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Hast du schon gehört Archiv

40 Episoden
53 Minuten
Narzissmus erkennen, verstehen und besser einordnen: Sandra und Sophye sprechen über narzisstische Züge, Ego, Manipulation, toxische Beziehungsmuster und den Umgang mit Menschen, die ständig Applaus brauchen. Eine Folge über Selbstschutz, Aha-Momente und die Frage, wann großes Selbstbewusstsein zur Belastung für andere wird. Narzissmus ist ein Begriff, der schnell fällt. Was haben Selbstinszenierung, Manipulation und Machtspiele damit zu tun? Und warum suchen diese Art von Menschen so sehr nach Aufmerksamkeit, Bewunderung und Kontrolle? Die beiden haben recherchiert, wie sich narzisstisches Verhalten in unterschiedlichen Ausprägungen zeigen kann. Denn nicht jeder Mensch mit großem Ego ist automatisch ein Narzisst, und genau deshalb lohnt sich ein genauerer Blick. Woran erkennt man narzisstische Muster? Warum dauert es machmal so lange, bis man sie durchschaut? Und wie fühlt es sich für das Gegenüber an, in einer Beziehung, Freundschaft oder im beruflichen Umfeld ständig klein gemacht, verunsichert oder emotional ausgesaugt zu werden? Sie erörtern, woher narzisstische Züge kommen können, wie sie sich im Alltag bemerkbar machen und warum der Umgang damit oft viel komplizierter ist, als Außenstehende denken. Dabei geht es nicht um Schuldzuweisung, sondern um Selbstschutz, Klarheit und die Fähigkeit, toxische Dynamiken besser zu erkennen. Diese Folge liefert Denkanstöße, praktische Hinweise und geprüfte Methoden, um eigene Erkenntnisse besser einordnen zu können. Für alle, die sich fragen, ob sie gerade mit einem schwierigen Ego oder einem echten Beziehungsmuster zu tun haben. Und für alle, die lernen möchten, wieder mehr bei sich selbst zu bleiben. Eine intensive Folge über Narzissmus, Selbstwert, Manipulation, toxische Beziehungen und den Mut, genauer hinzusehen.
33 Minuten
In dieser Folge sprechen Sandra und Sophye über Veränderung, persönliche Entwicklung und die Frage, warum es manchen Menschen so schwerfällt, sich weiterzuentwickeln. Liegt es an fehlender Motivation, daran, dass wir uns selbst nicht ehrlich hinterfragen wollen, oder an der inneren Überzeugung, dass Veränderung sowieso nicht möglich ist? Der Satz „Ich bin eben so“ klingt oft nach Selbstakzeptanz, kann aber auch eine ziemlich bequeme Ausrede sein, um die eigene Komfortzone nicht verlassen zu müssen. Ein zentraler Begriff dieser Folge ist das Growth Mindset. Gemeint ist die Haltung, dass Menschen lernen, wachsen und sich verändern können. Wer wachstumsorientiert denkt, sieht Fehler, Herausforderungen und Rückschläge nicht als Beweis für persönliches Scheitern, sondern als Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln. Genau diese innere Haltung kann entscheidend dafür sein, ob wir in alten Mustern steckenbleiben oder neue Wege ausprobieren. Beide werfen außerdem einen Blick darauf, warum jüngere Generationen oft anders über Selbstoptimierung, Motivation und persönliche Entwicklung sprechen. Eine persönliche, ehrliche und inspirierende Folge über Mindset, Selbstreflexion, Motivation, Komfortzone und die Frage, ob „Ich bin halt so“ wirklich noch als Erklärung reicht. Jetzt reinhören und herausfinden, wie viel Veränderung in dir steckt.
13 Minuten
Wir sagen Dankeschön für all die Likes, Unterstützung, Rückmeldungen, Abonnements. Ihr seid grandios, wir bleiben euch erhalten. Ab dem 08.01. geht es alle 2 Wochen um die Themen, die euch interessieren. Habt ein schönes Fest und bleibt gesund und bis zum neuen Jahr. Grüße gehen raus.
34 Minuten
Wut, Angst, Unzufriedenheit, Verantwortung und die Frage, warum sachliche Gespräche heute so schwerfallen. Eine hitzige Folge über Veränderung, Selbstreflexion und drei Dinge, die helfen können, wenn die Welt falsch abbiegt. Was tun, wenn sich die Welt plötzlich falsch anfühlt? Wenn politische Diskussionen hitzig werden, Veränderungen überfordern und viele Menschen das Gefühl haben, nicht mehr gehört zu werden? In dieser Folge von „Hast du schon gehört“ wird es intensiv, denn Sophye und Sandra sprechen über Politik, Unzufriedenheit, Angst, Wut und die Frage, warum sachliche Gespräche über brisante Themen heute oft so schwerfallen. Veränderungen sind unbequem. Oft ist es leichter, Verantwortung wegzuschieben, Schuldige zu suchen oder Entscheidungen aus Frust zu treffen. Doch was passiert, wenn Wut oder Angst unser Denken bestimmen? Und warum fühlen sich so viele Menschen momentan abgehängt, überfordert oder orientierungslos? Sandra und Sophye beleuchten, warum gesellschaftliche Spannungen nicht einfach aus dem Nichts entstehen. Sie sprechen darüber, wie wichtig es ist, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen, ohne sofort in Abwehr, Angriff oder Resignation zu rutschen. Denn wer sich hilflos fühlt, sucht oft nach einfachen Antworten. Aber einfache Antworten lösen selten komplexe Probleme. In dieser Folge geht es um Selbstreflexion, Verantwortung, politische Gespräche, gesellschaftliche Unzufriedenheit und darum, was wir selbst tun können, um wieder handlungsfähiger zu werden. Sophye und Sandra geben drei Ansätze mit, die helfen können, wenn die Welt falsch abbiegt: klarer denken, besser fühlen und nicht komplett im Frust versinken. Eine hitzige, ehrliche und wichtige Folge über Politik, Emotionen, Veränderung und die Frage, wie wir in schwierigen Zeiten bei uns bleiben können.
29 Minuten
Nicht dazugehören tut weh: Warum Ausgrenzung mehr mit uns macht, als wir zugeben Das Gefühl, nicht dazuzugehören, kennen viele Menschen. In dieser Folge sprechen Sophye und Sandra über Zugehörigkeit, Ausgrenzung und warum es völlig normal ist, Teil vom Ganzen sein zu wollen. Denn ausgeschlossen zu werden, kann schmerzhaft sein und unsere Psyche stärker beeinflussen, als wir manchmal wahrhaben wollen. Ob in der Schule, im Freundeskreis, im Job oder in gesellschaftlichen Strukturen: Das Gefühl, nicht dazuzugehören, hinterlässt Spuren. Schon in der Kindheit wollen wir mitspielen, eingeladen werden und Teil einer Gruppe sein. Zugehörigkeit ist kein Luxus, sondern ein menschliches Grundbedürfnis. Doch was passiert, wenn man außen vor bleibt? Wenn man nicht eingeladen wird, sich fehl am Platz fühlt oder denkt: Da gehöre ich nicht hin? Dabei schauen die beiden nicht nur auf persönliche Erfahrungen, sondern auch auf gesellschaftliche Muster, die Menschen das Gefühl geben können, nicht willkommen oder nicht „richtig“ zu sein. Wie entstehen solche inneren Grenzen? Warum zweifeln wir manchmal an unserem Platz? Und was braucht es, um sich wirklich zugehörig zu fühlen? Wie immer bleibt es bei Sophye und Sandra nicht beim Problem. Die beiden sprechen auch über Lösungsansätze, Selbstreflexion und den Gedanken, dass man nicht überall dazugehören muss, um den richtigen Ort für sich zu finden. Eine ehrliche und hoffnungsvolle Folge über Zugehörigkeit, Ausgrenzung, Selbstwert, gesellschaftliche Strukturen und die Suche nach dem Platz, an dem man wirklich man selbst sein darf.
40 Minuten
Was steckt hinter der Incel-Szene? Sandra und Sophye sprechen über unfreiwillige Beziehungslosigkeit, Frauenhass, toxische Glaubenssätze, Online-Foren und die Gefahr, wenn persönlicher Frust in Schuldzuweisung und Radikalisierung kippt. Eine wichtige Folge über Misogynie, Einsamkeit und Verantwortung. Incels sind längst mehr als ein Internetphänomen. Hinter dem Begriff stehen meist Männer, die Frauen die Schuld geben, warum „Mann“ keinen Sex hat. Besonders häufig richtet sich dieser Frust gegen Frauen, gegen erfolgreiche Männer und gegen eine Gesellschaft, in der sie sich abgehängt, ungerecht behandelt oder nicht gesehen fühlen. Beide erläutern was genau steckt hinter der Incel-Szene steckt, welche Denkmuster dort entstehen und warum diese Weltsicht gefährlich werden kann. Denn aus Verletzung, Einsamkeit und Zurückweisung kann eine Dynamik entstehen, in der Verantwortung abgegeben und Schuld nach außen verlagert wird. Die beiden schauen darauf, wie sich Incels auf sozialen Plattformen vernetzen und welche Begriffe und Glaubenssätze in diesen Gruppen auftauchen. Dabei geht es nicht darum, Menschen pauschal abzustempeln, sondern darum, problematische Muster zu erkennen und zu verstehen, warum solche Online-Räume gesellschaftlich relevant sind. Warum sollte uns das interessieren? Weil Misogynie, Radikalisierung im Netz, toxische Männlichkeitsbilder und Einsamkeit keine Randthemen sind. Sie beeinflussen, wie Menschen miteinander umgehen, wie über Frauen gesprochen wird und wie sich Frust in Hass verwandeln kann. Eine wichtige Folge über Incels, Frauenhass, toxische Denkmuster, Online-Radikalisierung, Einsamkeit und die Frage, was passiert, wenn Menschen die Verantwortung für ihr Leben komplett nach außen verschieben.
29 Minuten
#19 Ordnung ist das halbe Leben, aber wer lebt schon nur halb? Sandra liebt Struktur, Sophye lebt nach Gefühl. Gemeinsam sprechen sie über Organisation, Routinen, klare Ziele, Marie Kondo, Selbstmanagement und die Frage, wie man mehr Ordnung ins Leben bringt, ohne sich selbst zu verlieren. Eine Folge über Balance statt Perfektion. Ordnung, Struktur und Routinen klingen für manche nach Freiheit, für andere nach persönlicher Hölle. Dabei kann Organisation im Alltag helfen, Ressourcen zu schonen, klarer zu denken und besser mit den Anforderungen des Lebens umzugehen. Doch was passiert, wenn man einfach nicht der strukturierte Typ ist? In dieser Folge sprechen Sandra und Sophye über Ordnung, Selbstorganisation und die Frage, wie viel Struktur wir wirklich brauchen. Sandra bringt den Ordnungsdrang mit, Sophye eher das kreative Chaos. Genau daraus entsteht ein spannender Austausch über Routinen, klare Ziele, innere Widerstände und die Herausforderung, Ordnung nicht als Zwang, sondern als Unterstützung zu verstehen. Denn Ordnung bedeutet nicht, dass alles steril, perfekt oder nach Marie Kondo sortiert sein muss. Es geht vielmehr um die Balance zwischen Struktur und Leichtigkeit. Wie schafft man es, sich besser zu organisieren, ohne sich selbst komplett zu verbiegen? Welche Routinen helfen wirklich? Und wann darf kreatives Chaos einfach kreatives Chaos bleiben? Sandra und Sophye sprechen über persönliche Erfahrungen, praktische Lösungsansätze und die Kunst, den eigenen Alltag so zu gestalten, dass er zu einem passt. Eine Folge über Ordnung, Organisation, Routinen, Selbstmanagement und die Erkenntnis, dass Balance vielleicht wichtiger ist als Perfektion.
33 Minuten
„Aber“: Das kleine Wort, das jedes Gespräch gegen die Wand fahren lässt „Aber“ wirkt harmlos, kann Gespräche aber sofort sabotieren. Sophye und Sandra sprechen über Kommunikation, Sprachpsychologie, Konflikte, Beziehungen und die Macht eines kleinen Wortes, das Zustimmung relativiert, Widerstand erzeugt und echte und echte Verbindung plötzlich einen Knick bekommt. In dieser Folge von „Hast du schon gehört“ sprechen Sophye und Sandra darüber, warum das Wort „aber“ in Gesprächen so viel auslösen kann. Warum fühlen wir uns nach einem „Ja, aber“ nicht wirklich gehört? Warum blockiert es kreative Lösungen, verstärkt Konflikte und sorgt dafür, dass Diskussionen härter werden, als sie eigentlich sein müssten? Ob im Job, in Beziehungen, in politischen Debatten oder im Alltag: Das „Aber“ begegnet uns überall. Mal als Gesprächskiller, mal als Ausrede, mal als Schutzschild und manchmal auch als Machtinstrument. Sophye und Sandra schauen darauf, wie Sprache manipulieren, polarisieren und Distanz schaffen kann, oft ohne dass wir es bewusst merken. Dabei geht es um Kommunikation, Sprachpsychologie, Mindset, Selbstreflexion und die Macht der Worte. Auch Gedanken von großen Denkern wie Nietzsche und Kafka finden ihren Platz, denn Widerspruch, Spannung und innere Zerrissenheit sind keine neuen Themen. Neu ist nur, wie oft wir sie heute in alltäglichen Gesprächen reproduzieren. Eine provokante und ehrliche Folge über ein kleines Wort mit großer Sprengkraft. Und natürlich bleibt es nicht beim Problem: Beide wissen, wie wir bewusster kommunizieren, Widerstand vermeiden und Gespräche wieder offener führen können.
35 Minuten
Sophye und Sandra sprechen über Meinungsfreiheit, Sprache, Empathie, verletzende Aussagen und die Frage, wie wir gesellschaftliche Debatten führen können, ohne Menschen auszugrenzen oder zu verlieren. Eine hitzige Folge über Worte, Wirkung und Verantwortung. „Das wird man doch wohl noch sagen dürfen“ ist ein Satz, der sofort Spannung erzeugt. Für die einen klingt er nach Meinungsfreiheit, für andere nach dem Versuch, problematische Aussagen gesellschaftsfähig zu machen. Doch was steckt wirklich dahinter, wenn Menschen das Gefühl haben, ihre Meinung nicht mehr frei äußern zu können? Wo endet denn nun persönliche Freiheit und wo beginnt Verletzung? Dabei geht es nicht darum, Menschen den Mund zu verbieten. Es geht darum, genauer hinzuschauen: Welche Wirkung haben Worte? Wer fühlt sich eingeschränkt? Wer fühlt sich verletzt? Und warum wird aus einer Meinung manchmal so schnell ein gesellschaftlicher Konflikt? Beide beleuchten das Thema von mehreren Seiten. Sie fragen, wer den Satz „Das wird man doch wohl noch sagen dürfen“ besonders häufig nutzt, wer dagegenhält und warum sich manche Menschen durch neue sprachliche Sensibilität ausgeschlossen oder bevormundet fühlen. Gleichzeitig geht es darum, wie wir respektvoller miteinander sprechen können, ohne jedes Gespräch sofort zum Kampfplatz zu machen. Denn vielleicht ist die eigentliche Frage nicht: Darf man das noch sagen? Sondern: Warum willst du es genau so sagen?
34 Minuten
Warum vergeben wir nicht einfach so? Sandra und Sophye sprechen über Schicksalsschläge, Familie, Trauma, Hass, Loslassen und die Frage, wie lange wir anderen Menschen noch Kontrolle über unser Leben geben wollen. Eine ehrliche Folge über Vergebung, innere Freiheit und den Mut, sich nicht von alten Verletzungen definieren zu lassen. Sophye bringt den Gedanken mit, dass Hass uns oft stärker bindet, als wir merken. Wer dauerhaft an Wut, Schmerz oder dem Wunsch nach Gerechtigkeit festhält, bleibt innerlich manchmal genau dort stehen, wo die Verletzung passiert ist. Dabei geht es nicht um schnelle Versöhnung oder darum, erlebtes Leid kleinzureden. Es geht um Selbstschutz, Heilung und die Entscheidung, sich nicht dauerhaft von alten Verletzungen oder Traumata definieren zu lassen. Besonders schwierig wird es, wenn Vergebung innerhalb der Familie eine Rolle spielt. Sandra spricht über belastende Dynamiken, während Sophye eine klare Haltung zur Eltern-Kind-Beziehung einnimmt. Auch wissenschaftliche Ansätze finden Platz: Das bekannte 4-Phasen-Modell von Robert Enright beschreibt Vergebung als Prozess mit Phasen wie dem Aufdecken von Schmerz, der Entscheidung zur Vergebung, der aktiven Arbeit daran und dem Finden neuer innerer Freiheit. Studien zum Zusammenhang von Vergebung, Schlaf und Gesundheit zeigen außerdem, dass Vergebung mit Schlaf und Wohlbefinden in Verbindung stehen kann. Eine ehrliche Folge über Vergebung, Trauma, Familie, Loslassen, Selbstreflexion und die Frage, warum Recht haben nicht immer glücklich macht. Die Essenz: Du bist mehr als das, was dir passiert ist.
38 Minuten
Botox glättet Falten, aber was macht es mit Mimik, Selbstbild und Emotionen? Sandra und Sophye sprechen über Schönheitsdruck, Gesichtsausdrücke, Social Media, Selbstwert und die Frage, ob unser Gesicht noch zeigen darf, was wir fühlen. Eine ehrliche Folge über Botox, Natürlichkeit und den Wunsch, sich im eigenen Gesicht wohlzufühlen. Botox ist längst kein Tabuthema mehr. Für die einen ist es Selbstfürsorge, für andere ein Eingriff in die eigene Natürlichkeit. Doch was passiert eigentlich, wenn unser Gesicht weniger zeigt, als wir fühlen? In dieser Folge sprechen Sandra und Sophye über Botox, Schönheitsideale, Mimik, Selbstwahrnehmung und die Frage, warum wir manchmal glauben, jünger, glatter oder kontrollierter aussehen zu müssen. Denn unser Gesicht ist mehr als eine Oberfläche. Es zeigt Freude, Ärger, Überraschung, Nähe und manchmal auch Unsicherheit. Studien zur Facial-Feedback-Hypothese beschäftigen sich damit, ob Gesichtsausdrücke unsere emotionale Erfahrung beeinflussen können. Eine Untersuchung zu Botox-Injektionen kam zu dem Ergebnis, dass Gesichtsmuskel-Feedback nicht notwendig für Emotionen ist, emotionale Erfahrung aber unter bestimmten Umständen beeinflussen kann. Sophye und Sandra schauen humorvoll und ehrlich darauf, warum Botox so polarisiert. Geht es um Selbstbestimmung oder um gesellschaftlichen Druck? Um Wohlfühlen oder um Angst vor dem Altern? Und warum fällt es uns manchmal so schwer, ein Gesicht einfach Gesicht sein zu lassen? Diese Folge ist kein Urteil gegen Menschen, die Botox nutzen. Es geht vielmehr darum, was Schönheitsdruck, Social Media, Vergleich und Perfektionismus mit uns machen. Denn wenn du happy bist, darf dein Gesicht das ruhig zeigen. Eine Folge über Botox, Schönheit, Mimik, Emotionen, Selbstwert, Aging, gesellschaftliche Erwartungen und den Mut, sichtbar Mensch zu bleiben.
45 Minuten
Braucht es die Ehe heute noch? Sandra und Sophye sprechen über Liebe, Partnerschaft, Hochzeit, gesellschaftliche Erwartungen und die Frage, wer vom Konstrukt Ehe eigentlich am meisten profitiert. Sandra erzählt von ihrer Minihochzeit, Sophye von ihrer Haltung zur Ehe und warum Tiffanys raus ist. Eine ehrliche Folge über Romantik, Tradition und Selbstbestimmung. „Ja, ich will“ ist ein kleiner Satz mit großer Wirkung. Viele Menschen haben ihn schon einmal im Kopf gesagt, wenn sie dachten, den passenden Lebenspartner gefunden zu haben. Halten wir an einem alten Konstrukt fest, weil Romantik, Sicherheit und gesellschaftliche Erwartungen so eng miteinander verwoben sind? Ist die Ehe ein romantisches Versprechen, ein rechtlicher Rahmen oder am Ende doch ein gesellschaftliches Modell, das nicht für alle gleich funktioniert? Wie immer schauen die beiden ehrlich, humorvoll und kritisch auf persönliche Erfahrungen, gesellschaftliche Erwartungen und die großen Fragen hinter einem scheinbar einfachen Satz. Eine Folge über Ehe, Liebe, Selbstbestimmung, Tradition, Romantik und die Entscheidung, ob ein offizielles Ja wirklich alles verändert.
34 Minuten
Tradwives, Apfelkuchen-Ästhetik und traditionelle Rollenbilder: Sandra und Sophye sprechen darüber, warum der Social-Media-Trend mehr ist als hübsche Nostalgie. Es geht um Feminismus, Care-Arbeit, Männlichkeitsbilder, Gleichberechtigung und die Frage, ob traditionelle Rollen Sicherheit geben oder alte Abhängigkeiten schön verpacken. Der Tradwife-Trend wirkt auf Social Media oft wie ein perfekt inszenierter Traum. Doch hinter den schönen Bildern steckt mehr als nur ein nostalgischer Lifestyle. Warum die Rückkehr zu den „guten alten Zeiten“ nicht für alle so gut war, wie sie heute manchmal dargestellt wird. Geht es wirklich um freie Entscheidung und gelebte Partnerschaft oder um ein romantisiertes Bild von Abhängigkeit, Care-Arbeit und alten Machtverhältnissen? Dabei geht es auch um Gleichberechtigung und warum Frauen heute oft immer noch zwischen Selbstverwirklichung, Mental Load, Care-Arbeit und beruflichem Anspruch zerrieben werden. Wenn traditionelle Rollen plötzlich wieder als Lösung verkauft werden, lohnt sich ein genauer Blick: Wer profitiert davon und wer zahlt den Preis? Sandra und Sophye äußern sich außerdem über Männlichkeitsbilder, vermeintliche „Alpha“-Ideale und warum der Wunsch nach klaren Rollen in unsicheren Zeiten wieder so attraktiv wirken kann. Ist das noch Nostalgie oder schon ein gesellschaftlicher Rückschritt?
25 Minuten
Selbstdisziplin oder Marshmallow sofort essen? Sandra und Sophye sprechen über Motivation, Impulskontrolle, Gewohnheiten, Ziele und die Frage, warum Disziplin oft wichtiger ist als Talent. Eine persönliche Folge über Sport, Genuss, Aufschieberitis, Belohnungen, Supporter und den goldenen Mittelweg zwischen Durchziehen und Lebensqualität. Selbstdisziplin klingt für viele nach Verzicht, Anstrengung und zusammengebissenen Zähnen. Dabei kann sie genau das Gegenteil bedeuten: Freiheit. Denn wer Dinge erledigt, statt sie ewig aufzuschieben, wer Ziele verfolgt, statt sich ständig ablenken zu lassen, erlebt oft genau dieses befreiende Gefühl: geschafft, erledigt, abgehakt. In dieser Folge sprechen Sandra und Sophye über die Frage, warum manche Menschen scheinbar mühelos dranbleiben, während andere schon beim ersten Marshmallow schwach werden. Ausgangspunkt ist der berühmte Marshmallow-Test von Walter Mischel, bei dem Kinder zwischen einer sofortigen Belohnung oder einer größeren späteren Belohnung wählen konnten. Der Test wird bis heute mit Selbstkontrolle, Impulskontrolle und Belohnungsaufschub verbunden. Doch Selbstdisziplin ist nicht einfach nur angeborenes Talent. Sandra und Sophye wissen, wie stark Ziele, Umfeld, Routinen und persönliche Erfahrungen unser Durchhaltevermögen beeinflussen. Warum ist Motivation zwar schön, aber oft nicht genug? Wieso schlägt Disziplin langfristig Talent? Und wann wird Selbstdisziplin nicht mehr hilfreich, sondern zum Zwang? Dabei wird es wie immer persönlich. Sandra erzählt von Genuss, Zucker, Sport und der Frage, warum langfristige Ziele manchmal erst mit zunehmendem Alter wirklich wichtig werden. Sophye spricht über Struktur, Aufschieberitis, kurzfristige Erfolge und darüber, warum Disziplin manchmal erst dann funktioniert, wenn man genau weiß, wofür man etwas tut. Eine ehrliche und motivierende Folge über Selbstdisziplin, Gewohnheiten, Motivation, Ziele, Belohnung, Supporter und den goldenen Mittelweg. Denn ja: Disziplin kann anstrengend sein. Aber sie kann dir auch genau die Freiheit geben, nach der du suchst.
40 Minuten
„Das würde ich mich niemals trauen“: Warum eigentlich nicht? Sandra und Sophye sprechen über Selbstwirksamkeit, Mut, Ängste, Vorbilder, Ermutigung und die Frage, wie wir lernen können, uns selbst mehr zuzutrauen. Eine inspirierende Folge über kleine Schritte, große Herausforderungen und den Glauben an die eigene Kraft. Die Definition von Selbstwirksamkeit ist der Glaube daran, eine konkrete Herausforderung meistern zu können. Der Psychologe Albert Bandura beschrieb Selbstwirksamkeit als die Überzeugung, durch eigenes Handeln Einfluss nehmen und Aufgaben bewältigen zu können. In seinem Ansatz spielen unter anderem eigene Erfolgserlebnisse, das Beobachten anderer, Ermutigung und körperliche oder emotionale Zustände eine wichtige Rolle. Dabei geht es nicht darum, immer sicher zu wissen, dass alles perfekt läuft. Es geht darum, zu glauben: Ich kann Lösungen finden. Ich kann Einfluss nehmen. Ich kann den nächsten Schritt gehen. Genau dieses Zutrauen kann helfen, Ängste zu reduzieren, mutiger zu handeln und nach Rückschlägen wieder aufzustehen. Sandra erzählt von Paragliding, Fallschirmspringen, Triathlon-Training und dem Umgang mit neuen Ängsten. Sophye spricht über Höhenangst, mutige Entscheidungen, verpasste Chancen und die Frage, warum wir manchmal mehr bereuen, was wir nicht getan haben, als das, was schiefgelaufen ist. Eine persönliche und motivierende Folge über Selbstwirksamkeit, Mut, Angst, Resilienz, Selbstvertrauen und die Kraft kleiner Erfolgserlebnisse. Denn Selbstwirksamkeit ist wie ein Muskel: Je öfter du ihn trainierst, desto stärker wird er. Albert Bandura,1977 Self efficacy -Toward a Unifying Theory of Behavioral Change