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Episoden

35 Minuten
Wie souverän ist Europa wirklich, wenn wir unsere digitale Infrastruktur nicht selbst kontrollieren? Digitale Souveränität ist längst mehr als ein politisches Schlagwort. Sie wird zu einer strategischen Frage für Unternehmen, Staaten und die europäische Wirtschaft. Denn Abhängigkeiten bei Technologien, Daten, Cloud-Diensten, Chips oder künstlicher Intelligenz beeinflussen, wie selbstbestimmt Europa seine digitale Zukunft gestalten kann. In der aktuellen Folge von Highspeed sprechen Franz Pichler von Spusu und Thomas Klein von Pan Dacom darüber, was digitale Souveränität in der Praxis bedeutet und wie Europa seine technologische Unabhängigkeit stärken kann. Dabei treffen zwei Perspektiven aufeinander: Franz Pichler ist überzeugt, dass Europa über das notwendige Wissen und die Fähigkeiten verfügt, wieder mehr Technologien selbst zu entwickeln und zu produzieren. Dafür brauche es vor allem Mut, Investitionen und den Willen, neue Lösungen umzusetzen. Thomas Klein hält vollständige Unabhängigkeit dagegen für unrealistisch. Für ihn geht es um ein kontrolliertes Management digitaler Abhängigkeiten: zu wissen, von wem man abhängig ist, warum diese Abhängigkeit besteht und wo eigene Alternativen sinnvoll sind. Denn digitale Souveränität bedeutet nicht, alles selbst zu machen. Sie bedeutet, Abhängigkeiten zu verstehen und zu kontrollieren, Datenhoheit zu sichern und technologische Wahlmöglichkeiten zu erhalten. Besonders relevant ist das bei KI, Cloud-Technologien, Chips, Netzwerktechnologien und Cybersecurity. Am Ende steht eine zentrale Frage: Wie viel digitale Unabhängigkeit brauchen wir – und wie viel Abhängigkeit können wir uns leisten?
23 Minuten
Digitale Souveränität für alle - In dieser Episode geht es um Digitale Souveränität. Wir fragen, was diese im Alltag und für Unternehmen bedeutet und warum Datenschutz, Transparenz, Wahlfreiheit und ein bewusster Umgang mit digitalen Technologien eine zentrale Rolle spielen. Unser Gast? Jonas Dams von Friendly Capture, einem datenschutzfreundlichen Botschutzanbieter. Das Unternehmen verzichtet auf permanentes Tracking, Nutzerprofile und die Weitergabe vom Surfverhalten der Nutzer für Werbezwecke. Jonas Dahms findet den Umgang mit Regulierung im Umfeld der Digitalen Souveränität wichtig. Europäische Vorgaben könnten für mehr Transparenz und klare Rahmenbedingungen sorgen. Eine Sache gehe für Friendly Captcha aber gar nicht: Cookie- und Consent-Banner. Diese würden Nutzer häufig mit langen Datenschutzerklärungen, komplizierten Auswahlmöglichkeiten und zusätzlichen Klicks konfrontieren. Entscheidend beim Datenschutz seien für Jonas Dahms Verständlichkeit und Nutzer nicht mit der Verantwortung für komplexe Datenschutzentscheidungen allein zu lassen. Also, viel Spaß beim Reinhören.
6 Minuten
Digitale Souveränität braucht Faktenschaffer: Wir begrüßen Ismet Koyun zu einer nächsten Folge von Highspeed. Ismet Koyun hat vor mehr als 40 Jahren Kobil gegründet. Damit war Ismet Koyun Pionier für digitale Identitäten, Kryptografie, sichere Authentifizierung sowie Transaktionsautorisierung; er bietet heute umfassende Super-App-Plattformen für Unternehmen und Behörden an. Seine Firma zählt mehr als 500 Mitarbeitende und ist stolz auf Niederlassungen in UK, Türkei und USA. Doch wie startet man ein Gespräch mit Pionieren am geschicktesten? Eine knifflige Frage, zumal Ismet Koyun keiner ist, der sich in Trivialitäten verwickeln lässt. Wir haben es also zunächst einmal ganz klassisch versucht: Wir hangelten uns zuerst entlang an allerlei Allgemeinzuständen von Deutschland in Sachen Digitalisierung. Wir stellten Defizite fest, nahmen uns konsequenterweise die Frage vor, woran es denn hapere und warum wir nicht weiterkämen, und wir schlossen schließlich ab mit einem Thema, das gerade die halbe digitale Nation beschäftigt: digitale Souveränität. So weit, so gut. Hört mal alle rein in diesen Talk. Denn wer nun glaubt, dass Ismet Koyun zu allem eine erwartbare Antwort geliefert hätte, der irrt gewaltig. Er ist keiner, der in wilden Aktionismus verfällt und nur tut, um was zu tun! Und genau aus diesem Grunde ist diese Folge von HIGHSPEED eine so außergewöhnliche: Der Kobil-Gründer ist kein Mainstreamer und das ist das sympathische an diesem Unternehmen und an diesem Unternehmensgründer. Vielen Dank Herr Koyun, hat Spaß gemacht!

Erik Wirsing

20 Minuten
Ein leidenschaftlicher Innovation Executive: als einen solchen beschreibt sich unser Gast dieser Folge. Sein Name? Erik Wirsing. Er war Vice President Global Innovation bei DB Schenker. Und im CEO-Bereich der Schenker AG Teil von Global Ventures & Innovations. Mit Erik schauen wir also einmal mehr in die Logistik-Branche. Denn keine zweite ist so von digitalen Fortschritten abhängig, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Erik, was bedeutet für dich Innovation Executive? Du sagst von dir selbst, dass Innovation kein Bereich sei, sondern eine Haltung.
45 Minuten
Wie wichtig ist der Wettbewerb für die Digitalisierung in Deutschland? Eine ungewöhnliche, aber wichtige Frage. Die wird uns in der Folge 19 des Netzwerk Podcast HIGHSPEED beantwortet. Unsere Gäste sind Dr. Frederic Ufer, Geschäftsführer VATM (Verband der Anbieter im Digital- und Telekommunikationsmarkt) und Thomas Klein, COO Pan Dacom-Gruppe. Aber warum sollten wir diesen Wettbewerb überhaupt fördern, es geht doch auch analog? „Wenn die Menschen den Benefit von digitalen Prozessen zum Beispiel beim Amt am eigenen Leibe erleben, dann ist diese Frage beantwortet“, so Dr. Ufer. Gut, dann wissen wir welche Rolle in dieser Gemengelage der Netzausbau spielt. Ja, wir kommen in diesen 45 Minuten HIGHSPEED so richtig in Fahrt: wer Digitalisierung nicht aufhalten will, kann auch KI-Applikationen nicht aufhalten. Beide Gäste freuen sich über diese natürliche Konsequenz. Hier reinhören:
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Über diesen Podcast

Herzlich willkommen zum Netzwerk-Podcast Highspeed. Neue Technologien zur Datenkommunikation bestimmen unsere Abläufe und Denkweisen. Seit Jahren reden wir von Künstlicher Intelligenz, Generative-AI oder Chat GPT. All das stellt massive Anforderungen an das Herzstück: die Netzwerke zur Datenkommunikation. Jede Firma, jeder Landkreis und jedes Rechenzentrum ist auf sie angewiesen. Wir möchten mit dem Podcast Highspeed alle Fragmente aus Netzwerke-Perspektive beleuchten, die ein modernes Leben in Hochgeschwindigkeit erst möglich machen. Kommen Sie mit auf die spannende Reise quer durch die Telekommunikation. Was ist alles mitzudenken beim Design eines Netzwerkes? Das beleuchten wir mit unseren Gästen in vielerlei Hinsicht. Nicht nur aus technologischer Windrichtung. Wir sprechen alle angrenzenden Aspekte der Highspeed-Datenkommunikation an: gesellschaftliche, politische, ethische und philosophische. Wir wünschen viel Spaß beim Zuhören.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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