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Unerhörtes Mittelalter: Vormoderne Erzählungen und warum man sie unbedingt kennen sollte Archiv

38 Episoden
45 Minuten
In der Geschichte, die wir euch heute vorstellen, geht es um etwas, das wir heute vielleicht ein ›unmoralisches Angebot‹ nennen würden: Ein Ritter bietet einer Dame dafür, dass sie mit ihm schläft, zunächst seine edlen Jagdvögel, seine Jagdhunde und sein unübertreffliches Pferd an. Die Dame aber lehnt ab. Erst, als sein magischer Gürtel ins Spiel kommt, der nicht nur Unverwundbarkeit garantiert, sondern auch Ehre, lässt sie sich auf den Tausch ein. Allerdings erfährt ihr Ehemann davon und verlässt sie. Um ihn zurückzuholen, nimmt sie die Erscheinung eines Ritters an. Als Heinrich von Schwaben macht sie sich, ausgestattet mit dem magischen Gürtel, auf den Weg. Ob sie ihren Mann findet, ob er sie erkennt und ob sie ihn in der Gestalt eines Ritters zurückerobern kann, erfahrt ihr in dieser Folge. Unser Gast ist heute Prof. Dr. Andreas Kraß (HU Berlin).

Über Kommentare oder Feedback an unerhoertes.mittelalter@gmail.com oder auf Instagram (unerhoertes_mittelalter) freuen wir uns natürlich auch!

Credits:

Hosts: Daniela Vukadin, Hans Levin

Gast: Prof. Dr. Andreas Kraß

Erzähler: Prof. i. R. Dr. Harald Haferland

Jingle: Karl Wenzel

Schnitt: Max Asmus

Ein besonderer Dank gilt außerdem der Universität Potsdam für die Bereitstellung von Mitteln, technischer Unterstützung und vor allem unserem Tonstudio.
1 Stunde
In der Geschichte, die wir in dieser Folge besprechen, geht es um einen reichen, blinden Musiker, der der Ehefrau seines Gastgebers nachstellt. Heute würde man vielleicht sagen, er sei ein Stalker. Die treue Ehefrau versucht alles, um sich den Nachstellungen zu entziehen, doch der Blinde ist hartnäckig.

Schließlich vertraut sie sich ihrem Ehemann an. Der ist empört über die Untreue seines Gastes und vereinbart mit seiner Frau, ihm eine Falle zu stellen, die dieser nicht durchschauen kann - weil er blind ist. Aber ist die dann vollzogene gewalttätige Rache fair? Diese und andere Fragen diskutieren wir mit unserem heutigen Gast: Prof. Dr. Sebastian Coxon vom University College London.

Literaturhinweise zur Folge:

Sebastian Coxon: German Verse-Couplet Tales from the Thirteenth to the Fifteenth Century; aus: Klaus Ridder, Hans-Joachim Ziegeler (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts (DVN); [https://schwabe.ch/german-verse-couplet-tales-from-the-thirteenth-to-the-fifteenth-century-978-3-7574-0042-2#bibliographical-data]

Sebastian Coxon: Laughter and Narrative in the Later Middle Ages German Comic Tales C.1350-1525; 2008. [https://www.routledge.com/Laughter-and-Narrative-in-the-Later-Middle-Ages-German-Comic-Tales-C1350-1525/Coxon/p/book/9780367602802]

Handschrift "Der blinde Hausfreund" [https://digital.slub-dresden.de/werkansicht?tx_dlf%5Bid%5D=14347&tx_dlf%5Bpage%5D=371]

Handschriftencensus (Überlieferung der Handschriften) [https://www.handschriftencensus.de/3683]

Viel Spaß mit diesem Beitrag zum #FastForwardScience Award für mehr #Wissenschaft im Dialog! (http://www.fastforwardscience.de)

#competition#science#knowledge#Wisskomm#FFS#AudioAward

Über Kommentare oder Feedback an unerhoertes.mittelalter@gmail.com oder auf Instagram (unerhoertes_mittelalter) freuen wir uns natürlich auch!

Credits:

Hosts: Daniela Vukadin, Hans Levin

Gast: Prof. Dr. Sebastian Coxon

Erzähler: Prof. i. R. Dr. Harald Haferland

Jingle: Karl Wenzel

Schnitt: Max Asmus

Ein besonderer Dank gilt außerdem der Universität Potsdam für die Bereitstellung von Mitteln, technischer Unterstützung und vor allem unserem Tonstudio.
20 Minuten
In der Geschichte, die wir in dieser Folge besprechen, geht es um einen reichen, blinden Musiker, der der Ehefrau seines Gastgebers nachstellt. Heute würde man vielleicht sagen, er sei ein Stalker. Die treue Ehefrau versucht alles, um sich den Nachstellungen zu entziehen, doch der Blinde ist hartnäckig.

Schließlich vertraut sie sich ihrem Ehemann an. Der ist empört über die Untreue seines Gastes und vereinbart mit seiner Frau, ihm eine Falle zu stellen, die dieser nicht durchschauen kann - weil er blind ist. Aber ist die dann vollzogene gewalttätige Rache fair? Diese und andere Fragen diskutieren wir mit unserem heutigen Gast: Prof. Dr. Sebastian Coxon vom University College London.

Literaturhinweise zur Folge:

Sebastian Coxon: German Verse-Couplet Tales from the Thirteenth to the Fifteenth Century; aus: Klaus Ridder, Hans-Joachim Ziegeler (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts (DVN); [https://schwabe.ch/german-verse-couplet-tales-from-the-thirteenth-to-the-fifteenth-century-978-3-7574-0042-2#bibliographical-data]

Sebastian Coxon: Laughter and Narrative in the Later Middle Ages German Comic Tales C.1350-1525; 2008. [https://www.routledge.com/Laughter-and-Narrative-in-the-Later-Middle-Ages-German-Comic-Tales-C1350-1525/Coxon/p/book/9780367602802]

Handschrift "Der blinde Hausfreund" [https://digital.slub-dresden.de/werkansicht?tx_dlf%5Bid%5D=14347&tx_dlf%5Bpage%5D=371]

Handschriftencensus (Überlieferung der Handschriften) [https://www.handschriftencensus.de/3683]

Viel Spaß mit diesem Beitrag zum #FastForwardScience Award für mehr #Wissenschaft im Dialog! (http://www.fastforwardscience.de)

#competition#science#knowledge#Wisskomm#FFS#AudioAward

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Credits:

Hosts: Daniela Vukadin, Hans Levin

Gast: Prof. Dr. Sebastian Coxon

Erzähler: Prof. i. R. Dr. Harald Haferland

Jingle: Karl Wenzel

Schnitt: Max Asmus

Ein besonderer Dank gilt außerdem der Universität Potsdam für die Bereitstellung von Mitteln, technischer Unterstützung und vor allem unserem Tonstudio.
20 Minuten
In dieser Geschichte geht es um die konfliktträchtige Beziehung zwischen einer adligen alten Dame und ihrem Sohn. Seine Neigung dazu, das Geld freimütig auszugeben, führt zwischen beiden zu Streit. Den will die Mutter bei einem Hoftag in Nürnberg vom Kaiser schlichten lassen. Allerdings ist sie nahezu blind. Das macht sich ihr Sohn zunutze, indem er ihr am Kaiserhof den langen Ärmel eines fremden Ritters in die Hand gibt und einschärft, es sei seiner und sie solle ihn immer recht fest halten, damit sie einander im Gedränge nicht verlieren. Ob sie so vor dem Kaiser ihre Vorwürfe gegen den vermeintlichen Sohn durchsetzen kann, erfahrt ihr in unserer neuen Podcastfolge zur ›Alten Mutter‹. Uns heutiger Gast ist Prof. Dr. Volker Mertens.

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Credits:

Hosts: Prof. Dr. Franziska Wenzel, Daniela Vukadin

Gast: Prof. Dr. Volker Mertens

Erzähler: Prof. i. R. Dr. Harald Haferland

Jingle: Karl Wenzel

Schnitt: Max Asmus

Ein besonderer Dank gilt außerdem der Universität Potsdam für die Bereitstellung von Mitteln, technischer Unterstützung und vor allem unserem Tonstudio.
48 Minuten
In dieser Geschichte geht es um die konfliktträchtige Beziehung zwischen einer adligen alten Dame und ihrem Sohn. Seine Neigung dazu, das Geld freimütig auszugeben, führt zwischen beiden zu Streit. Den will die Mutter bei einem Hoftag in Nürnberg vom Kaiser schlichten lassen. Allerdings ist sie nahezu blind. Das macht sich ihr Sohn zunutze, indem er ihr am Kaiserhof den langen Ärmel eines fremden Ritters in die Hand gibt und einschärft, es sei seiner und sie solle ihn immer recht fest halten, damit sie einander im Gedränge nicht verlieren. Ob sie so vor dem Kaiser ihre Vorwürfe gegen den vermeintlichen Sohn durchsetzen kann, erfahrt ihr in unserer neuen Podcastfolge zur ›Alten Mutter‹. Uns heutiger Gast ist Prof. Dr. Volker Mertens.

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Credits:

Hosts: Prof. Dr. Franziska Wenzel, Daniela Vukadin

Gast: Prof. Dr. Volker Mertens

Erzähler: Prof. i. R. Dr. Harald Haferland

Jingle: Karl Wenzel

Schnitt: Max Asmus

Ein besonderer Dank gilt außerdem der Universität Potsdam für die Bereitstellung von Mitteln, technischer Unterstützung und vor allem unserem Tonstudio.
46 Minuten
In der Geschichte, die wir euch heute vorstellen, geht es um einen frommen Mönch, der nicht glauben kann, was er in einem Buch liest, nämlich dass es im Himmel unaussprechliche und immerwährende Freuden gibt, die jede menschliche Vorstellungskraft übersteigen. Um ihm eine Vorstellung von diesen Freuden zu geben, schickt Gott ihm ein kleines Vögelchen, das ihn mit seinem überirdisch betörenden Gesang verzaubert und dem der Mönch in den Wald folgt. Als er ins Kloster zurückkehren will, wird er allerdings nicht mehr erkannt. Was ist geschehen? Das erfahrt ihr in unserer Folge zu ›Mönch Felix‹. Zu Gast ist dabei Dr. Mareike von Müller.

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Credits:

Hosts: Daniela Vukadin, Prof. Dr. Katharina Philipowski

Gast: Dr. Mareike von Müller

Erzähler: Prof. i. R. Dr. Harald Haferland

Jingle: Karl Wenzel

Schnitt: Max Asmus

Ein besonderer Dank gilt außerdem der Universität Potsdam für die Bereitstellung von Mitteln, technischer Unterstützung und vor allem unserem Tonstudio.
22 Minuten
Hauptfigur der Erzählung, die wir euch hier vorstellen, ist ein reicher Ritter, der zeitlebens fromm die Gottesmutter Maria verehrt. Eines Tages nimmt er auf dem Weg zu einem Turnier Nachtquartier bei einem Ritter, der anders als er äußerst arm ist. Dem reichen Ritter fällt seine schöne Tochter ins Auge und er bietet ihren Eltern Geld, um mit ihr schlafen zu können. In ihrer verzweifelten Armut willigen sie ein. Doch als der reiche Ritter nachts das unglückliche Mädchen nach ihrem Namen fragt, erfährt er, dass sie Maria heißt. Gibt das der Nacht eine neue Wendung? Das erfahrt ihr in unserer heutigen Folge mit dem Titel ›Der arme Ritter‹. Unser Gast ist Prof. Dr. Elke Koch von der FU Berlin. 

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Credits:

Hosts: Daniela Vukadin, Hans Levin

Gast: Prof. Dr. Elke Koch

Erzähler: Prof. i. R. Dr. Harald Haferland

Jingle: Karl Wenzel

Schnitt: Max Asmus

Ein besonderer Dank gilt außerdem der Universität Potsdam für die Bereitstellung von Mitteln, technischer Unterstützung und vor allem unserem Tonstudio.
45 Minuten
Hauptfigur der Erzählung, die wir euch hier vorstellen, ist ein reicher Ritter, der zeitlebens fromm die Gottesmutter Maria verehrt. Eines Tages nimmt er auf dem Weg zu einem Turnier Nachtquartier bei einem Ritter, der anders als er äußerst arm ist. Dem reichen Ritter fällt seine schöne Tochter ins Auge und er bietet ihren Eltern Geld, um mit ihr schlafen zu können. In ihrer verzweifelten Armut willigen sie ein. Doch als der reiche Ritter nachts das unglückliche Mädchen nach ihrem Namen fragt, erfährt er, dass sie Maria heißt. Gibt das der Nacht eine neue Wendung? Das erfahrt ihr in unserer heutigen Folge mit dem Titel ›Der arme Ritter‹. Unser Gast ist Prof. Dr. Elke Koch von der FU Berlin. 

Über Kommentare oder Feedback an unerhoertes.mittelalter@gmail.com oder auf Instagram (unerhoertes_mittelalter) freuen wir uns natürlich auch!

Credits:

Hosts: Daniela Vukadin, Hans Levin

Gast: Prof. Dr. Elke Koch

Erzähler: Prof. i. R. Dr. Harald Haferland

Jingle: Karl Wenzel

Schnitt: Max Asmus

Ein besonderer Dank gilt außerdem der Universität Potsdam für die Bereitstellung von Mitteln, technischer Unterstützung und vor allem unserem Tonstudio.
1 Minute
Liebe Hörerschaft,

Neues Jahr - neues (Podcast-)Glück. Daniela hat eine kleine Ankündigung für euch. Vom ganzen Team die herzlichsten Grüße und auf Wiederhören, egal ob in Kurz- oder Langform.

Bis bald, euer "unerhörtes Mittelalter"
53 Minuten
Die ›Rittertreue‹ erzählt von einem dramatischen Konflikt, in den der fesche, aber verarmte Ritter Willekin gerät, der mit seinem letzten Geld in eine Stadt kommt, in der um die Hand der reichen Königstochter gekämpft werden soll. Dort lässt er sich auf ein verhängnisvolles Versprechen gegenüber einem fremden Ritter ein, der in Wirklichkeit ein Untoter ist, dessen Seele noch keinen Frieden gefunden hat: Dieser ist bereit, Willekin sein außergewöhnliches Pferd für das Versprechen zu überlassen, dass Willekin alles, was er im Turnier durch das Pferd erkämpft, mit ihm teilt. Willekin ist einverstanden und siegt. Doch in der Hochzeitsnacht erscheint der untote Ritter und fordert seinen Anteil an der Braut. Jetzt muss sich Willekin entscheiden: Überlässt er dem Fremden seine Braut oder bricht er sein ritterliches Ehrenwort?

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Credits:

Hosts: Prof. Dr. Katharina Philipowski, Daniela Vukadin

Gast: Prof. Dr. Christian Schneider

Erzähler: Prof. i. R. Dr. Harald Haferland

Jingle: Karl Wenzel

Schnitt: Max Asmus

Ein besonderer Dank gilt außerdem der Universität Potsdam für die Bereitstellung von Mitteln, technischer Unterstützung und vor allem unserem Tonstudio.
58 Minuten
In dieser Erzählung geht um einen hungrigen Hund, den sein Herr vom Hof gejagt hat, und um eine raffinierte Lerche, die dem verzweifelten Hund zu einer Mahlzeit verhilft. Endlich wieder satt, steht dem Hund der Sinn nach Unterhaltung. Auch diesen Wunsch erfüllt ihm die Lerche. Sie führt ihn zu einer Scheune, von deren Dach aus er dabei zusehen kann, wie sie zwischen zwei Männern, die in der Scheune dreschen, eine Schlägerei anzettelt. Darüber gerät der Hund in ein so heftiges Gelächter, dass er vom Dach stürzt. Was es mit dem Lachen des Hundes auf sich hat, ob die Lerche ihm weitere Wünsche erfüllt und worum es bei dieser scheinbar so leichtfüßigen Geschichte wirklich geht, erfahrt ihr von Prof. Dr. Hans-Jürgen Scheuer (HU Berlin), der für diese Episode zu Gast im Podcaststudio ist.

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Credits:

Hosts: Natalie Mlynarski-Jung, Hans Levin

Gast: Prof. Dr. Hans-Jürgen Scheuer

Erzähler: Prof. i. R. Dr. Harald Haferland

Jingle: Karl Wenzel

Schnitt: Max Asmus

Ein besonderer Dank gilt außerdem der Universität Potsdam für die Bereitstellung von Mitteln, technischer Unterstützung und vor allem unserem Tonstudio.
1 Stunde 1 Minute
Der Ritter, um den es in dieser Geschichte geht, ist überaus verschwendungs- und selbstsüchtig. Er verprasst sein Hab und Gut, bis Gott ihm alles nimmt. Weil er den Verlust nicht ertragen kann, bittet er jemanden, der allein im Wald lebt und mit dem Teufel im Bunde steht, ihm zu helfen. Dieser fädelt eine Begegnung mit dem Teufel ein, in dessen Dienst der Ritter treten soll, um wieder zu Reichtum zu gelangen. Doch als der Teufel verlangt, dass der Ritter nicht nur Gott, sondern auch der Gottesmutter abschwört, besinnt sich der Ritter und fleht in einer Kapelle eine Holzfigur der Gottesmutter mit Kind um Vergebung an. Ob ihm wohl Vergebung zuteilwird?

Vor allem stellt sich hier aber die Frage, ob man diese Erzählung heute noch kennen und verbreiten sollte, denn der, der den Teufelsbund vermittelt, ist ein Jude. Über Antijudaismus in mittelhochdeutschen Texten sprechen wir mit unserem heutigen Gast, Prof. Dr. Andreas Hammer (Konstanz).

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Credits:

Hosts: Natalie Mlynarski-Jung, Hans Levin

Gäste: Prof. Dr. Andreas Hammer

Erzähler: Prof. i. R. Dr. Harald Haferland

Jingle: Karl Wenzel

Schnitt: Max Asmus

Ein besonderer Dank gilt außerdem der Universität Potsdam für die Bereitstellung von Mitteln, technischer Unterstützung und vor allem unserem Tonstudio.
41 Minuten
Die heutige Erzählung handelt von einem Paar, das wirklich jeder kennt: Es geht um Adam und Eva, doch die Geschichte spielt nicht im Paradiesgarten, sondern hat eine Episode zum Thema, die in der Bibel nicht erzählt wird, nämlich das Leben des ersten Paares auf der Erde. Hier begegnet ihnen auch der Teufel wieder, der ihnen bereits in Paradies nachgestellt hatte. Und er erklärt den beiden, warum er sie so hasst: Um ihretwillen nämlich wurde er von Gottes Lieblingsengel zum Satan. Wie das zu verstehen ist, erfahrt ihr von unserem heutigen Gast, PD Dr. Beatrice Trînca (HU Berlin) in der Episode ›Adam und Eva‹.

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Credits:

Hosts: Natalie Mlynarski-Jung, Hans Levin

Gast: PD Dr. Beatrice Trînca

Erzähler: Prof. i. R. Dr. Harald Haferland

Jingle: Karl Wenzel

Schnitt: Max Asmus

Ein besonderer Dank gilt außerdem der Universität Potsdam für die Bereitstellung von Mitteln, technischer Unterstützung und vor allem unserem Tonstudio.
1 Stunde 24 Minuten
In der Erzählung vom ›Wirt‹ geht es eigentlich um fünf Figuren: Außer dem Wirt und seiner schönen Frau sind das drei junge Männer, von denen einer sogar zaubern kann.

Die Geschichte ist in ihrer freizügigen Darstellung sexueller Handlungen zwischen den drei Männern und der Frau, die sich vor den Augen ihres Ehemannes ereignen, außergewöhnlich. Stattfinden können diese drastischen Handlungen nur, weil der Wirt sich einreden lässt, eine seltene Planetenkonstellation verwirre seine Sinne.

Ob der Erfolg dieser Behauptung mit der Dummheit des Wirtes, mit der Dreistigkeit der Männer oder doch dem vielen Alkohol, der im Spiel ist, zu erklären ist, diskutieren wir mit unseren heutigen Gästen: Prof. Dr. Astrid Lembke (Uni Mannheim) und Prof. Dr. Stephan Müller (Uni Wien).

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Credits:

Hosts: Prof. Dr. Katharina Philipowski, Prof. Dr. Franziska Wenzel

Gäste: Prof. Dr. Astrid Lemke, Prof. Dr. Stephan Müller

Erzähler: Prof. i. R. Dr. Harald Haferland

Jingle: Karl Wenzel

Ein besonderer Dank gilt außerdem der Universität Potsdam für die Bereitstellung von Mitteln, technischer Unterstützung und vor allem unserem Tonstudio.
1 Stunde 21 Minuten
Die Erzählung, um die es heute geht, wird ›Frauenerziehung‹ genannt. Es geht um Mutter und Tochter, eine boshafter, starrsinniger und widerspenstiger gegenüber dem Ehemann und Vater als die andere. Die Versnovelle erzählt davon, wie ihr Widerstand von einem jungen Ritter durch psychische und durch physische Gewalt gebrochen wird. Ob der Text das als ein happy end präsentiert und warum man sich mit einer solchen Erzählung trotz oder sogar gerade wegen ihrer Gewaltdarstellungen auseinandersetzen sollte, diskutieren wir mit unseren beiden Gästen

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Credits:

Hosts: Prof. Dr. Katharina Philipowski, Prof. Dr. Franziska Wenzel

Gäste: Prof. Dr. Judith Klinger, Prof. Dr. Andrea Sieber

Erzähler: Prof. i. R. Dr. Harald Haferland

Jingle: Karl Wenzel

Ein besonderer Dank gilt außerdem der Universität Potsdam für die Bereitstellung von Mitteln, technischer Unterstützung und vor allem unserem Tonstudio.