Fülle oder Mangel – was spiegelt dir dein Leben?
Fülle oder Mangel?
Vielleicht hast du dir diese Frage schon einmal gestellt. Warum scheint es bei manchen Menschen immer zu laufen, während bei anderen ständig das Gefühl da ist, dass etwas fehlt?
Mehr Geld.
Mehr Liebe.
Mehr Anerkennung.
Mehr Erfolg.
Mehr Zeit.
Mehr Leichtigkeit.
Und vielleicht versuchen wir genau deshalb so oft, im Aussen etwas zu verändern.
Wir wollen mehr verdienen, eine andere Beziehung, einen anderen Job, mehr Erfolg oder endlich dieses eine Ziel erreichen.
Doch was wäre, wenn wir einmal die Perspektive verändern?
Was wäre, wenn das Aussen nicht die Ursache ist, sondern ein Spiegel?
Denn das, was uns im Außssen begegnet, kann uns sehr viel darüber zeigen, was in unserem Inneren gerade präsent ist.
Wenn in uns ständig der Gedanke lebt: „Es reicht nicht“, „Ich habe nicht genug“, „Ich bin nicht gut genug“ oder „Ich muss noch mehr haben“, dann erleben wir unser Leben häufig genau durch diese Brille.
Und selbst wenn wir mehr bekommen, entsteht sehr schnell wieder das Gefühl von Mangel.
Dann ist es nicht mehr dieses eine Problem.
Dann ist es das nächste.
Noch mehr Geld.
Noch mehr Erfolg.
Noch mehr Anerkennung.
Noch mehr Sicherheit.
Doch Fülle funktioniert anders.
Fülle bedeutet nicht, dass wir alles besitzen müssen.
Fülle bedeutet, wahrzunehmen, was bereits da ist.
Die Menschen, die uns lieben.
Unser Körper, der uns jeden Tag trägt.
Die Natur.
Ein Dach über dem Kopf.
Ein Lachen.
Eine Umarmung.
Ein Sonnenstrahl auf unserer Haut.
Zeit.
Möglichkeiten.
Unser Atem.
Unser Leben.
Und genau hier beginnt Veränderung.
Nicht unbedingt damit, dass wir im Aussen sofort alles verändern.
Sondern indem wir beginnen, in uns selbst etwas zu verändern.
Wenn wir unsere Gedanken verändern.
Unsere Überzeugungen.
Unsere Erwartungen.
Unsere Bewertung.
Unser Gefühl für uns selbst.
Wenn wir beginnen, uns nicht mehr aus dem Mangel heraus zu bewegen, sondern aus dem Gefühl:
„Ich bin bereits reich beschenkt. Ich bin bereits genug.“
Dann verändert sich unsere Wahrnehmung.
Und mit unserer Wahrnehmung verändern sich unsere Entscheidungen.
Wir handeln anders.
Wir sprechen anders.
Wir setzen andere Grenzen.
Wir erlauben uns vielleicht Dinge, die wir uns vorher nicht erlaubt haben.
Und dadurch kann sich natürlich auch unser Aussen verändern.
Denn wir erschaffen unser Leben nicht nur durch das, was wir denken. Wir erschaffen es auch durch das, was wir aufgrund unserer inneren Haltung tun oder eben nicht tun.
Deshalb dürfen wir uns manchmal fragen:
Wo bin ich gerade im Mangel?
Wo glaube ich, dass mir etwas fehlt?
Und vor allem:
Was glaube ich über mich selbst, wenn mir dieses Etwas fehlt?
Denn genau dort liegt häufig der Schlüssel.
Vielleicht fehlt dir nicht die Liebe.
Vielleicht glaubst du tief in dir, nicht liebenswert zu sein.
Vielleicht fehlt dir nicht die Anerkennung.
Vielleicht erkennst du dich selbst noch nicht an.
Vielleicht fehlt dir nicht die Fülle.
Vielleicht erlaubst du dir selbst noch nicht, sie zu empfangen.
Und das Schöne ist:
Wir sind diesem Zustand nicht ausgeliefert.
Wir können beginnen, nach innen zu schauen.
Wir können unsere alten Muster erkennen.
Wir können neue Entscheidungen treffen.
Wir können lernen, uns selbst anders zu begegnen.
Und vielleicht stellst du heute einmal nicht die Frage:
„Was muss sich im Aussen verändern, damit es mir besser geht?“
Sondern:
„Was darf sich in mir verändern, damit ich mein Aussen anders erleben kann?“
Denn manchmal beginnt die grösste Veränderung genau dort, wo wir aufhören, gegen das Aussen zu kämpfen und beginnen, uns selbst zuzuhören.
Fülle beginnt nicht unbedingt mit dem Mehr.
Fülle beginnt mit dem Erkennen von dem, was bereits da ist.
Und vielleicht ist genau das der Moment, in dem sich dein Leben beginnt, ganz neu zu zeigen.
Much love
Anja & Dimi
🩷
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