Podcaster
Episoden
31.05.2026
51 Minuten
Lohnt es sich finanziell überhaupt, die eigene Bandleaderin zu sein? In dieser Live-Folge des Podcasts «Wovon lebst du?» spricht die Basler Sängerin, Pianistin und Komponistin Yumi Ito radikal offen über das harte Musikbusiness und ihren Alltag als selbstständige Künstlerin.
Diese Folge wurde live am Schaffhauser Jazz Festival aufgezeichnet (inklusive exklusivem Live-Auftritt am Ende!). Yumi Ito erzählt von ihrem Weg aus einer Musiker:innenfamilie, wie sie sich Schritt für Schritt ein internationales Booking-Netzwerk aufgebaut hat und warum sie sich als Unternehmerin monatlich nur einen sehr niedrigen Betrag auszahlt – obwohl deutlich mehr Geld fliesst.
Die Kernfrage: Wie viel ist Musik uns wert – und was müsste sich in der Schweizer Gesellschaft ändern, damit Musikerinnen fair bezahlt werden? Schreibt eure Meinung in die Kommentare!
IN DIESER FOLGE ERFÄHRST DU:
00:00 – Intro: Yumi Ito am Schaffhauser Jazz Festival
01:45 – Jazz-Studium als «Outing»: Widerstände der Eltern
03:00 – Erhörte Gebete: Angst vor dem ersten Konzert
05:35 – Der Weg zum Solo-Projekt: Bands, Filmmusik & der richtige Fokus
11:30 – Internationales Booking-Netzwerk: D, CH, USA, Polen & Portugal
12:40 – Management: Klingt super, aber bringt es mich auch weiter?
16:25 – Bandleiterin & Chefin: Weniger Musik, viel Verantwortung
20:18 – Europe Showcase Bremen: Zwischen Ehre und dem Gefühl, Ware zu sein
27:55 – Wie viel verdienst du, Yumi Ito?
30:20 – Zukunft: Altersvorsorge, Businessplan & das Ziel grösserer Gagen
33:20 – Steuern und Buchhaltung: Respektlose Buchhalter?
38:02 – Solo-Album «Lonely Island»: Das Flinta-Team & Ton-Ingenieurin Lara Persia
41:48 – Ratschlag an junge Musikerinnen
43:50 – Live-Auftritt: «Foggy Town» (Neuer Song)
WEITERFÜHRENDE LINKS & INFOS:
Offizielle Website Yumi Ito
Schaffhauser Jazz Festival
Diese Folge wurde live am Schaffhauser Jazz Festival aufgezeichnet (inklusive exklusivem Live-Auftritt am Ende!). Yumi Ito erzählt von ihrem Weg aus einer Musiker:innenfamilie, wie sie sich Schritt für Schritt ein internationales Booking-Netzwerk aufgebaut hat und warum sie sich als Unternehmerin monatlich nur einen sehr niedrigen Betrag auszahlt – obwohl deutlich mehr Geld fliesst.
Die Kernfrage: Wie viel ist Musik uns wert – und was müsste sich in der Schweizer Gesellschaft ändern, damit Musikerinnen fair bezahlt werden? Schreibt eure Meinung in die Kommentare!
IN DIESER FOLGE ERFÄHRST DU:
00:00 – Intro: Yumi Ito am Schaffhauser Jazz Festival
01:45 – Jazz-Studium als «Outing»: Widerstände der Eltern
03:00 – Erhörte Gebete: Angst vor dem ersten Konzert
05:35 – Der Weg zum Solo-Projekt: Bands, Filmmusik & der richtige Fokus
11:30 – Internationales Booking-Netzwerk: D, CH, USA, Polen & Portugal
12:40 – Management: Klingt super, aber bringt es mich auch weiter?
16:25 – Bandleiterin & Chefin: Weniger Musik, viel Verantwortung
20:18 – Europe Showcase Bremen: Zwischen Ehre und dem Gefühl, Ware zu sein
27:55 – Wie viel verdienst du, Yumi Ito?
30:20 – Zukunft: Altersvorsorge, Businessplan & das Ziel grösserer Gagen
33:20 – Steuern und Buchhaltung: Respektlose Buchhalter?
38:02 – Solo-Album «Lonely Island»: Das Flinta-Team & Ton-Ingenieurin Lara Persia
41:48 – Ratschlag an junge Musikerinnen
43:50 – Live-Auftritt: «Foggy Town» (Neuer Song)
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Offizielle Website Yumi Ito
Schaffhauser Jazz Festival
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03.05.2026
57 Minuten
Wie ist es, trotz chronischer Krankheit 120 Prozent zu arbeiten und finanziell kaum über die Runden zu kommen?
In dieser Live-Folge des Podcasts «Wovon lebst du?» spricht der Schweizer Musiker, Sänger und Songwriter Dino Brandão radikal ehrlich über Geld, Kreativität und psychische Gesundheit. Diese Folge wurde live an den Stanser Musiktagen aufgenommen, direkt nach der Vorführung des Dokumentarfilms «I Love You, I Love You». Der Film begleitet Brandão während einer manischen Episode nach seiner Bipolar-Diagnose.
Wir sprechen über 17 Tage im Isolationszimmer, warum sein Debütalbum trotz 5 Millionen Klicks zu 30'000 Franken Schulden führte und wie Medikamente seine Kunst beeinflussen.
Die Kernfrage: Was braucht es in der Schweiz, damit Musiker:innen mit psychischen Erkrankungen nachhaltig arbeiten können – und wann ist Kulturförderung wirklich entlastend? Schreibt eure Gedanken in die Kommentare!
N DIESER FOLGE ERFÄHRST DU:
00:00 – Intro: Dino Brandão an den Stanser Musiktagen
07:45 – Skateboard-Profi oder Musiker? Der steinige Weg
13:29 – Schweizerdeutsch, Englisch, Portugiesisch: Sprache als Werkzeug
16:11 – Der Dokfilm «I Love You, I Love You» & die manische Episode
18:01 – 17 Tage Isolationszimmer: Erfahrungen in der Psychiatrie
29:41 – Medikamente und Kreativität: Schliesst sich das aus?
36:22 – Wovon lebst du, Dino Brandão?
40:08 – Bipolarität und Tourplan: Geht das zusammen?
42:38 – Zu teure Projekte & der Traum vom Spielfilm
46:30 – Debütalbum: 5 Mio. Klicks und trotzdem 30'000 Franken in der Kreide
49:20 – Psychische Erkrankung und gesellschaftliche Ausgrenzung
WEITERFÜHRENDE LINKS & INFOS: Offizielle Website Dino Brandão:
Dokumentarfilm «I Love You, I Love You» (Regie: Maurice Freiburghaus)
ÜBER DEN PODCAST:
In «Wovon lebst du?» sprechen wir mit Menschen aus der Kreativbranche über das, worüber man sonst schweigt: Geld, Gagen und die Realität hinter der Bühne.
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#DinoBrandao #WovonLebstDu #SchweizerMusik #Bipolarität #PsychischeGesundheit #Musikbranche #StanserMusiktage #PodcastDeutsch
In dieser Live-Folge des Podcasts «Wovon lebst du?» spricht der Schweizer Musiker, Sänger und Songwriter Dino Brandão radikal ehrlich über Geld, Kreativität und psychische Gesundheit. Diese Folge wurde live an den Stanser Musiktagen aufgenommen, direkt nach der Vorführung des Dokumentarfilms «I Love You, I Love You». Der Film begleitet Brandão während einer manischen Episode nach seiner Bipolar-Diagnose.
Wir sprechen über 17 Tage im Isolationszimmer, warum sein Debütalbum trotz 5 Millionen Klicks zu 30'000 Franken Schulden führte und wie Medikamente seine Kunst beeinflussen.
Die Kernfrage: Was braucht es in der Schweiz, damit Musiker:innen mit psychischen Erkrankungen nachhaltig arbeiten können – und wann ist Kulturförderung wirklich entlastend? Schreibt eure Gedanken in die Kommentare!
N DIESER FOLGE ERFÄHRST DU:
00:00 – Intro: Dino Brandão an den Stanser Musiktagen
07:45 – Skateboard-Profi oder Musiker? Der steinige Weg
13:29 – Schweizerdeutsch, Englisch, Portugiesisch: Sprache als Werkzeug
16:11 – Der Dokfilm «I Love You, I Love You» & die manische Episode
18:01 – 17 Tage Isolationszimmer: Erfahrungen in der Psychiatrie
29:41 – Medikamente und Kreativität: Schliesst sich das aus?
36:22 – Wovon lebst du, Dino Brandão?
40:08 – Bipolarität und Tourplan: Geht das zusammen?
42:38 – Zu teure Projekte & der Traum vom Spielfilm
46:30 – Debütalbum: 5 Mio. Klicks und trotzdem 30'000 Franken in der Kreide
49:20 – Psychische Erkrankung und gesellschaftliche Ausgrenzung
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Dokumentarfilm «I Love You, I Love You» (Regie: Maurice Freiburghaus)
ÜBER DEN PODCAST:
In «Wovon lebst du?» sprechen wir mit Menschen aus der Kreativbranche über das, worüber man sonst schweigt: Geld, Gagen und die Realität hinter der Bühne.
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15.04.2026
1 Minute
Wie viel verdient ein Profi-Musiker in der Schweiz wirklich? In dieser Live-Folge des Podcasts «Wovon lebst du?» spricht der Berner Komponist und Ausnahme-Akkordeonist Mario Batkovic radikal ehrlich über Geld, Kunst und den harten Weg zum Erfolg.
Wir haben diese Folge live beim M4Music Festival im Moods Zürich aufgenommen. Batkovic erklärt, warum er das Wort «Akkordeonist» auf seinen Plakaten meidet, wie er 30 Jahre auf seinen künstlerischen Durchbruch warten musste und warum das Schweizer System es Künstlern oft schwer macht.
Die Kernfrage: Sollten Musikerinnen und Musiker ihren Verdienst öffentlich nennen, um für faire Gagen zu kämpfen? Schreibt eure Meinung in die Kommentare!
IN DIESER FOLGE ERFÄHRST DU:
00:00 – Intro: Wer ist Mario Batkovic?
04:50 – Musiker vs. Akkordeonist: Eine lebenslange Hassliebe
11:48 – Widerstände: Kein Pass, kein Geld und falsche Visa
15:38 – 30 Jahre warten auf die eigene Klangwelt
19:20 – Klischees in Schweizer Medien
27:13 – Die grosse Frage: Wie viel verdienst du, Mario?
43:10 – Vergleich: Musikszene Holland vs. Schweiz
52:00 – Fazit und Outro
WEITERFÜHRENDE LINKS & INFOS:
Offizielle Website
Schweizer Musikpreis 2023 – Porträt
M4Music Profil
ÜBER DEN PODCAST: In «Wovon lebst du?» sprechen wir mit Menschen aus der Musikbranche über das, worüber man sonst schweigt: Geld, Gagen und die Realität hinter der Bühne. Kanal abonnieren nicht vergessen!
#MarioBatkovic #Musiker #GeldUndKunst #Musikbranche #Akkordeon #WovonLebstDu #M4Music #SchweizerMusik #PodcastDeutsch
Wir haben diese Folge live beim M4Music Festival im Moods Zürich aufgenommen. Batkovic erklärt, warum er das Wort «Akkordeonist» auf seinen Plakaten meidet, wie er 30 Jahre auf seinen künstlerischen Durchbruch warten musste und warum das Schweizer System es Künstlern oft schwer macht.
Die Kernfrage: Sollten Musikerinnen und Musiker ihren Verdienst öffentlich nennen, um für faire Gagen zu kämpfen? Schreibt eure Meinung in die Kommentare!
IN DIESER FOLGE ERFÄHRST DU:
00:00 – Intro: Wer ist Mario Batkovic?
04:50 – Musiker vs. Akkordeonist: Eine lebenslange Hassliebe
11:48 – Widerstände: Kein Pass, kein Geld und falsche Visa
15:38 – 30 Jahre warten auf die eigene Klangwelt
19:20 – Klischees in Schweizer Medien
27:13 – Die grosse Frage: Wie viel verdienst du, Mario?
43:10 – Vergleich: Musikszene Holland vs. Schweiz
52:00 – Fazit und Outro
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Schweizer Musikpreis 2023 – Porträt
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ÜBER DEN PODCAST: In «Wovon lebst du?» sprechen wir mit Menschen aus der Musikbranche über das, worüber man sonst schweigt: Geld, Gagen und die Realität hinter der Bühne. Kanal abonnieren nicht vergessen!
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22.11.2025
52 Minuten
Warum schlagen unsere Herzen im Konzert plötzlich synchron? Wie tief greift Musik wirklich in unsere Gefühle ein? Melanie Wald-Fuhrmann ist Direktorin am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik. Sie erforscht, warum uns Musik tief im Inneren berührt und wie Konzerte unsere Körper synchronisieren. Im Podcast spricht sie offen über ihr privilegiertes Gehalt als W3-Professorin, warum sie Helene Fischer nicht mit Klassik-Massstäben misst und weshalb ein einziger Konzertbesuch für Kinder nicht ausreicht. ️ IN DIESER FOLGE ERFÄHRST DU:
00:47 - Was ist eigentlich "gute" Musik? 06:55 - Warum einmalige Konzertbesuche für Kinder fast wirkungslos sind. 07:31 - Schlüsselerlebnisse: Wie sich unser Musikgeschmack wirklich bildet. 13:37 - Warum Rap "nicht ihr Ding" ist und sie es aggressiv findet. 39:06 - Live vs. Stream: Wie sich unsere Herzen im Konzert synchronisieren. 44:02 - Der Gehalts-Check: 8.500€ Netto und der Umgang mit Geld. 50:20 - Musik in der Krise: Ein Anker in schweren Zeiten. MEHR ÜBER MELANIE WALD-FUHRMANN:
Max-Planck-Institut
MEHR ÜBER DIE STIFTUNG ÁRVORE: Webseite Instagram Facebook ️ Jetzt abonnieren und keinen Podcast mehr verpassen! #Musikpsychologie #MelanieWaldFuhrmann #MaxPlanckInstitut #Gehalt #KulturelleBildung
00:47 - Was ist eigentlich "gute" Musik? 06:55 - Warum einmalige Konzertbesuche für Kinder fast wirkungslos sind. 07:31 - Schlüsselerlebnisse: Wie sich unser Musikgeschmack wirklich bildet. 13:37 - Warum Rap "nicht ihr Ding" ist und sie es aggressiv findet. 39:06 - Live vs. Stream: Wie sich unsere Herzen im Konzert synchronisieren. 44:02 - Der Gehalts-Check: 8.500€ Netto und der Umgang mit Geld. 50:20 - Musik in der Krise: Ein Anker in schweren Zeiten. MEHR ÜBER MELANIE WALD-FUHRMANN:
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08.11.2025
51 Minuten
Müssen wir Theater schliessen, um die Kultur zu retten?
Pius Knüsel, Autor des berüchtigten Buchs «Der Kulturinfarkt» und ehemaliger Direktor von Pro Helvetia, mischt die Kulturszene auch als Pensionär noch auf. Im Gespräch erklärt er, warum er grosse Kulturinstitutionen schliessen würde, um das Geld an die freie Szene umzuverteilen, und wieso er heute selbst für einen Stundenlohn von fünf Franken arbeitet.
IN DIESER FOLGE ERFÄHRST DU:
15:53 - "Kulturinfarkt": Warum grosse Theater & Museen schliessen sollten.
34:45 - Der Wandel der Arbeit: Als seine Generation noch bezahlt wurde.
42:49 - Persönlichkeit statt KI: Der Schlüssel zum Fundraising-Erfolg.
57:30 - Zukunft der Kultur: Stehen wir vor einem "demografischen Kipppunkt"?
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Pius Knüsel, Autor des berüchtigten Buchs «Der Kulturinfarkt» und ehemaliger Direktor von Pro Helvetia, mischt die Kulturszene auch als Pensionär noch auf. Im Gespräch erklärt er, warum er grosse Kulturinstitutionen schliessen würde, um das Geld an die freie Szene umzuverteilen, und wieso er heute selbst für einen Stundenlohn von fünf Franken arbeitet.
IN DIESER FOLGE ERFÄHRST DU:
15:53 - "Kulturinfarkt": Warum grosse Theater & Museen schliessen sollten.
34:45 - Der Wandel der Arbeit: Als seine Generation noch bezahlt wurde.
42:49 - Persönlichkeit statt KI: Der Schlüssel zum Fundraising-Erfolg.
57:30 - Zukunft der Kultur: Stehen wir vor einem "demografischen Kipppunkt"?
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Über diesen Podcast
Musikschaffende werden oft gefragt, ob sie von ihrer Musik leben
können. Die Antwort lautet meistens ”Nein”. Weitergefragt wird
kaum. Dieser Podcast ändert das. Wie viel verdienst du denn? Warum
machst du trotzdem Musik? Wie ist das Leben mit einem Beruf, von
dem man nicht leben kann? Wie viel Applaus braucht man, um
weiterzumachen? Eine Podcast-Serie, in der nicht nur Moderatorin
Maria Ursprung nach Antworten sucht, sondern manchmal auch die
Musikschaffenden selbst.
Moderation: Maria Ursprung
Produktion: Stiftung Árvore
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