Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. The Identity Company Podcast

Episoden

27 Minuten
„Der tiefste Raum, den ich jemals erschaffen habe.“

„Das wird lebensverändernd.“

„Diese Transformation wird alles verändern.“

„Du bist noch nicht bereit für das, was kommt.“

Okay.

Und was bleibt übrig, wenn wir all diese Sätze einmal wegnehmen?

In dieser Folge stelle ich eine ziemlich unbequeme Frage an die Onlinebusiness-Branche und ausdrücklich auch an mich selbst:

Was bleibt von unserer Arbeit, wenn wir Superlative, Launchdramaturgie, Testimonials, „magisch“, „transformierend“ und „next level“ für einen Moment streichen?

Was tun wir tatsächlich?

Was können Menschen von unserer Arbeit sehen, ohne dass wir ihnen vorher sagen, wie besonders sie ist?

Ich spreche darüber, warum Begeisterung keine Wirkungsbehauptung ist, weshalb ein Testimonial eine individuelle Erfahrung und kein universelles Versprechen zeigt und warum ich meine Arbeit immer weniger beschreiben und immer häufiger demonstrieren möchte.

Es geht um Content als Arbeitsprobe, um die Angst, ohne große Versprechen nicht wahrgenommen zu werden und um einen Unterschied, der meine eigene Kommunikation gerade stark verändert:

Marketing darf deine Arbeit sichtbar machen.

Es sollte sie nicht durch Behauptungen über ihre Qualität ersetzen.

Und nein: Die Antwort lautet nicht, dass gute Arbeit kein Marketing braucht.

Du darfst verkaufen.

Du darfst launchen.

Du darfst begeistert sein.

Du darfst dein eigenes Angebot verdammt gut finden.

Präzision ist nicht Bescheidenheit.

Also nimm für einen Moment sämtliche schönen Worte weg und stell dir eine Frage: Was bleibt von deiner Arbeit übrig?

Und wenn du darauf eine klare Antwort hast, darfst du von mir aus sogar eine Rakete wieder draufpacken. Eine. 🤍
24 Minuten
Wir erzählen ständig, wer wir sind.

„Ich bin unkompliziert.“

„Ich brauche Sicherheit.“

„Ich bin nicht mutig.“

„Mir ist Geld nicht wichtig.“

„Ich bin eben so.“

Aber was passiert, wenn wir diese Sätze einmal nicht sofort für die Wahrheit halten?

In dieser Folge nehme ich dich mit in eine Frage, die mich selbst nicht mehr losgelassen hat:

Was würde ich sehen, wenn ich dich nicht danach frage, wer du bist, sondern dich an einem ganz gewöhnlichen Dienstag beobachte?

Wie triffst du Entscheidungen?

Wann sagst du „Mir egal“?

Was passiert mit den Versprechen, die du dir selbst gibst?

Und wie schnell wird aus einem Verhalten eigentlich ein Satz über deine Identität?

Es geht nicht darum, dich bei deinen Widersprüchen zu erwischen.

Es geht darum, genauer hinzusehen.

Denn Verhalten ist Information. Noch keine endgültige Antwort darauf, wer du bist.

Eine Folge über Selbstbilder, gelebtes Verhalten, die Geschichten, die wir über uns erzählen und darüber, warum ein gewöhnlicher Dienstag manchmal interessanter ist als jede große Erkenntnis.

Vielleicht—

Nein.

Hör rein. 🤍
11 Minuten
Ein Foto. Ein Satz. Eine Entscheidung. Ein Mensch.

Und plötzlich glauben wir zu wissen, warum jemand so handelt, wie er handelt.

In dieser Folge spreche ich darüber, warum wir so schnell Geschichten über andere schreiben und warum ich früher selbst genauso war.

Außerdem erzähle ich von einem Moment, in dem mein Körper schneller reagiert hat als mein Verstand. Ein Moment, der mich daran erinnert hat, wie schnell wir uns erklären, rechtfertigen und beweisen wollen.

Vielleicht kennst du das auch.

Vielleicht geht es gar nicht darum, weniger zu urteilen.

Vielleicht geht es zuerst darum, neugieriger zu werden.

Auf andere. Und auf uns selbst. 🤍
15 Minuten
Als Teenager habe ich Die Braut, die sich nicht traut geliebt.

Damals war es für mich einfach eine Liebesgeschichte.

Heute sehe ich etwas völlig anderes.

Ich sehe eine Frau, die sich so lange angepasst hat, dass sie irgendwann nicht mehr wusste, wer sie eigentlich ist.

Nicht nur bei ihren Frühstückseiern.

Sondern in ihrem ganzen Leben.

In dieser Folge spreche ich darüber, warum mich dieser Film plötzlich so tief berührt hat, weshalb die Eier nie wirklich das Thema waren und warum das eigentliche Happy End nicht die Hochzeit ist.

Sondern der Moment, in dem Maggie aufhört, sich selbst zu verlassen.

Eine Folge über Identität, Anpassung, Selbstverlassen und die Frage: Wer bist du, wenn niemand vor dir steht, an den du dich anpassen kannst? 🤍

Vielleicht beginnt das Happy End gar nicht damit, jemanden zu finden. Vielleicht beginnt es damit, aufzuhören, sich selbst zu verlieren. 🤍
15 Minuten
Ich war überzeugt, dass dieser Raum genau das ist, wonach Frauen suchen.

Ich habe monatelang daran gearbeitet.

Die Rückmeldungen waren positiv.

Die Vorfreude war riesig.

Und dann kam der Launch.

Und die Realität sah ganz anders aus als erwartet.

In dieser Folge nehme ich dich mit in einen Moment, der mich viel tiefer geprägt hat, als ich damals verstanden habe.

Denn heute glaube ich: Nicht der Launch hat wehgetan.

Sondern die Geschichte, die ich mir danach über mich erzählt habe.
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

THE IDENTITY COMPANY – Der Podcast von Julia Schultze Die meisten erzählen vom Anfang oder vom Ende. Mich interessiert die Geschichte dazwischen. Die Gedanken, Zweifel, Ängste, Entscheidungen und Erkenntnisse, die entstehen, während wir unser Leben leben. Hier geht es nicht um perfekte Lösungen oder die nächste Strategie, sondern um echte Beobachtungen, ehrliche Fragen und die Geschichten, die wir oft für die Wahrheit halten. Für Frauen, deren Leben funktioniert, aber nicht mehr überall passt. Genauer hinsehen. Unterscheiden. Selbst entscheiden. Danach leben. 🤍
Podcast melden

„The Identity Company“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz