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Wovon lebst du? Ein Podcast über Geld und Leidenschaft. Archiv

18 Episoden
51 Minuten
Lohnt es sich finanziell überhaupt, die eigene Bandleaderin zu sein? In dieser Live-Folge des Podcasts «Wovon lebst du?» spricht die Basler Sängerin, Pianistin und Komponistin Yumi Ito radikal offen über das harte Musikbusiness und ihren Alltag als selbstständige Künstlerin.

Diese Folge wurde live am Schaffhauser Jazz Festival aufgezeichnet (inklusive exklusivem Live-Auftritt am Ende!). Yumi Ito erzählt von ihrem Weg aus einer Musiker:innenfamilie, wie sie sich Schritt für Schritt ein internationales Booking-Netzwerk aufgebaut hat und warum sie sich als Unternehmerin monatlich nur einen sehr niedrigen Betrag auszahlt – obwohl deutlich mehr Geld fliesst.

Die Kernfrage: Wie viel ist Musik uns wert – und was müsste sich in der Schweizer Gesellschaft ändern, damit Musikerinnen fair bezahlt werden? Schreibt eure Meinung in die Kommentare! 

IN DIESER FOLGE ERFÄHRST DU:

00:00 – Intro: Yumi Ito am Schaffhauser Jazz Festival

01:45 – Jazz-Studium als «Outing»: Widerstände der Eltern

03:00 – Erhörte Gebete: Angst vor dem ersten Konzert

05:35 – Der Weg zum Solo-Projekt: Bands, Filmmusik & der richtige Fokus

11:30 – Internationales Booking-Netzwerk: D, CH, USA, Polen & Portugal

12:40 – Management: Klingt super, aber bringt es mich auch weiter?

16:25 – Bandleiterin & Chefin: Weniger Musik, viel Verantwortung

20:18 – Europe Showcase Bremen: Zwischen Ehre und dem Gefühl, Ware zu sein

27:55 – Wie viel verdienst du, Yumi Ito?

30:20 – Zukunft: Altersvorsorge, Businessplan & das Ziel grösserer Gagen

33:20 – Steuern und Buchhaltung: Respektlose Buchhalter?

38:02 – Solo-Album «Lonely Island»: Das Flinta-Team & Ton-Ingenieurin Lara Persia

41:48 – Ratschlag an junge Musikerinnen

43:50 – Live-Auftritt: «Foggy Town» (Neuer Song)

WEITERFÜHRENDE LINKS & INFOS:

Offizielle Website Yumi Ito  

Schaffhauser Jazz Festival
57 Minuten
Wie ist es, trotz chronischer Krankheit 120 Prozent zu arbeiten und finanziell kaum über die Runden zu kommen?

In dieser Live-Folge des Podcasts «Wovon lebst du?» spricht der Schweizer Musiker, Sänger und Songwriter Dino Brandão radikal ehrlich über Geld, Kreativität und psychische Gesundheit. Diese Folge wurde live an den Stanser Musiktagen aufgenommen, direkt nach der Vorführung des Dokumentarfilms «I Love You, I Love You». Der Film begleitet Brandão während einer manischen Episode nach seiner Bipolar-Diagnose.

Wir sprechen über 17 Tage im Isolationszimmer, warum sein Debütalbum trotz 5 Millionen Klicks zu 30'000 Franken Schulden führte und wie Medikamente seine Kunst beeinflussen.

Die Kernfrage: Was braucht es in der Schweiz, damit Musiker:innen mit psychischen Erkrankungen nachhaltig arbeiten können – und wann ist Kulturförderung wirklich entlastend? Schreibt eure Gedanken in die Kommentare!

N DIESER FOLGE ERFÄHRST DU:

00:00 – Intro: Dino Brandão an den Stanser Musiktagen

07:45 – Skateboard-Profi oder Musiker? Der steinige Weg

13:29 – Schweizerdeutsch, Englisch, Portugiesisch: Sprache als Werkzeug

16:11 – Der Dokfilm «I Love You, I Love You» & die manische Episode

18:01 – 17 Tage Isolationszimmer: Erfahrungen in der Psychiatrie

29:41 – Medikamente und Kreativität: Schliesst sich das aus?

36:22 – Wovon lebst du, Dino Brandão?

40:08 – Bipolarität und Tourplan: Geht das zusammen?

42:38 – Zu teure Projekte & der Traum vom Spielfilm

46:30 – Debütalbum: 5 Mio. Klicks und trotzdem 30'000 Franken in der Kreide

49:20 – Psychische Erkrankung und gesellschaftliche Ausgrenzung

WEITERFÜHRENDE LINKS & INFOS: Offizielle Website Dino Brandão:

Dokumentarfilm «I Love You, I Love You» (Regie: Maurice Freiburghaus)

 

ÜBER DEN PODCAST:

In «Wovon lebst du?» sprechen wir mit Menschen aus der Kreativbranche über das, worüber man sonst schweigt: Geld, Gagen und die Realität hinter der Bühne.

Kanal abonnieren nicht vergessen

#DinoBrandao #WovonLebstDu #SchweizerMusik #Bipolarität #PsychischeGesundheit #Musikbranche #StanserMusiktage #PodcastDeutsch
1 Stunde
Wie viel verdient ein Profi-Musiker in der Schweiz wirklich? In dieser Live-Folge des Podcasts «Wovon lebst du?» spricht der Berner Komponist und Ausnahme-Akkordeonist Mario Batkovic radikal ehrlich über Geld, Kunst und den harten Weg zum Erfolg.

Wir haben diese Folge live beim M4Music Festival im Moods Zürich aufgenommen. Batkovic erklärt, warum er das Wort «Akkordeonist» auf seinen Plakaten meidet, wie er 30 Jahre auf seinen künstlerischen Durchbruch warten musste und warum das Schweizer System es Künstlern oft schwer macht.

Die Kernfrage: Sollten Musikerinnen und Musiker ihren Verdienst öffentlich nennen, um für faire Gagen zu kämpfen? Schreibt eure Meinung in die Kommentare!

IN DIESER FOLGE ERFÄHRST DU:

00:00 – Intro: Wer ist Mario Batkovic?

04:50 – Musiker vs. Akkordeonist: Eine lebenslange Hassliebe

11:48 – Widerstände: Kein Pass, kein Geld und falsche Visa

15:38 – 30 Jahre warten auf die eigene Klangwelt

19:20 – Klischees in Schweizer Medien

27:13 – Die grosse Frage: Wie viel verdienst du, Mario?

43:10 – Vergleich: Musikszene Holland vs. Schweiz

52:00 – Fazit und Outro

WEITERFÜHRENDE LINKS & INFOS:

Offizielle Website

Schweizer Musikpreis 2023 – Porträt

M4Music Profil

ÜBER DEN PODCAST: In «Wovon lebst du?» sprechen wir mit Menschen aus der Musikbranche über das, worüber man sonst schweigt: Geld, Gagen und die Realität hinter der Bühne. Kanal abonnieren nicht vergessen!

#MarioBatkovic #Musiker #GeldUndKunst #Musikbranche #Akkordeon #WovonLebstDu #M4Music #SchweizerMusik #PodcastDeutsch
52 Minuten
Warum schlagen unsere Herzen im Konzert plötzlich synchron? Wie tief greift Musik wirklich in unsere Gefühle ein? Melanie Wald-Fuhrmann ist Direktorin am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik. Sie erforscht, warum uns Musik tief im Inneren berührt und wie Konzerte unsere Körper synchronisieren. Im Podcast spricht sie offen über ihr privilegiertes Gehalt als W3-Professorin, warum sie Helene Fischer nicht mit Klassik-Massstäben misst und weshalb ein einziger Konzertbesuch für Kinder nicht ausreicht. ️ IN DIESER FOLGE ERFÄHRST DU:

00:47 - Was ist eigentlich "gute" Musik? 06:55 - Warum einmalige Konzertbesuche für Kinder fast wirkungslos sind. 07:31 - Schlüsselerlebnisse: Wie sich unser Musikgeschmack wirklich bildet. 13:37 - Warum Rap "nicht ihr Ding" ist und sie es aggressiv findet. 39:06 - Live vs. Stream: Wie sich unsere Herzen im Konzert synchronisieren. 44:02 - Der Gehalts-Check: 8.500€ Netto und der Umgang mit Geld. 50:20 - Musik in der Krise: Ein Anker in schweren Zeiten. MEHR ÜBER MELANIE WALD-FUHRMANN:

Max-Planck-Institut

MEHR ÜBER DIE STIFTUNG ÁRVORE: Webseite Instagram Facebook ️ Jetzt abonnieren und keinen Podcast mehr verpassen! #Musikpsychologie #MelanieWaldFuhrmann #MaxPlanckInstitut #Gehalt #KulturelleBildung
51 Minuten
Müssen wir Theater schliessen, um die Kultur zu retten? 

Pius Knüsel, Autor des berüchtigten Buchs «Der Kulturinfarkt» und ehemaliger Direktor von Pro Helvetia, mischt die Kulturszene auch als Pensionär noch auf. Im Gespräch erklärt er, warum er grosse Kulturinstitutionen schliessen würde, um das Geld an die freie Szene umzuverteilen, und wieso er heute selbst für einen Stundenlohn von fünf Franken arbeitet.

 

IN DIESER FOLGE ERFÄHRST DU:

15:53 - "Kulturinfarkt": Warum grosse Theater & Museen schliessen sollten.

34:45 - Der Wandel der Arbeit: Als seine Generation noch bezahlt wurde.

42:49 - Persönlichkeit statt KI: Der Schlüssel zum Fundraising-Erfolg.

57:30 - Zukunft der Kultur: Stehen wir vor einem "demografischen Kipppunkt"?

 

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43 Minuten
"Kunst ist halt Leidenschaft"... und davon soll man leben?

Jennifer Perez, bekannt als Rapperin La Nefera, kam als Kind aus der Dominikanischen Republik in die Schweiz. Heute nutzt Jennifer ihre Stimme nicht nur auf der Bühne, sondern auch als Soziokulturelle Animatorin und politische Aktivistin. In diesem ehrlichen Gespräch spricht Jennifer über die Herausforderungen als Frau mit Migrationshintergrund, ein monatliches Einkommen zwischen 2'500 und 3'000 CHF, und ihren Kampf für mehr Gerechtigkeit in der Musikförderung.

 

️ IN DIESER FOLGE ERFÄHRST DU:

 

02:16 – Ankunft in der Schweiz & kulturelle Unterschiede.

04:49 – Warum Jennifer auf Spanisch rappt, um die Sprache zu bewahren.

07:10 – Was ist Soziokulturelle Animation?

12:38 – Hindernisse als Frau mit Migrationshintergrund in der Musik.

19:35 – Wie die gesellschaftliche Wertschätzung für Kunst steigen könnte.

21:59 – Jennifers Einkommen als Musikerin (und warum Jennifer sich oft nicht bezahlt).

34:46 – Internationale Auftritte vs. Schweizer Publikum.

41:37 – Jennifers Traumprojekt, wenn Geld keine Rolle spielen würde.

 

MEHR ÜBER LA NEFERA (JENNIFER PEREZ):

 

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WOZ Artikel

laut.de Interview

 

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#LaNefera #JenniferPerez #Musikförderung #Kulturpolitik #RapCH #Gerechtigkeit
35 Minuten
Wie viel Geld braucht man als Musiker zum Glück?

Vom Strassenmusiker zum Major Deal und wieder zurück: In dieser Folge spricht Georg auf Lieder mit Maria Ursprung über die Höhen und Tiefen seiner Karriere. Es geht um finanzielle Unsicherheiten, die Freiheit der Strassenmusik, den Druck eines Label-Vertrags und wie er mit Crowdfunding seine Unabhängigkeit zurückgewann. Ein brutal ehrliches Gespräch über Geld, Glück und die Zukunft der Musikbranche.

 Was ist wichtiger, der Major-Deal oder die künstlerische Freiheit? Schreib es uns in die Kommentare!

 

️ IN DIESER FOLGE ERFÄHRST DU: 

01:41 – Wie Georg als Strassenmusiker in Berlin seine ersten Erfolge feierte. 

06:36  – Vom Kulturschock: Wie sich ein fünfstelliger Vorschuss von einem Major-Label wirklich anfühlt. 

16:30 – Wie er mit einem 10.000-Euro-Ziel ein Crowdfunding startete und das Dreifache einsammelte. 

20:40 – Seine persönliche Philosophie zu Geld, Glück und Altersvorsorge als Künstler. 

26:25 – Ein Einblick in seinen kreativen Prozess: Wie seine Songs entstehen. 

32:18 – Warum ihn die Zukunft der Musikbranche für unabhängige Künstler:innen optimistisch stimmt.

 

MEHR ÜBER GEORG AUF LIEDER: 

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#GeorgAufLieder #Musikkarriere #MajorLabel #Crowdfunding #Musikbranche
33 Minuten
In dieser Folge unseres Podcasts spricht Maria Ursprung mit Fabienne Schmuki, Co-Geschäftsführerin von «Irascible Music», über die prekären Einkommensverhältnisse in der Independent-Musikbranche. Wir decken die ungeschönte Wahrheit darüber auf, warum es für viele fast unmöglich ist, von der Musik zu leben. Fabienne Schmuki gibt exklusive Einblicke in die Finanzen eines Indie-Labels, die Bedrohung durch das Club-Sterben und die schwache Musik-Lobby in der Schweiz.

Deine Meinung zählt! Was braucht die Schweizer Musikszene, um fairer zu werden? Schreib es uns in die Kommentare!

 

️ IN DIESER FOLGE ERFÄHRST DU: 

01:16 – Die Aufgaben eines Independent-Labels – von Pressung bis zur internationalen Vernetzung. 

02:02 – Warum die Digitalisierung für kleine Labels eine enorme Herausforderung darstellt. 

05:07 – Wie das Club-Sterben die Existenz der gesamten Indie-Szene bedroht. 

16:05 – Wie der starke Franken die Streaming-Einnahmen von Schweizer Musiker:innen reduziert. 

18:10 – Welche politischen Ansätze es braucht und warum die Popmusik-Lobby so schwach ist. 

23:15 – Wie viel Fabienne Schmuki netto verdient – und wie transparent sie Musiker:innen bezahlt.

 

MEHR ÜBER FABIENNE SCHMUKI:

Irascible

Linkedin

Swiss Music Export

 

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#Musikbranche #IndependentMusic #FabienneSchmuki #IrascibleMusic #MusikszeneSchweiz

 

 

 
27 Minuten
Kunst oder Politik - der Balanceakt einer Chorleiterin.

Julia Baumgartner ist studierte Chorleiterin und Präsidentin der SP Basel-Stadt. Hin- und hergerissen zwischen ihrer Leidenschaft für die Musik und dem Drang, Ungerechtigkeiten zu bekämpfen, hat sie den Sprung in die Politik gewagt. Im Gespräch mit Maria Ursprung erklärt sie, warum die Schweizer Kulturförderung oft versagt, wieso Lohndumping die Branche lähmt und weshalb es mehr Aktivismus von Kulturschaffenden braucht.

 

️ IN DIESER FOLGE ERFÄHRST DU:

05:38 - Was in der Schweizer Kulturförderung grundlegend fehlt.

11:43 - Warum Kulturarbeit kein Hobby, sondern ein Beruf ist.

14:27 - Wie viel Julia Baumgartner mit Politik und Musik jährlich verdient.

18:12 - Warum sie in der Politik verletzlich bleiben und keine "dicke Haut" haben möchte.

20:43 - Was Musikstudierenden nicht über die ökonomische Realität beigebracht wird.

24:03 - Warum sie mehr Aktivismus und Solidarität in der Musikszene fordert.

 

MEHR ÜBER JULIA BAUMGARTNER:

 

Webseite

SP Basel-Stadt

Grosser Rat Basel-Stadt

 

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Aufgezeichnet im Sommer 2025.

 

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#Kulturpolitik #JuliaBaumgartner #Musikförderung #SPBasel #Kulturschaffende

 

 
50 Minuten
Ist klassische Musik wirklich 9-mal mehr wert als alles andere?

Diese unbequeme Frage stellt sich Fabian Gisler jeden Tag – und mit seiner Musikvielfalt-Initiative hat er eine ganze Branche wachgerüttelt. Als dreifacher Vater mit 3'000-5'000 CHF monatlich kämpft er gegen ein System, das 90% der öffentlichen Musikgelder an Orchester verteilt, während tausende andere Musiker*innen um den Rest kämpfen.

️ IN DIESER FOLGE ERFÄHRST DU:

02:30 - Vom dreifachen Schulabbruch zur Musikkarriere

09:24 - Musikvielfalt-Initiative: 35,6% Ja-Stimmen als Erfolg?

18:08 - 90% der Musikgelder gehen an Orchester – ist das fair?

21:13 - Warum sich klassische und populäre Musik ignorieren

34:17 - Leben mit 3'000-5'000 CHF – drei Kinder, eine Realität

 

MEHR ÜBER FABIAN GISLER:

Musikvielfalt Initiative

RUSCONI (Band)

 

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#Kulturpolitik #Musikförderung #Vielfalt #FabianGisler #ChancengleichheitWeblinks zu Fabian Gisler:

Aufgezeichnet im Sommer 2025
48 Minuten
Ein Podcast über Geld und Leidenschaft.

Handeln statt jammern! Ein offenes Gespräch über die Realität des Musiker*innenlebens mit dem Fokus auf den Umgang mit Geld. Nik Bärtsch – Pianist, Komponist, Clubgründer und Musikunternehmer aus Zürich – gibt Moderatorin Maria Ursprung Einblicke in seine finanzielle Strukturen. Er spricht darüber, wie wichtig es ist, realistisch zu kalkulieren und Risiken bewusst einzugehen. Und warum er es für gefährlich hält, sich auf öffentliche Gelder allein zu verlassen.

 

Höhepunkte dieser Episode:

03:16 Wie man als Musiker*in unternehmerisch denkt.

06:46 Subventionen: Fluch oder Segen für die künstlerische Freiheit?

18:50 Über die Trennung von Kunst und Kommerz.

22:55 Wirst du erben Nik?

33:20 Ist "Musiker" ein seriöser Beruf? Was denkt Nik's Steuerberater, wenn er seine US Tour Zahlen sieht?

Weblinks zu Nik Bärtsch:

Webseite von Nik Bärtsch

Nik Bärtsch beim Label ECM

Das Label Ronin Rhythm Records

 

Aufgezeichnet im Sommer 2025
49 Minuten
Ein Gespräch über Konzerttouren im Zug, übermässige Freiwilligenarbeit in der Musik und die Sehnsucht nach bedeutungslosen Momenten. Maria Ursprung unterhält sich mit Daniela Weinmann aka Odd Beholder, die neben ihrer Musik fast zu viele Dinge macht. Sie ist Klimaktivistin mit Music Declares Emergency, Coach bei Helvetia rockt! für weibliche Menschen im Bereich Musikproduktion und vieles mehr.

 

In dieser Episode erfahrt ihr:

_Wie und wofür genau Odd Beholder die Zeit einsetzt, die sie für Musik einsetzt.  

_Wie es sich anfühlt, wenn man Millionen Mal gestreamt wird und dafür kaum etwas bekommt.

_Wie wichtig Tagträumen und Nonsens ist.

 

Aufgezeichnet im Juni 2024
51 Minuten
Wovon lebst du, Kathrin Pechlof?

 

Ein Gespräch über weinende Konzerbesucher:innen, Übungszeit als unbezahlte Arbeitszeit und wie Mutterschaft den Werdegang als Künstlerin beeinflusst. Maria Ursprung talks Business mit der Harfenistin Kathrin Pechlof, die auch Kuratorin ist und am Zentrum für Jazz und Improvisierte Musik arbeitet.

 

In dieser Episode erfahrt ihr:

_Was Pechlofs beste Entscheidung in ihrer musikalischen Laufbahn war.

_Wo in Deutschland die Honoraruntergrenzenempfehlung liegt und wie oft sie eingehalten wird.

_Was für sie das Gute an Geld ist und wie wichtig Musikpreise sind.
39 Minuten
Ein Gespräch zu kommerziellen Überlegungen in der nicht-kommerziellen Musik und darüber, wie viel Raum, Zeit und Chaos man braucht, um kreativ arbeiten zu können. Hannes Lingens ist Komponist, spielt Schlagzeug, Akkordeon sowie Vibraphon. Zentral für sein Schaffen ist ein kollektiver, egalitärer Ansatz. Das schlägt sich sowohl in seinen freien Improvisationsprojekten als auch in seinen Kompositionen nieder.

Moderation: Maria Ursprung

In dieser Episode erfahrt ihr:

_Wie viel Lingens jährlich verdient und was das für seine Kunst bedeutet.

_Warum er das bedingungslose Grundeinkommen befürwortet.

_Wen Lingens bewundert und warum er heute besser Nein sagen kann als früher.

Aufgezeichnet im Juni 2024
54 Minuten
Ein Gespräch über die ständige Suche nach „Zuhause“, das Gehörtwerdenwollen und die Mutterschaft. Elsa M'Bala erzählt Maria Ursprung von den verschiedenen Reisen, die ihr Leben und ihre Kunst für sie darstellen. Und davon, wie es ist, wenn man in Deutschland die Kamerunerin ist und in Kamerun die Deutsche.

Ihr erfahrt in dieser Folge:

_Wie M’Bala es gelingt, ihr Tempo im Alltag zu drosseln und wie sie sich aufs Alter vorbereitet.

_Warum man als POC ständig in die Situation gebracht wird, (unbezahlte) Vermittlungs- und Aufklärungsarbeit leisten zu müssen.

_Über politische Kunst, (un-)elitäre Kunst und Kunst als Teil der Gesellschaft.