) Sport in Boston: Red Sox, Celtics, Patriots, Bruins

(52:13) Blitzrunde und Abschluss

Erwähnt in dieser Folge

Unsere Folge zum Start: LL.M. und MBA im Vergleich [Spotify] oder [Apple Podcast](https://podcasts.apple.com/de/podcast/h%C3%A4tten-wirs-mal-aufgezeichnet/id1843046730?l=en-GB&i=1000729869748) (https://open.spotify.com/episode/3mNhhUOHJC9c7r2MjNs4nl?si=4e94321c3f7f43dd)

Boston University School of Law bu.edu/law

DAJV LL.M.-Day (Infoveranstaltung für Interessierte) dajv.de

Kims schriftliche Erfahrungsbericht - [hier](https://www.llm-essentials.de/llm-erfahrungsberichte/boston-2025-2026-kimberly-rose-hantschke/)

**Findet uns**

Instagram: [@hwma_podcast](https://www.instagram.com/hwma_podcast?stkn=OWZma2FrMWdvODFs) – dort gibt's Updates, die Erfahrungsberichte und Einblicke zwischen den Folgen.

Fragen zum LL.M., zur Bewerbung oder zur Finanzierung? Schreibt uns gern per DM – wir sammeln die Themen für kommende Folgen.
21 Minuten
Nach zehn Monaten Distanz sitzen wir endlich wieder gemeinsam am Mikrofon – und machen daraus einen echten Neustart.

In dieser Folge erzählen Kim und Jón, wie aus einer Autofahrt-Idee ein Podcast wurde, warum zwei Diplom-Juristen mit erstem Staatsexamen lieber über das Leben zwischen den Paragrafen sprechen als über Klausurtaktik – und wie das neue Konzept ab jetzt aussieht: drei feste Kategorien (Paragrafen, Perspektiven, Partnerschaft), neues Cover, neues Intro, neuer Rhythmus.

Dazu blicken wir zurück: auf die Kennenlern-Story mit BGH-Rechtsprechung zum Lottogewinn im Zugewinnausgleich, auf die Frage „Warum überhaupt Jura?" – und nach vorn auf LL.M., MBA und den Start ins Referendariat Anfang 2027. Juristische Vorkenntnisse brauchst du keine.

Link zu der alten Folge:

Vorstellungsfolge alt: https://open.spotify.com/episode/2Rpu5hbG47PToTf12vDtS4?si=C1A8eiazSw-KkLo7BSMH5w&utm_source=copy-linkhttps://podcasts.apple.com/de/podcast/hätten-wirs-mal-aufgezeichnet/id1843046730?i=1000729244170

Instagram:https://www.instagram.com/hwma_podcast?igsi=OWZma2FrMWdvODFs
58 Minuten
Irgendwann stellt sie jeder – die Frage, auf die man im Jurastudium nie wirklich vorbereitet wird: „Und worauf willst du dich spezialisieren?" Zu früh fühlt sie sich falsch an, zu spät auch. Und irgendwie hängt an ihr mehr als nur eine Karriereentscheidung. In dieser Folge gehen wir genau da rein – und zwar nicht abstrakt, sondern anhand unserer eigenen Wege. Kim hat sich früh (zumindest aktuell) und bewusst in Richtung IP bewegt, Moot Courts in Washington und Boston mitgenommen und einen LL.M. draufgesetzt. Jón hat den MBA-Weg gewählt, breit gedacht, Querverbindungen gesucht. Zwei Jurist:innen, eine Beziehung – und in dieser Frage ticken wir ziemlich unterschiedlich. Wir sprechen darüber, wann diese Differenz zum ersten Mal sichtbar wurde, was Nebenjobs, Werkstudentenstellen und Moot Courts uns über uns selbst gelehrt haben – und wo uns die Logik des anderen bis heute nicht ganz einleuchtet. Dazu: Was der Markt wirklich verlangt, warum „ich bin offen für alles" auch mal das Todesurteil im Vorstellungsgespräch ist, und was KI mit der ganzen Rechnung macht. Kein Ratgeber. Kein richtiger Weg. Aber ein ehrliches Gespräch über eine Entscheidung, die früher kommt als man denkt – und länger nachwirkt als man hofft.
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

Wir sind ein Juristenpärchen, dass neben all den Jura-Themen vor allem über das Leben zwischen den Paragrafen plaudert. Es geht um Entscheidungen, Zweifel, Perspektiven, Gesellschaftliches und auch Beziehungsfragen. Viele bereits geführte Gespräche hätten eigentlich ins Mikro gehört. Jetzt tun wir's - der Name ist Programm. Hier gibt's ehrliche Einblicke, eine Prise Selbstironie und Denkanstöße, die Euch vielleicht länger begleiten als der letzte Kaffeefleck im Gesetzestext. Nehmt mit, was taugt und vergesst, was niemand braucht.
Podcast melden

„Hätten wir's mal aufgezeichnet...!“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz