Pferde, Schäfer und Menschen Archiv
70 Episoden
35 Minuten
„Ich bilde meine eigene Konkurrenz aus und habe keine Angst davor.“
Ein Satz, der erstmal irritiert.
Denn gerade im Bereich der Pferdetherapie hört man oft:
„Es gibt doch schon so viele Therapeuten…“
In dieser Folge teile ich meine ehrlichen Gedanken als Dozentin in der Pferdephysiotherapie.
Ich spreche darüber:
- warum Konkurrenz aus meiner Sicht nicht das eigentliche Problem ist
- weshalb eine Ausbildung immer nur ein Anfang sein kann
- was vielen nach der Ausbildung fehlt – und warum Unsicherheit entsteht
- wie wichtig es ist, Zusammenhänge im Körper wirklich zu verstehen
- und warum ich bewusst Wissen weitergebe, statt es zurückzuhalten
Außerdem nehme ich dich mit in meinen eigenen Weg:
von Zweifeln in der Schulzeit über das Gefühl „jetzt weiß ich alles“ bis hin zu der Erkenntnis, dass echte Entwicklung erst in der Praxis beginnt.
Eine Folge über Anspruch, Entwicklung, Kollegialität –
und darüber, warum es nicht darum geht, besser zu sein als andere,
sondern zu verstehen, was man tut.
Für Pferdetherapeut:innen, die mehr wollen als nur Techniken.
Ein Satz, der erstmal irritiert.
Denn gerade im Bereich der Pferdetherapie hört man oft:
„Es gibt doch schon so viele Therapeuten…“
In dieser Folge teile ich meine ehrlichen Gedanken als Dozentin in der Pferdephysiotherapie.
Ich spreche darüber:
- warum Konkurrenz aus meiner Sicht nicht das eigentliche Problem ist
- weshalb eine Ausbildung immer nur ein Anfang sein kann
- was vielen nach der Ausbildung fehlt – und warum Unsicherheit entsteht
- wie wichtig es ist, Zusammenhänge im Körper wirklich zu verstehen
- und warum ich bewusst Wissen weitergebe, statt es zurückzuhalten
Außerdem nehme ich dich mit in meinen eigenen Weg:
von Zweifeln in der Schulzeit über das Gefühl „jetzt weiß ich alles“ bis hin zu der Erkenntnis, dass echte Entwicklung erst in der Praxis beginnt.
Eine Folge über Anspruch, Entwicklung, Kollegialität –
und darüber, warum es nicht darum geht, besser zu sein als andere,
sondern zu verstehen, was man tut.
Für Pferdetherapeut:innen, die mehr wollen als nur Techniken.
18 Minuten
Entgiftung ist ein Thema, das aktuell sehr präsent ist – sowohl im Humanbereich als auch in der Pferdetherapie.
Oft wird dabei ein sehr vereinfachtes Bild vermittelt:
Ein Produkt, eine Kur, ein paar Wochen – und der Körper ist „entgiftet“.
So einfach ist es nicht.
In dieser Folge spreche ich darüber, was im Körper tatsächlich passiert, wenn wir von Entgiftung sprechen – oder genauer gesagt: von Biotransformation.
Du erfährst:
- warum Entgiftung kein einzelner Prozess, sondern ein kontinuierlicher Vorgang in jeder Zelle ist
- welche Rolle Darm, Leber und Niere wirklich spielen
- warum Toxinbinder sinnvoll sein können – aber oft falsch eingesetzt werden
- und weshalb die Reihenfolge entscheidend ist, wenn wir den Körper unterstützen wollen
Ich teile außerdem meine Gedanken zu Umweltgiften, Detox, zunehmender Belastung und warum wir lernen müssen, differenzierter auf dieses Thema zu schauen – ohne in einfache Lösungen zu verfallen.
Diese Folge ist keine Anleitung für eine „Entgiftungskur“. Sondern eine Einladung, Zusammenhänge besser zu verstehen.
Oft wird dabei ein sehr vereinfachtes Bild vermittelt:
Ein Produkt, eine Kur, ein paar Wochen – und der Körper ist „entgiftet“.
So einfach ist es nicht.
In dieser Folge spreche ich darüber, was im Körper tatsächlich passiert, wenn wir von Entgiftung sprechen – oder genauer gesagt: von Biotransformation.
Du erfährst:
- warum Entgiftung kein einzelner Prozess, sondern ein kontinuierlicher Vorgang in jeder Zelle ist
- welche Rolle Darm, Leber und Niere wirklich spielen
- warum Toxinbinder sinnvoll sein können – aber oft falsch eingesetzt werden
- und weshalb die Reihenfolge entscheidend ist, wenn wir den Körper unterstützen wollen
Ich teile außerdem meine Gedanken zu Umweltgiften, Detox, zunehmender Belastung und warum wir lernen müssen, differenzierter auf dieses Thema zu schauen – ohne in einfache Lösungen zu verfallen.
Diese Folge ist keine Anleitung für eine „Entgiftungskur“. Sondern eine Einladung, Zusammenhänge besser zu verstehen.
22 Minuten
"Das muss tierärztlich abgeklärt werden.“ - ein Satz, den wir alle kennen ... und der in vielen Fällen absolut richtig ist.
Aber was passiert eigentlich danach?
Was passiert, wenn Probleme immer wieder auftreten?
Wenn Sehnen dauerhaft auffällig sind, Pferde immer wieder fühlig laufen oder Rückenschmerzen einfach nicht verschwinden?
In dieser Folge spreche ich darüber, warum eine tierärztliche Diagnose oft nicht ausreicht und warum die eigentliche Herausforderung häufig nicht im Befund liegt, sondern im Umgang damit.
Anhand von Fallbeispielen zeige ich dir, warum Bildgebung nicht immer das widerspiegelt, was im Pferd passiert, und weshalb es so wichtig ist, Symptome im Zusammenhang zu betrachten.
Du erfährst:
– warum „tierärztlich abgeklärt“ kein Endpunkt sein sollte
– weshalb wiederkehrende Probleme fast immer eine tiefere Ursache haben
– welche Rolle Themen wie Stoffwechsel, Training, Haltung und Stress spielen
– warum es entscheidend ist, das erste Symptom zu verstehen – und nicht nur das aktuelle Problem zu behandeln
Diese Folge richtet sich an Therapeuten und Pferdebesitzer, die nicht nur Symptome managen wollen, sondern lernen möchten, Zusammenhänge zu erkennen und fundierte Entscheidungen zu treffen.
Wenn du deine therapeutische Arbeit auf ein neues Level bringen willst ... weg von reiner Symptombehandlung, hin zu Ursachenarbeit ... dann bist du hier genau richtig.
Mehr Inhalte, Webinare und fachliche Tiefe findest du auf https://horse-therapy-academy.de
Aber was passiert eigentlich danach?
Was passiert, wenn Probleme immer wieder auftreten?
Wenn Sehnen dauerhaft auffällig sind, Pferde immer wieder fühlig laufen oder Rückenschmerzen einfach nicht verschwinden?
In dieser Folge spreche ich darüber, warum eine tierärztliche Diagnose oft nicht ausreicht und warum die eigentliche Herausforderung häufig nicht im Befund liegt, sondern im Umgang damit.
Anhand von Fallbeispielen zeige ich dir, warum Bildgebung nicht immer das widerspiegelt, was im Pferd passiert, und weshalb es so wichtig ist, Symptome im Zusammenhang zu betrachten.
Du erfährst:
– warum „tierärztlich abgeklärt“ kein Endpunkt sein sollte
– weshalb wiederkehrende Probleme fast immer eine tiefere Ursache haben
– welche Rolle Themen wie Stoffwechsel, Training, Haltung und Stress spielen
– warum es entscheidend ist, das erste Symptom zu verstehen – und nicht nur das aktuelle Problem zu behandeln
Diese Folge richtet sich an Therapeuten und Pferdebesitzer, die nicht nur Symptome managen wollen, sondern lernen möchten, Zusammenhänge zu erkennen und fundierte Entscheidungen zu treffen.
Wenn du deine therapeutische Arbeit auf ein neues Level bringen willst ... weg von reiner Symptombehandlung, hin zu Ursachenarbeit ... dann bist du hier genau richtig.
Mehr Inhalte, Webinare und fachliche Tiefe findest du auf https://horse-therapy-academy.de
24 Minuten
Viele Pferdebesitzer machen sich Sorgen über mögliche Mineralstoffmängel und ergänzen deshalb verschiedene Spurenelemente in der Fütterung. In der Praxis zeigt sich jedoch häufig ein anderes Bild: Beim Spurenelement Eisen liegt beim erwachsenen Pferd meist kein Mangel, sondern eher ein Überschuss vor.
Eisen ist für den Körper zwar lebenswichtig. Es spielt eine zentrale Rolle im Sauerstofftransport im Blut, in verschiedenen Enzymsystemen und im Energiestoffwechsel. Gleichzeitig kann ein dauerhaft erhöhter Eisenspiegel im Körper jedoch problematisch sein.
Heu enthält oft bereits relativ hohe Eisenmengen. Zusätzlich kann auch Brunnenwasser eine wichtige Quelle sein. Da Pferde täglich etwa 30 bis 50 Liter Wasser trinken, kann sich darüber im Laufe der Zeit eine relevante Eisenaufnahme ergeben.
Ein Eisenüberschuss wird zunehmend im Zusammenhang mit verschiedenen gesundheitlichen Problemen diskutiert, unter anderem mit:
- Insulinresistenz und Equinem Metabolischen Syndrom (EMS)
- PPID (Cushing beim Pferd)
- Hufrehe
- Leberbelastung
- entzündlichen Prozessen
- sowie möglichen Auswirkungen auf Gelenke, Sehnen und Bänder
Außerdem kann ein Überangebot an Eisen die Aufnahme anderer wichtiger Spurenelemente wie Zink und Kupfer beeinträchtigen und dadurch zu weiteren Stoffwechselproblemen beitragen.
In dieser Podcastfolge spreche ich darüber:
- warum Eisenmangel beim Pferd selten ist
- warum Eisenüberschüsse häufiger vorkommen als gedacht
- welche Rolle Heu und Trinkwasser spielen können
- warum Mineralstoff-Ungleichgewichte entstehen
- und weshalb gerade Pferde mit PPID, Insulinresistenz oder Hufrehe genauer hinschauen sollten.
Wenn du dich intensiver mit den Zusammenhängen zwischen Verdauung, Stoffwechsel und Fütterung beschäftigen möchtest, dann ist meine Masterclass „Pferdemagen“ ein sehr guter Einstieg. Dort schauen wir uns die physiologischen Grundlagen und wichtige Einflussfaktoren ausführlich an.
Mehr Informationen zu neuen Inhalten und Webinaren bekommst du außerdem über meinen Newsletter, den du über den Link in den Shownotes abonnieren kannst.
Eisen ist für den Körper zwar lebenswichtig. Es spielt eine zentrale Rolle im Sauerstofftransport im Blut, in verschiedenen Enzymsystemen und im Energiestoffwechsel. Gleichzeitig kann ein dauerhaft erhöhter Eisenspiegel im Körper jedoch problematisch sein.
Heu enthält oft bereits relativ hohe Eisenmengen. Zusätzlich kann auch Brunnenwasser eine wichtige Quelle sein. Da Pferde täglich etwa 30 bis 50 Liter Wasser trinken, kann sich darüber im Laufe der Zeit eine relevante Eisenaufnahme ergeben.
Ein Eisenüberschuss wird zunehmend im Zusammenhang mit verschiedenen gesundheitlichen Problemen diskutiert, unter anderem mit:
- Insulinresistenz und Equinem Metabolischen Syndrom (EMS)
- PPID (Cushing beim Pferd)
- Hufrehe
- Leberbelastung
- entzündlichen Prozessen
- sowie möglichen Auswirkungen auf Gelenke, Sehnen und Bänder
Außerdem kann ein Überangebot an Eisen die Aufnahme anderer wichtiger Spurenelemente wie Zink und Kupfer beeinträchtigen und dadurch zu weiteren Stoffwechselproblemen beitragen.
In dieser Podcastfolge spreche ich darüber:
- warum Eisenmangel beim Pferd selten ist
- warum Eisenüberschüsse häufiger vorkommen als gedacht
- welche Rolle Heu und Trinkwasser spielen können
- warum Mineralstoff-Ungleichgewichte entstehen
- und weshalb gerade Pferde mit PPID, Insulinresistenz oder Hufrehe genauer hinschauen sollten.
Wenn du dich intensiver mit den Zusammenhängen zwischen Verdauung, Stoffwechsel und Fütterung beschäftigen möchtest, dann ist meine Masterclass „Pferdemagen“ ein sehr guter Einstieg. Dort schauen wir uns die physiologischen Grundlagen und wichtige Einflussfaktoren ausführlich an.
Mehr Informationen zu neuen Inhalten und Webinaren bekommst du außerdem über meinen Newsletter, den du über den Link in den Shownotes abonnieren kannst.
26 Minuten
Das Thema dieser Folge hat auf den ersten Blick nichts mit Pferden zu tun: PMDS, das prämenstruelle dysphorische Syndrom. Anhand der eigenen, jahrelangen Gesundheitsgeschichte wird gezeigt, wie vielschichtig chronische Beschwerden sein können – und warum Therapie eher wie eine Zwiebel funktioniert als wie ein Schalter, den man einfach umlegt. Das gilt für Menschen genauso wie für Pferde mit chronischen Themen, und genau darin liegt die Verbindung zur eigentlichen Arbeit als Pferdetherapeutin.
00:00 Intro: Was PMDS mit Pferdetherapie zu tun hat
03:05 PMDS ist nicht einfach ein stärkeres PMS
05:20 Meine eigene Geschichte als Beispiel für einen langwierigen Prozess
08:09 Auf der Suche nach Ursachen statt Normwerten
11:17 Was ich von den Pferden gelernt habe
14:12 Die Diagnose und der Umgang damit
20:05 Eigene Verantwortung und ein individueller Weg
23:31 Was das für meine Arbeit als Therapeutin bedeutet
00:00 Intro: Was PMDS mit Pferdetherapie zu tun hat
03:05 PMDS ist nicht einfach ein stärkeres PMS
05:20 Meine eigene Geschichte als Beispiel für einen langwierigen Prozess
08:09 Auf der Suche nach Ursachen statt Normwerten
11:17 Was ich von den Pferden gelernt habe
14:12 Die Diagnose und der Umgang damit
20:05 Eigene Verantwortung und ein individueller Weg
23:31 Was das für meine Arbeit als Therapeutin bedeutet
27 Minuten
In dieser Folge spreche ich über eine der häufigsten und zugleich sensibelsten Fragen in der Pferdetherapie: "Was habe ich als Therapeut bei einem lahmen Pferd zu suchen?"
Akute Lahmheiten gehören selbstverständlich in die tierärztliche Abklärung. Doch was ist mit wiederkehrenden Lahmheiten, unklaren Befunden oder Problemen, die trotz Therapie immer wieder auftreten?
Ich beleuchte:
- den Unterschied zwischen struktureller und funktioneller Lahmheit
- warum Bildgebung nicht automatisch Ursache bedeutet
- was wir aus der Humanmedizin über Bandscheibenvorfälle und Arthrose lernen können
- warum Belastung und Belastbarkeit entscheidend sind
- welche Rolle Stress, vegetatives Nervensystem und stille Entzündungen spielen
- und wo die Grenzen – aber auch der Wert – der physiotherapeutischen Arbeit liegen
Diese Folge richtet sich an Pferdetherapeuten, die nicht nur Symptome behandeln möchten, sondern Zusammenhänge verstehen wollen.
Wenn du lernen möchtest, Ursachen klarer zu erkennen und Belastbarkeit systematisch zu beurteilen, findest du weiterführende Inhalte in der Horse Therapy Academy.
Akute Lahmheiten gehören selbstverständlich in die tierärztliche Abklärung. Doch was ist mit wiederkehrenden Lahmheiten, unklaren Befunden oder Problemen, die trotz Therapie immer wieder auftreten?
Ich beleuchte:
- den Unterschied zwischen struktureller und funktioneller Lahmheit
- warum Bildgebung nicht automatisch Ursache bedeutet
- was wir aus der Humanmedizin über Bandscheibenvorfälle und Arthrose lernen können
- warum Belastung und Belastbarkeit entscheidend sind
- welche Rolle Stress, vegetatives Nervensystem und stille Entzündungen spielen
- und wo die Grenzen – aber auch der Wert – der physiotherapeutischen Arbeit liegen
Diese Folge richtet sich an Pferdetherapeuten, die nicht nur Symptome behandeln möchten, sondern Zusammenhänge verstehen wollen.
Wenn du lernen möchtest, Ursachen klarer zu erkennen und Belastbarkeit systematisch zu beurteilen, findest du weiterführende Inhalte in der Horse Therapy Academy.
43 Minuten
In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Caro Voß-Stemping vom Hiesterhof über ein Thema, das in der Pferdehaltung leider oft unterschätzt wird, aber massive Auswirkungen hat: die Aufzucht. Wir beleuchten, warum Defizite in der Aufzucht später nicht einfach aufgeholt oder „wegtherapiert“ werden können – weder im Bewegungsapparat noch im Sozialverhalten oder im Stoffwechsel. Caro erklärt, welche Basics eine gute Aufzucht wirklich braucht und warum ein stabiles Fundament unsere Verantwortung als Züchter, Halter und Ausbilder ist. Eine Folge für alle, die Pferde langfristig gesund erhalten wollen und verstehen möchten, wo viele Probleme ihren Ursprung haben.
49 Minuten
Didi vom Rummlerhof hat den elterlichen Reitschulbetrieb 2017 übernommen und seitdem konsequent nach den Bedürfnissen der Pferde weiterentwickelt. In dieser Folge geht es darum, wie feste Regeln, flexible Herdenhaltung und eine mehrwöchige Winterpause Schulpferde langfristig gesund halten. Außerdem: warum Wirtschaftlichkeit keine Gegenspielerin von Tierwohl ist, sondern seine Voraussetzung – und weshalb ein Schulpferd kein stumpfes Werkzeug, sondern ein geduldiger Lehrmeister ist.
00:00 Intro: Vorstellung Didi und der Rummlerhof
02:35 Struktur des Betriebs: Verträge, feste Gruppen, Herdenhaltung und die Basics
11:36 Feste Regeln für die Pferde: Gewichtsgrenze, Bodenarbeit, Ruhephasen
15:36 Vier Wochen Winterpause und die Wirtschaftlichkeit dahinter
21:43 Eigene Grenzen und Ressourcen als Betriebsführerin
26:36 Pflegebeteiligung, Bodenarbeit-Tools und Pferdeankauf
33:50 Illusionen über Schulbetriebe und der Mythos vom "stumpfen" Schulpferd
43:22 Ausblick und Fazit: langlebige Schulpferde
00:00 Intro: Vorstellung Didi und der Rummlerhof
02:35 Struktur des Betriebs: Verträge, feste Gruppen, Herdenhaltung und die Basics
11:36 Feste Regeln für die Pferde: Gewichtsgrenze, Bodenarbeit, Ruhephasen
15:36 Vier Wochen Winterpause und die Wirtschaftlichkeit dahinter
21:43 Eigene Grenzen und Ressourcen als Betriebsführerin
26:36 Pflegebeteiligung, Bodenarbeit-Tools und Pferdeankauf
33:50 Illusionen über Schulbetriebe und der Mythos vom "stumpfen" Schulpferd
43:22 Ausblick und Fazit: langlebige Schulpferde
26 Minuten
Zahlst du als Pferdetherapeut in deinen Behandlungen drauf – ohne es zu merken?
In dieser Podcast-Folge spreche ich offen und ehrlich über ein Thema, das viele im Pferdetherapie-Bereich betrifft, aber selten klar benannt wird: Preiskalkulation, Unterbewertung und die wirtschaftliche Realität selbstständiger Pferdetherapeut:innen.
Ich rechne in dieser Folge realistisch vor, was von einer Behandlung tatsächlich übrig bleibt – inklusive Fahrzeit, Organisation, Buchhaltung, Fortbildungen, Krankenversicherung, Altersvorsorge, Umsatzsteuer und Einkommensteuer. Dabei wird deutlich, warum viele Therapeut:innen – vor allem im Nebenerwerb – unbewusst dazu beitragen, den Markt zu verzerren, obwohl sie eigentlich helfen wollen.
Gleichzeitig geht es um eine zentrale Frage der Zukunft:
Was ist der eigentliche Wert einer Behandlung?
Nicht die Minuten vor Ort am Pferd, sondern der langfristige Mehrwert für die Pferdegesundheit.
Ich spreche darüber,
- warum Therapie nicht nur „Behandlungszeit“ ist
- weshalb Beratung des Pferdebesitzers ein wesentlicher Teil professioneller Therapie sein muss
- was Opportunitätskosten in der Pferdetherapie bedeuten
- und warum interdisziplinisches, ganzheitliches Denken (Haltung, Fütterung, Training, Management) entscheidend ist, damit Therapie nachhaltig wirkt.
Diese Folge richtet sich an:
- Pferdephysiotherapeut:innen
- Pferdeosteopath:innen
- Therapeut:innen im Neben- oder Haupterwerb
- alle, die Therapie professionell, tragfähig und zukunftsfähig gestalten wollen
Ziel dieser Folge ist keine Kritik an Einzelpersonen, sondern Klarheit:
für Therapeuten, für Kollegen – und letztlich auch für Pferdebesitzer.
In dieser Podcast-Folge spreche ich offen und ehrlich über ein Thema, das viele im Pferdetherapie-Bereich betrifft, aber selten klar benannt wird: Preiskalkulation, Unterbewertung und die wirtschaftliche Realität selbstständiger Pferdetherapeut:innen.
Ich rechne in dieser Folge realistisch vor, was von einer Behandlung tatsächlich übrig bleibt – inklusive Fahrzeit, Organisation, Buchhaltung, Fortbildungen, Krankenversicherung, Altersvorsorge, Umsatzsteuer und Einkommensteuer. Dabei wird deutlich, warum viele Therapeut:innen – vor allem im Nebenerwerb – unbewusst dazu beitragen, den Markt zu verzerren, obwohl sie eigentlich helfen wollen.
Gleichzeitig geht es um eine zentrale Frage der Zukunft:
Was ist der eigentliche Wert einer Behandlung?
Nicht die Minuten vor Ort am Pferd, sondern der langfristige Mehrwert für die Pferdegesundheit.
Ich spreche darüber,
- warum Therapie nicht nur „Behandlungszeit“ ist
- weshalb Beratung des Pferdebesitzers ein wesentlicher Teil professioneller Therapie sein muss
- was Opportunitätskosten in der Pferdetherapie bedeuten
- und warum interdisziplinisches, ganzheitliches Denken (Haltung, Fütterung, Training, Management) entscheidend ist, damit Therapie nachhaltig wirkt.
Diese Folge richtet sich an:
- Pferdephysiotherapeut:innen
- Pferdeosteopath:innen
- Therapeut:innen im Neben- oder Haupterwerb
- alle, die Therapie professionell, tragfähig und zukunftsfähig gestalten wollen
Ziel dieser Folge ist keine Kritik an Einzelpersonen, sondern Klarheit:
für Therapeuten, für Kollegen – und letztlich auch für Pferdebesitzer.
52 Minuten
Wie geht Jungpferdeausbildung, wenn man dem Pferd zuhört statt es zu reparieren? Im Gespräch mit Anna Hübner, die "Feines Reiten" und das Stress- und Mentalcoaching-Modell "Focus and Feel" entwickelt hat, geht es um ein als unreitbar abgestempeltes Pferd, das durch Gelassenheitstraining zum Musterschüler wurde, um eine Stresslevel-Skala von null bis zehn und darum, warum Hilfen dazu da sind, dass sie helfen und nicht überfordern. Außerdem: warum Rittigkeitsprobleme oft am Boden beginnen, wie aus klassischem Reitunterricht ganzheitliches Stress- und Mentalcoaching für Menschen wurde, und warum Anna sich feste "Anna-Zeit" in den Kalender einträgt.
00:00 Intro: Vorstellung Anna Hübner und der Fall Don Rosario
06:56 Vom klassischen Dressurstall zum Gelassenheitstraining
12:48 Jungpferdeausbildung als Kern: von der Symptombehandlerin zur Ursache
15:45 Zwei Pferde im Vergleich: geprägt durch die Jungpferdejahre
22:57 Die Stresslevel-Skala: Hilfen, die wirklich helfen
28:32 Vom Reitunterricht zum Stress- und Mentalcoaching
36:55 Wirtschaftlichkeit, Trainer stärken Trainer und die eigene Vision
41:15 Annas Grenzen, Ressourcen und die "Anna-Zeit"
47:06 Der Weg, der nicht genommen wurde: Grundschullehrerin
50:13 Abschluss: Pferde nicht vermenschlichen
00:00 Intro: Vorstellung Anna Hübner und der Fall Don Rosario
06:56 Vom klassischen Dressurstall zum Gelassenheitstraining
12:48 Jungpferdeausbildung als Kern: von der Symptombehandlerin zur Ursache
15:45 Zwei Pferde im Vergleich: geprägt durch die Jungpferdejahre
22:57 Die Stresslevel-Skala: Hilfen, die wirklich helfen
28:32 Vom Reitunterricht zum Stress- und Mentalcoaching
36:55 Wirtschaftlichkeit, Trainer stärken Trainer und die eigene Vision
41:15 Annas Grenzen, Ressourcen und die "Anna-Zeit"
47:06 Der Weg, der nicht genommen wurde: Grundschullehrerin
50:13 Abschluss: Pferde nicht vermenschlichen
27 Minuten
Kotwasser beim Pferd – was tun bei Kotwasser oder Durchfall?
Kotwasser gehört zu den häufigsten und gleichzeitig verunsicherndsten Themen in der Pferdegesundheit. Viele Pferdebesitzer suchen nach schnellen Lösungen – doch genau hier liegt das Problem: Kotwasser ist kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern ein Symptom.
In dieser Podcastfolge spreche ich darüber,
- warum man Kotwasser und Durchfall klar unterscheiden muss,
- weshalb pauschale Futterempfehlungen oft nicht helfen – oder das Problem sogar verschlimmern können,
- und warum die Frage „Was mache ich bei Kotwasser?“ ohne Ursachenklärung keine seriöse Antwort zulässt.
Du erfährst unter anderem:
- welche Unterschiede zwischen Kotwasser und Durchfall bestehen
- welche Rolle Dickdarm, Fütterung, Stress, Zahnstatus und Management spielen
- warum gut gemeinte Maßnahmen (z. B. Kräuter, Mikroorganismen, Hausmittel) problematisch sein können
- und weshalb eine individuelle, strukturierte Ursachenanalyse der einzige sinnvolle Weg ist
Diese Folge richtet sich an Pferdebesitzer und Therapeuten, die verstehen wollen, warum Kotwasser entsteht – statt nur Symptome zu unterdrücken.
Mehr fundierte Informationen, Weiterbildungen und meinen ganzheitlichen Ansatz in der Pferdetherapie findest du auf meiner Homepage: horse-therapy-academy.de
Wenn du genug hast von schnellen Versprechen und stattdessen echte Zusammenhänge verstehen möchtest, ist diese Folge für dich.
Kotwasser gehört zu den häufigsten und gleichzeitig verunsicherndsten Themen in der Pferdegesundheit. Viele Pferdebesitzer suchen nach schnellen Lösungen – doch genau hier liegt das Problem: Kotwasser ist kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern ein Symptom.
In dieser Podcastfolge spreche ich darüber,
- warum man Kotwasser und Durchfall klar unterscheiden muss,
- weshalb pauschale Futterempfehlungen oft nicht helfen – oder das Problem sogar verschlimmern können,
- und warum die Frage „Was mache ich bei Kotwasser?“ ohne Ursachenklärung keine seriöse Antwort zulässt.
Du erfährst unter anderem:
- welche Unterschiede zwischen Kotwasser und Durchfall bestehen
- welche Rolle Dickdarm, Fütterung, Stress, Zahnstatus und Management spielen
- warum gut gemeinte Maßnahmen (z. B. Kräuter, Mikroorganismen, Hausmittel) problematisch sein können
- und weshalb eine individuelle, strukturierte Ursachenanalyse der einzige sinnvolle Weg ist
Diese Folge richtet sich an Pferdebesitzer und Therapeuten, die verstehen wollen, warum Kotwasser entsteht – statt nur Symptome zu unterdrücken.
Mehr fundierte Informationen, Weiterbildungen und meinen ganzheitlichen Ansatz in der Pferdetherapie findest du auf meiner Homepage: horse-therapy-academy.de
Wenn du genug hast von schnellen Versprechen und stattdessen echte Zusammenhänge verstehen möchtest, ist diese Folge für dich.
24 Minuten
Ein Jahr mit drei Jobs gleichzeitig – freiberufliche Pferdeosteotherapie, Dozentur und der Aufbau der Horse Therapy Academy – hat den neuen Kurs "Masterclass Pferdemagen" hervorgebracht. In dieser Folge geht es darum, warum Therapie und Training so oft an fehlenden Basics scheitern, und wie funktionelle Medizin die Schulmedizin sinnvoll ergänzt statt ihr zu widersprechen. Vier Säulen müssen vor jeder erfolgreichen Behandlung stimmen: Haltung, Fütterung, Training und Nervensystem. Außerdem: warum Wissen teilen wichtiger ist als es zurückzuhalten – und was die Masterclass Pferdemagen konkret vermittelt.
00:00 Intro: Warum Therapie ohne Basics scheitert
01:29 Warum der Kurs so lange gedauert hat
07:06 Wie es zum Thema Fütterung und funktionelle Medizin kam
11:00 Was der Kurs bietet
15:11 Wie die Arbeit als Therapeutin aussieht
22:35 Abschluss und Ausblick auf die nächste Folge (Kotwasser)
00:00 Intro: Warum Therapie ohne Basics scheitert
01:29 Warum der Kurs so lange gedauert hat
07:06 Wie es zum Thema Fütterung und funktionelle Medizin kam
11:00 Was der Kurs bietet
15:11 Wie die Arbeit als Therapeutin aussieht
22:35 Abschluss und Ausblick auf die nächste Folge (Kotwasser)
25 Minuten
Wenn eine schnelle Antwort erwartet, aber nicht gegeben wird, kommt schnell der Vorwurf, es gehe nur ums Geldverdienen. In dieser Folge geht es darum, warum es für chronische Themen keine Standardlösung gibt, anhand eines Fallbeispiels, bei dem eine erhoffte Behandlung nicht wie beim Nachbarpferd funktionierte. Im Kern steht die Epigenetik: warum dieselbe Therapie bei unterschiedlichen Pferden unterschiedlich wirkt, und warum Ernährung und Bewegung die größten epigenetischen Stellschrauben sind.
00:00 Intro: Echte Therapie beginnt, wo Antworten aufhören
02:46 Die Erwartung der schnellen Antwort
06:35 Warum es keine Standardlösung gibt
10:50 Ein Fallbeispiel
16:08 Epigenetik und therapeutisches Denken
00:00 Intro: Echte Therapie beginnt, wo Antworten aufhören
02:46 Die Erwartung der schnellen Antwort
06:35 Warum es keine Standardlösung gibt
10:50 Ein Fallbeispiel
16:08 Epigenetik und therapeutisches Denken
18 Minuten
Wer glaubt, schon alles zu wissen, hört auf, wirklich zuzuhören, sowohl beim Pferd als auch beim Pferdebesitzer. In dieser Folge geht es um die osteopathische Listening-Technik als eine Form des aktiven Zuhörens, warum stille, unspektakuläre Behandlungen oft die wirkungsvollsten sind, und warum die Gespräche vor und nach der Behandlung genauso wichtig sind wie die Arbeit am Pferd selbst. Außerdem: das Kommunikationsquadrat nach Schulz von Thun, und warum Expertentum ohne Demut zum Stillstand führt.
00:00 Intro: Wenn du glaubst, alles zu wissen
03:12 Die Brücke zur Osteopathie: die Listening-Technik
07:27 Warum meine Behandlung still ist – keine Show-Therapie
09:30 Zuhören gegenüber dem Pferdebesitzer
11:10 Das Kommunikationsquadrat
13:47 Wenn man glaubt, Experte zu sein
16:29 Fazit: ein Appell zum bewussten Zuhören
00:00 Intro: Wenn du glaubst, alles zu wissen
03:12 Die Brücke zur Osteopathie: die Listening-Technik
07:27 Warum meine Behandlung still ist – keine Show-Therapie
09:30 Zuhören gegenüber dem Pferdebesitzer
11:10 Das Kommunikationsquadrat
13:47 Wenn man glaubt, Experte zu sein
16:29 Fazit: ein Appell zum bewussten Zuhören
29 Minuten
Ein junges, engagiert aufgepäppeltes Pferd rutschte fast in eine toxische Selenüberversorgung – ein Fallbeispiel, das zeigt, warum schnelle Empfehlungen aus sozialen Medien gefährlich sein können. In dieser Folge geht es um die genaue Rechnung hinter dem Fall, deutlich über der toxischen Grenze, und darum, wer eigentlich die Verantwortung trägt, wenn gut gemeinte Fütterung nach hinten losgeht. Außerdem: warum sich Wachstumsfutter, hoher Selengehalt und ein bestehender Wurmbefall gegenseitig verstärkt haben, und warum osteopathische Behandlung allein hier nicht gereicht hätte.
00:00 Intro: Wenn Aufpäppeln zur Überversorgung wird
03:06 Ein Fallbeispiel: gut gemeint, aber riskant umgesetzt
06:32 Wie es zur Überversorgung kam
11:03 Die Rechnung: deutlich über der toxischen Grenze
13:49 Wen trifft die Verantwortung?
15:07 Die Gesamtsituation des Pferdes
17:49 Selenüberschuss: Symptome und regionale Besonderheiten
20:13 Wie sich die Probleme gegenseitig verstärkten
22:19 Warum ich nie nur osteopathisch schaue
23:19 Ein Blick über das Pferd hinaus
26:50 Fazit
00:00 Intro: Wenn Aufpäppeln zur Überversorgung wird
03:06 Ein Fallbeispiel: gut gemeint, aber riskant umgesetzt
06:32 Wie es zur Überversorgung kam
11:03 Die Rechnung: deutlich über der toxischen Grenze
13:49 Wen trifft die Verantwortung?
15:07 Die Gesamtsituation des Pferdes
17:49 Selenüberschuss: Symptome und regionale Besonderheiten
20:13 Wie sich die Probleme gegenseitig verstärkten
22:19 Warum ich nie nur osteopathisch schaue
23:19 Ein Blick über das Pferd hinaus
26:50 Fazit