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  3. EVOMENTIS - Neurodivergenz, ADHS, Autismus und darüber hinaus Podcast

Episoden

1 minute
In dieser Episode sprechen wir darüber, was Selbsthilfegruppen im Bereich Neurodivergenz leisten können und warum sie für viele Menschen ein wichtiger sozialer Treffpunkt sind. Wir ordnen dabei verschiedene Formen ein und beschreiben, dass solche Gruppen oft Austausch, Orientierung und gegenseitige Unterstützung bieten. [AI: Metadatenerzeugung, Transkription, Illustrationen, Musik- & Soundelemente und akustische Optimierung] (Alle rechtlichen Hinweise siehe: https://www.evomentis.de/rechtliches/ ) Wir erklären, wie man Selbsthilfegruppen finden kann, etwa über regionale Netzwerke, lokale Einrichtungen oder über Verbände wie ADHS Deutschland und Autismus Deutschland. Außerdem erwähnen wir übergreifende Suchmöglichkeiten, bei denen man Gruppen, Stammtische oder Spaziergänge für ADHS, Autismus und AUDHS finden kann. Ein Schwerpunkt liegt auf den Unterschieden zwischen Gruppen: Es gibt offene und eher geschlossene Gruppen, kleine und sehr große Runden, reine Präsenztreffen, Online-Gruppen und Videotreffen. Manche Gruppen arbeiten locker und bieten vor allem Austausch, andere haben ein festes psychoedukatives Programm. Wir sprechen auch über typische Regeln und Abläufe, etwa Vertraulichkeit, Vorstellungsrunden, thematische Gespräche und Pausen. Dabei betonen wir, dass die Atmosphäre oft entlastend ist, weil viele dort ähnliche Erfahrungen machen und sich besser verstanden fühlen. Zum Schluss gehen wir auf spezielle Gruppen ein, zum Beispiel für Frauen, Alleinlebende, Eltern neurodivergenter Kinder oder Angehörige. Wir sagen außerdem, dass auch Menschen ohne Diagnose oft teilnehmen können und dass Gruppen je nach Bedarf unterschiedliche Schwerpunkte setzen.
1 minute
In dieser Folge sprechen wir über Kommunikation als zentrales Thema, das uns aus verschiedenen aktuellen Eindrücken begegnet ist. Ausgangspunkt ist dabei auch ein aktueller Podcast, auf den wir Bezug nehmen, um zu zeigen, wie eng Sprache, Verstehen und neurodivergente Erfahrungen zusammenhängen. Wir stellen den Podcast Neurodivergenz-Navigator von Katharina Schön vor und ordnen ein, wie er aufgebaut ist und welche Themen dort vorkommen. Dabei sprechen wir über ihre Arbeitsweise, ihre Modelle und über eine aktuelle Spezialfolge zu ADHS, die wir besonders interessant fanden. Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage, warum Kommunikation zwischen neurotypischen und neurodivergenten Menschen oft schwierig ist. Wir beschreiben, dass es nicht nur um Worte geht, sondern auch um gemeinsamen Kontext, kulturelle Codes und unterschiedliche Arten, Fragen, Kritik und Aussagen zu verstehen. Wir gehen außerdem auf Sprache als Denkwerkzeug ein. Dabei sprechen wir über Mehrsprachigkeit, Gebärdensprache und darüber, dass Sprachgrenzen auch kognitive und emotionale Grenzen markieren können. Anhand von Beispielen erläutern wir, wie unterschiedlich Menschen Belastungen wahrnehmen und wie schnell daraus Missverständnisse entstehen. Zum Schluss ordnen wir ein, welche Themen wir in kommenden Folgen weiter behandeln wollen, darunter Beziehungsökologie, ADHS, Autismus und neurodivergente Perspektiven auf soziale Strukturen. Außerdem erwähnen wir, dass wir noch viele Episoden in Vorbereitung haben und Rückmeldungen und Themenwünsche weiterhin aufgreifen wollen.
1 minute
In dieser Folge sprechen wir darüber, wie wir Beziehungen jenseits klassischer Vorstellungen verstehen können. Wir greifen Begriffe wie Monogamie, offene Beziehung und Polyamorie auf, betonen aber, dass Labels allein wenig erklären und je nach Bedeutung sehr unterschiedlich gefüllt sein können. Wir beschreiben, dass viele Menschen bei Worten wie „mein Partner“ sofort ein festes Bild im Kopf haben, obwohl Beziehungen in der Realität ganz anders aussehen können. Deshalb lohnt es sich aus unserer Sicht, genauer nachzufragen und Beziehungen nicht vorschnell als eindeutig zu bewerten. Ein zentraler Punkt ist für uns Autonomie. Wir sagen, dass in guten Beziehungen niemand dem anderen gehört und dass gegenseitiger Respekt vor den eigenen Entscheidungen die Grundlage sein sollte. Besitzdenken, Kontrolle und Forderungen nach Verfügbarkeit sehen wir als problematisch, weil sie die Selbstbestimmung des anderen einschränken. Daran anschließend sprechen wir über prosoziales Verhalten und Kompetenz: Wir wollen den anderen mitdenken, ohne über ihn zu bestimmen. Dazu gehört, Bedürfnisse zu erkennen, Grenzen zu respektieren und nicht aus Hilfe oder Zuwendung nachträglich Ansprüche abzuleiten. Wir unterscheiden außerdem zwischen echter Zuneigung und einem Deal. Wenn Unterstützung nur gegeben wird, um später eine Gegenleistung einzufordern, halten wir das für eine andere Form von Beziehung. Wichtig ist für uns, solche Erwartungen offen zu kommunizieren. Zum Schluss gehen wir darauf ein, dass nicht ein einzelner Mensch alle Bedürfnisse abdecken muss. Wir sehen es als sinnvoll an, Nähe, Freundschaften, Hobbys und intime Beziehungen nicht unnötig auf eine Person zu konzentrieren, sondern offen über verschiedene Beziehungsformen, Ängste und Wünsche zu sprechen. [AI generated & AI modified: Metadaten, Transkription, Illustrationen, Musik & Soundelemente, akustische Optimierung] (Alle rechtlichen Hinweise siehe: https://www.evomentis.de/rechtliches/ )
39 Minuten
In dieser Episode sprechen wir über Beziehungskonzepte allgemein, mit einem Schwerpunkt auf Monogamie, Polyamorie und anderen Formen von Nähe und Verbindung. Wir ordnen das Thema in den größeren Kontext von Neurodivergenz ein, vor allem mit Blick auf ADHS, Autismus, Hochsensibilität, Hochbegabung und ähnliche Bereiche. Wir gehen darauf ein, dass Beziehungsformen sehr unterschiedlich sein können und dass die übliche Einteilung in Single, verlobt, verheiratet, getrennt oder geschieden oft zu eng ist. Wir beschreiben, dass Beziehungen nicht nur über rechtliche oder gesellschaftliche Kategorien definiert werden, sondern auch über individuelle Vereinbarungen, Erwartungen und die Art, wie Menschen miteinander leben und sich begegnen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, wie stark Neurodivergenz mit nicht-monogamen oder queeren Beziehungskonzepten zusammenhängt. Wir sprechen darüber, dass es insbesondere bei Autismus gut belegte Überschneidungen mit unterschiedlichen sexuellen Identitäten und Präferenzen gibt, während die Belege bei ADHS und anderen Neurodivergenzen gemischter sind, aber trotzdem auf relevante Zusammenhänge hindeuten. Wir behandeln auch das Thema Langzeitsingles und Personen, die unfreiwillig ohne Partnerschaft leben. Dabei sprechen wir über mögliche Gründe wie fehlende Passung im Umfeld, Unsicherheit, soziale Erwartungen und einen möglichen Teufelskreis aus Rückzug und mangelnden positiven Erfahrungen. Zum Schluss thematisieren wir, dass Beziehungen sehr unterschiedliche Formen annehmen können und dass Begriffe wie Partnerschaft, Freundschaft plus oder platonische Beziehung vor allem als Labels dienen. Wir betonen, dass am Ende wichtig ist, was für die beteiligten Menschen stimmig ist, und dass das Thema in weiteren Episoden fortgesetzt wird. [AI generated & AI modified: Metadaten, Transkription, Illustrationen, Musik & Soundelemente, akustische Optimierung] (Alle rechtlichen Hinweise siehe: https://www.evomentis.de/rechtliches/ )
1 minute
In dieser Episode setzen wir einen neuen Schwerpunkt auf Beziehungskonzepte und Liebe im Zusammenhang mit Neurodivergenz. Wir kündigen an, das Thema in mehrere klar markierte Folgen aufzuteilen und zwischendurch auch wieder andere Themen aufzugreifen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie stark Beziehungsvorstellungen von gesellschaftlicher Konformität geprägt sind und wie wir damit umgehen, wenn klassische Modelle für uns nicht passen. Wir sprechen darüber, dass viele neurodivergente Menschen es als hilfreich empfinden, Beziehung, Partnerschaft und auch das Leben als Single grundsätzlich neu zu durchdenken. Dabei vergleichen wir neurodivergente und eher neurotypische Zugänge: Während neurodivergente Menschen laut der Folge eher dazu neigen, Dinge selbst zu hinterfragen und individuell zu prüfen, was für sie funktioniert, wird im Mainstream oft ein vorgegebenes Konzept übernommen. Diese Unterschiede werden mit allgemeinen gesellschaftlichen Strukturen, Hierarchien und religiösen Vorgaben in Verbindung gebracht. Ein großer Teil der Episode beschäftigt sich mit Nichtmonogamie und Polyamorie. Wir sprechen darüber, dass solche Lebens- und Beziehungskonzepte in neurodivergenten Kreisen häufiger thematisiert werden und dass sie starke Anforderungen an Kommunikation und Absprache stellen. Außerdem thematisieren wir die Grenzen klassischer monogamer Beziehungen, etwa beim Umgang mit Freundschaften, Freiräumen und sexueller Exklusivität. Wir greifen das Spannungsfeld zwischen offener Kommunikation, Eifersucht, Betrug und der Frage auf, woran eine Paarbeziehung eigentlich festgemacht wird. Zum Schluss reflektieren wir, dass stabile Beziehungen sehr unterschiedliche Formen haben können und dass es wichtig ist, passende Modelle nicht von außen vorgegeben zu bekommen, sondern selbst zu entwickeln. Wir kündigen an, das Thema in den nächsten Folgen weiterzuführen. [AI generated & AI modified: Metadaten, Transkription, Illustrationen, Musik & Soundelemente, akustische Optimierung] (Alle rechtlichen Hinweise siehe: https://www.evomentis.de/rechtliches/ )
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Über diesen Podcast

Dein Podcast zu Neurodivergenz, Evolutionärer Psychologie, Gesellschaft, Philosophie und mentaler Entwicklung www.evomentis.de
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„EVOMENTIS - Neurodivergenz, ADHS, Autismus und darüber hinaus“

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