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Herzspuren- ✨Sternenkinder, weil Liebe niemals endet… Archiv

20 Episoden
46 Minuten
„Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben.“

Ein Satz, der berührt – und der die Haltung der Sternenbrücke beschreibt.

In dieser Folge von Herzspuren – weil Liebe niemals endet spreche ich mit Sabine Behrend vom Kinder- und Jugendhospiz Sternenbrücke in Hamburg.

Doch was hat ein Kinderhospiz eigentlich mit Sternenkindern zu tun?

Es gibt Diagnosen, die Eltern/ Paare und Single Mom´s mitten in der Schwangerschaft den Boden unter den Füßen wegziehen – weil sie wissen:

Ihr Kind wird im Mutterleib oder kurz nach der Geburt gehen müssen.

Und genau dann bietet die Sternenbrücke einen Ort voller Würde, Zeit und Zuwendung.

Einen Ort, an dem Familien ihr Kind liebevoll begrüßen – und gleichzeitig Abschied nehmen dürfen.

Sabine erzählt, wie wichtig es ist, dass auch Geschwisterkinder und Großeltern bewusst Abschied nehmen können.

Denn nur so kann Begreifen und Heilung beginnen.

Besonders beeindruckt hat mich ihre Buchempfehlung:

„…trotzdem Ja zum Leben sagen“ – das Werk des Holocaust-Überlebenden Viktor E. Frankl über die Kunst, selbst nach den dunkelsten Erfahrungen wieder Hoffnung zu finden.

Diese Folge ist eine Einladung, genauer hinzusehen:

Auf das Leben, den Tod – und die Kraft, beides zugleich zu halten.

Ein Blick hinter die Kulissen der Sternenbrücke zeigt, wie viel Licht in einem so schweren Thema liegen kann.

Wer das Kinderhospiz einmal selbst erleben möchte: Die Türen stehen jedes Jahr am 1. Mai beim „Tag der offenen Tür“ offen.

Sabine sagt:

„Das Leben ist ein Geschenk. Und es ist nicht selbstverständlich, dass wir gesund und munter auf dieser Welt sein dürfen.“

Das Kinderhospiz freut sich über jede Unterstützung:

Hier direkt spenden

Eine Folge über Nähe, Mut, Begleitung – und darüber, dem Abschied ein Stück Leben zu schenken.

Wenn du selbst auf der Suche nach einer individuellen Trauerbegleitung bist –

eine, die authentisch, mutig und nach vorne gerichtet ist –

dann bist du bei mir genau richtig.

Als betroffene Sternenmama und zertifizierte Trauerbegleiterin kenne ich den Schmerz, aber auch den Weg zurück ins Leben.

Ich kann dir deinen Schmerz nicht nehmen –

aber ich kann dich an die Hand nehmen und gemeinsam mit dir durch die Dunkelheit wieder das Licht finden.

Sieh dich gern auf meiner Website um

www.herzspuren.org
42 Minuten
" Die meisten würden für Ihr Kind sterben. Aber würdest du auch für dein Kind leben"?

Trauer raubt uns oft die Luft zum atmen. Viele Eltern sagen: " Ich würde alles für mein Kind geben, sogar mein Leben."

Doch die eigentliche Herausforderung für uns verwaiste Eltern beginnt danach: für unser KIND IM HERZEN - und für sich selbst - weiterzuleben.

Es ist fast unvorstellbar, dass wir dieses Jahr überlebt haben. Unser Sohn wäre jetzt 1 Jahr alt geworden.

Seit einem Jahr sind wir in einem Club, in dem wir niemals sein wollten. Wir sind jetzt verwaiste Eltern. Wir haben ein Kind zur Welt gebracht, aber haben kein Kind an der Hand?

Es gibt so viele Herausforderungen, denen sich verwaiste Eltern/Großeltern und verwaiste Geschwister stellen müssen- und das, in ihrer zerbrechlichsten Zeit ihres Lebens!

Ich möchte euch heute eine ganz persönliche Rückschau meines ersten Trauerjahres geben.

Es geht um das Schweigen in der Gesellschaft, Floskeln, Worthülsen, die Rückkehr an den Arbeitsplatz, undankbare Postkarten von Drogerie-Märkten zum ersten Geburtstag, die Überforderung des Gegenübers zu tragen, verletzende Aussagen, der Kampf zurück ins Leben, neue Ängste die entstehen...

Bitte leitet meinen Podcast gern an Betroffene weiter, denn die "Kraft des Zuhörens" kann manchmal heilsam sein.

Auch gern an Hebammen, Fachkräfte und Ärzte, sodass alle mehr Verständnis für diesen Verlust bekommen.

Denn nur wer versteht kann mitfühlen und nur wer mitfühlt kann mittragen.

Von Herzen Eure,

Janina

Instagram: Herzspuren_Hamburg

www.herzspuren.org - Trauerbegleitung nach Maß, mit Herz und Verstand
55 Minuten
Liebe Freunde des Podcats,

heute nehme ich dich mit zu einer ganz besonderen Aufnahme: Meine Mutti und ich waren gemeinsam bei Kerstin Ziegler zu Gast.

Wir sprechen über die doppelte Trauer meiner Mutter, die nicht nur ihr Enkelkind verloren hat, sondern auch ihr eigenes Kind im Schmerz sieht. Ein Gespräch vollkommen ehrlich, emotional und mit dem Mut, nach vorn zu schauen.

Kerstin selbst ist Sternenkind- und Regenbogenmama. Aus ihrer eigenen Erfahrung heraus hat sie ein einzigartiges Programm entwickelt, das Frauen in der Folgeschwangerschaft nach einem Verlust begleitet – einfühlsam, systemisch und nachhaltig.

Hör rein und erfahre, warum wir uns begegnet sind, wie wichtig Sichtbarkeit für die doppelte Trauer ist – und warum Kerstin so wertvolle Arbeit für werdende Regenbogenmamas leistet.

Wer ist Kerstin Ziegler?

Sie ist selbst betroffene Sternenkind- und Regenbogenmama und musste in ihrer Folgeschwangerschaft 2017 feststellen, dass es keine adäquate Form der Begleitung gibt. Sie hatte sogar häufig das Gefühl, dass ihre Folgeschwangerschaft vom Umfeld normalisiert wird, frei nach dem Motto „Jetzt ist ja wieder alles gut“.

Deshalb hat Sie ein ganzheitliches, systemisches Programm entwickelt und begleitet seit 2020 Frauen in und vor ihrer Folgeschwangerschaft zurück ins Vertrauen.

Website:

https://regenbogenmamas.de/

Podcast:

https://open.spotify.com/show/5CO0gzefXeGkDhYTOMTZMZ?si=0432165549074b39

Regenbogenmamas- Der Podcast für deine Folgeschwangerschaft nach einem Verlust
57 Minuten
„Zwei Generationen, ein Schmerz – und der Mut weiterzugehen“

In dieser sehr privaten und emotionalen Folge von Herzspuren spreche ich zum ersten Mal mit meiner Mutter – Titus’ Oma.

Sie hat nicht nur ihr erstes Enkelkind verloren, sondern auch ihre Tochter trauern sehen

Wir reden über:

die doppelte Trauer verwaister Großeltern

über Schuldgefühle

die Kraft, sich trotz Hilflosigkeit liebevoll zur Seite zu stellen

warum Großeltern oft unsichtbar trauern

Diese Folge ist ein leiser Aufschrei. Und ein lauter Akt der Sichtbarkeit.

Über die Ohnmacht von Großeltern, die stark sein wollen, aber selbst zerbrechen.

Über die Liebe zu einem Kind, das nie „Oma“ sagen konnte – aber dennoch alles verändert hat.

Wenn du selbst eine Sternen-Oma oder ein Sternen-Opa bist – oder jemanden kennst, dem diese Worte guttun würden:

Hör rein. Teile. Und sag ihnen: Ihr seid nicht vergessen.

Für alle, die zerrissen sind zwischen Elternsein und Mitfühlen.

Zitat aus der Folge:

„Titus wird uns nie kennenlernen...“

Du bist selbst verwaiste*r Großelternteil?

Du suchst Austausch, Verständnis oder Unterstützung?

Dann besuche mich auf www.herzspuren.org

Korrektur:

Ihr richtiger Name ist Natascha Sargorski ( Kämpferin für Mutterschutz ab der 13. SSW)

Bestattung Lichtermeer:

https://www.lichtermeer-bestattungen.de

Sternenkindfotografen:

https://www.sternenkindfotografie.de

Von Herzen Janina
33 Minuten
Herzspuren, weil Liebe niemals endet. Wie der Verlust meines Sohnes, mich zur Gründung von Herzspuren geführt hat. Hier teile ich mit dir meine Erfahrungen und wie du vielleicht wieder zu Mut, Zuversicht und Leichtigkeit kommen kannst.

Von Herzen,

Deine Janina