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Antenne Witten Classics Archiv

130 Episoden
17 Minuten
„Jesus zwischen den Religionen” haben wir eine dreiteilige Serie zum Thema Advent genannt. Zur zweiten Gesprächsrunde hat Anna Kopetsch Hüseyin Inam vom muslimischer Theologenbunt Bochum eingeladen und den Ev. Pfarrer Dietrich Schwarze.

Weihnachten ist eine problematische Zeit für Muslime, denn das christliche Fest ist auch ein Fest des Schenkens. Während im Dezember die Christen Weihnachten und die Juden das Lichterfest feiern, fällt kein Fest der Muslime auf den Dezember. Vor allem Kinder sind so sehr angetan von den christlichen Feierlichkeiten in Kindergärten und Schulen, dass es den Muslimen sehr schwer fällt damit zu konkurrieren, erzählt Hüseyin Inam im Podcast. Welche Rolle Jesus im Islam spielt und das
19 Minuten
„Jesus zwischen den Religionen” haben wir eine dreiteilige Serie zum Thema Advent genannt, zu der Anna Kopetsch Gäste aus verschiedenen Religionen begrüßt. In der ersten Episode fragen wir wer Jesus für die Christen ist. Der Ev. Pfarrer Dietrich Schwarze beantwortet im Antenne Witten - Podcast, was Advent bedeutet und worauf die Christen vier Wochen lang wartet.
10 Minuten
Der Hattinger Dirk Sondermann sammelt Sagen. Mit seinem neuesten Werk "Ruhrsagen - Von Ruhrort bis Ruhrkopf" hat er nun ein fast einmaliges Werk auf den Markt gebracht. Er hat eine Sagen-Sammlung erstellt, die sagenhaftes von Duisburg-Ruhrort bis zur Ruhrquelle nahe Winterberg zu berichten weiß. Eine solche Sagensammlung hat es zuletzt 1922 gegeben. Im Podcast stellt Dirk Sondermann seine Arbeit als Sagenforscher vor.

Tatsächlich sind Sagen im Ruhrgebiet vornehmlich mündlich überliefert worden. Bis zum heutigen Tag. „Daher hat es auch erst ein Buch gegeben, dass sich wirklich mit dem Ruhrgebiet in seiner Gesamtheit als Sagenland befasst hat.“ Und das kam, wie bereits erwähnt, bereits vor 83 Jahren auf den Markt.

Dass die Sagenforschung im Ruhrgebiet vielleicht nicht in den Kinderschuhen stecken mag, allerdings auch noch nicht über Teenageralter hinaus ist, dafür hat Dirk Sondermann eine einfache Erklärung:

„Wir sind zu 80 Prozent die Nachfahren von Einwanderern. Und in den Zeiten der Industriealisierung hatten die Menschen etwas anderes zu tun als sich um den Sagenschatz der Region zu kümmern, in der sie zum Arbeiten gekommen waren – vor allem wenn man bedenkt, dass viele eigentlich irgendwann in ihre Heimat zurückkehren wollten.“

Natürlich spielt seine Heimatsstadt Hattingen in seinem Buch eine nicht unwichtige Rolle. Seine Reise durch Hattingen beginnt am Horkenstein in Niederwenigern, wo der Teufel einst vorbeigeschaut haben soll. Aber auch aus Witten, Gevelsberg, Wetter und Herdecke als weitere Städte des Ennepe-Ruhr-Kreises weiß er viel Sagenhaftes zu berichten.
8 Minuten
Wir stellen Beate Sauers Roman „Die Buchmalerin“ vor. Der spielt im Jahr 1235 und berichtet davon, wie Donata, die sich auf der Flucht vor der Inquisition befindet, ausgerechnet in einem Kloster Zuflucht suchen muss – in dem vor ihrem Augen der Kardinal Enzio von Trient den Inquisitor und Dominikanermönch Gisbert eiskalt ermordet. Damit beginnt eine Hetzjagd quer durch den Westen des Deutschen Reiches.

Erziehungsratgeber stellen wir Ihnen dann im Anschluss vor. Um ganz genau zu sein haben wir und Jo Frost „Powernanny – Das Beste für Ihr Kind“, Gerlinde Unverzagts „Benehmen macht Schule“ sowie Miriam Pelzers und Aicha Katjivenas „Die SuperMamas – Einsatz im Kinderzimmer“ angeschaut.
5 Minuten
Wir sprechen mit dem ehemalige Zeitungsredakteur und Autor Hans Hermann Pöpsel, dessen Buch „Zeitsprünge Ennepetal“ kürzlich erschienen ist. „Zeitsprünge Ennepetal“ zeigt Ansichten aus der Vergangenheit der Stadt Ennepetal und vergleicht diese mit den Ansichten der Gegenwart.

Das Buch ist im Sutton Verlag erschienen und kostet im Handel 17,90 Euro.
8 Minuten
Sie haben ihr Los in die eigene Hand genommen und wollen nun mit ihrem poetischen Rocktheater „SprachLos“ anderen Stotterern den Weg zum flüssigen Sprechen weisen – die Mitglieder der Band „Stott-dot-com-Voice“. Am Donnerstag, 15. September, treten sie auf der Bühne des Bochumer Bahnhof Langendreer auf, schon jetzt sind sie im Podcast der Antenne Witten zu hören. Anna Kopetsch begrüßt im ‚Kulturblick’ Hans Liebelt und Anna-Maria König, zwei Mitglieder der Band und spricht mit ihnen über ihre Revue.

„SprachLos bedeutet, ich habe ein Los – ich möchte mich als Mensch ausdrücken – je nachdem, wie ich das mache, entscheide ich auch über mein eigenes Schicksal“, erklärt Liebelt im Kulturblick.

„Früher wäre so ein Radiointerview für mich undenkbar – es hätte Stunden gedauert das zu sagen, was ich jetzt in zwei Minuten gesagt habe“. Sein Weg vom Stotterer zum Flüssigsprechenden hat zwölf Jahre gedauert. Zuerst spielte seine Crew (Heinz Manuel Krause, Michi Rolke und Mr. Beech) Straßentheater, „damit wir öffentlich zu sprechen lernten“, meint Liebelt, der auf der Bühne, als Sanjayo auftritt. Dann wurde das Projekt „SprachLos?" mit Unterstützung der Hermann Hesse-Gesellschaft ins Leben gerufen. Mittlerweile spielen Sie unter einem festen Dach, das nächste mal im Bahnhof Langendreer (Bochum, Wallbaumweg 108).
14 Minuten
Die Alkopops – das sind Mixgetränke aus hartem Schnaps und süßen Saft. In den letzten Monaten verfielen viele junge Menschen ihrem Geschmack und der ungewollten Wirkung, die von ihnen ausging - der Abhängigkeit. In ihrem neuen Stück „Alkohölle“ zeigt das Wittener Theater „Theaterspiel“ die Auswirkungen des Alkohols an Beispiel der 19-jährigen Lena, die statt ihre Karriere in der Werbeagentur ihre Tante Maxi nachzugehen, dem Beispiel ihres bereits toten Vaters in die Alkoholabhängigkeit folgt.

Die „Alkohölle“ wird am 27. August 2005, um 19:30 Uhr im der Werk-Stadt in Witten (Westfalen) aufgeführt. Im Kulturblick von „Antenne Witten“ erzählen die Hauptdarsteller Beate Albrecht, Katja Mergelsberg und Sabrina Ullrich über die Entstehung des Stücks und rezitieren eine Ausschnitt daraus. Der Vorsitzender des Freundeskreises Witten Peter Peiseler erzählt von seinen Erfahrungen mit dem Alkohol. Der Freundeskreis gibt Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit Hilfestellung bei der Findung eines befriedigenden Lebenssinns ohne Suchtmittel. Weitere Informationen zum Theaterspiel gibt es auf www.theater-spiel.de
15 Minuten
Sie sind 14 bis 18 Jahre alt, kommen aus Witten und Tczew, der polnischen Partnerstadt Wittens und stehen gemeinsam am Samstag, 20. August auf der Bühne der Wittener Werkstatt – die jungen Schauspieler des Theaterstücks „Eurotopia“. Bereits jetzt treten sie öffentlich auf, nicht auf der Bühne, sondern im Podcast von Antenne Witten.

Zu Gast in unserem Studio berichten Barbara Zbik und Marek Brandt beide aus Tczew, sowie Sarah Kranenpoot und Johanna Ziegenbalk aus Witten über ihr Stück und rezitieren einen Ausschnitt aus dem Programm. Über die Entstehung des Stücks erzählt Janina Sasse vom Theater Theaterspiel aus Witten. Die polnische Betreuerin der Gruppe Monika Lubowiecka kommt in der Sendung genauso zu Wort, wie Peter Liedtke vom Freundschaftsverein Tczew-Witten e.V., der die Kontakte in die Partnerstadt knüpfte.
7 Minuten
in Autorengespräch steht im Mittelpunkt der Kulturblick-Sendung bei Antenne Witten. Wir unterhalten uns mit dem Berliner Autoren Thomas Wieczorek, der sich in seinem Buch „Die Stümper“ mit dem Werdegang und den Karrieren von deutschen Bundespolitikern auseinandersetzt.
21 Minuten
Der Kulturblick, widmet sich zunächst zwei Büchern über königliche Hoheiten. Eines ist schon fast ein Krimi: „Prinzessin Masako — Der gefangene Schmetterling” lautet der Titel und es berichtet von Intrigen am japanischen Kaiserhof, von Günstlingen und Höflingen, deren Macht so weit reicht, die Kaiserin, die einst als Hoffnungsträgerin einer verstaubten Monarchie gehandelt wurde, vollkommen aus der Öffentlichkeit fernzuhalten. Dem Phänomen um die Wiedererstarkung der europäischen Monarchien geht derweil das Buch „Wenn Liebe adelt” auf den Grund.

Ein neues Lexikon der Rechtsirrtümer klärt derweil den Laien über juristische Halbwahrheiten auf und um asoziale Marktwirtschaft geht es in dem Werk zweier Journalisten aus dem Jahr 2004, das kurz vor den Bundestagswahlen aber gerne noch einmal vorgestellt werden darf.

Das Besondere an dieser Sendung stellt jedoch die Tatsache dar, dass Sie diese nicht nur am Freitag, den 29. Juli, ab 19.04 auf den Frequenzen von „Radio EN” bzw. im Live-Stream hören können. Nein, diese Sendung gibt es auch im neu eingerichteten Podcast von Antenne Witten — und zwar wann immer Sie wollen. Einfach den Podcast abonnieren unsere Sendungen zugeschickt bekommen. Wer sich mit Podcast noch nicht auskennt, der kann diese Kulturblick-Sendung auch ganz klassisch als MP3-Datei herunterladen.

Alle zukünftig produzierten Sendungen werden wir nicht online stellen. Auch wird es in unseren Online-Sendungen keine Musik zu hören geben. Wir werden jedoch ausgewählte, besondere Sendungen entsprechend aufarbeiten. Mit dieser Sendung, dem „Kulturblick 29”, mit ihr machen wir den Anfang. Und wie das mit einer Premiere so ist, gibt es natürlich auch ein besonderes Extra: Dabei handelt es sich um ein Interview mit dem bekannten Autor Kai Meyer (www.kaimeyer.com), das es in unserer regulären Radiosendung am 29. Juli on air nicht zu hören geben wird.