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WEITER WACHSEN als Kita-Fachkraft - Der Pädagogik-Podcast der Pädiko Akademie Archiv

49 Episoden
1 Stunde 11 Minuten
In dieser Folge geht es um Kinderrechte und Kinderschutz und darum, Orientierung für den pädagogischen Alltag in der Kita zu gewinnen. Unser Gast ist Lukas Pütz, Kindheitspädagoge und Dozent, der Dir wertvolles Wissen und konkrete Strategien an die Hand gibt. Es geht darum, wie sich Kinderrechte und Kinderschutz voneinander unterscheiden, welche Rolle die UN-Kinderrechtskonvention und das SGB VIII spielen und was Fachkräfte im Zusammenhang mit Meldepflichten beachten sollten. Außerdem wird thematisiert, wie Fachkräfte zwischen alltäglichem Fehlverhalten und einer möglichen Kindeswohlgefährdung unterscheiden und Beobachtungen im Team reflektieren und dokumentieren können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Kinderschutzkonzepten, der gemeinsamen Verantwortung im Team und dem schrittweisen Vorgehen bei Verdachtsfällen. Du erhältst damit Orientierung, um Beobachtungen bewusster einzuordnen, Kinderrechte im Alltag zu berücksichtigen und bei Unsicherheiten im Kinderschutz strukturiert vorzugehen.
49 Minuten
In dieser Folge geht es um die Frage, wie pädagogische Teams stabil bleiben und Fachkräfte langfristig in Einrichtungen gehalten werden können. Im Mittelpunkt stehen dabei Haltung, Sicherheit, Beziehungsqualität sowie eine transparente und verlässliche Kommunikation zwischen Leitung und Team. Außerdem thematisiert Christina Binta, wie Partizipation an den aktuellen Bedürfnissen eines Teams ausgerichtet werden kann und welche Bedeutung eine positive Fehler- und Feedbackkultur hat. Auch die Vorbildfunktion von Leitungskräften und die gemeinsame Verantwortung von Leitung und Fachkräften für gelingende Kommunikation werden angesprochen. Du erhältst konkrete Impulse dafür, welche Faktoren zu einer wertschätzenden Zusammenarbeit und mehr Stabilität im Team beitragen können.
59 Minuten
In dieser Folge geht es um systemisches Denken im Kita-Alltag und die Frage, wie Fach- und Leitungskräfte lösungsfokussiert statt problemfixiert handeln können. Michael Pifke erläutert, wie Teams schrittweise dabei unterstützt werden können, eigene Lösungen zu entwickeln. Dabei wird deutlich, welchen Einfluss Sprache und Zuschreibungen auf die Wahrnehmung von Situationen und Personen haben. Die Folge zeigt, wie Ausnahmen von problematischem Verhalten sichtbar gemacht und als Ausgangspunkt für Veränderungen genutzt werden können. Außerdem geht es darum, wie Lösungsorientierung auch in belasteten und gestressten Teams eingesetzt werden kann.
36 Minuten
In dieser Folge geht es um Krisen und Konflikte in der Paarbeziehung von Eltern und deren Bedeutung für den Kita-Alltag. Carolyn Litzbarski erläutert, woran Fachkräfte mögliche Belastungen im familiären System erkennen können und wie sich diese auf das Verhalten von Kindern auswirken können. Dabei wird deutlich, wie wichtig es ist, Beobachtungen vorsichtig als Hypothesen zu behandeln und Eltern mit offenen Fragen anzusprechen. Außerdem geht es um die professionelle Rolle der Fachkräfte, die Bedeutung kollegialer Beratung und die Abgrenzung zur Paarberatung. Die Folge zeigt, wie Einrichtungen Familien unterstützen können, ohne sich unangemessen in private Konflikte einzumischen.
1 Stunde 2 Minuten
In dieser Folge geht es um das Museum als lebendigen Lernort für Kinder. Lisa Erhardt spricht darüber, warum Museumsbesuche auch für Kita-Kinder spannend sein können und warum damit nicht nur Kunstmuseen gemeint sind, sondern zum Beispiel auch Orte wie Gewürz- oder Zollmuseen. Außerdem sprechen Lisa, Lea und Daniela darüber, dass Kinder im Museum manchmal ganz andere Dinge entdecken, als Erwachsene vorher geplant haben. Genau darin liegt ein besonderer Wert: Museen können Räume für Staunen, Neugier und eigene Entdeckungen eröffnen.
45 Minuten
In dieser Folge geht es um Führungskompetenz in herausfordernden Situationen in der Kita. Sonja Ruckdeschel spricht darüber, warum Leitungskräfte heute mit vielfältigen Anforderungen umgehen müssen, etwa mit instabilen Teams, unterschiedlichen Arbeitszeitmodellen, verschiedenen Generationen und wachsenden Erwartungen an pädagogische Qualität. Im Mittelpunkt stehen Klarheit, Haltung und Selbstreflexion als wichtige Grundlagen guter Führung. Außerdem geht es darum, Widerstände im Team besser zu verstehen, Bedürfnisse wahrzunehmen und lösungsorientiert mit Mitarbeitenden zu arbeiten.
57 Minuten
In dieser Folge geht es um kindliche Sexualität und darum, was pädagogische Fachkräfte im Umgang damit wissen und beachten sollten. Lisa erläutert, wie sich kindliche von erwachsener Sexualität unterscheidet und warum kindliches Erkunden ein normaler Teil der Entwicklung ist. Ein zentraler Fokus liegt auf dem professionellen Umgang mit Situationen wie Doktorspielen sowie auf der Bedeutung von Haltung, Selbstreflexion und Teamabsprachen. Außerdem geht es darum, wie Fachkräfte Grenzverletzungen einordnen und angemessen reagieren können.
51 Minuten
Sprache zeigt sich in der Kita nicht nur in Worten, sondern auch in Bewegung, Spiel, Gestaltung, Mimik und Gestik. In dieser Folge spricht Daniela Kock mit Jessica Fründt-Schauenburg darüber, wie die Reggio-Pädagogik Kinder als aktive Mitgestalter:innen ihres Alltags wahrnimmt und pädagogische Fachkräfte zu forschenden Begleiter:innen werden. Anhand von Praxisbeispielen wird deutlich, wie Räume, Materialien, Beobachtung und wertschätzende Kommunikation sprachliche Bildung und Selbstwirksamkeit unterstützen können. Außerdem geht es darum, wie Teams Vielfalt anerkennen, Ressourcen nutzen und Kindern im Alltag echte Ausdrucks- und Beteiligungsmöglichkeiten eröffnen können.
1 Stunde 10 Minuten
In dieser Folge spricht Lea Wedewardt mit Andrea Tures darüber, warum der pädagogische Alltag in der Kita als herausfordernd erlebt werden kann. Dabei geht es nicht nur um einzelne Kinder, sondern auch um Strukturen, Fachwissen, Teamprozesse, Zusammenarbeit mit Familien und die eigene Haltung pädagogischer Fachkräfte. Andrea Tures zeigt, warum es wichtig ist, Kinder nicht vorschnell als „schwierig“ zu bewerten, sondern herausfordernde Situationen fachlich einzuordnen.
49 Minuten
In dieser Folge geht es um Dienstplanung in der Kita und um die Frage, wie Dienstpläne auch unter schwierigen Rahmenbedingungen stabil, fair und praxistauglich gestaltet werden können. Die Folge macht deutlich, dass die Herausforderungen in Kitas in den vergangenen Jahren stark gewachsen sind, während sich die personellen und strukturellen Bedingungen vielerorts nicht ausreichend mitentwickelt haben. Im Mittelpunkt steht deshalb die Idee des resilienten Dienstplans, der auch bei Ausfällen funktionieren soll und nicht ständig auf Überstunden basiert. Dabei wird deutlich, dass gute Dienstplanung weit mehr ist als die Verteilung von Arbeitszeiten: Sie beginnt bei der Analyse von Abläufen, Aufgaben, Zeitfressern und Besucherzahlen. Ziel ist es, Qualität für Kinder, Fachkräfte, Eltern und Träger wieder stärker in den Mittelpunkt zu rücken.
54 Minuten
In dieser Folge geht es um unsichere und ängstliche Eltern in der Kita und darum, wie pädagogische Fachkräfte professionell, wertschätzend und klar mit ihnen umgehen können. Inke Hummel erklärt, wie sich elterliche Angst zeigen kann, zum Beispiel durch Rückzug, viele Sorgen oder stark kontrollierendes Verhalten. Außerdem geht es darum, wann Fürsorge hilfreich ist, wann sie Kinder in ihrer Entwicklung einschränken kann und wie Fachkräfte Eltern behutsam begleiten können. Besonders praxisnah wird besprochen, wie Bring-Situationen, Trennungsängste und sensible Kinder differenziert betrachtet werden können.
54 Minuten
In dieser Folge geht es um Vielfalt in der Kita, um Vorurteile im pädagogischen Alltag und um die Frage, wie Fachkräfte Kindern echte Teilhabe ermöglichen können. Im Mittelpunkt steht der Anti-Bias-Ansatz, der deutlich macht, dass vorurteilsbewusstes Arbeiten zuerst bei der eigenen Haltung beginnt. Die Folge zeigt, wie Kinder durch Gespräche über Fairness, Kinderrechte und konkrete Alltagssituationen gestärkt werden können. Außerdem wird deutlich, dass Vielfalt nicht nur bei einzelnen Projekten sichtbar sein sollte, sondern dauerhaft in Materialien, Büchern, Familienbildern und im gesamtan Kita-Alltag präsent sein muss. Auch die Zusammenarbeit mit Eltern wird als wichtiger Teil dieses Prozesses thematisiert.
50 Minuten
In dieser Folge geht es um ADHS bei Mädchen. Die Expertin Julia Nordt berichtet aus persönlicher und fachlicher Perspektive, wie sich ADHS bei Mädchen äußert und warum Symptome häufig übersehen oder fehlinterpretiert werden. Dabei wird deutlich, dass gesellschaftliche Erwartungen, Maskierung und geschlechtsspezifische Unterschiede eine zentrale Rolle spielen. Außerdem sprechen wird darüber gesprochen, welche Herausforderungen betroffene Mädchen im Alltag erleben und welche Begleiterkrankungen auftreten können. Abschließend werden konkrete Impulse für pädagogische Fachkräfte und Eltern gegeben, um Mädchen mit ADHS besser zu verstehen und zu unterstützen.
48 Minuten
In dieser Folge spricht Daniela mit Anna von Hacht, Trainerin und Beraterin aus Hamburg, über Change Management in pädagogischen Einrichtungen. Anna erläutert, was Change Management von Team- und Organisationsentwicklung unterscheidet, warum Widerstand ein wichtiger Hinweis im Prozess sein kann und welche Rolle Führungskräfte in Veränderungsprozessen einnehmen. Dabei geht es unter anderem darum, was einen Change-Prozess tatsächlich ausmacht, weshalb Beteiligung klar und transparent gestaltet werden sollte, wie Führungskräfte Haltung, Struktur und Beziehung miteinander verbinden können, welche Instrumente Veränderung greifbar machen und warum Widerstand kein Problem, sondern ein wichtiges Signal ist.
1 Stunde 14 Minuten
In dieser Folge geht es um die Frage, wie pädagogische Fachkräfte Kindeswohlgefährdung erkennen, benennen und angemessen handeln können. Die Heilpädagogin und Kinderschutzexpertin Felicitas Weßelmann erklärt, welche Formen von Gewalt gegen Kinder es gibt und warum gerade psychische Gewalt oder Vernachlässigung oft schwer zu erkennen sind. Im Gespräch wird deutlich, welche Rolle Beobachtung, Dokumentation und Teamgespräche im Kinderschutz spielen und welche Unterstützungsstrukturen Fachkräfte nutzen können. Außerdem wird erläutert, wie Schutzkonzepte in Einrichtungen entstehen und wie sie im Alltag tatsächlich gelebt werden können. Ziel der Folge ist es, Fachkräfte zu ermutigen, Unsicherheiten zu überwinden und Kinderschutz als gemeinsame Verantwortung ernst zu nehmen.