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Zirkus Hotline Archiv

64 Episoden
38 Minuten
Lea meldet sich heute aus Berlin – und feiert still und leise Folge 50 von Zirkus Hotline. Kein großes Tamtam, dafür eine herzliche, persönliche Wohlfühlfolge: Eure Sprachnachrichten kommen endlich dran, Fragen vom Instagram-Fragesticker werden beantwortet und Lea zieht ein ehrliches Fazit darüber, wie es ihr gerade geht. Nebenbei gibt es einen ersten Blick auf das nächste Engagement – noch geheim, aber schon verraten: Es findet im deutschsprachigen Raum statt, und Lea trainiert dafür gerade zum ersten Mal seit Jahren wieder Poledance und Luftring. In dieser Folge geht es außerdem um: - Warum Lea seit dem Cirque du Soleil nicht mehr am Pole stand – und wie das erste Training wieder lief - Wann und warum Lea schon mal ein Engagement aus Überzeugung abgelehnt hat - Gibt es eine inoffizielle Altersgrenze im Zirkus? Leas ehrliche Antwort - Wie weit im Voraus Engagements geplant und verhandelt werden - Was in der Halle wirklich bei Sarahs umstrittenem Wettkampfmoment passiert ist - Das Überraschendste an der WM in Göttingen – und warum Lea damit nicht gerechnet hatte - Erste Details zu ZircusLea Live am 17. Oktober in Berlin: eine neue Solo-Cyr-Nummer und ein Surprise Act - Wie es Lea gerade wirklich geht – nach einem langen, nicht immer einfachen Jahr
53 Minuten
Lea meldet sich heute aus Berlin – eine Woche nach der Cyr Rad und Rhönrad Weltmeisterschaft in Göttingen. Jetzt, mit etwas Abstand, ist es Zeit für die große, ehrliche Rückschau auf ein Projekt, das ein ganzes Jahr ihr Leben bestimmt hat. Diese Folge ist die tiefe, ausführliche Version dessen, was letzte Woche nur kurz angedeutet werden konnte: Warum hat Lea überhaupt noch mal mitgemacht? Was ist wirklich passiert bei jedem einzelnen Wettkampf? Und was denkt sie jetzt darüber? In dieser Folge geht es um: - Die ehrliche Begründung, warum Lea als amtierende Weltmeisterin noch mal antrat – und welche Gründe dagegen sprachen - Der Mehrkampf: ein kämpferisches Technical Programm mit mehreren Versuchen an einem Element, gefolgt von einer starken Artistik-Kür mit Punktabstand – Ergebnis: Silbermedaille - Das Battle: Leas Kritik am Format, unklare Bewertungskriterien, eine knappe Halbfinale-Entscheidung – und trotzdem Bronzemedaille als einzige Frau im Halbfinale - Das Artistik-Kürfinale: eine der schönsten Küren der Saison – und ein einziges nicht anerkanntes Element, das Gold kostet - Warum Lea sich nicht über Silber beschwert – aber trotzdem ein kleines bisschen enttäuscht ist - Die Rolle von Carina, Familie, Francis und Sina als Support-System vor Ort - Was es bedeutet, als Artistin mit Ego und Öffentlichkeit in eine kleine Turnhalle zu gehen und sich zu messen - Team Spanien: Sarah, Eric Duchenne und ein Full-Circle-Moment mit Leas allererstem Coach - Die offene Frage: Macht Lea in zwei Jahren wieder mit?
18 Minuten
Lea meldet sich heute aus Göttingen – wenige Stunden nach dem Ende der Rhönrad und Cyr Rad Weltmeisterschaft 2026, Haar voller Glitter, komplett erschöpft und mit der Abschlussparty bereits an der Tür. Diese Folge ist bewusst kurz gehalten: eine erste, ehrliche Momentaufnahme direkt nach dem Wettkampf – bevor die große Detailfolge folgt. Das Ergebnis: zwei Silbermedaillen im Mehrkampf und im Artistik-Finale sowie eine Bronzemedaille im Battle. In dieser Schnellversion gibt es außerdem: -Wie Lea sich jetzt gerade mit Silber und Bronze fühlt – und warum es falsch wäre, sich darüber nicht zu freuen -Das knappe Artistik-Finale: ein nicht anerkanntes Element kostet einen halben Punkt und damit Gold -Das Battle-Format und warum Lea als einzige Frau das Halbfinale erreicht hat -Wie anstrengend diese Woche wirklich war – körperlich, emotional und energetisch -Der wichtigste Takeaway: In zwei Jahren ist Lea technisch und artistisch klar gewachsen -Die offene Frage: Macht sie in zwei Jahren wieder mit – oder war das ihr letzter Wettkampf? Und: Fokus auf das nächste große Projekt – Zirkus Lea Live am 17. Oktober in Berlin Die ausführliche WM-Episode mit allen Details, Gefühlen und Lernmomenten folgt in Kürze.
46 Minuten
Zirkus Hotline – Episode 47: Wilde Zeit in Ghana und eine Woche vor der Cyr Rad WM Lea meldet sich heute aus Göttingen – eine ganze Woche vor dem Startschuss der Rhönrad und Zierrad Weltmeisterschaft. Doch bevor es um die WM geht, gibt es noch den spannenden Abschluss ihrer Ghana-Reise: Ein chaotischer letzter Tag voller spontaner Planänderungen führt zu einer der schönsten kulinarischen Erfahrungen ihres Lebens – Fufu essen mit den Händen, gezeigt von einem lokalen Künstler-Kollegen. Es folgt ein Strandausflug mit überraschenden Wendungen: eine Pferdefahrt am Strand von Accra, ein Taxi-Rookie-Mistake, ein spontanes Upgrade auf dem Rückflug und eine herzerwärmende Begegnung mit einer KLM-Crew an der Security – alles Teil dessen, was Lea als „im eigenen Element sein" beschreibt. Zurück in Deutschland geht der Fokus dann ganz auf die WM: Lea berichtet, wie unterschiedlich sich diese Vorbereitung im Vergleich zu vor zwei Jahren anfühlt – von Angst und Erwartungsdruck zu echter innerer Sicherheit und Vorfreude. In dieser Folge geht es außerdem um: - Wie eine zufällige Begegnung am Buffet zu einer unvergesslichen Ghana-Erfahrung wurde - Warum Reisen alleine so wichtig für die persönliche Entwicklung ist – auch wenn am Ende jemand mitkommt - Den emotionalen Unterschied zwischen der WM 2024 und der WM 2026: von Überforderung zu echter Selbstsicherheit - Eine besondere Idee für die Kür: Soll das Publikum bei „This Is Me" mitsingen? - Team Spanien: Lea startet gemeinsam mit Sarah, einer jungen Artistin von der Zirkelschule Montreal – trainiert von Leas allererstem Coach Eric Duchenne - Der Ablauf der WM-Woche in Göttingen: Trainingstage, offizielle Meetings und der wichtigste Tag am Donnerstag - Der Aufruf an alle: Tragt etwas Rotes, wenn ihr Lea unterstützen wollt!
48 Minuten
Lea meldet sich heute aus Accra, Ghana – dem exotischsten Aufnahmeort, den es bei Zirkus Hotline bisher gab. Nur eine Woche vor der WM in Göttingen fliegt sie für gerade mal 48 Stunden nach Westafrika, um mit ihrem riesigen 2,10 Meter großen Kronleuchter bei einem privaten 70. Geburtstag aufzutreten – gebucht über eine spontane WhatsApp-Nachricht von einer fremden Nummer. In dieser Folge erfahrt ihr, was so ein internationaler One-Off-Gig wirklich bedeutet: vom Kronleuchter-Packen mit Pool-Nudeln aus dem Baumarkt über eine nervenaufreibende Zollkontrolle bis zur Performance live im Saal, während Gäste noch unter dem schwingenden Kronleuchter durchlaufen. Außerdem geht es um: - Die komplizierte Logistik einer Kronleuchter-Tour: 4 Koffer Sperrgepäck, Gelbfieberimpfung und ein Visum per WhatsApp-Foto - Was ein Safety Coordinator beim Rigging wirklich macht – und warum Risk Assessment im Zirkus überlebenswichtig ist - Wie ein hochkarätiges Event mit italienischer und niederländischer Crew in Ghana abläuft - Die Realität spontaner Artisten-Bookings: Vertrauen, Chaos und warum man trotzdem fast immer bezahlt wird - Leas sechster Kontinent als Performerin – nur die Antarktis fehlt jetzt noch - Der Aufruf an alle, die zur WM nach Göttingen kommen: Tragt etwas Rotes!
40 Minuten
Lea meldet sich heute aus ihrer eigenen Wohnung in Hamburg – das erste eigene Zuhause ihres Lebens, mit 34 Jahren. Nach Jahren auf Tour, in gestellten Wohnungen und WGs ist das ein riesiger Schritt: die erste eigene Stromrechnung, das erste eigene Geschirr, die erste eigene kleine Oase zwischen den Engagements. Diese Folge ist eine emotionale Standortbestimmung: der Abschied von Paris nach 10 Jahren im Moulin Rouge, das Ende einer Ära mit Francis und der Beginn eines neuen Lebensabschnitts mit mehr eigenen Produktionen, mehr Nähe zur Familie – und einem ganz besonderen letzten Trainingsmoment vor der WM. In dieser Folge geht es außerdem um: - Warum der Abschied vom Moulin Rouge sich nicht wie ein Ende, sondern wie ein Neuanfang anfühlt - Die emotionale letzte Show mit Francis – und eine berührende Begegnung mit einem jungen Diabolo-Duo, das jetzt ihren Platz einnimmt - Wie Lea und Francis nach 10 gemeinsamen Jahren ihre Zusammenarbeit neu gestalten – mit mehr Kompromissen und neuen Lebensprioritäten - Eine chaotische Heimreise nach Hamburg mit Umleitung nach Hannover – und eine kleine optimistische Lebensphilosophie dazu - Das erste Wiedersehen mit Bruder Lino in derselben Stadt – nach Jahren des Verpassens - Den emotionalen Durchbruch im letzten Training in Paris: Francis' einfache Frage „Bist du glücklich?" und der Moment, in dem der innere Schalter umgelegt wird - Leas Strategie gegen Nervosität: Vom Kopf in den Bauch kommen, sich grounden, sich mit Menschen verbinden - Mut zur Veränderung: Warum Lea schon zweimal in ihrer Karriere bewusst Sicherheit gegen Neuanfang getauscht hat
1 Stunde 19 Minuten
Lea meldet sich heute aus Paris – gemeinsam mit Francis Perreault, dem Mann, den ihr alle aus den Videos kennt und der endlich selbst zu Wort kommt. Die beiden sitzen auf seinem Sofa, heißes Getränk in der Hand, und erzählen die Geschichte, die alles begann: vom kleinen Jungen auf dem Bauernhof in Quebec, der einmal eine Cirque du Soleil Show sah – und von da an wusste, was er mit seinem Leben machen wollte. Diese Folge ist eine Reise durch über 15 Jahre gemeinsame Geschichte: Zirkusschule Montreal, nächtliche Trainingseinheiten, ein erster wilder Duo-Auftritt, ein Name gefunden vor einem Nachtclub, und schließlich der große Durchbruch beim Festival Mondial du Cirque de Demain in Paris – mit gerade mal rund 20 gemeinsamen Shows Bühnenerfahrung. In dieser Folge erfahrt ihr: - Wie Francis als 15-Jähriger vom Bauernhof in Quebec nach Montreal zog, um seinen Traum zu leben - Warum er das Cyr Wheel zunächst hasste – und trotzdem dabei blieb - Wie aus zwei Freunden ein Duo wurde, das niemand geplant hat - Die Geschichte hinter dem Namen „Duo Unity" – und warum er von einem Montrealer Nachtclub stammt - Wie sie mit selbst komponierter Musik, Swarovski-besetzten Kostümen und einem LED-Lichtstreifen auf der Bühne ihren ersten großen Auftritt meisterten - Was Francis während der Pandemie dazu brachte, Krankenpfleger zu werden - Und: ein erster Hinweis auf Francis' geheimes neues Projekt – ein völlig neues Zirkusgerät, das es bisher noch nicht gibt Hinweis: Die Folge ist auf Englisch
53 Minuten
Lea meldet sich heute aus Paris – nach einem kurzen Ausflug nach Salzburg, von dem sie direkt ins Moulin Rouge als Ersatz eingesprungen ist. Eine typische Lea-Woche: vollgepackt, spontan und mit unerwartetem Abenteuer in Wanderschuhen. In dieser Folge taucht Lea tief in die Anfänge ihres Duos mit Francis ein: In der Showpause zwischen zwei Vorstellungen schauen sie sich gemeinsam alte Trainingsvideos von 2012 bis 2015 an – und entdecken dabei nicht nur eine andere Ästhetik, sondern auch eine beeindruckende Arbeitsmoral, die die Basis für ihre heutige Bühnenroutine gelegt hat. Außerdem geht es um: Das mysteriöse Salzburg-Projekt: eine größere Herbstproduktion, die Zirkus mit anderen Kunstformen verbindet – noch nicht unterschrieben, aber vielversprechend Wie das Duo entstanden ist: 3 Jahre Training, fast kein Trainer, jeden Abend in der Halle – und warum das bis heute trägt Was 2000 gemeinsame Shows wirklich bedeuten und wie Routine zu Freiheit werden kann Abschied von Paris: Warum es Zeit ist zu gehen, auch wenn es noch gut ist Pläne für Hamburg und den neuen Lebensabschnitt nach der WM Grenzen auf Social Media: Wer darf in Leas Videos vorkommen – und warum? Instagram-Q&A: Autofahren, Schwangerschaft im Zirkusberuf, Zukunft des Duos, Trainerin werden und mehr Außerdem: Ankündigung der nächsten Folge mit Francis – auf Englisch, mit eurer Möglichkeit, Fragen einzuschicken!
48 Minuten
Lea meldet sich heute aus Paris – und es werden nicht mehr viele Folgen aus Paris geben. In dieser entspannten Wohlfühlfolge blickt Lea auf eine ereignisreiche Woche zurück: Ein großer Fernsehdreh hat sie einen ganzen Tag lang auf Trab gehalten, und sie und Francis haben ihren 2000. gemeinsamen Auftritt gefeiert. Außerdem erzählt Lea, warum sie sich entschieden hat, bei der zweiten deutschen WM-Quali nicht mehr mitzumachen – und warum sie trotzdem mit viel Vorfreude und neu gewonnener Gelassenheit auf die Weltmeisterschaften in Göttingen blickt, die in nur 5 Wochen stattfinden. In dieser Folge geht es außerdem um: - Den großen Fernsehdreh für einen deutschen Privatsender im Moulin Rouge – und wie anstrengend ein ganzer Tag „on" zu sein wirklich ist - Was 2000 gemeinsame Shows mit Francis bedeuten und warum Routine zu einer neuen Form von Freiheit werden kann - Die emotionale Seite der WM-Vorbereitung: Was es bedeutet, ein Großprojekt fast ausschließlich alleine durchzuziehen - Zwei herzliche Hörerinnennachrichten – über die neue WM-Kür und über den Effekt, den Leas Auftritte auf andere Sportlerinnen haben - Eine Frage über Schminken: Warum Lea sich im Alltag nie schminkt, aber es liebt, geschminkt zu werden - Leas große Hoffnung für die WM in Göttingen: ein Publikum, das so mitfiebert, dass es aufsteht
59 Minuten
Lea meldet sich heute aus Paris – aber nicht alleine. Zum ersten Mal ist Leas Managerin, Geschäftspartnerin und langjährige Freundin Sina Beranek zu Gast im Podcast. Die beiden kennen sich seit Kindheitstagen aus dem Aerobic-Turnen, und heute stecken sie gemeinsam hinter der Zirkus-Lea-Brand, der Circus is more! GmbH und dem großen Showprojekt Zirkus Lea Live. In dieser Folge erzählt Sina ihren Weg: vom Sportstudium an der Deutschen Sporthochschule Köln über Stationen beim DTB, dem Deutschen Turnfest und der Turn-WM in Stuttgart bis zur Gründung ihrer eigenen Agentur Pimster Creations. Heute managt sie sieben Sportlerinnen und Sportler – und eine Artistin namens Lea ;) Außerdem geht es um: - Wie aus einer alten Sportfreundschaft eine Geschäftspartnerschaft wurde – und warum das bei den beiden so gut funktioniert - Die Entstehungsgeschichte von „Zirkus Lea" – und warum Sina jahrelang dafür kämpfte, dass Lea endlich Deutsch spricht - Warum Rabattcodes und Verkaufszahlen aus Mannheim und Heilbronn die Grundlage für Zirkus Lea Live sind - Was es bedeutet, als Freundinnen zusammenzuarbeiten: Ehrlichkeit, geteilte Werte und gegenseitiges Vertrauen statt Streit - Sinas eigene sportliche Vergangenheit als Nationalmannschafts-Trainerin und was sie heute noch macht - Große Visionen: eigene Showkonzepte, persönliche Brands stärken und Live-Events als Gegenpol zu Social-Media-Rauschen
47 Minuten
Lea meldet sich heute aus Brilon – einer kleinen Stadt in Deutschland, in der die erste WM-Qualifikation für das deutsche Nationalteam im Rhönrad und Zirkel stattfindet. Obwohl Lea nicht für Deutschland, sondern für Spanien bei den Weltmeisterschaften (1.–4. Juli in Göttingen) startet, nutzt sie die Quali als wertvolle Wettkampferfahrung – außer Konkurrenz. Im Mittelpunkt dieser Folge steht Leas komplett überarbeitete Kür: Nach einem weniger gelungenen Auftritt bei den German Open hat sie sowohl ihre technische Kür als auch ihre artistische Kür (Musikalität) von Grund auf neu aufgebaut. Wie schlägt sich die neue Choreographie beim ersten echten Test? Spoiler: Lea holt die meisten Punkte des gesamten Wettkampfs. Außerdem geht es um: - Extreme Nervosität und Lampenfieber kurz vor dem Start – und wie Lea damit umgeht - Den Unterschied zwischen Wettkampf-Mindset und dem Herzen einer Zirkusartistin - Ihre neue Kür zu „This Is Me" aus The Greatest Showman – und warum dieses Thema für sie eine ganz persönliche Bedeutung hat - Kleine Bewegungswidmungen für Freunde aus dem Zirkus, die sie in ihre Choreographie einbaut - Die Frage: Sicherheit oder mehr Schwierigkeit? (Schwierigkeitswert 4,0 vs. 4,4) - Ein erstes Training mit Trainerin Astrid und die Kraft eines einzigen Pep Talks - Ausblick auf die zweite WM-Quali (30. Mai, Neckargemünd) und die WM in Göttingen
39 Minuten
Lea meldet sich heute aus Barcelona – genauer gesagt, geflüstert aus einem hellhörigen Apartment, das sie sich mit fünf anderen Zirkusartistinnen und -artisten teilt. Der Grund: ein Cyr Wheel Camp, das komplett aus der Zirkuswelt heraus organisiert wurde – und das sich für Lea anfühlt wie eine Rückkehr zu ihren Wurzeln. In dieser Folge erzählt Lea, warum dieses Wochenende so besonders ist: Sie trifft Menschen, die das Zirkelrad von Anfang an mitgeprägt haben, darunter den Coach Mark, der ihre alte Nummer aus Montreal 2013 jahrelang als Lehrbeispiel genutzt hat – ohne dass sie es wusste. Außerdem trifft sie Cyrus, den US-amerikanischen WM-Teilnehmer, dem sie den One-Arm-Backcoin-Spin endlich live zeigen kann. Außerdem geht es um: - Wie sich das Cyrrad-Camp in Barcelona vom Wettkampfbetrieb unterscheidet – und warum das genau das ist, was Lea gerade braucht - Die Entwicklung des Zirkelrads von 2011 bis heute und was sich seitdem verändert hat - Improvisation als Kreationswerkzeug: Bewegungsaufgaben, die neue Choreographie entstehen lassen - Die Frage: Bin ich Artistin oder Wettkampfsportlerin – und muss ich mich entscheiden? - Der Ausblick auf die erste Deutsche WM-Quali am 9. Mai in Brilon (außer Konkurrenz) - Große Lebensveränderungen: Abschied von Paris, eigene Wohnung in Hamburg, neue Projekte
43 Minuten
Mal wieder ein kleines update :)aIn dieser Wohlfühl- und Update-Folge meldet sich Lea mitten in der Nacht aus Paris – mit einer guten Ausrede: Sie wurde kurz vor Showbeginn im Moulin Rouge gefragt, spontan einzuspringen, weil ein Artist krank ausfiel. Statt Solo wird’s (zum Glück) das Duo: Lea ruft Francis an, die Position wird umgeplant – und am Ende performen sie gleich zwei Shows. Danach gibt’s das große Life Update: Der Ticketverkauf für „Zirkus Lea Live“ ist offen – Leas erste eigene Solo-Show am 17.10. in Berlin (Punchline Theater). Die Experience Tickets waren innerhalb weniger Stunden ausverkauft, die ersten Presseberichte sind direkt mit aufgesprungen – und jetzt beginnt Phase 2: die Show kreativ bauen (Zirkus-Acts, Storytelling, Empowerment, ein Zirkus-Hotline-Segment auf der Bühne, Licht- & Musik-Cues). Außerdem: Lea erzählt von ihrem Geburtstag, gibt ein Update zur WM-Vorbereitung (neue Kür, Quali-Start außer Konkurrenz), beantwortet eure Instagram-Fragen – und feiert einen riesigen Meilenstein: 100.000 Downloads für Zirkus Hotline.
45 Minuten
In dieser Folge gibt’s eine besondere Premiere: Lea nimmt zum ersten Mal nicht alleine, sondern gemeinsam mit einem Gast auf – direkt aus Taunusstein, mitten beim Bundeskadertraining Rhönrad & Cyr. Neben ihr sitzt Karina (26), siebenfache Rhönrad-Weltmeisterin, die ihren ganz eigenen Weg in die Artistik gegangen ist. Karina erzählt, wie sie über den Leistungssport zum Rhönrad kam: Nach einer Rückenverletzung im Kunstturnen (mit ca. 10) wechselte sie ins Rhönradturnen, blieb im Wettkampfbereich aktiv und entwickelte früh eine Liebe zur Bühne – ohne aber jemals zu denken, dass Artistik ein echter Beruf sein könnte. Ihre ersten bezahlten Auftritte waren klein (u.a. eine Sportlerehrung mit einem überraschenden Umschlag und 50€) – der Gedanke „davon leben“ kam erst viel später. Spannend wird’s, als Karina erklärt, wie sie ohne Zirkusschule in die professionelle Zirkuswelt reingefunden hat: Sie probierte zunächst andere Disziplinen wie Handstand, Luftartistik und Partnerakrobatik (u.a. über Hochschulsport), merkte aber irgendwann, dass ihr größtes Alleinstellungsmerkmal das ist, was sie wirklich auf Weltniveau kann: Rhönrad. Trotz der Herausforderung „viel Platz nötig“ wurde Rhönrad für sie der Schlüssel zu größeren Jobs – bis hin zu Feuerwerk der Turnkunst und einem längeren Engagement in Helsinki. Lea und Carina sprechen außerdem offen über die Unterschiede zwischen Rhönrad & Cyr (u.a. Rhönrad mit den Disziplinen Gerade/Spirale/Sprung – und warum „Sprung“ für viele das limitierende Element ist) und darüber, wie man ohne klassische Zirkus-Connections an Jobs kommt: - Facebook-Gruppen für Circus Jobs (viel Spam, aber kostenlos) - StageLink (ehemals CircusTalk) für größere Produktionen/Engagements – teuer, aber teils hochkarätig Vermittlungsportale für Galas/Corporate/Privatevents wie Eventportal, Eventpeppers oder Book a Street Artist - Außerdem: Initiativbewerbungen, Instagram-DMs und aktiv anbieten, auch wenn Rhönrad selten explizit ausgeschrieben wird Ein weiterer Teil dreht sich um Zirkusfestivals: Karina beschreibt, wie wichtig dort oft Kontakte sind – und dass sie durchaus Lust hätte, in diese Festivalwelt stärker reinzuwachsen. Zum Schluss blicken beide nach vorn: Karina hat nach dem Medizinstudium (sie ist frisch approbiert) gerade viele Optionen – sie will Zirkus und Medizin perspektivisch kombinieren, fokussiert sich aber erstmal auf die WM-Qualifikation im Rhönrad. Lea freut sich über den Austausch – und beendet die Folge mit dem Gefühl, dass es viele Wege gibt, Artist*in zu werden, auch außerhalb der klassischen Zirkusschule.
36 Minuten
Der Ticketverkauf meiner Show startet am Donnerstag!