Sphereraum Talk Archiv
64 Episoden
41 Minuten
Wenn Bestandsimmobilien die Königsklasse der Projektentwicklung sind, dann sind Sanierungen von Denkmalschutz-Immobilien so etwas wie die Super-League. Auf der einen Seite möchten die Behörden möglichst viel Substanz und Charakter der Gebäude bewahren, zugleich müssen zeitgemäße Klimaschutz-Standards eingehalten werden, Investoren erwarten eine attraktive Rendite und die Nutzer eine Immobilie mit besonderem Flair. Viel mehr Anspruch geht kaum. In dieser Folge von SphereRaum Talk sprechen Raphael Tkacz und Markus Gerharz mit Bastian Vetter darüber, wie sich dieses Paket an Erwartungen in gebaute Realitäten umsetzen lässt – und was ein altes Gebäude eigentlich zum Denkmal macht. Der Geschäftsführer der dach.geschoss immobilien gruppe aus Mannheim erklärt, wie sich energetische Anforderungen im Denkmalschutz umsetzen lassen. Wie die Zusammenarbeit mit den Behörden klappt und wie Projektprozesse bei Denkmalschutz-Sanierungen aufgesetzt sein sollten.
39 Minuten
Otto Konstantin Lindner und Tobias Oberdieck wollen gemeinsam Hospitality X das Hotel-Business neu denken. Ihre Idee: Gastlichkeit und Hotel mit anderen Branchen verknüpfen, Synergien und neue Partnerschaften bilden. Erstes weithin sichtbares Zeugnis ist das Hochhaus The Zipper in Düsseldorf, in dem Katharina Beatriz Varga und Markus Gerharz die beiden Gründer in der 13. Etage zum Podcast in einem der Hotel-Apartments getroffen haben. In der neuen Folge geht es um das spezielle Geschäftsmodell im The Zipper, in dem die beiden Gründer die Themen Hotel & Gesundheit miteinander verbinden. Außerdem werfen sie gemeinsam einen Blick in den Maschinenraum, nämlich die digitalen Prozesse und die Plattform von Hospitality X. Es geht um smarte Apartments, Meldescheine auf Papier und die nächsten Projekte des jungen Unternehmens. Eines ist bereits gestartet: das Parkhotel Hagenbeck in Hamburg.
50 Minuten
Als Achim Nagel und sein Unternehmen Primus Developments mit dem Holzmodulbau-Projekt ‚Woodie‘ erstmals für Aufsehen sorgten, ernteten sie dafür in der Immobilienwirtschaft vor allem eins: Kopfschütteln und Spott. Damit war allerdings schnell Schluss als das Woodie Preise einheimste und den Beweis erbrachte, dass mehrgeschossiger Holzbau mit Modulen nicht nur möglich ist, sondern auch konkurrenzfähig und architektonisch hochwertig sein kann. Heute gibt es etliche Nachahmer und der Modulbau mit Holz ist eine der großen Hoffnungen von Politik und Projektentwicklern. Und Primus? Die gelten in Deutschland als Vorreiter für Holzmodulbau und bauen sogar für den Bund als Service Developer. Grundlage dafür ist die Partnerschaft mit den österreichischen Holzbau-Experten von Kaufmann Bausysteme. Für die neue Folge unseres Immobilien-Podcast SphereRaumTalk haben Anna Sebeczek und Markus Gerharz mit Lorenz Nagel (primus Developments) gesprochen. Der Sohn des Gründers ist Architekt, hat schon bei Eicke Becker und bei Ingenhoven gearbeitet, und ist heute absoluter Holz-Enthusiast. Mit dem Unternehmen seines Vaters beweist er, dass Holzmodulbau eine echte Alternative für die deutsche Immobilienwirtschaft sein kann – und selbst runde Bauten kein Nogo mehr sind. Zum Vorurteil, dass man mit Modulen immer nur die Platte 2.0 bauen kann, sagt er: ‚Es ist viel mehr möglich als die Skeptiker denken.‘ Außerdem verrät er im Podcast, ab wie viel Modulen auch die Banken für Modulbauten zu begeistern sind.
32 Minuten
Die Partnerschaft zwischen Investoren und Kommunen ist vielerorts im Krisenmodus. Auf der einen Seite ätzt die Kommune: „Immobilienunternehmen haben nur ihre Rendite im Blick.“ Auf der anderen Seite klagt der Investor: „Der Verwaltung fehlt das Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge.“ Das Urban Land Institute will die verhärteten Fronten aufweichen und wirbt mit einem Maßnahmenkatalog für ein besseres gemeinsames Wirken von Verwaltung und Immobilienwirtschaft. Für die Premierenfolge unseres neuen Immobilien-Podcast SphereRaumTalk haben Anna Sebeczek und Markus Gerharz auf der Polis Convention mit Sabine Georgi (ULI) und Jens Kreiterling (Landmarken AG) gesprochen. Es ging um Lotsen im Verwaltungs-Dschungel, gegenseitiges Verständnis, neue und bekannte Instrumente und die Frage, wie die Erkenntnisse ihren Weg in die tägliche Praxis von Projektentwicklern und Kommunen finden.