Wertschätzung, warum sie bei dir selbst beginnt
Wie sehr schätzt du dich selbst?
Und damit meinen wir nicht nur die Dinge, die du gut kannst,
deine Erfolge oder das, was du für andere leistest.
Sondern dich, als Mensch.
Mit allem, was dich ausmacht.
Mit deinen Stärken, deinen Schwächen, deinen Erfahrungen, deinen
Entscheidungen und auch mit all den Seiten von dir, die du
vielleicht selbst noch nicht lieben kannst.
Wir alle kennen den Wunsch nach Anerkennung und Wertschätzung von
aussen. Wir möchten gesehen werden. Wir möchten hören, dass wir
etwas gut gemacht haben. Dass wir wichtig sind. Dass wir geliebt
werden. Dass unsere Arbeit, unsere Zeit und unser Sein einen Wert
haben.
Doch was passiert, wenn wir unseren eigenen Wert davon abhängig
machen, ob andere Menschen ihn erkennen?
Dann geben wir einen Teil unserer Macht ab.
Denn wenn die Wertschätzung von aussen ausbleibt, beginnen wir
vielleicht zu zweifeln:
Bin ich nicht gut genug?
Bin ich nicht wichtig genug?
Habe ich etwas falsch gemacht?
Dabei darf Wertschätzung bei uns selbst beginnen.
Wenn wir lernen, uns selbst wirklich zu sehen und anzuer-kennen,
entsteht etwas ganz Besonderes: Wir brauchen die Bestätigung von
aussen nicht mehr, um unseren eigenen Wert zu spüren.
Das bedeutet nicht, dass uns die Wertschätzung anderer egal wird.
Natürlich tut es gut, gesehen und anerkannt zu werden. Aber sie
wird von einem „Ich brauche das, damit ich mich wertvoll fühle“
zu einem „Ich freue mich darüber, aber mein Wert hängt nicht
davon ab.“
Vielleicht dürfen wir uns deshalb einmal ganz ehrlich fragen:
Wie oft erkenne ich an, was ich jeden Tag
leiste?
Wie oft sage ich mir selbst: „Das hast du gut gemacht“?
Wie oft bin ich stolz auf mich?
Wie oft erlaube ich mir, einfach zu sein, ohne etwas leisten zu
müssen?
Und wie oft übersehe ich all das Gute in mir, weil ich immer
schon wieder beim nächsten Ziel, beim nächsten Problem oder bei
dem bin, was noch nicht funktioniert?
Selbstwert und Selbstwertschätzung entstehen nicht dadurch, dass
wir perfekt werden.
Sie entstehen dadurch, dass wir aufhören, uns ständig gegen eine
vermeintlich bessere Version von uns selbst auszuspielen.
Vielleicht ist genau jetzt der Moment, dir selbst einmal Danke zu
sagen.
Danke für deinen Weg.
Danke für all die Herausforderungen, die du gemeistert hast.
Danke für die Entscheidungen, die vielleicht nicht immer richtig
waren, dich aber etwas gelehrt haben.
Danke für deine Stärke.
Danke für deine Verletzlichkeit.
Danke dafür, dass du immer wieder aufstehst und weitergehst.
Denn du bist nicht erst dann wertvoll, wenn du etwas erreicht
hast.
Du bist wertvoll, weil du bist.
Und je mehr wir diese Wahrheit in uns selbst verankern, desto
weniger müssen wir im Aussen danach suchen.
Dann dürfen Beziehungen, Begegnungen und Menschen unser Leben
bereichern, aber sie müssen nicht mehr unseren Wert bestimmen.
Vielleicht ist das eine der schönsten Formen von Freiheit:
Mich selbst so sehr zu wertschätzen, dass die Welt mir
meinen Wert nicht mehr beweisen muss.
Und genau dort beginnt eine ganz neue Beziehung zu uns selbst.
Much love
Anja & Dimi
🩷🩷🩷
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