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Die Schrifterzähler Archiv

39 Episoden
1 Stunde 5 Minuten
Die fünfte Staffel der Schrifterzähler widmet sich in sieben Folgen der matthäischen Passionserzählung. Die Evangelien als Ganze werden zu Recht als Passionsgeschichten mit ausführlicher Einleitung bezeichnet. In der siebten Folge der fünften Staffel steht die Auferstehung Jesu vom Kreuzestod im Mittelpunkt. Die Frauen, allen voran Maria Magdala, kommen zum Grab und finden es geöffnet. Das leere Grab aber weckt noch nicht den Glauben an die Auferstehung. Erst die Begegnung mit dem Auferstandenen wird alles in einem neuen Licht erscheinen lassen. Ein Neubeginn steht bevor. 

Werner Kleine und Till Magnus Steiner entdecken auch in dieser Folge wieder zahlreiche Leerstellen und Fragen: War das Grab wirklich leer? Wo offenbart sich der Auferstandene - in Jerusalem oder in Galiläa? Und wie kann das Paradox gelöst werden, dass der, der gottverlassen gestorben ist, offenkundig durch göttliche Hilfe aus dem Tod errettet wird? Auch in dieser Folge lesen sie zwischen den Zeilen und bringen nicht nur neue Perspektiven zur Geltung, sondern werfen auch einen Blick auf die historischen Umstände.

Die beiden neuen Schrifterzählungen könnt Ihr auch auf unserer Homepage nachlesen:

„Ho Mikrós ermittelt - Die große Frage“, von Werner Kleine

„Die linke Hand Gottes“, von Till Magnus Steiner

Wenn Euch die Folge gefallen hat, empfehlt unseren Podcast gerne Freunden und Bekannten, hinterlasst uns eine Bewertung auf Spotify, Apple Podcast oder dort, wo Ihr uns hört, und abonniert uns, damit Ihr keine neue Folge verpasst. Damit Ihr die neuen Folgen auf keinen Fall verpasst, könnt Ihr auch einfach unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren – Newsletter abonnieren. Und wenn Ihr uns eine Frage stellen oder uns gar eine eigene Geschichte schicken wollte, dann schreibt uns gerne eine Mail an info@die-schrifterzaehler.de

 Mit dieser Folge endet die fünfte Staffel. Die sechste kommt bestimmt! Wir freuen uns darauf! 

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Weiterführende Links: 

Unser Buch „Die Schrifterzähler“ erscheint am 14. September und Ihr könnt es jetzt schon beim Katholischen Bibelwerk vorbestellen.

Werner hat sich der Matthäuspassion bereits in seiner Reihe „Glaubensinformation“ gewidmet. Die Folge „Das Schicksal des Propheten - eine Einführung in die Matthäuspassion (Glaubensinformation)“ vom 13.3.2024 findet ihr bei Youtube.

Werner hat sich nicht nur in der Reihe Glaubensinformation, sondern auch im biblischen Weblog „Dei Verbum“ mit der Frage des leeren Grabes befasst. Die Glaubensinformation zum Thema „Wie leer war das Grab? - Alte und neue Fragen zur Auferstehung Jesu“ gibt es bei Youtube. Den Essay „Voll leer. Ein Essay über das notwendig Paradoxe im Glauben“ bei „Dei Verbum“ findet ihr hier.

Gemeinsam mit Till hat Werner in der Reihe „Dei Verbum direkt“ über die Frage diskutiert, ob es ein leeres Grab braucht. Das Video der Diskussion findet ihr unter hier.

Die Frage, ob Maria Magdala oder Petrus die erste Begegnung mit dem Auferstandenen zuteil wurde, thematisiert Werner in der Folge „Maria von Magdala vs. Petrus - Die Auferstehungsüberlieferung im NT und den Apokryphen“ aus der Reihe „Glaubensinformation“. Ihr findet sie bei Youtube.

Eine satirische Aufarbeitung der Kontroverse um die Frage „Maria Magdala oder Petrus“ hat die Katholische Citykirche in der Reihe „Verlorene Botschaften“ unter dem Titel „Maria Magdalena“ veröffentlicht. 

Galiläa oder Jerusalem? Ebenfalls in der Reihe „Glaubensinformation“ geht Werner der Ambivalenz der biblischen Auferstehungstraditionen nach. Auch dieses Video findet ihr bei Youtube.

Und das Gedicht am Ende der Folge stammt von Ingeborg Drewitz und trägt den Titel „Ostern“. Ihr findet es in: Ingeborg Drewitz, Die Samtvorhänge, Gütersloher Verlagshaus 1978, S. 124.

 
1 Stunde 10 Minuten
Die fünfte Staffel der Schrifterzähler widmet sich in sieben Folgen der matthäischen Passionserzählung. Die Evangelien als Ganze werden zu Recht als Passionsgeschichten mit ausführlicher Einleitung bezeichnet. In der sechsten Folge der fünften Staffel wird das von Pilatus gefällte Urteil zum Tod am Kreuz vollstreckt. Die Kreuzigung war eine grausame Strafe. Der Tod konnte sich über Tage hinziehen. Die Verurteilten wurden ihrer Würde beraubt, gedemütigt und dem Sadismus der Henker ausgeliefert. Für Juden ist klar: Ein Messias kann auf keinen Fall auf diese Weise sterben. 

Die Strafe war so grausam, dass sie römischen Bürgern erspart bleiben sollte. Alle damals Lebenden wussten, was dieser Tod bedeutet. Deshalb können die Evangelisten - auch Matthäus - in ihrer Erzählweise diskret bleiben. Andeutungen genügen ihnen, um das Grauen dieses Todes, der als Fluchtod oder Tod der Gottverlassenheit galt, vor Augen zu stellen. 

Jesus stirbt mit diesem Schrei am Kreuz: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ Hat er da etwa den Psalm 22 gebetet? Oder stirbt er mit diesen Worten in dem Bewusstsein tiefster Einsamkeit und Verlassenheit? Was steckt hinter der einbrechenden Finsternis? Und was bedeutet das Zerreißen des Vorhangs im Tempel? 

Werner Kleine und Till Magnus Steiner gehen dieser und anderen Fragen nach und erzählen die Ereignisse um den Kreuzestod Jesu, auf den alle Evangelien zulaufen, neu. Dabei lesen sie zwischen den Zeilen und bringen nicht nur neue Perspektiven zur Geltung, sondern werfen auch einen Blick auf die historischen Umstände. 

Die beiden neuen Schrifterzählungen könnt Ihr auch auf unserer Homepage nachlesen:

„Ho Mikrós ermittelt - Der zerrissene Vorhang“, von Werner Kleine 

„Ausgebliebene Wunder“, von Till Magnus Steiner 

Wenn Euch die Folge gefallen hat, empfehlt unseren Podcast gerne Freunden und Bekannten, hinterlasst uns eine Bewertung auf Spotify, Apple Podcast oder dort, wo Ihr uns hört, und abonniert uns, damit Ihr keine neue Folge verpasst. Damit Ihr die neuen Folgen auf keinen Fall verpasst, könnt Ihr auch einfach unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren – Newsletter abonnieren. Und wenn Ihr uns eine Frage stellen oder uns gar eine eigene Geschichte schicken wollte, dann schreibt uns gerne eine Mail an info@die-schrifterzaehler.de

In der siebten Folge der fünften Staffel folgen wir der matthäischen Passionserzählung der Passion Jesu weiter und erzählen Euch dann die Geschehnisse um die Entdeckung des leeren Grabes und die Begegnung mit dem Auferstandenen neu – seid gespannt! 

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Weiterführende Links: 

Werner hat sich der Matthäuspassion bereits in seiner Reihe „Glaubensinformation“ gewidmet. Die Folge „Das Schicksal des Propheten - eine Einführung in die Matthäuspassion (Glaubensinformation)“ vom 13.3.2024 findet ihr bei YouTube. 

Werner hat sich in der Reihe Glaubensinformation bereits ausführlich mit dem letzten Tag im Leben Jesu befasst. Ihr findet das Video bei YouTube.

Zur Ambivalenz des Kreuzes, das Christen erst spät als Zeichen für ihren Glauben entdeckten, hat Werner bereits 2026 einen Beitrag im Blog „Die Verbum“, den er mit Till betreibt, veröffentlicht. Den Essay findet ihr hier: „Da standen sie und konnten auch anders. Oder: Wer sich mit dem Kreuze schmückt, ist noch lange kein Bekenner“.

Immer noch ein Standardwerk eines Neutestamentlers zum letzten Tag Jesu ist das Buch „Der letzte Tag Jesu. Die Ereignisse der Passion“ von Gerhard Lohfink (Freiburg i.Br. 1989) 

Der archäologische Fund einer durchnagelten Ferse bestätigt die Praxis der Kreuzigung. Näheres dazu findet sich in einem Beitrag bei spektrum.de.

Und das Gedicht am Ende der Folge stammt von Christina Busta und trägt den Titel „Späte Aufzeichnungen über Simon von Cyrene“. Ihr findet es in: Christina Busta, Wenn Du das Wappen der Liebe malst, Otto Verlag 31995. 
1 Stunde 15 Minuten
Die fünfte Staffel der Schrifterzähler widmet sich in sieben Folgen der matthäischen Passionserzählung. Die Evangelien als Ganze werden zu Recht als Passionsgeschichten mit ausführlicher Einleitung bezeichnet. In der fünften Folge der fünften Staffel nimmt die Geschichte mit dem Prozess vor Pilatus eine entscheidende Wendung. Jesus wird wegen Hochverrates angeklagt: Er soll behauptet haben, er sei der König der Juden. Die von den Anklägern vorgetragenen Beweise sind anscheinend schwach; Jesus schweigt. Nach römischem Prozessrecht – und die Schilderungen der Evangelisten deuten darauf hin, dass Pilatus sich an ihm orientiert hat – hätte Jesus freigesprochen werden müssen: In dubio pro reo! Im Zweifel für den Angeklagten! Pilatus aber ist korrupt und erpressbar. So gerät Jesus zwischen die Fronten. Pilatus beugt das Recht und verurteilt Jesus zum Tod am Kreuz: Ein glatter Justizmord! 

Werner Kleine und Till Magnus Steiner gehen den Leerstellen des Prozesses Jesu vor Pilatus, von dem in allen Evangelien die Rede ist, nach und erzählen ihn neu und anders. Dabei lesen sie zwischen den Zeilen und bringen neue Perspektiven zum Vorschein.

Die beiden neuen Schrifterzählungen könnt Ihr auch auf unserer Homepage nachlesen:

 

„Ho Mikrós ermittelt - Der Prozess“, von Werner Kleine 

„Die Doctrina Pilati“, von Till Magnus Steiner 

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In der sechsten Folge der fünften Staffel folgen wir der matthäischen Erzählung der Passion Jesu weiter und erzählen Euch dann die Geschehnisse um die Hinrichtung Jesu am Kreuz neu – seid gespannt! 

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Weiterführende Links: 

 

Werner hat sich der Matthäuspassion bereits in seiner Reihe „Glaubensinformation“ gewidmet. Die Folge „Das Schicksal des Propheten - eine Einführung in die Matthäuspassion (Glaubensinformation)“ vom 13.3.2024 findet ihr bei Youtube.

In der Folge entspannt sich zwischen Till und Werner ein Streit um die Frage, ob Pilatus nicht nur in der äthiopisch-orthodoxen Kirche als Heiliger verehrt wird (was unstrittig ist), sondern auch bei den koptischen Christen. Sie haben nach der Aufzeichnung nachgeforscht. In der Tat ist die Lage komplex. Im aktuellen Synaxarium, dem Verzeichnis der Heiligen der koptischen Christen, findet sich tatsächlich kein Hinweis auf einen „Heiligen Pilatus“. Allerdings scheint er in der altägyptischen Kirche als Heiliger verehrt worden zu sein. Zudem gibt es in der heutigen koptisch-orthodoxen Kirche Stimme, die die Verehrung des Pilatus als Heiligen als lokale oder ältere Tradition ansehen. So gesehen scheint der „Heilige Pilatus“ in der koptisch-orthodoxen Volksfrömmigkeit hier und da eine Rolle zu spielen, nicht aber in der offiziellen Liturgie. 

Wer sich näher mit den juristischen Hintergründen des Pilatusprozesses Jesu befassen möchte, dem sei nach wie vor das diesbezügliche Standardwerk „Der Prozess Jesu“ von Josef Blinzler empfohlen (Regensburg 1960). In jüngerer Zeit haben Werner Koch mit dem Werk „Der Prozess Jesu. Versuch eines Tatsachenberichts“ (Berlin 1992) und Michael Theobald „Der Prozess Jesu. Geschichte und Theologie der Passionserzählungen“ weitere Bücher zum Thema vorgelegt. Alle drei Autoren versuchen das Verhör vor dem jüdischen Hohen Rat und den Prozess vor dem römischen Statthalter auf der Basis historischer Quellen zu rekonstruieren. 

Am Ende der Folge zitiert Till den Anfang des Romans „Barabbas“ von Pär Lagerkvist, Verag der Arche 1952. 
1 Stunde 7 Minuten
Die fünfte Staffel der Schrifterzähler widmet sich in sieben Folgen der matthäischen Passionserzählung. Die Evangelien als Ganze werden zu Recht als Passionsgeschichten mit ausführlicher Einleitung bezeichnet. In der vierten Folge der fünften Staffel geht es um die Vorführung Jesu vor dem Hohen Rat und die Verleumdung durch Petrus. Der Hohe Rat ist eine politische und religiöse Instanz. Unter der römischen Besatzung hatte sie aber kein Recht, Todesurteile zu fällen. Bei der Szene handelt es sich also nicht um ein ordentliches Verfahren Jesu vor einem jüdischen Gericht; eher geht es um eine Art Vorverhör. Der ganze Rahmen erscheint subversiv und inoffiziell. Petrus jedenfalls ist außen vor, im Hof vor dem Gebäude, in dem man Jesus befragt. So stellt sich nicht zuletzt die Frage, woher wir von diesen Ereignissen wissen. Welcher Zeuge konnte später davon berichten?

 

Werner Kleine und Till Magnus Steiner gehen dieser und anderen Fragen nach und erzählen die wichtigen Ereignisse des Verhörs Jesu vor dem Hohen Rat, von der in allen Evangelien die Rede ist, neu - und lassen dabei zwischen den Zeilen neue Erkenntnisse aufscheinen. 

Die beiden neuen Schrifterzählungen könnt Ihr auch auf unserer Homepage nachlesen:

„Ho Mikrós ermittelt - Der Maulwurf“, von Werner Kleine 

„Dieser Mensch“, von Till Magnus Steiner 

Wenn Euch die Folge gefallen hat, empfehlt unseren Podcast gerne Freunden und Bekannten, hinterlasst uns eine Bewertung auf Spotify, Apple Podcast oder dort, wo Ihr uns hört, und abonniert uns, damit Ihr keine neue Folge verpasst. Damit Ihr die neuen Folgen auf keinen Fall verpasst, könnt Ihr auch einfach unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren – Newsletter abonnieren. Und wenn Ihr uns eine Frage stellen oder uns gar eine eigene Geschichte schicken wollte, dann schreibt uns gerne eine Mail an info@die-schrifterzaehler.de

In der fünften Folge der fünften Staffel folgen wir der matthäischen Erzählung der Passion Jesu und erzählen Euch dann die Ereignisse rund um den Prozess Jesu, bei dem der römische Statthalter Pontius Pilatus den Vorsitz führt – seid gespannt! 

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Weiterführende Links: 

Werner hat sich der Matthäuspassion bereits in seiner Reihe „Glaubensinformation“ gewidmet. Die Folge „Das Schicksal des Propheten - eine Einführung in die Matthäuspassion (Glaubensinformation)“ vom 13.3.2024 findet ihr bei Youtube. 

Till weist in der Diskussion auf darauf hin, dass es sich bei dem Wohnsitz des Hohepriesters weniger um einen Palast, sondern um eine Stadtvilla handelt. Mit dem Wort „Palast“ geben ältere Übersetzungen das griechische Wort αὐλή (aulé) wieder, das allerdings eher „Hof“ oder „Innenhof“ bedeutet. Der Wohnsitz des Hohepriesters wird also durchaus repräsentativ, allerdings kein Palast gewesen sein. Ein Bild mit einer Rekonstruktion eines solchen Hauses findet sich hier.

In der Neuerzählung von Werner spielt Nikodemus, selbst Mitglied des Hohen Rates, eine wichtige Rolle. Die Schrifterzähler Werner und Till haben sich in der 4. Folge der 3. Staffel näher mit dem berühmten Nachtgespräch zwischen Jesus und Nikodemus, wie es in Johannes 3 geschildert wird, befasst. Ihr findet die Folge hier.

Die Katholische Citykirche Wuppertal befasst sich immer wieder in Videos mit den „verlorenen Botschaften“. Im Juli 2026 hat sie das Video „Verlorene Botschaften - Judas“ veröffentlicht, das sich mit allem gebotenen satirischen Ernst mit den vielfältig schillernden Facetten des Judas Ischarioth befasst. Das Video findet ihr bei YouTube.

Das am Ende von uns zitierte Gedicht „Der Hahn“ findet Ihr in folgendem Buch: Rudolf Otto Wiemer, Ernstfall, Steinkopf Verlag 1963, S. 72. 
1 Stunde 16 Minuten
Die fünfte Staffel der Schrifterzähler widmet sich in sieben Folgen der matthäischen Passionserzählung. Die Evangelien als Ganze werden zu Recht als Passionsgeschichten mit ausführlicher Einleitung bezeichnet. In der dritten Folge der fünften Staffel geht es um die Ereignisse im Garten Getsemani. Nach dem Pesachmahl singt man die Loblieder und begibt sich zum Ölberg auf der anderen Seite des Kidrontales östlich von Jerusalem. Die Erzählung ist komplex, voller Leerstellen und Fragen. Warum etwa sind die Apostel bewaffnet? Was treibt Judas Ischarioth an? Warum flieht Jesus nicht einfach? Und betet, wenn er betet, der Kelch  möge an ihm vorübergehen, der Mensch Jesus oder der Sohn Gottes, der doch wissen müsste, was nun geschieht?

Diese Fragen sind Grund genug für Werner Kleine und Till Magnus Steiner, die berühmte Getsemani-Szene, von der in allen Evangelien die Rede ist, neu zu erzählen und zwischen den Zeilen neue Facetten aufscheinen zu lassen.

Die beiden neuen Schrifterzählungen könnt Ihr auch auf unserer Homepage nachlesen:

„Ho Mikrós ermittelt - Die große Prüfung“, von Werner Kleine

„Wer will was?“, von Till Magnus Steiner

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In der dritten Folge der fünften Staffel folgen wir der matthäischen Erzählung der Passion Jesu und erzählen Euch dann die Erzählung der Ereignisse im Garten Gethsemane, den Verrat des Judas und die Verhaftung Jesu – seid gespannt! 

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Weiterführende Links: 

Die sogenannte „Tempelreinigung“ haben die Schrifterzähler Till und Werner bereits in der 2. Folge der 3. Staffel neu erzählt. Ihr findet sie hier.

Werner hat sich der Matthäuspassion bereits in seiner Reihe „Glaubensinformation“ gewidmet. Die Folge „Das Schicksal des Propheten - eine Einführung in die Matthäuspassion (Glaubensinformation)“ vom 13.3.2024 findet ihr bei Youtube.

Werner ermittelt nicht nur literarisch als Dynatós Machítis ho Mikrós. Er hat auch schon live zu Judas Ischarioth ermittelt. Die Aufzeichnung „Kleine ermittelt: Der Fall Judas“ vom 2.4.2023 findet ihr bei Youtube.

Auch zu den Aposteln hat Werner recherchiert. Auch hier gibt es eine Folge in der Reihe „Glaubensinformation“: „Die Säulen der Kirche - oder: Wer sind die Zwölf, die Jesus als Apostel erwählte?“ vom 28.10.2023 bei Youtube.

Das am Ende von uns zitierte Gedicht „Legende“ von Detlev Liliencron findet Ihr in folgendem Buch: Detlev von Lilirnvton, Ausgewählte Gedichte (hrsg. Von Hans Stern). Holsten Verlag 1986, S. 138. 
1 Stunde 18 Minuten
Die fünfte Staffel der Schrifterzähler widmet sich in sieben Folgen der matthäischen Passionserzählung. Die Evangelien als Ganze werden zu Recht als Passionsgeschichten mit ausführlicher Einleitung bezeichnet. Im Mittelpunkt der zweiten Folge der fünften Staffel steht das letzte Abendmahl Jesu. Mit hoher Wahrscheinlichkeit war es ein Paschamahl - zumindest gehen die synoptischen Evangelien (Matthäus, Markus und Lukas) sowie Paulus davon aus. Das Johannesevangelium legt zwar eine andere Chronologie zugrunde; trotzdem spielt auch bei ihm die Paschasymbolik eine große Rolle. Wenn es aber ein Paschamahl war, wie wurde es damals gefeiert? Wo haben die berühmten Worte Jesu, das Brot sei sein Leib und der Wein sein Blut, ihren Platz? Ahnte Jesus, was nach dem Mahl passieren würde, als er geradezu provokativ feststellt, dass er von einem der Anwesenden ausgeliefert würde? 

Diese Fragen und andere sind Steilvorlagen für Werner Kleine und Till Magnus Steiner, den bekannten Bericht vom letzten Abendmahl, der nicht nur in allen vier Evangelien, sondern auch bei Paulus im 1. Korintherbrief zu finden ist, neu zu erzählen, zwischen den Zeilen Neues zu entdecken und vielleicht sogar das historische Geschehen zu rekonstruieren. 

Die beiden neuen Schrifterzählungen könnt Ihr auch auf unserer Homepage nachlesen:

„Ho Mikrós ermittelt - Der fünfte Becher“, von Werner Kleine 

„Die Provokation“, von Till Magnus Steiner 

Wenn Euch die Folge gefallen hat, empfehlt unseren Podcast gerne Freunden und Bekannten, hinterlasst uns eine Bewertung auf Spotify, Apple Podcast oder dort, wo Ihr uns hört, und abonniert uns, damit Ihr keine neue Folge verpasst. Damit Ihr die neuen Folgen auf keinen Fall verpasst, könnt Ihr auch einfach unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren – Newsletter abonnieren. Und wenn Ihr uns eine Frage stellen oder uns gar eine eigene Geschichte schicken wollte, dann schreibt uns gerne eine Mail an info@die-schrifterzaehler.de

In der dritten Folge der fünften Staffel folgen wir der matthäischen Erzählung der Passion Jesu und erzählen Euch dann die Erzählung der Ereignisse im Garten Gethsemane, den Verrat des Judas und die Verhaftung Jesu – seid gespannt! 

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Weiterführende Links: 

Werner hat sich der Matthäuspassion bereits in seiner Reihe „Glaubensinformation“ gewidmet. Die Folge „Das Schicksal des Propheten - eine Einführung in die Matthäuspassion (Glaubensinformation)“ vom 13.3.2024 findet ihr bei Youtube. 

Werner ermittelt nicht nur literarisch als Dynatós Machítis ho Mikrós. Er hat auch schon live zu Judas Ischarioth ermittelt. Die Aufzeichnung „Kleine ermittelt: Der Fall Judas“ vom 2.4.2023 findet ihr bei Youtube. 

Das am Ende von uns zitierte Gedicht „Der Vollendete“ von Robert Walser findet Ihr in: Robert Walser, Die Gedichte (Sämtliche Werke in zwanzig Bänden, Band 13, hrsg. von Jochen Greven), Suhrkamp 1986, S. 135. 
1 Stunde 8 Minuten
Die nun fünfte Staffel der Schrifterzähler widmet sich in sieben Folgen der matthäischen Passionserzählung. Die Evangelien als Ganze werden zu Recht als Passionsgeschichten mit ausführlicher Einleitung bezeichnet. Die Schilderung der Ereignisse der letzten Woche im irdischen Leben Jesu hebt mit dem Einzug in Jerusalem an. Die eigentliche Passion beginnt mit der Salbung Jesu in Betanien - auch bei Matthäus. Jesus ist zu Gast im Haus Simons des Aussätzigen. Eine Frau kommt und salbt ihm das Haupt mit wertvollem Öl. Warum tut sie das? Und warum geraten die Jünger in Aufruhr? Warum lässt Jesus diesen außergewöhnlichen Liebeserweis einer Frau an sich überhaupt geschehen? 

Diese Fragen sind Anlass genug für Werner Kleine und Till Magnus Steiner, die altbekannte Erzählung von der Salbung Jesu, die in allen vier Evangelien zu finden ist, neu zu erzählen und so zwischen den Zeilen neue Perspektiven zu finden. 

Die beiden neuen Schrifterzählungen könnt Ihr auch auf unserer Homepage nachlesen:

„Ho Mikrós ermittelt - das Myron-Geheimnis“, von Werner Kleine 

„Die Frau mit dem Öl“, von Till Magnus Steiner

 Wenn Euch die Folge gefallen hat, empfehlt unseren Podcast gerne Freunden und Bekannten, hinterlasst uns eine Bewertung auf Spotify, Apple Podcast oder dort, wo Ihr uns hört, und abonniert uns, damit Ihr keine neue Folge verpasst. Damit Ihr die neuen Folgen auf keinen Fall verpasst, könnt Ihr auch einfach unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren – Newsletter abonnieren. Und wenn Ihr uns eine Frage stellen oder uns gar eine eigene Geschichte schicken wollte, dann schreibt uns gerne eine Mail an info@die-schrifterzaehler.de  

In der zweiten Folge der fünften Staffel folgen wir der matthäischen Erzählung der Passion Jesu und erzählen Euch dann die Schilderung des letzten Abendmahles Jesu – seid gespannt! 

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Weiterführende Links: 

Werner hat sich der Matthäuspassion bereits in seiner Reihe „Glaubensinformation“ gewidmet. Die Folge „Das Schicksal des Propheten - eine Einführung in die Matthäuspassion (Glaubensinformation)“ vom 13.3.2024 findet ihr bei Youtube. 

Werner ermittelt nicht nur literarisch als Dynatós Machítis ho Mikrós. Er hat auch schon live zu Judas Ischarioth ermittelt. Die Aufzeichnung „Kleine ermittelt: Der Fall Judas“ vom 2.4.2023 findet ihr bei Youtube. 

Auch zu den Aposteln hat Werner recherchiert. Auch hier gibt es eine Folge in der Reihe „Glaubensinformation“: „Die Säulen der Kirche - oder: Wer sind die Zwölf, die Jesus als Apostel erwählte?“ vom 28.10.2023 bei Youtube. 

In der Erzählung von Werner wird auf die Folge 7 aus Staffel 1 über die Auferweckung des Lazarus eingegangen, die Till und Werner neu erzählt haben. Die Folge findet ihr hier. Auch die lukanische Erzählung von Maria und Marta in Betanien haben Till und Werner schon neu erzählt. Diese Folge (Folge 3 in Staffel 4) findet ihr hier. 

Die mittelalterliche Illustration, in der die vier Berichte über die Salbung harmonisiert werden, und Jesus sowohl von einer Nonne als auch von einer Prostituierten gesalbt  wird, könnt Ihr Euch unter diesem Link sehen.

Das am Ende von uns zitierte Gedicht „Eucharistiefeier einer Frau“ findet Ihr in folgendem Buch: Andreas Knapp, Heller als Licht. Biblische Gedichte. Echter Verlag 42018, S. 70. 
1 Stunde 53 Minuten
Die Engel und das Weihnachtsfest 

Die Engel gehören zu Weihnachten wie Ochs und Esel an der Krippe. In der Tat ist Weihnachten ohne die Botschaft des Engels an Maria, sie werde den Sohn Gottes zu Welt bringen, und der Engel auf den Feldern Bethlehems, der Heiland sei geboren, kaum denkbar. Es ist Zeit, die Weihnachtsgeschichte aus Sicht der Engel neu zu erzählen. Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine wagen den Versuch, Weihnachten aus dieser besonderen Perspektive neu zu erzählen. Dabei entdecken sie überraschende Eigenschaften der Engel, die mehr sind als geflügelte Wesen. Sie sind auch gewaltige Kämpfer und streitbare Boten Gottes, die dem Menschen nicht nur im Wege stehen, sondern die immer wieder auch überwältigen. Wo sie in das Leben der Menschen treten, wird die Wirklichkeit der Menschen verrückt. Hier hat der Gruß der Engel „Fürchte euch nicht!“ seine tiefste Berechtigung. Kein Wunder - denn die Begegnung mit Engeln verstört und ist angsteinflößend, auch und gerade im Zusammenhang mit der Weihnachtserzählung. Der Klarinettist Andre Enthöfer interpretiert die Weihnachtserzählung dabei auf eigene, musikalische Weise. 

Werners und Tills neuen Bibelerzählungen könnt Ihr hier nachlesen:

„Der Aufpasser“, von Werner Kleine 

„Engelszungen“, von Till Magnus Steiner 

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Weiterführende Links: 

Schon 2016 haben Werner und Till über die Weihnachtserzählungen nach Matthäus und Lukas diskutiert. Die Folge „Am Anfang war Weihnachten“ der Reihe „Die Verbum direkt“.

Über die schon früh in den Apokryphen neu erzählten Weihnachtsgeschichten haben Till und Werner 2024 gesprochen und dazu eigene Geschichten erzählt. Die Folge könnt ihr euch hier noch einmal anschen: „Die Weihnachtsgeschichte neu erzählt“

Werner hat im Weblog „Dei Verbum“ eine historische Analyse der Weihnachtserzählungen unternommen und versucht, das historische Geschehen anhand der biblischen Indizien zu rekonstruieren:  Werner Kleine, Wie war Weihnachten. Eine Spurensuche zwischen A wie Augustus und Z wie Zählung, Die Verbum, 25.12.2026 
1 Stunde 2 Minuten
Johannes der Täufer wird in den Schriften des Neuen Testamentes immer als der große Prophet zwischen den Testamenten dargestellt. Die Taufe durch Johannes im Jordan ist das große Fanal für den Beginn des öffentlichen Wirkens des Jesus von Nazareth. Johannes tritt in den Hintergrund. Und doch scheint das Neue Testament merkwürdig bemüht zu sein, Johannes den Täufer und seine Jünger als Vorläufer Jesu darzustellen. Tatsächlich aber liegen die Jüngerschaften Jesu und Johannes des Täufers auch nach deren Hinrichtungen nicht nur in einer lebendigen Konkurrenz; sie streiten wohl auch darüber, wer der wahre Messias sei. 

Das ist Anlass genug Till Magnus Steiner und Werner Kleine, den Spuren Johannes des Täufers zu folgen und ihn aus neuen Perspektiven zu betrachten. 

Die beiden neuen Schrifterzählungen könnt Ihr auch auf unserer Homepage nachlesen:

„Der Fall Jochanan“, von Werner Kleine 

„Johannes der Täufer - Von einem Mose zu einem Messias“, von Till Magnus Steiner 

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Mit dieser Folge endet sie vierte Staffel und wir freuen uns schon auf die fünfte Staffel! Bis bald! 

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Weiterführende Links: 

Die noch heute vorwiegend im Nahen Osten zu findende Religion der „Mandäer“ verstehen sich als Erben Johannes des Täufers. Sie sehen in ihm den Messias. In einer Podcastfolge von BR2 vom 14.9.2022 wird die Religion der Mandäer vorgestellt: Die Mandäer - Die Erben von Johannes dem Täufer  (oder bei Spotify)
52 Minuten
An der Grenze zum Verheißenen Land scheitert Israel an sich selbst. Das Volk murrt. Gott wird zornig und Israel muss für 40 Jahre zurück in die Wüste. Und dass alles nur, weil die ausgesendeten Kundschafter angsterfüllt zurückkehren und das Volk sich von dieser Angst anstecken lässt. Aber warum lässt Gott überhaupt Kundschafter aussenden? Wovor haben sie Angst? Und welche Rolle spielen in dieser Geschichte Mose, Josua und Kaleb? 

Werner Kleine und Till Magnus Steiner diskutieren über diesen altbekannten Text aus der Bibel und eröffnen durch ihre Neuerzählungen ganz neue Verstehensmöglichkeiten. 

Die beiden neuen Bibelerzählungen könnt Ihr auch auf unserer Homepage nachlesen:

„Fremdeln“, von Till Magnus Steiner 

„Fake News vs. Verheißung“, von Werner Kleine 

…und in der Bibel findet Ihr die Erzählung im Buch Numeri, Kapitel 13 bis 14 (=Numeri 13-14). 

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In der nächsten und bereits letzten Folge der vierten Staffel erzählen wir Euch dann die Geschichte Johannes des Täufers so, wie Ihr sie noch nie gehört habt. 

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Weiterführende Links: 

Bereits in der Bibel gibt es eine Neuerzählung von Num 13-14. Am Anfang des Buches Deuteronomium erzählt Mose die Geschichte nochmals, jedoch mit bedeutenden Abweichungen, siehe Dtn 1,19-26

In einer Folge von Die Verbum direkt haben Till und Werner über das Verhältnis von Barmherzigkeit und Gerechtigkeit in der Bibel diskutiert und dabei u.a. auch kurz über Num 13-14 gesprochen: „Gott ist barmherzig und gerecht“

Till hat in seiner Neuerzählung darauf hingewiesen, dass der Name „Kaleb“ im Bibelhebräisch „Hund“ bedeutet. Im Alten Testament sind Namen immer sogenannte „sprechende Namen“ und haben eine tiefere Bedeutung. Wenn Ihr Euch dafür interessiert, wofür der Hund in der Bibel, schaut Euch gerne mal unser Video „Freund oder Feind? Der Hund in der Bibel“ an.
55 Minuten
Es ist ein erstaunliches Gespräch, das sich zwischen Jesus und der Frau am Jakobsbrunnen in der Hitze des Mittags entwickelt. Sie ist eine Samariterin. Dass er, der Jude Jesus, überhaupt mit ihr spricht, ist schon außergewöhnlich. Vielleicht ist es gerade diese scheinbare Distanz, die eine echte Annäherung ermöglicht, denn die Samariterin wird eine der ersten sein, die in Jesus den Gesandten Gottes, den Messias erkennt. Dabei lässt die johanneische Schilderung dieses Ereignisses vieles offen; zum Beispiel: Warum ist es wichtig, dass die Frau fünfmal verheiratet gewesen war? 

Nicht nur diese Frage beantworten Werner Kleine und Till Magnus Steiner auf je eigene Weise. In dieser Folge erzählen sie diesen Bibeltext neu und eröffnen durch ihre Neuerzählungen ganz neue und erkenntnisreiche Perspektiven. 

Die beiden neuen Bibelerzählungen könnt Ihr auch auf unserer Homepage nachlesen:

„Feuer und Wasser“, von Werner Kleine 

„Lebenswege zur Quelle“, von Till Magnus Steiner 

…und in der Bibel findet Ihr die Erzählung im Johannesevangelium, Kapitel 4, Verse 1-42 (=Joh 4,1-42).

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In der nächsten Folge der vierten Staffel erzählen wir Euch dann die Geschichte von der Aussendung der Kundschafter und der Erkundung des verheißenen Landes. 

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Weiterführende Links: 

Till und Werner kommen in ihren Geschichten auf unterschiedliche Weise auch auf das Nachtgespräch Jesu mit Nikodemus zu sprechen. Dazu gibt es bereits eine eigene Folge der Schrifterzähler aus der dritten Staffel (Folge 4). 

Werner spielt in seiner Erzählung auf den brennenden Dornbusch an. Auch hierzu waren die Schrifterzähler schon aktiv, nämlich in der ersten Folge der dritten Staffel.

Wer noch mehr über die Samariter erfahren möchte, findet auf in dem Internetlexikon Wibilex einen guten Überblicksartikel.

„Das Heil kommt von den Juden“ heißt es in Joh 4,22  über diese Aussage haben Till und Werner in ihrem anderen Projekt „Dei Verbum direkt“ ausführlich anhand verschiedener biblischer Texte diskutiert.
57 Minuten
Sie will ihn, doch er verweigert sich – so könnte man die kurze Geschichte, die im Buch Genesis über Potifars Frau und Josef erzählt wird, zusammenfassen. Vieles bleibt dabei offen. Warum verteidigt Josef sich nicht gegen die unberechtigten Vorwürfe von Potifars Frau? Warum wirft sein Herr ihn nur ins Gefängnis und rettet so sein Leben? Diese wenigen Verse wurden in der jüdischen und muslimischen Tradition immer weiter ausgeschmückt und Thomas Mann widmete ihnen in seiner Trilogie „Joseph und seine Brüder“ gar 200 Seiten. Vieles bleibt in diesem Bibeltext unausgesprochen und es bieten sich viele Leerstellen, um gar neue Perspektiven auf diesen altbekannten Text zu werfen. 

Deshalb betrachten Werner Kleine und Till Magnus Steiner in dieser Folge diesen Bibeltext neu und eröffnen durch ihre Neuerzählungen ganz neue Verstehensmöglichkeiten. 

Die beiden neuen Bibelerzählungen könnt Ihr auch auf unserer Homepage nachlesen:

„Im Haus der vier Blicke“, von Till Magnus Steiner 

„Krumme Traumpfade“, von Werner Kleine 

…und in der Bibel findet Ihr die Erzählung im Buch Genesis, Kapitel 39, Verse 1-23 (=Gen 39,1-23). 

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In der nächsten Folge der vierten Staffel erzählen wir Euch dann die Geschichte von der Frau am Jakobsbrunnen und ihrer Begegnung mit Jesus. 

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Weiterführende Links: 

Auch im Koran, in der 12. Sure, findet Ihr die Geschichte von Josef und der Frau des Potifar – doch sehr anders erzählt.

Eine ähnliche Geschichte wie die Erzählung in Gen 39,1-23 findet sich bereits ca. 13. Jahrhundert v. Chr. in Ägypten im sogenannten Zweibrudermärchen.
1 Stunde 12 Minuten
Marta und Maria, die beiden Schwestern von Betanien, haben einige Berühmtheit erlangt. Marta gilt als die Fleißige und Dienstbare, Marta als die Lernbereite und Hörende. Ihre Rollen in der Erzählung, die im Lukasevangelium nur wenige Verse umfasst, wurden schnell spiritualisiert: Marta steht für die Aktion, Maria für die Kontemplation. Weil es in älteren Übersetzungen aus dem Munde Jesu heißt, Maria habe den besseren Teil erwählt, wurde daraus eine Bevorzugung des Kontemplativen. Tatsächlich aber heißt es im Text, dass Maria das gute Teil erwählt habe. Marta aber steht nicht nur für die Umsetzung des Wortes Jesu aus der Brotvermehrung, den Menschen Essen zu geben. Auch zeigt die Erzählung der Auferweckung des Lazarus im Johannesevangelium, dass Maria längst nicht so glaubensfest ist, wie Marta, die fest im Glauben steht. Es ist also komplizierter, als es auf den ersten Blick erscheint. 

Werner Kleine und Till Magnus Steiner werfen deshalb einen neuen Blick auf diesen Bibeltext und eröffnen durch ihre Neuerzählungen ganz neue Perspektiven.

Diese Folge wurde am 17. Oktober live im Eiscafé Giannone aufgenommen. Den Mitschnitt könnt ihr hier sehen.

Die beiden neuen Bibelerzählungen könnt Ihr auch auf unserer Homepage nachlesen:

„Ziemlich gute Freunde“, von Werner Kleine 

„Nicht vom Wort allein“, von Till Magnus Steiner 

…und in der Bibel findet Ihr die Erzählung im Evangelium nach Lukas, Kapitel 10, Verse 38-42 (=Lk 10,38-42).

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In der nächsten Folge der vierten Staffel erzählen wir Euch dann die Geschichte von Joseph und der Frau des Potifar – seid gespannt! 

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Weiterführende Links:

Werner nimmt in seiner Erzählung Bezug auf eine frühere Folge des Podcasts „Die Schrifterzähler“ und zwar auf Folge 7 der ersten Staffel „Die Auferweckung des Lazarus“.

In Werners Erzählung finden sich in der Schilderung der Ereignisse in Sepphoris (teilweise paraphrasierte) Textteile des Romans „Das Evangelium nach Biff. Die wilden Jugendjahre von Jesus, erzählt von seinem besten Freund“ von Christopher Moore (München 2002). Auch „Maggie“ ist in diesem Werk zu finden. 

S4F2: Jona

56 Minuten
Der zornige Prophet versteht die Barmherzigkeit Gottes nicht – so endet das Buch Jona. Mit einer offenen Frage lässt Gott den Propheten und uns allein zurück. Ging Jona danach zurück nach Israel oder blieb er in Ninive? Versöhnte er sich mit Gott oder zerbrach er? 

Werner Kleine und Till Magnus Steiner werfen einen neuen Blick auf das Endes des Buches Jona, erzählen es weiter und eröffnen durch ihre Neuerzählung ganz neue Perspektiven. 

Die beiden neuen Bibelerzählungen könnt Ihr auch auf unserer Homepage nachlesen:

„Gottes langer Atem“, von Till Magnus Steiner 

„Die Enkel des Propheten“, von Werner Kleine 

…und in der Bibel findet Ihr das Ende des Buches Jona, in dessen 4. Kapitel (= Jona 4). 

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In der nächsten Folge dieser Staffel erzählen wir Euch dann die Geschichte  der Jüngerinnen Marta und Maria neu – seid gespannt! 

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Weiterführende Links zu dieser Jona-Folge: 

– Till hat das Buch Jona für das Bibelprojekt „In Principio“ vollständig kommentiert : „Das Buch Jona: Gegen Gott“ 

– In der Folge verweisen wir auf die kurze Nacherzählung der Geschichte Jonas im Koran – zu finden in der Sure 37,139–148, nachzulesen in der wissenschaftlich verantworteten guten Übersetzung des Korans ins Deutsche durch Rudi Paret.

– Noch mehr Informationen zur Prophet-Jona-Moschee in Mosul und ihrer Archäologie findet Ihr in diesem Wikipedia-Eintrag.
55 Minuten
Kann man auf dem Wasser gehen? Jesus scheint es zu können. Seine Jünger sind außer sich, als sie ihn auf dem See Genesareth kommen sehen. Sie sitzen im Boot und glauben, eine Erscheinung zu haben. Petrus, der Mann der großen Worte, will ihm entgegen gehen. Und er kann es. Er kann auf dem Wasser gehen. Aber Petrus, der Mann mit dem kleinen Herzen, verzagt auch schnell und geht unter. „Herr, rette mich!“ kann er noch rufen, bevor die Hand Jesu ihn ergreift. Hätte er doch nur mehr auf sich vertraut - wer weiß: Er hätte auf dem Wasser zu Jesus gehen können.

Werner Kleine und Till Magnus Steiner werfen einen neuen Blick auf diesen Bibeltext und eröffnen durch ihre Neuerzählung ganz neue Perspektiven.

Die beiden neuen Bibelerzählungen könnt Ihr auch auf unserer Homepage nachlesen:

„Hat man je einen Papst über das Wasser laufen sehen“, von Werner Kleine

„Petri Albtraum“, von Till Magnus Steiner

…und in der Bibel findet Ihr die Erzählung im Evangelium nach Matthäus, Kapitel 14, Verse 22-33 (=Mt 14,22-33).

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In der nächsten Folge der vierten Staffel erzählen wir Euch dann, wie die Geschichte des Propheten Jona weiterging – seid gespannt!

…und falls Ihr am 17. Oktober 2025 um 18:oo Uhr dabei sein wollt, wie wir eine Folge der Schrifterzähler live vor Publikum aufnehmen, kommt nach Wuppertal ins Eiscafé Giannone in die Kaiserstraße 122. Gemeinsam mit Euch werden wir erzählerisch ganz neue Perspektiven auf Jesu Jüngerinnen Martha und Maria eröffnen und mit Euch über Lukas 10,38-42 diskutieren.

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Weiterführende Links:

– Werner hat sich mit der Erzählung schon einmal im biblischen Weblog „Dei Verbum“ beschäftigt: Werner Kleine, Hat man je einen Papst übers Wasser laufen sehen?. Wenn große Hoffnungen auf kleinen Glauben treffen, Dei Verbum, 29. Oktober 2019

– Über „Petrus, den Fels“ hat die Katholische Citykirche Wuppertal ein Video verfasst, dass die „Namensgebung“ Jesu an Petrus in verschiedenen Kontexten zeigt - ein Video mit einer Prise Humor: „Verlorene Botschaften – Petrus, Du Fels!“, Youtube, 27.11.2023

– Die in der Folge auch kurz erzählte Geschichte über einen Schüler Buddhas, der auch über das Wasser gehen konnte, findet Ihr in folgenden Buch: Johannes, B. Aufhauser, Buddha und Jesus in Paralleltexten, Bonn 1926, S. 12 – das Buch ist online unter folgendem Link verfügbar: https://ia803404.us.archive.org/9/items/buddhaundjesusin0000aufh/buddhaundjesusin0000aufh.pdf
Die Schrifterzähler

Die Schrifterzähler

Geschichten in biblischer Tradition