Drei Wochen, 7.500 Kilometer, acht Nationalparks und ein Chevy,
der am Ende fast zum Zuhause wurde. Bei Cognac und Fotobuch
blicken wir auf unseren Roadtrip entlang der US-Westküste zurück:
von Seattle über den Highway One bis San Diego, mit Abstechern
nach Las Vegas, zum Grand Canyon und in den Antelope Canyon. Und
wir klären, wie gut man sich nach drei Wochen auf engstem Raum
noch versteht.
Nach Kims LL.M.-Jahr in Boston stand noch ein großer Punkt auf
der Liste: die Westküste. In dieser Folge machen wir es uns auf
der Couch gemütlich, blättern durch unser Fotobuch und erzählen
von drei Wochen Roadtrip durch Washington, Oregon, Kalifornien,
Nevada, Utah und Arizona.
Wir sprechen darüber, wie wir die Reise geplant haben: mit einem
nächtlichen Marathon-Telefonat über die Zeitzonen hinweg,
KI-Routenplanung, die öfter danebenlag, einer klaren
Aufgabenteilung und einem Budget von 100 Euro pro Nacht, und das
mitten in der Fußball-WM. Geplant waren 4.500 Kilometer, gefahren
sind wir 7.500.
Unterwegs gab es viel zu erleben: der raue, neblige Nordwesten
und Thor's Well, die gigantischen Redwoods, die Fahrt über die
Golden Gate Bridge, Santa Barbara, das Feuerwerk am 4. Juli in
Los Angeles, die Casino-Psychologie in Las Vegas, Zion, Bryce,
Horseshoe Bend, Monument Valley, der Sonnenaufgang am Grand
Canyon und 45 Grad in Phoenix. Dazu kommen ein holpriger Start
mit dem Mietwagen, eine Polizeikontrolle in Nordkalifornien und
die Frage, ob sich eine teure Tour durch den Antelope Canyon
lohnt. Spoiler: ja.
Außerdem geht es darum, wie man als Paar drei Wochen auf engstem
Raum erlebt. Wir reden über Kompromisse bei der Route, spontane
Umwege, die doch nicht passen, eigene Bedürfnisse ohne
Rückzugsort und Rituale, die Halt geben, vom immer gleich
gepackten Kofferraum bis zum morgendlichen Iced Latte aus dem
Drive-through.
Die Folge ist für alle, die selbst einen USA-Roadtrip planen,
schon einmal einen gemacht haben oder wissen wollen, wie Reisen
als Paar funktioniert, wenn man jeden Tag weiterzieht.
**Kapitel**:
(00:00) Cognac, Couch und Fotobuch
(03:14) Erst Ostküste, dann Westküste: Wie die Idee entstand
(07:02) Die Planung: Nachttelefonat, KI-Routen, WM und 100 € pro
Nacht
(11:14) 4.500 km geplant, 7.500 km gefahren
(12:15) Die Route von Seattle bis San Diego
(13:35) Rauer Nordwesten vs. 45 Grad in Phoenix
(16:39) Holpriger Start: Das Mietwagen-Drama in Seattle
(19:21) Acht Nationalparks und der Antelope Canyon
(21:44) Teure Tour: Spontan zusagen oder abwägen?
(23:38) Cannon Beach, Eureka und die Redwoods
(26:25) Über die Golden Gate nach San Francisco
(32:04) Monterey, Santa Barbara und die Küste Richtung LA
(33:15) Los Angeles und das Feuerwerk am 4. Juli
(37:10) Las Vegas und die Psychologie der Casinos
(41:16) Zion, Bryce und Horseshoe Bend
(44:37) Monument Valley und unser Chevy
(47:23) Grand Canyon, Palm Springs und die Sonnenuntergänge
(50:08) Zu voll gepackt? Und unsere schönste Unterkunft in Bluff
(53:15) Drei Wochen aufeinander: Wie hat's als Paar funktioniert?
(56:28) Route 66 und der Umweg, der keiner wurde
(1:00:41) Das Iced-Latte-Ritual
(1:01:42) Bester Moment der Reise
(1:03:08) Polizeikontrolle in Nordkalifornien
(1:04:24) Abschluss: Eure Roadtrip-Tipps
Nationalparks: Mount Rainier, Redwood, Yosemite, Zion, Bryce
Canyon, Grand Canyon, Joshua Tree (plus Monument Valley)
Antelope Canyon (nur mit Guided Tour über das Navajo-Gebiet)
Unser Mietwagen: Chevrolet Equinox
Filmtipp vor dem Alcatraz-Besuch: „The Rock"
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