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64 Episoden
50 Minuten
China baut mehr Solarpaneele als der Rest der Welt zusammen. Und entscheidet damit über die Zukunft des Planeten. Wirtschaftshistoriker Adam Tooze ordnet auf der Frankfurter Buchmesse ein, warum Chinas Energiewende die größte wirtschaftspolitische Story unserer Zeit ist, wie staatliche Lenkung und brutaler Wettbewerb zusammenspielen und warum Europa seine eigene grüne Modernisierung verschläft.

Es geht um mehr als Klimaziele: um die Radikalität der Moderne, um die Frage, wie Klimapolitik sozial gerecht werden kann oder an Verteilungskämpfen scheitert.

Zu Adams neuen Artikel:

https://www.surplusmagazin.de/china-elektrostaat-klimaschutz-tooze-usa/

Zur neuen Surplus-Ausgabe „Ökonomie des Überlebens”: https://www.surplusmagazin.de/surplus-5-die-okonomie-des-uberlebens/

Moderation: Kristin Langen ist Politökonomin und freie Klima- und Wirtschaftsjournalistin. Schwerpunktmäßig beschäftigt sie sich mit Verteilungsfragen. Zu finden unter: https://kristinlangen.de/

00:00:00 – Cold Opener: Adam Tooze verliert sein Haus durch Hurrikan Dorian

01:12:00 – Warum Klima das Wirtschaftsthema schlechthin ist

09:55:00 – China: Die Radikalität der Energiewende

15:20:00 – Soziale Marktwirtschaft vs. chinesisches Modell

22:42:00 – Wie Europas Autoindustrie die Transformation verschlafen hat33:17 – Klimapolitik als Verteilungsfrage: Wer zahlt den Preis?

40:37:00 – Piketty, Neubauer & die fossile Gegenrevolte

45:13:00 – Just Transition: Chinas nächste große Herausforderung

Surplus ist das Wirtschaftsmagazin, das sich um die Interessen der großen Mehrheit und nicht der Reichsten dreht. Dafür bringen wir weltweit führende ökonomische Denkerinnen und Denker zusammen. Täglich veröffentlichen wir Texte, wöchentlich Video- und Podcastformate und zweimonatlich ein digitales sowie gedrucktes Magazin.

Zum Surplus-Abo: https://www.surplusmagazin.de/#/portal/signup

#china #klimawende #adamtooze
15 Minuten
Der Gazastreifen liegt in Trümmern. Doch während ein Friedensplan die Waffen schweigen lässt, nehmen ökonomische Interessen Gestalt an. Hinter dem Wiederaufbau stehen nicht nur humanitäre Absichten: Sonderwirtschaftszonen, Bahnverbindungen und Smart Cities sollen Gaza transformieren. Doch zu welchem Preis?

Wirtschaftshistoriker Adam Tooze analysiert, welche ökonomischen Pläne die israelische Rechte für Gaza verfolgt und warum diese Region trotz Zerstörung strategisch relevant bleibt. Es geht um Infrastrukturprojekte wie „Tracks for Regional Peace”, um die Frage, wessen Interessen der Wiederaufbau wirklich dient und ob Gaza zur neoliberalen Sonderwirtschaftszone unter dauerhafter israelischer Kontrolle wird, während Selbstbestimmung und politische Teilhabe der Palästinenser marginalisiert bleiben.

Zu allen Beiträgen von Adam Tooze: https://www.surplusmagazin.de/autoren/adam-tooze/

00:00 – Die ökonomischen Pläne für Gaza

02:19 – Warum ist Gaza wirtschaftlich relevant?

04:49 – Tracks for Regional Peace: Bahnverbindungen durch Gaza

07:40 – Sonderwirtschaftszone

10:25 – Zukunftsszenario

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#trump #israel #netanjahu
14 Minuten
In den USA steht die Regierung still: Donald Trump kann kein Geld mehr ausgeben und hunderttausende Staatsbedienstete bekommen keinen Lohn. Zum 21. Mal seit dem Zweiten Weltkrieg steht das Land vor einem „Shutdown“.

Wirtschaftshistoriker Adam Tooze ordnet ein, warum dieser Stillstand so gefährlich ist, wie die Republikaner ihr eigenes Defizit geschaffen haben und warum die Demokraten diesmal nicht einknicken wollen. Es geht um mehr als Haushaltszahlen: um den politischen Widerstand gegen Trump, um Obamacare, und um die Frage, ob die USA ihre Demokratie durch ideologische Grabenkämpfe selbst lähmen.

Zu allen Beiträgen von Adam Tooze:

https://www.surplusmagazin.de/autoren/adam-tooze/

00:00:00 – Was steckt hinter dem Shutdown?

02:19:00 – Steuererleichterungen, Defizit und die Obamacare-Falle

04:49:00 – Demokratischer Widerstand: „Nicht mit uns“

07:40:00 – Trumps Machtspiel und die politische Blockade

10:25:00 – Was auf dem Spiel steht: Gesundheit, Gleichheit, Demokratie

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#usa #trump #shutdown
12 Minuten
Bitcoin gilt für viele als „das Geld von morgen“. Dezentral, unabhängig und frei. Unterstützt von Politikern wie Christian Lindner, gefeiert von Rappern und gehypt von Investoren wie Blackrock. Doch die Realität sieht anders aus: Bitcoin hat fundamentale ökonomische Probleme.

Begrenzte Geldmenge, Kaufzurückhaltung, extreme Ungleichheit, gigantischer Energieverbrauch und am Ende eine Schwächung der Demokratie selbst. Statt Wohlstand und Freiheit bringt Bitcoin Risiken für Wirtschaft und Gesellschaft.

Im Video erklären wir die fünf größten Probleme des Bitcoin und warum er nicht die Lösung, sondern selbst Teil des Problems ist.

00:00:00 – Warum Bitcoin als „Freiheit“ gefeiert wird

01:00:00 – Wie Bitcoin funktioniert

03:15:00 – Das Mengenproblem und Kaufzurückhaltung

05:40:00 – Vertrauen, Blasen & Spekulation

06:40:00 – Energieverbrauch: ineffizient & teuer

07:50:00 – Bitcoin macht reich – aber nur die Wenigen

09:15:00 – Warum Bitcoin die Demokratie schwächt

11:10:00 – Fazit: Der Bitcoin-Irrtum

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#bitcoin #krypto #finanzen
18 Minuten
In New York tritt mit Zohran Mamdani ein Bürgermeisterkandidat an, der sich offen als Sozialist bezeichnet. Und er könnte gewinnen. Seine Agenda: Mieten einfrieren, öffentlichen Wohnungsbau massiv ausweiten, den Mindestlohn auf 30 Dollar erhöhen und Millionäre stärker besteuern.

Wirtschaftshistoriker Adam Tooze ordnet ein, warum Mamdanis Programm so viel Sprengkraft hat, weshalb Milliardäre und Konzerne in New York jetzt mobilmachen und wie die Stadt zur zentralen Arena im Klassenkampf zwischen Kapital und Arbeit wird. Außerdem: Warum es in New York schon einmal Sozialismus gab, wie die Stadt zum Labor des Neoliberalismus wurde und wieso die Bürgermeisterwahl im November für die Zukunft der Demokratischen Partei entscheidend sein könnte.

Zu allen Beiträgen von Adam Tooze:

https://www.surplusmagazin.de/autoren/adam-tooze/

00:00:00 – Einstieg: Klassenkampf in New York

01:04:00 – Wer ist Zoran Mamdani?

01:59:00 – Lebenshaltungskosten und Mittelschichtskrise

03:15:00 – Mamdanis Programm: Mieten, Nahverkehr, Mindestlohn

06:44:00 – Historische Wurzeln: Sozialismus in den USA

08:03:00 – Vom New Deal zur neoliberalen Wende

09:17:00 – Druck auf die Demokraten und der Green New Deal

11:04:00 – Grenzen des New Yorker Modells

13:11:00 – Warum diese Wahl entscheidend ist

14:07:00 – Big Money gegen Mamdani: Bloomberg, BlackRock & Co.

15:47:00 – Ethnische Spaltungen und Wahlkampfstrategien

16:57:00 – Was diese Wahl für Amerikas Linke bedeutet

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#newyork #umverteilung #adamtooze
16 Minuten
Keynes prophezeite 1930, dass wir 2030 nur noch 15 Stunden pro Woche arbeiten würden. Stattdessen diskutiert Deutschland über längere Arbeitszeiten, gestrichene Feiertage und späteren Renteneintritt. Was ist schiefgelaufen?

Adam Tooze ist Professor für Wirtschaftsgeschichte an der Columbia University in New York und Surplus-Herausgeber. Im Gespräch mit Lukas Scholle erklärt er, warum Produktivitätsgewinne nicht zu weniger Arbeit führen und wie neoliberale Politik die Arbeitszeit-Debatte prägt.

Zum Text über Keynes' 15-Stundenwoche von Adam Tooze: https://www.surplusmagazin.de/keynes-zeit-arbeit-politik-tooze/

Zu allen Beiträgen von Adam Tooze: https://www.surplusmagazin.de/autoren/adam-tooze/

Timestamps:

00:00:00 – Einführung: BIP-Fetischismus und Wachstumswahn

01:07:00 – Keynes’ Prognose: Die 15-Stunden-Woche bis 2030

07:46:00 – Neoliberaler Beirat fordert späteren Renteneintritt

09:38:00 – CDU-Strategie: Anreize statt Zwang

10:36:00 – Produktivität vs. Verteilung: Wo bleibt der Fortschritt?

13:45:00 – KI-Revolution: Gefahr für die Sozialsysteme

14:19:00 – Der Teufelskreis der Sozialpolitik

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#Arbeitszeit #Keynes #Produktivität
20 Minuten
Frankreich steckt in einer tiefgreifenden politischen Krise: Mit dem Sturz von Premier Bayrou ist bereits die zweite Regierung innerhalb eines Jahres gescheitert. Die Schuldenquote liegt bei 114% des BIP, das Defizit bei 5,8% – deshalb will die Regierung massiv sparen. Aber ist das wirklich eine Schuldenkrise?

Keinesfalls, meint Wirtschaftshistoriker Adam Tooze. Umso falscher ist der geplante Kürzungskurs von Macron. Es geht nicht um drohenden Staatsbankrott, sondern um ein blockiertes politisches System und Macrons Weigerung, eine Mehrheit mit der aufstrebenden Linken einzugehen.

00:00:00 – Die “Schuldenkrise”: Realität oder Mythos?

02:30:00 – Frankreichs politische Blockade erklärt

04:50:00 – Macrons Dilemma: Rechts oder Links?

07:30:00 – Warum das System unter Druck steht

09:40:00 – Die Angst vor der Öffnung nach rechts

12:00:00 – Deutsche Scheinheiligkeit bei der Schuldenfrage

15:30:00 – Warum französische Anleihen sicher sind

18:00:00 – Die eigentliche Lösung: Öffnung nach links

Zu allen Beiträgen von Adam Tooze: https://www.surplusmagazin.de/autoren/adam-tooze/

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#Frankreich #Schuldenkrise #Macron #AdamTooze #Staatsfinanzen
24 Minuten
Donald Trump geht in die Offensive gegen die US-Notenbank: Er will die unabhängige Federal Reserve (Fed) unter seine Kontrolle bringen. Nach Drohungen, Fed-Chef Jerome Powell zu feuern, zielt er nun mit juristischen Angriffen auf Notenbankerin Lisa Cook.Wirtschaftshistoriker Adam Tooze analysiert, was dieser historische Schritt bedeutet. Es geht um mehr als nur niedrige Zinsen für den „chronischen Schuldner“ Trump. Es ist ein fundamentaler Angriff auf eine der zentralen Säulen der neoliberalen Weltordnung – und ein Testfall, ob eine demokratische Wirtschaftspolitik überhaupt möglich ist.00:00:00 – Trumps Angriff auf die Fed01:00:00 – „Lawfare“: Der juristische Weg zur Macht02:30:00 – Trumps Motivation: Der „Low-Interest-Man“04:50:00 – Deep State?07:30:00 – Historische Parallelen09:50:00 – Die erfundene Tradition der Unabhängigkeit13:00:00 – Das progressive Dilemma: Demokratisierung der Geldpolitik16:30:00 – Eskalationsstufen19:00:00 – Wünschen wir die Krise? Zu allen Beiträgen von Adam Tooze: https://www.surplusmagazin.de/autoren/adam-tooze/Surplus ist das Wirtschaftsmagazin, das sich um die Interessen der großen Mehrheit und nicht der Reichsten dreht. Dafür bringen wir weltweit führende ökonomische Denkerinnen und Denker zusammen. Täglich veröffentlichen wir Texte, wöchentlich Video- und Podcastformate und zweimonatlich ein digitales sowie gedrucktes Magazin.Zum Surplus-Abo: https://www.surplusmagazin.de/#/portal/signup#Trump #Fed #Zentralbank
22 Minuten
Das neue Wehrdienst-Gesetz von Boris Pistorius ist ein weiterer Schritt Richtung allgemeiner Wehrpflicht. Adam Tooze argumentiert: Wehrpflicht wirkt wie eine ineffiziente Naturaliensteuer und war historisch immer eine politische »Schule der Nation«. Was bedeutet ihre mögliche Wiedereinführung in Zeiten von Fachkräftemangel, geopolitischer Unsicherheit und gesellschaftlicher Spaltung?Adam Tooze ist Professor für Wirtschaftsgeschichte an der Columbia University in New York und Surplus-Herausgeber. Im Gespräch mit Lukas Scholle analysiert er die ökonomischen und gesellschaftlichen Dimensionen der Wehrpflicht, von den 80er Jahren bis heute. Zu allen Beiträgen von Adam Tooze:https://www.surplusmagazin.de/autoren/adam-tooze/Timestamps:00:00:00 – Einführung: Warum Wehrpflicht wieder diskutiert wird02:40:00 – Wehrpflicht als ineffiziente „Naturalsteuer“04:00:00 – Schule der Nation: Gesellschaftspolitische Dimensionen06:20:00 – Fachkräftemangel und die Grenzen der Bundeswehr07:30:00 – Rückblick: 500.000 Soldaten in den 80ern09:00:00 – Reservisten, Sollstärke und Realität11:20:00 – Zivildienst und die Rettung des Sozialstaats13:20:00 – Ifo-Berechnungen: Ein Nachfrageschock von Milliarden15:10:00 – „Haben Sie gedient?“: Das soziale Stigma der Wehrpflicht16:30:00 – USA-Vergleich: Militär als Karrieresprungbrett20:35:00 – Brisanz heute: Abschreckung gegen Putin?Surplus ist das Wirtschaftsmagazin, das sich um die Interessen der großen Mehrheit und nicht der Reichsten dreht. Dafür bringen wir weltweit führende ökonomische Denkerinnen und Denker zusammen. Täglich veröffentlichen wir Texte, wöchentlich Video- und Podcastformate und zweimonatlich ein digitales sowie gedrucktes Magazin.Zum Surplus-Abo: https://www.surplusmagazin.de/#/portal/signup#Wehrdienst #Bundeswehr #Tooze
22 Minuten
Während die Weltöffentlichkeit über Waffenstillstände und diplomatische Lösungen diskutiert, herrscht im Gazastreifen eine Realität von Hunger, Belagerung und ökonomischer Zerstörung.Wirtschaftshistoriker Adam Tooze analysiert im Gespräch mit Lukas Scholle, wie die systematische Vernichtung von Ackerland, die Blockade von Hilfslieferungen und die Zerstörung der Infrastruktur Teil einer ökonomischen Kriegsführung geworden sind.Dabei geht es um die Frage: Ist Gaza heute das Beispiel einer „Belagerungsökonomie“? Tooze zieht historische Parallelen – von Sarajevo bis Leningrad – und zeigt, warum die Bilder aus Gaza nicht nur eine humanitäre Katastrophe dokumentieren, sondern eine politische und ökonomische Strategie offenlegen. Zu allen Beiträgen von Adam Tooze:https://www.surplusmagazin.de/autoren/adam-tooze/Kapitel:00:00:00 – Einstieg: Hungersnot in Gaza01:42:00 – Lebensmittelpreise und Lebenshaltungskostenkrise05:29:00 – Zerstörte Landwirtschaft und Märkte06:27:00 – Ökonomischer Krieg gegen die Zivilbevölkerung11:07:00 – Gaza als Belagerungsökonomie13:32:00 – Historische Parallelen: Von Leningrad bis Sarajevo15:58:00 – Israels Demokratie-Image und ökonomische Realität18:53:00 – Zukunft ohne Wiederaufbauperspektive20:58:00 – Der Zynismus westlicher PolitikSurplus ist das Wirtschaftsmagazin, das sich um die Interessen der großen Mehrheit und nicht der Reichsten dreht. Dafür bringen wir weltweit führende ökonomische Denkerinnen und Denker zusammen. Täglich veröffentlichen wir Texte, wöchentlich Video- und Podcastformate und zweimonatlich ein digitales sowie gedrucktes Magazin. Zum Surplus-Abo: https://www.surplusmagazin.de/#/portal/signup#gaza #nahost #hungersnot
24 Minuten
Während in Alaska über einen möglichen Waffenstillstand in der Ukraine verhandelt wird, stellt sich eine zentrale Frage: Wie könnte der wirtschaftliche Wiederaufbau des Landes nach dem Krieg aussehen?

Wirtschaftshistoriker Adam Tooze diskutiert mit Lukas Scholle, welche Wege die Ukraine gehen könnte – vom vollständigen Wiederaufbau aller Gebiete bis hin zu einem strukturellen Neuanfang. Dabei geht es um historische Vorbilder wie den Marshallplan, die Rolle von Landwirtschaft und Industrie, und die politischen Weichenstellungen, die jetzt die kommenden Jahrzehnte prägen könnten.

Tooze erklärt, warum territoriale Fragen, wirtschaftliche Modernisierung und internationale Unterstützung untrennbar miteinander verbunden sind – und welche Konsequenzen es hätte, wenn die USA ihre Rolle in der Ukraine-Hilfe reduzieren.

Zu allen Beiträgen von Adam Tooze:https://www.surplusmagazin.de/autoren/adam-tooze/

Kapitel:

00:00:00 – Einstieg: Ukraine-Verhandlungen am 15. August00:45:00 – Wie groß ist die Zerstörung in der Ukraine?

03:00:00 – Wiederaufbau vs. struktureller Wandel

07:50:00 – Historische Lehren vom Marshallplan bis Irak

15:20:00 – Vom Weizenexporteur zum Waffenexporteur?

20:47:00 – Warum ein baldiger Frieden unwahrscheinlich ist

21:12:00 – Politische Szenarien für die Nachkriegszeit

22:58:00 – Internationale Unterstützung und Europas Rolle

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#ukraine #wiederaufbau #adamtooze #europa #usa #trump #putin #krieg
24 Minuten
Deutschland steht vor einer historischen Haushaltslücke von 170 Milliarden Euro – das könnte zur größten Kürzungswelle der letzten Jahrzehnte führen. Was bedeutet das für Sozialstaat, Steuern und Investitionen?Adam Tooze ist Professor für Wirtschaftsgeschichte an der Columbia University in New York und Surplus-Herausgeber. Im Gespräch mit Lukas Scholle analysiert er die aktuelle Haushaltspolitik Deutschlands. Zu allen Beiträgen von Adam Tooze:https://www.surplusmagazin.de/autoren/adam-tooze/Timestamps:00:00:00 – Einführung: Das 170-Milliarden-Problem02:15:00 – Warum die SPD die Kürzungen tragen muss05:30:00 – Schuldenbremse: Die heimliche Hauptrolle09:45:00 – Steuersenkungen für Reiche vs. Sozialkürzungen14:20:00 – Droht der Rentenzuschuss-Kahlschlag?18:00:00 – Militär-Keynesianismus als Ausweg?22:30:00 – Die Angst vor einem neuen RechtsruckSurplus ist das Wirtschaftsmagazin, das sich um die Interessen der großen Mehrheit und nicht der Reichsten dreht. Dafür bringen wir weltweit führende ökonomische Denkerinnen und Denker zusammen. Täglich veröffentlichen wir Texte, wöchentlich Video- und Podcastformate und zweimonatlich ein digitales sowie gedrucktes Magazin.Zum Surplus-Abo: https://www.surplusmagazin.de/#/portal/signup#Haushaltsloch #Schuldenbremse #Austerität
37 Minuten
Die EU hat ein neues Zollabkommen mit den USA verhandelt – und ist am Ende eingeknickt. 15 % Pauschalzoll, 50 % Sonderzoll auf Stahl und Aluminium, dazu Energieimporte sowie Versprechen für Investitionen und Waffenkäufen.Wirtschaftshistoriker Adam Tooze ordnet ein, warum dieser Deal so beschämend ist – und was er über die Kräfteverhältnisse zwischen Europa und Amerika verrät. Statt Regelbasierung, WTO und Autonomie setzt die EU auf Appeasement mit Trump. Und: Warum das Weiße Haus von »Global History« spricht – und Rancher und Fischer feiern will. Zu allen Beiträgen von Adam Tooze: https://www.surplusmagazin.de/autoren/adam-tooze00:00:00 – Einstieg: Was ist dieser Deal?01:28:00 – „Beschämend“: Warum Europa nachgibt03:45:00 – Trumps Strategie – und Europas verpasste Chance im April05:20:00 – Macron & die Kritik aus EU-Staaten06:30:00 – Folgen für Deutschland und die Autoindustrie09:10:00 – Warum Zölle auch US-Firmen treffen11:20:00 – BMW, VW & Produktionslogik13:30:00 – Makro vs. Mikro: Modelle und Realität17:30:00 – Warum Trump auf Ungleichgewichte setzt23:00:00 – Rüstungs- und Energieimporte: Ein Märchen?29:00:00 – Das weiße Haus feiert Rancher & Fischerei33:30:00 – Droht das Scheitern in Brüssel?Surplus ist das Wirtschaftsmagazin, das sich um die Interessen der großen Mehrheit und nicht der Reichsten dreht. Dafür bringen wir weltweit führende ökonomische Denkerinnen und Denker zusammen. Täglich veröffentlichen wir Texte, wöchentlich Video- und Podcastformate und zweimonatlich ein digitales sowie gedrucktes Magazin.Zum Surplus-Abo: https://www.surplusmagazin.de/#/portal/signup#trump #usa #zölle
27 Minuten
Der Mindestlohn soll bis 2026 auf 13,90 Euro steigen. Doch was wie eine ordentliche Erhöhung aussieht, ist aus Sicht von Ökonom Maurice Höfgen ein Bruch mit dem SPD-Wahlversprechen.Im Gespräch mit Surplus-Chefredakteur Lukas Scholle erklärt Höfgen, warum die Mindestlohnkommission abgeschafft gehört, wie die SPD ein zentrales Wahlversprechen gebrochen hat und weshalb 60 % des Medianlohns der einzig sinnvolle Maßstab wäre. Es geht um Machtfragen, politische Glaubwürdigkeit – und um die Gefahr, dass eine demokratisch wichtige Lohnuntergrenze von Lobbyinteressen verwässert wird.Ein Gespräch über strukturelles Staatsversagen, politische Symbolpolitik und die Frage, was passieren müsste, damit Mindestlohn wirklich armutsfest ist. Zu allen Beiträgen von Maurice Höfgen:https://www.surplusmagazin.de/autoren/maurice-hoefgen/Kapitelmarken (optional):00:00:00 – 13,90 € MIndestlohn02:00:00 – Die Mindestlohnkommission abschaffen?05:50:00 – Wer profitiert vom aktuellen System?10:00:00 – Mindestlohn an den Median koppeln: eine echte Alternative?15:00:00 – Was die SPD versprochen hat – und nicht gehalten hat20:00:00 – Was sich politisch ändern müssteSurplus ist das Wirtschaftsmagazin, das sich um die Interessen der großen Mehrheit und nicht der Reichsten dreht. Wir veröffentlichen täglich Texte, wöchentlich Video- und Podcastformate und zweimonatlich ein digitales sowie gedrucktes Magazin.Zum Surplus-Abo: https://www.surplusmagazin.de/#/portal/signup#mindestlohn #spd #politik
24 Minuten
Wie konnte Jens Spahn Maskendeals in Milliardenhöhe abschließen – und warum sind so viele Fragen bis heute ungeklärt?Ökonom und Autor Maurice Höfgen analysiert die zentralen Vorgänge hinter den Maskenskandalen im Gesundheitsministerium: von goldenen Deals für befreundete Firmen über WhatsApp-Kommunikation und verschobene Verantwortung bis hin zu einem Schaden in Milliardenhöhe. Im Gespräch mit Surplus ordnet er die bekanntesten Fälle wie Emix und Fiege ein – und erklärt, warum dieser Skandal nicht nur ein politisches, sondern auch ein ökonomisches und moralisches Problem ist.Ein Interview über staatliches Versagen, persönliche Netzwerke, systemische Intransparenz – und darüber, warum Jens Spahn trotz allem Fraktionschef der Kanzlerpartei ist. Zu allen Beiträgen von Maurice Höfgen:https://www.surplusmagazin.de/autoren/maurice-hoefgen/Kapitelmarken00:00:00 – Was noch offen ist bei den Maskendeals02:50:00 – Fiege, Emix und goldene Handschläge06:30:00 – Wer verdient, wenn der Staat in Panik kauft09:20:00 – Andrea Tandler und 48 Millionen für zwei Telefonate13:00:00 – Wie groß ist der Spahn-Skandal wirklich?15:30:00 – Macht, Moral und Minister-E-Mail-Adressen18:00:00 – Untersuchungsausschuss oder Abwarten?21:00:00 – Was aus Jens Spahn noch werden kannSurplus ist das Wirtschaftsmagazin, das sich um die Interessen der großen Mehrheit und nicht der Reichsten dreht. Dafür bringen wir weltweit führende ökonomische Denkerinnen und Denker zusammen. Täglich veröffentlichen wir Texte, wöchentlich Video- und Podcastformate und zweimonatlich ein digitales sowie gedrucktes Magazin.Zum Surplus-Abo: https://www.surplusmagazin.de/#/portal/signup#jensspahn #maskendeals #mauricehöfgen #wirtschaft #politik