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Herzspuren- ✨Sternenkinder, weil Liebe niemals endet… Archiv

20 Episoden
1 Stunde 18 Minuten
Wie sieht ein würdevoller Abschied von einem Sternenkind aus? Welche Rechte haben verwaiste Eltern wirklich, und wie gelingt eine einfühlsame Zusammenarbeit zwischen Bestattungsunternehmen, Kliniken und Familien?

In dieser Folge von Herzspuren spreche ich mit Tanja Petrowski- Bestatterin für Kinder und Sternenkinder, Bildungsreferentin an der Akademie der Kinder-Hospiz Sternenbrücke und selbst verwaiste Mama.

Tanja musste selbst die schmerzhafte Erfahrung machen, ihr eigenes Kind - ihren Sohn Kjell Mikka - im Alter von drei Jahren zu beerdigen. Aus diesem tiefen eigenen Schmerz heraus führt sie ihr Bestattungsinstitut Pfadlotse gemeinsam mit ihrer Geschäftspartnerin Meike Scholz. Zusammen begleiten die beiden verwaiste Eltern Seite an Seite, auf Augenhöhe und mit unvergleichlicher Empathie.

Dieses Gespräch richtet sich an betroffene Eltern, Angehörige sowie explizit an Bestatterinnen, Bestatter und Fachkräfte in der Trauerbegleitung, die ihr Wissen in der sensiblen Kinderbestattung vertiefen möchten.

Das erfährst du in dieser Folge:

Rechtliche Grundlagen & Bestattungspflicht: Unterschiede bei Sternenkindern unter/über 500g, Fehlgeburten und Stiller Geburt.

Praxiswissen für Bestatter: Wie begegnet man verwaisten Eltern auf Augenhöhe und gestaltet individuelle Abschiedsrituale?

Erdbestattung vs. Feuerbestattung: Möglichkeiten für Särge, Urnen und Aufbahrung zu Hause.

Hilfe für Angehörige: Wie das Umfeld in der Akutphase konkret unterstützen kann.

Kosten & Unterstützung: Wer übernimmt die Kosten bei einer Kinderbestattung?

Über die Gästin & ihr Unternehmen:Tanja Petrowski und Meike Scholz begleiten als Bestatterinnen und Trauerbegleiterinnen verwaiste Eltern mit ihrem Ansatz der „Freundin auf Zeit“. An der Akademie der Kinder-Hospiz Sternenbrücke schult Tanja u. a. Fachkräfte in der Trauerbegleitung.

Mehr über Tanjas und Meikes Arbeit findest du unter: https://www.pfadlotse.de

Über den Host:Janina Krüger ist Verwaiste Mama von Titus, Trauer-Expertin, Speakerin für Unternehmenskultur und Host von Herzspuren. Sie schafft Sichtbarkeit für Kindsverlust, Resilienz und eine moderne Trauerkultur.

️ Vergiss nicht, den Podcast zu abonnieren und zu bewerten, um dem Thema mehr Sichtbarkeit zu schenken!

Kontakt & Links:Website: www.herzspuren.org

Instagram: @janina_herzspuren
1 Stunde 14 Minuten
Wenn eine Frauenärztin selbst verwaiste Mama ist: Maria von Schöning über Verlust, Weiterleben und die Kraft, weiterzumachen

Was passiert, wenn eine junge Mutter ihr Kind verliert – und Jahre später als Frauenärztin täglich genau die Welt begleitet, in der neues Leben beginnt?

Maria von Schöning wurde mit 19 Jahren Mutter. Kurz nach Beginn ihres Medizinstudiums verlor sie ihren erstgeborenen Sohn Jakob, an seinem ersten Geburtstag – sie fand ihn tot in seinem Bett.

Wie lebt man danach weiter?

Was gibt einem die Kraft, morgens wieder aufzustehen?

Und warum entscheidet man sich nach einem solchen Verlust ausgerechnet für die Geburtshilfe?

Ein Satz aus Herbert Grönemeyers „Der Weg“ wurde für Maria zu etwas ganz Persönlichem:

„Ich bin viel zu träge, um aufzugeben.

Es wär’ auch zu früh, weil immer was geht.“

Warum sie sich darin wiederfindet. Warum diese Worte ihr Kraft gegeben haben. Und wie aus einer jungen verwaisten Mama eine Frauenärztin wurde, die heute selbst Frauen durch Schwangerschaft, Geburt – aber auch durch Verlust begleitet.

Wir sprechen über Kindsverlust, Trauer, das Leben danach und darüber, was betroffene Menschen von medizinischer Seite wirklich brauchen.

Eine besondere Folge über über eine Frau, die beide Seiten kennt: die medizinische Seite und die Seite der Mutter, die plötzlich mit einem Verlust weiterleben muss.

️ Herzspuren – weil Liebe niemals endet.

Maria von Schöning Website:

https://www.frauenaerztinvonschoening.com

Meine Website:

https://www.herzspuren.org

Instagram:

Janina_Herzspuren
1 Stunde 10 Minuten
"Nicht mit dem Leben vereinbar."

Fünf Worte.

Fünf Worte, die das Leben von Nina und ihrer Familie für immer verändert haben.

Während andere werdende Eltern voller Vorfreude die Zukunft planen, erhält Nina in der Schwangerschaft die Diagnose Trisomie 18. Von einem Moment auf den anderen ist nichts mehr, wie es war.

Ihr Baby wird sterben.

Doch wann?

Das weiß niemand.

Zwischen Hoffnung und Verzweiflung beginnt eine Reise, die keine Eltern jemals antreten möchten. Eine Reise voller Liebe, Mut und Entscheidungen, die das Herz zerreißen.

Wie lebt man mit dem Wissen, dass die gemeinsame Zeit begrenzt sein wird?

Wie fühlt es sich an, sein Kind kennenzulernen und gleichzeitig Abschied nehmen zu müssen?

Und wie schafft man es, trotz allem jeden einzelnen Moment zu genießen?

In dieser bewegenden Folge von Herzspuren erzählt Nina ihre Geschichte. Ehrlich. Offen. Ungeschönt.

Eine Geschichte über ein erstes Hallo, das zugleich ein Abschied war.

Über ein kleines Leben, das unendlich große Spuren hinterlassen hat.

Und über die Kraft der Liebe, die weit über den Tod hinausreicht.

Wenn du selbst von Kindsverlust betroffen bist, jemanden begleiten möchtest oder einfach verstehen willst, was Eltern in einer solchen Ausnahmesituation erleben, dann hör unbedingt in diese Folge hinein.

Instagram: Janina_herzspuren

Es ist eine ganz normale Schwangerschaft. Ihr seid ihre Eltern. Egal wie lange Stelle es schafft.
5 Minuten
Mal angenommen... du hast nur 4 Min Zeit ganz Deutschland von deinem Herzensthema zu erzählen, um die Menschen zum nachdenken zu animieren.

Das habe ich gemacht.

Am 27. Januar 2026. War ich Speakerin bei Joinme.

Was ist das?

Ein Joinme ist Storytelling, das ein Thema auf den Punkt bringt.

Mit der Challenge, in 4 Minuten andere für ein Anliegen zu gewinnen.

Eine Bühne, ein bunter Stuhl, eine 360 Grad Kamera, Licht, Ton und Makeup.

Ein bunter Stuhl auf dem ich Platz genommen habe und dann 4 Minuten volle Aufmerksamkeit für mich und mein Thema - die stille Trauer.

Meine Botschaft - Sichtbarkeit von stillen Geburten und den weitreichenden Folgen.

Mein Impact auf die Gesellschaft. Für mehr Verständnis, Sichtbarkeit und Perspektivwechsel.

Wenn du auch eine Botschaft hast, die raus in die Welt getragen werden muss: hier findest du mehr Details zu Joinme

Link:

https://www.joinme.de/

Von Herzen,

Janina

Für meinen Titus.

www.herzpuren.org

Janina_herzspuren
1 Stunde 10 Minuten
Max und Svenja sprechen mit mir über den Verlust ihrer erstgeborenen Tochter Sophie, die Sie in der 24. SSW still zur Welt bringen mussten. Als ob das nicht schon furchtbar genug ist, haben die beiden danach erfahren, dass sie nicht mehr auf natürlichen Weg schwanger werden dürfen. Sie mussten somit nicht nur einen, sondern gleich 2 Verluste verkraften.

Sie sagen selbst, Sie haben den Verlust ihrer Tochter anfänglich sehr verdrängt und gingen schnell in den Funktionsmodus über.

Sie entschieden sich dann recht schnell für den Weg der Adoption. Ein sehr umfangreicher Prozess. Sie wurden von oben bis unten durchleuchtet.

Nach ganzen 1 ,5 Jahren entschieden Sie sich jedoch für einen ganz neuen und anderen Weg. Eine neue Option, die es Ihnen ermöglicht, doch noch ihr leibliches Kind zu begrüßen.

Sie entschieden sich für eine Leihmutterschaft in der Ukraine, nach anfänglichen Vorurteilen wurde dieser Weg für die beiden immer klarer.

Sie sprechen sehr ehrlich, über all die Fragen rund um die Adoption und die Leihmutterschaft. Über Zweifel, Sorgen, Hoffnung, Rückschläge und über ganz viel Mut und über ihre Ungeduld, die oft ein guter Antreiber für´s weiterkämpfen war...

Sie zeigen uns, dass es immer einen Weg gibt. Egal wie ausweglos es auf den ersten Blick scheinen mag.

Von Herzen,

Janina
52 Minuten
Elsa ist Host des Podcast: Lasst mal drüber reden - Ihre Gäste sprechen über kleine und stille Geburten.

Elsa begleitet als Birthkeeperin Frauen bei ihren kleinen und stillen Geburten. Im 1:1 digital oder vor Ort rund um Berlin.

Ich erzähle in dieser Folge wie ich kurz vor Abflug nach Miami einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand hielt. Das ich mich wie auf "Dauerdroge" während meiner Schwangerschaft gefühlt habe. Dass ich 3 Monate mit Titus im Bauch am Meer verbracht habe und wie wir von seinem Tod erfahren haben und auch von der Zeit danach.

Diese Folge war für mich sehr emotional, weil ich mir mal wieder bewusst Zeit genommen habe, um über Titus zu sprechen.

Danke Liebe Elsa.

Wenn ihr mehr über Elsa erfahren möchtet: Hier findet ihr ihren

Instagram Account: elsa_eilzer

Spotify: Lasst mal drüber reden!
41 Minuten
In dieser Folge von Herzspuren spreche ich mit Mandy aus Ludwigsfelde in Brandenburg.

Während ihrer Schwangerschaft erhielt sie eine Diagnose, die keine Eltern hören möchten: Ihr Sohn Aaron würde nur eine sehr kurze Lebenszeit haben. Die Diagnose lautete: Trisomie 13 und niemand konnte Ihr sagen, wie lang ihr Sohn leben wird.

Trotz dieser lebensverkürzenden Prognose traf Mandy eine bewusste Entscheidung. Sie trug ihren Sohn bis zum Ende der Schwangerschaft aus, um ihm Zeit, Nähe und Liebe zu schenken.

Aaron wurde am 30. September geboren und durfte noch einige Stunden in den Armen seiner Eltern leben.

Wir sprechen über den Moment der Diagnose, über eine Schwangerschaft im Wissen um den bevorstehenden Abschied und über die Geburt eines Kindes, dessen Leben nur kurz dauern sollte.

Diese Folge gibt einen tiefen Einblick in eine Form von Mutterschaft, über die selten gesprochen wird: das bewusste Begleiten eines Kindes bis zum Abschied.

Es geht um Liebe, um Entscheidungen, um gesellschaftliche Reaktionen und darum, was Eltern in solchen Situationen wirklich brauchen.

Eine Folge über Mut, über Zeit und über die Spuren, die ein kleines Leben für immer hinterlässt.

Wenn Du auch betroffen bist und Dich austauschen möchtest:

Instagram:phantasie.life.nature

Mehr zu meiner Arbeit, als Trauerbegleiterin, findest Du unter:

www.herzspuren.org

Instagram:Janina_herzspuren
52 Minuten
Wie kann Liebe greifbar werden, wenn ein Kind viel zu früh geht?

In dieser Folge spreche ich mit Annerose aus Burg Stargard in Mecklenburg-Vorpommern.

Sie ist gelernte Zahntechnikerin – und verwandelt Sehnsucht in etwas Bleibendes.

Annerose fertigt fein ausgearbeitete 3D-Gipsabdrücke von Händen oder Füßen eines Sternenkindes an.

Etwas, das bleibt.

Etwas, das berührt.

Etwas, das sagt: Du warst da.

Ab etwa der 18. Schwangerschaftswoche sind diese Abdrücke möglich.

Sie kommt ins Krankenhaus oder ins Bestattungsinstitut und arbeitet mit viel Ruhe und Würde.

Ihr Wirkungskreis liegt überwiegend in Mecklenburg-Vorpommern, doch sie ist gut vernetzt – fragt im Zweifel einfach persönlich nach.

Eine besondere Geste für Sterneneltern:

Zwei Abdrücke erhalten betroffene Familien- nach ihren Wünschen gestaltet- sogar kostenfrei in einer Geschenkbox.

Und wir sprechen noch über etwas sehr Bewegendes:

Jedes Kind hinterlässt Zellen im Körper seiner Mutter.

Das bedeutet: Mutter, Sternenkind und Regenbogenkind bleiben verbunden.

Deshalb gestaltet Annerose auch Schwangerschaftsbauch-Abdrücke.

Eine bleibende Erinnerung an den Bauch, in dem alle Kinder gelebt haben.

In dieser Folge geht es um Erinnerungskultur.

Um Würde.

Und darum, dass Liebe nicht endet – sie verändert ihre Form.

Kontaktdaten von Annerose:

Telefon: 0163 73 155 48 oder 039603 33 150

E-Mail: annerose@lilly-art.de

Business WhatsApp: 039603 33 150

Instagram: Sternenkind 3D-Erinnerungen

Meine Geschichte findest du auf www.herzspuren.org.

Und wenn du nach deinem Verlust jemanden an deiner Seite brauchst, der mit dir durch diese schwere Zeit geht, dich stärkt und dir Mut macht, dann bin ich als Trauerbegleiterin gern für dich da.

Herzspuren.

Weil Liebe niemals endet...

Eure Janina
56 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit einer Frau, die Worte findet,

wo anderen die Sprache fehlt.

Sonja Gröning ist Trauerrednerin und sie ist 3*fach Mama.

*Ihr erstgeborener Sohn, Jean-Maurice verstarb mit knapp 3 Monaten. An Insertio Velamentosa ( Ansatzanomalie der Nabelschnur).

Danach kamen noch 2 Regenbogenmädchen zu ihr.

Und genau aus diesem Verlust heraus ist etwas entstanden,

das heute für viele Familien Halt bedeutet:

Eine Stimme für Abschied, Liebe und Erinnerung.

Wir sprechen u.A. darüber:

- wie es ist, den eigenen Verlust zu tragen und gleichzeitig andere durch ihre dunkelsten Momente zu begleiten

- warum das zermürben nach dem "Warum", nicht weiterhilft

- was es aus Ihrer Sicht braucht, um Trauerredner:in zu werden

- warum Trauerreden für Sternenkinder etwas anderes brauchen als „klassische“ Abschied

- und was es bedeutet, wenn Betroffenheit nicht Schwäche ist, sondern Kompetenz.

- Und mitweinen okay ist, weil es menschlich ist.

Sie sagt: " Gib dem Leben wieder eine Chance."

Diese Folge zeigt Dir, dass ein Leben nach Schicksalsschlägen möglich ist und etwas sehr gutes und wertvolles entstehen kann.

Zitat: Ein kostbares Geschenk

" Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich."

Dietrich Bonhoeffer

Hier findet ihr zu Sonja:

Website: https://www.mehr-als-reden.de/

Instagram: https://www.instagram.com/mehr_als_reden/

Von Herzen,

Janina

Janina_Herzspuren

www.herzspuren.org
1 Stunde 4 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Ellen Gillhoff – Hebamme, Sternenkindfotografin und 2. Vorsitzende des Hebammenverband Schleswig-Holstein.

Ellen erzählt von ihrem sehr besonderen Weg in den Beruf:

Als Bauerntochter kam sie früh mit Geburt in Berührung – beim Beobachten von Kühen beim Kalben. Dort entstand etwas, das sie bis heute prägt: Respekt vor dem Beginn des Lebens – und vor allem vor dem Moment, wenn Geburt und Abschied nah beieinander liegen.

Schon lange bevor es digitale Fotografie gab, hielt Ellen Sternenkinder fest – damals mit Polaroid. Für sie war immer klar:

Ein Bild ist kein „Zuviel“, sondern ein realisieren des Verlustes.

Eine bewusste Erinnerung, die hilft, den Tod des Kindes zu begreifen, zu realisieren und ihm einen Platz zu geben.

Wir sprechen über die zentrale Rolle der Hebammen:

Hebammen können Frauen durch die gesamte Schwangerschaft begleiten – medizinisch, emotional und menschlich. Und dennoch wird ihre Arbeit häufig unterschätzt, obwohl das System klar ist: Bei jeder Geburt muss ein Arzt eine Hebamme hinzuziehen.

Gleichzeitig benennt Ellen offen die Realität:

Hebammen haben eine schwache Lobby, kämpfen um Anerkennung – und der neue Hebammenhilfevertrag bringt aus ihrer Sicht keine Verbesserung, sondern zusätzliche Belastung.

Ein harter Widerspruch, wenn man bedenkt, wie entscheidend Hebammen für Frauengesundheit, Familien und frühe Bindung sind.

Diese Folge ist eine Hommage an einen Beruf, der oft leise wirkt und doch an den sensibelsten Punkten unseres Lebens steht.

Ellen spricht über meridiane Klopftechniken , die insbesondere in der Folgeschwangerschaft nach einem Verlust helfen können, das Nervensystem zu regulieren. Und bei Ängsten, emotionalen Blockaden und Co. helfen können.

Klopfen Sie sich glücklich!: MET-Klopftherapie für ein Leben voller Kraft und Zuversicht Von Franke, Rainer und Regina

Des Weiteren könnt ihr immer noch, die Hebammen, mit eurer Unterschrift bei www.openpetition.de unterstützen.

https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-den-erhalt-einer-sicheren-individuellen-geburtshilfe-stoppt-den-neuen-hebammenhilfevertrag-2

Mehr Informationen zu meiner Trauerbegleitung findest du unter: www.herzspuren.org und auf meinem Instagram Kanal

janina_herzsspuren

Von Herzen,

Janina
51 Minuten
Die letzte Folge für das Jahr 2025.

Heute mit Annemarie Nyqvist, Diplom Theologin und Seelsorgerin im Krankenhaus St. Adolf-Stift in Reinbek.

Sie begleitet Sterneneltern nach frühen und späten Verlusten direkt noch im Krankenhaus.

Dabei ist es ihr egal, welche Religion die Eltern haben, denn in der schwersten Stunde im Leben von Eltern, gibt sie Halt und ein "Geländer".

Sie sagt, Eltern sind Eltern. Von der Zeugung eines Kindes und auch über dessen Tod hinaus.

Sie sagt Trauer braucht Zeit und in all den Begleitungen mit den Sternenkindeltern, hat sie festgestellt es braucht eine gewisse Sprachfähigkeit und großen Mut. Und es braucht oft erst einmal "nur" ein Ohr, welches zuhört und das Gesagte aushält, da wo vieles es nicht halten können.

Ich möchte mich bei allen "Mithörern" und "Supportern".

Ich wünsche allen ein kraftvolles, gesundes und glückseeliges Jahr 2026.

Von Herzen Eure,

Janina

www.herzspuren.org
58 Minuten
Wieder habe ich eine tolle Frau getroffen, die trotz herber Schicksalsschläge den Mut nicht verloren hat und weiter macht.

Julika Augustin, hat ihre Tochter Ina-Marie in der 40. SSW verloren. Sie erzählt von ihrer Geschichte, welche Tools ihr in der Trauer geholfen haben.

Wie der Rückbildungskurs von Janette Harazin - https://janetteharazin.com/ und der Regenbogenmama2be Kurs von Kerstin Ziegler ihr geholfen haben - https://regenbogenmamas.de.

Wie lange es gedauert hat, bis Sie ihren Regenbogensohn Ivo in den Armen hielt und wie Sie in der Folgeschwangerschaft eine Gesichtslähmung bekommen hat. Eine sogenannte Faszialisparese. Mit der Sie heute noch zu tun hat.

Eine junge Frau, die mitten im Leben steht und durch die Lähmung nicht mehr richtig lachen kann und trotzdem mutig, hoffnungsvoll und glücklich in die Zukunft schaut - mit ihrer Tochter im Herzen.

https://www.instagram.com/julchen_a_/

Ihre Buchempfehlung in der Trauer:

Dr. Johannes Wimmer - "Wenn die Faust des Universums zuschlägt."

https://www.buecher.de/artikel/buch/wenn-die-faust-des-universums-zuschlaegt/61667113/
1 Stunde 3 Minuten
„Die unsichtbare Trauer einer Schwester“

In dieser Folge spreche ich mit Hanna – einer Frau, die gleich zwei Verluste trägt: den ihres geliebten Neffen Jonne, der in der 36. SSW verstorben ist, und die tiefe Trauer ihrer eigenen Schwester.

Hanna beschreibt sehr offen, wie es ist, die Schwester leiden zu sehen und gleichzeitig selbst ihren Neffen zu betrauern.

Wie Überforderung, Hilflosigkeit und das Gefühl, „funktionieren“ zu müssen, miteinander ringen.

Und wie schnell Geschwister in solchen Situationen übersehen werden- obwohl ihr Schmerz genauso real ist.

Sie selbst fand Halt bei Leuchtfeuer in Hamburg.

www.hamburg-leuchtfeuer.de

Eine besondere Rolle spielt auch die Familiensituation:

Hannas Schwester ist Single Mom.

Sie hat sich bewusst für einen Kinderwunsch ohne Partner entschieden.

Wir sprechen darüber, wie sich Einsamkeit anfühlt, wenn das Leben plötzlich still wird, und wie wichtig familiärer Zusammenhalt in solchen Momenten ist.

Hanna teilt, wie sie versucht hat, zu tragen, wo eigentlich nichts mehr zu tragen war, warum Selbstfürsorge keine Schwäche ist,

Und weshalb Angehörige oft vergessen, dass auch sie Unterstützung brauchen.

Ein bewegender Teil dieser Folge:

Hannas Vater – verwaister Großvater – hat nach dem Verlust seines Enkels Jonne einen eigenen Weg in der Trauer gefunden.

Heute begleitet er als ehrenamtlicher Sternenkindfotograf andere Familien und schenkt ihnen Erinnerungen, die bleiben.

Diese Folge richtet sich an alle, die selbst betroffen sind,

die Geschwister in ihrer Trauer besser verstehen wollen

oder Familien professionell begleiten.

Trauer ist vielschichtig – und keine Rolle darin sollte unsichtbar bleiben.

Eure Janina,

Trauerbegleitung mit Herz & Verstand

Instagram: janina_herzspuren

Website: www.herzspuren.org
54 Minuten
Anforderung der Sternenkindfotografen: 08000 – 116 606 Wenn du oder jemand in deinem Umfeld von einer kleinen oder stillen Geburt betroffen ist, kannst du hier rund um die Uhr Hilfe und Unterstützung erhalten.

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Ich war wahnsinnig aufgeregt vor dieser Folge.

Weil ich Martina Früh wieder getroffen habe – 1 Jahr und 2 Monate, nachdem wir unseren Sohn Titus still zur Welt bringen mussten.Martina war damals bei uns im Krankenhaus. Sie hat die ersten und letzten Fotos unseres Sohnes gemacht – mit so viel Liebe, Ruhe und Würde.

In dieser Folge spreche ich mit Martina Früh und Michaela Pischke, beide ehrenamtliche Sternenkindfotografinnen und Vorstandsmitglieder des Vereins Sternenkindfotografie e.V..Sie gehören zu den Menschen, die das Unbegreifliche in Liebe festhalten – und Betroffenen Erinnerungen schenken, die oft das Einzige sind, was bleibt.

Wir sprechen darüber:🤍 Wie läuft ein Einsatz der Sternenkindfotografen ab?🤍 Wann und wie können betroffene Familien sie anfragen?🤍 Wie bereiten sich die Fotograf:innen emotional vor?🤍 Woher nehmen sie ihre Kraft?🤍 Warum sind diese Fotos so heilsam und wichtig für trauernde Eltern, Großeltern, Geschwister und Zugehörige?🤍 Und: Wie kann man selbst Teil dieses Ehrenamts werden?

Auch eine Frage aus meiner Community wird beantwortet:🫧 Wie funktioniert eigentlich Wassertechnik-Fotografie bei kleinen Geburten?Ein sensibles Thema – und eines, das kaum jemand kennt.

Der Verein leistet unschätzbare Arbeit – und ist auf Unterstützung angewiesen.Nicht nur im Bereich Fotografie, sondern auch in IT, Koordination, Social Media und BuchhaltungWenn du dich berufen fühlst, Teil dieser wertvollen Arbeit zu werden oder den Verein finanziell unterstützen möchtest, findest du hier alle Infos:

www.SternenkindFotografie.de kontakt@sternenkindfotografie.de

Spendenkonto:Empfänger: SternenkindFotografie e.V.Verwendungszweck: SpendeIBAN: DE58 2005 0550 1501 9336 99PayPal: spenden@sternenkindfotografie.de

Von Herzen,

Eure Janina

Hör jetzt rein – in eine Folge voller Sinn und stiller Stärke. Teile sie mit Menschen, die wissen sollen, dass es diese wertvolle Hilfe gibt.🤍 Unterstütze den Verein oder werde selbst aktiv.Denn: Erinnerungen bleiben. Und Liebe endet niemals.

P.S.Wenn dir meine Arbeit gefällt, abonniere meinen Podcast, klick auf die Glocke, um keine Folge zu verpassen, und hinterlasse mir eine Bewertung – damit noch mehr Menschen Herzspuren finden.

Solltest du gerade dein Kind oder Enkelkind verloren haben, sieh dich gern auf meiner Website www.herzspuren.org um.Wenn du das Gefühl hast, du möchtest nicht allein durch diese Zeit gehen – ich begleite dich. Schritt für Schritt.
1 Stunde 6 Minuten
Von Hamburg nach Solingen – zwei Frauen, die sich bisher nie persönlich begegnet sind, und doch sofort verbunden sind. Durch ein Band, das keine Worte braucht.

In dieser Folge von „Herzspuren- Sternenkinder, weil Liebe niemals endet“ spreche ich zum ersten Mal mit einer anderen betroffenen Sternenmama: Karin.

Sie ist – wie ich – Jahrgang 1984.

Und auch sie musste das Unfassbare erleben:

In der 41. Schwangerschaftswoche haben Karin und ihr Mann Fabian ihre Tochter Marie völlig unerwartet verloren.

Ohne Vorwarnung. Aus dem nichts.

Karin erzählt von der Zeit danach – von einem starken Familien- und Freundeskreis, von Zusammenhalt und Mitgefühl. Sie spricht über die berührenden Momente mit dem Sternenkindfotografen und den schweren, aber wichtigen Abschied bei der Bestattung.

„Sie erzählt auch von der besonderen, noch tieferen Verbundenheit zu ihrem Mann Fabian – einer Liebe, die durch den gemeinsamen Verlust ihrer Tochter Marie nicht zerbrach, sondern auf eine stille, kraftvolle Weise gewachsen ist.“

Von Angst und Hoffnung.

Von einem weiteren Verlust.

Und von einem kleinen Regenbogenbaby, das sich gerade seinen Platz in ihrem Herzen sucht.

Eine Folge, die berührt, Mut macht – und zeigt, dass Liebe bleibt, selbst wenn das Leben zerbricht.

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