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Episoden

21 Minuten
In dieser Folge spricht Markus mit Stefan Brunner, Gemeinderat und Ressortverantwortlicher für Raumplanung und Bauwesen der Gemeinde Aadorf im Kanton Thurgau.

Gemeinsam werfen wir einen Blick hinter die Kulissen des Baugesuchsverfahrens. Warum braucht es überhaupt Baubewilligungen und Baukontrollen? Wie läuft ein Baugesuch von der Einreichung bis zur Bewilligung ab? Welche Rolle spielen Bauvisiere, Einsprachen und kantonale Stellen?

Zudem sprechen wir über die Herausforderungen einer wachsenden Gemeinde, die Bedeutung einer langfristigen Ortsplanung und darüber, weshalb das Schweizer Baugesuchsverfahren trotz seines Rufes ein wichtiger Bestandteil des Rechtsstaats ist.

00:00:00 – Vorstellung von Stefan Brunner und der Gemeinde Aadorf

00:02:08 – Wachstum und Entwicklung einer Gemeinde

00:03:20 – Warum es Baugesuche und Baukontrollen braucht

00:04:34 – Der Ablauf eines Baugesuchsverfahrens

00:07:34 – Pläne, Unterlagen und häufige Missverständnisse

00:10:31 – Baukontrollen und Einhaltung der Vorschriften

00:12:22 – Bauvisiere und das Einspracheverfahren

00:14:12 – Herausforderungen für die Zukunft von Aadorf

00:16:45 – Einsprachen, Rechtsstaat und Miteinander

Ressourcen und Links

Gemeinde Aadorf: https://www.aadorf.ch

Kanton Thurgau, Bau und Umwelt: https://dbu.tg.ch/aemter-des-dbu.html/10357

Podcast-Player auf der BBZ-Webseite: https://www.bbzh.ch/podcast/

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Danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge von Baustelle Berufsfachschule.
29 Minuten
In dieser Folge sprechen wir mit Patrick König über die Amtliche Vermessung der Schweiz. Gemeinsam diskutieren wir, weshalb die Amtliche Vermessung rechtlich so stark geregelt ist, warum sie als eher konservative Disziplin gilt und weshalb aktuell trotzdem ein bedeutender Wandel stattfindet.

Im Zentrum stehen das neue Datenmodell DMAV, die neuen Weisungen und Verordnungen sowie die Frage, wie sich die Amtliche Vermessung in Zukunft entwickeln könnte. Zudem sprechen wir über AV93, provisorische Numerisierung, die Rolle der Kantone und über die Herausforderungen rund um die schweizweite Einführung des neuen Standards bis Ende 2027. Eine Folge über Bewahren, Vertrauen, Wandel und die Zukunft der amtlichen Vermessung in der Schweiz.

00:00:00 – Einführung und Vorstellung von Patrick König

00:00:50 – Warum die amtliche Vermessung wichtig ist

00:02:58 – Gesetze, Verordnungen und cadastre.ch

00:03:59 – Zwischen Bewahren und Wandel

00:08:11 – Das neue Datenmodell DMAV

00:10:45 – sterbende TVAV, neue VAV-VBS; zukünftige Weisungen und Übergangsfristen

00:15:27 – Einführung des DMAV bis 2028

00:16:09 – AV93, provisorische Numerisierung und alte Standards

00:23:27 – Zukunft der amtlichen Vermessung

00:27:35 – Gedanken und Tipps an die Lernenden

Ressourcen und Links

Das schweizerische Katasterwesen: https://www.cadastre.ch

Fedlex: die Publikationsplattform des Bundesrechts: https://www.fedlex.admin.ch

Bundesverfassung Artikel 75a: https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1999/404/de

Verordnung des VBS über die amtliche Vermessung (VAV-VBS): https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2023/530/de

Verordnung über die amtliche Vermessung (VAV): https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1992/2446_2446_2446/de

Bundesgesetz über Geoinformation (Geoinformationsgesetz, GeoIG): https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2008/388/de

Technische Verordnung über die amtliche Vermessung (TVAV): https://www.fedlex.admin.ch/eli/oc/2003/112/de(ausser Kraft seit 01.01.2024)

Cadastre – DMAV: https://www.cadastre.ch/de/grundlagen-fuer-den-austausch-der-av-daten

Cadastre - Qualitätsstandard der Daten: https://www.cadastre.ch/de/qualitaetsstandards-der-av-daten

Cadastre - Die wichtigsten Rechtserlasse auf einen Blick: https://www.cadastre.ch/de/rechtliche-grundlagen

Cadastre – Übersicht der Weisungen Amtliche Vermessung: https://www.cadastre-manual.admin.ch/de/weisungen-amtliche-vermessung

Cadastre – Weisung Amtliche Vermessung: Punktgenauigkeiten: https://www.cadastre-manual.admin.ch/dam/de/sd-web/YxoA-yLfiEOz/Weisung-Punktgenauigkeit-de.pdf

Podcast-Player auf der BBZ-Webseite: https://www.bbzh.ch/podcast/

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Wir freuen uns über euer Feedback und über neue Themenideen rund um Schule, Geomatik und Berufsbildung.

Danke fürs Zuhören und viel Freude mit der Welt der Amtlichen Vermessung.
25 Minuten
Education – Höhensysteme

In dieser Folge geht es um die Frage, wie Höhen überhaupt bestimmt werden und warum diese nicht so eindeutig sind, wie man oft denkt. Daniel Willi von swisstopo erklärt die Funktionsweise von GNSS, die Rolle des Nivellements und die Bedeutung präziser Höhendaten für Infrastrukturprojekte. Zudem wird aufgezeigt, weshalb das bestehende Schweizer Höhensystem LN02 an seine Grenzen kommt und welche Überlegungen hinter einem neuen Höhensystem stehen. Ein zentrales Thema ist dabei auch das Geoid als physikalische Grundlage für «Höhe über Meer».

00:00:00 – Einführung und Kontext

00:01:34 – Höhenmessung: GNSS und klassische Verfahren

00:04:13 – Warum Höhen ungenau sein können

00:06:44 – Bedeutung genauer Höhen im Alltag

00:08:03 – Organisation der Höhen in der Schweiz

00:09:42 – Höhensystem LN02

00:16:21 – Neues Höhensystem in der Schweiz?

00:19:52 – Herausforderungen bei der Umstellung

00:21:09 – Globale vs. nationale Höhensysteme

00:22:38 – Geoid einfach erklärt

Ressourcen und Links

Swisstopo; die Höhensysteme: https://www.swisstopo.admin.ch/de/verschiedene-hoehensysteme-uebersicht-und-theorie

Swisstopo; Höhenbestimmung: https://www.swisstopo.admin.ch/de/hoehenbestimmung

Swisstopo; Geoid: https://www.swisstopo.admin.ch/de/geoid

Geoidmodell im Kartenviewer: https://map.geo.admin.ch

Swisstopo; LN02: https://www.swisstopo.admin.ch/de/landesnivellementnetz-ln02

Swisstopo: Welches ist der Ausgangspunkt der Höhenmessungen in der Schweiz?:https://www.swisstopo.admin.ch/de/haeufige-fragen-geodaesie-lv

Artikel «Wie hoch sind die Gipfel der Welt wirklich?»

Tagesanzeiger; 23. Feb. 2026; Wie hoch sind die Gipfel der Welt wirklich?; Eric Renette; Seite 13

Lernende und Mitarbeitende der BBZ (oder anderen Schulen in der Schweiz) können den Artikel auf https://swissdox.chlesen und herunterladen. Anmelden mit Schullogin!

Für alle andere ist der Artikel bei Tagesanzeiger zu beziehen: https://www.tagesanzeiger.ch/archive?q=Wie+hoch+sind+die+Gipfel+der+Welt+wirklich&from=1996-04-13&to=2026-04-13

Podcast-Player auf der BBZ-Webseite: https://www.bbzh.ch/podcast/

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Danke fürs Zuhören und viel Spass mit dem Höhensystem der Schweiz.
38 Minuten
In dieser Folge der «Baustelle Berufsfachschule» geht es an die ETH Zürich, wo Prof. Dr. Lorenz Hurni spannende Einblicke in die Welt der Kartografie gibt. Im Gespräch wird deutlich, wie aus Geodaten verständliche Karten entstehen, welche Rolle der Massstab spielt und warum Vereinfachung eine zentrale Kompetenz ist. Zudem wird aufgezeigt, wie sich die Kartografie vom analogen Handwerk hin zu datengetriebenen digitalen Prozessen entwickelt hat und weshalb gedruckte Karten trotz Digitalisierung weiterhin relevant bleiben.

00:00:00 – Willkommen zu einer neuen Folge

Einblick in das Institut für Kartografie und Geoinformation der ETH Zürich. Vorstellung von Prof. Dr. Lorenz Hurni sowie der Aufgaben in Lehre, Forschung und der Arbeit an nationalen Atlanten.

00:03:22 – Karte, Plan und Massstab verstehen

Was unterscheidet eine Karte von einem Plan? Warum ist der Massstab zentral und weshalb führt er oft zu Missverständnissen?

00:07:33 – Wie Karten entstehen: Generalisierung und Gestaltung

Wie werden komplexe Geodaten vereinfacht, damit Karten lesbar bleiben? Einführung in Generalisierung, Nutzerorientierung und grafische Gestaltung.

00:18:38 – Warum Schweizer Karten so gut sind

Einblick in Qualitätsmerkmale: Reduktion auf das Wesentliche, Reliefdarstellung und das Zusammenspiel der Kartenebenen.

00:22:09 – Kartenproduktion früher und heute

Vom analogen Handwerk mit Folien und Gravuren zur digitalen Verarbeitung mit Vektordaten, GIS und Automatisierung.

00:29:05 – Zukunft der Karte

Welche Rolle spielen gedruckte Karten heute noch und warum bleiben sie trotz Digitalisierung relevant?

Ressourcen und Links

ETH Zürich; Institut für Kartografie und Geoinformation: https://ikg.ethz.ch

Schweizer Weltatlas: https://schweizerweltatlas.ch

Atlas der Schweiz: https://www.atlasderschweiz.ch

OpenStreetMap: https://www.openstreetmap.org

Kartenviewer Schweiz: https://map.geo.admin.ch

Podcast-Player auf der BBZ-Webseite: https://www.bbzh.ch/podcast/

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Danke fürs Zuhören und viel Spass mit Pläne und Karten.
19 Minuten
In dieser Folge der Education-Serie sprechen wir mit Yves Maurer Weisbrod vom Bundesamt für Raumentwicklung über die Rolle von Geoinformation im Berufsalltag und für die Gesellschaft. Anhand konkreter Beispiele wird erklärt, wie Geodaten erhoben, ausgewertet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das Gespräch zeigt, wo uns Geodaten im Alltag begegnen, warum Datenqualität und Metadaten entscheidend sind und welche Chancen sowie Herausforderungen die föderale Datenerhebung in der Schweiz mit sich bringt. Zum Abschluss geht es um Zukunftsthemen wie Big Data und KI.

00:00:00 – Willkommen zu einer neuen Folge

00:01:12 – Yves Maurer Weisbrod

00:01:36 – Wie werden Daten zur Verfügung gestellt?

00:05:17 – Wo begegnen uns Geodaten im Alltag?

00:06:37 – Warum sind Geodaten wichtig?

00:07:41 – Wie werden Geodaten bereitgestellt?

00:08:37 – Wie kann ich die Qualität von Geodaten im Internet beurteilen?

00:09:46 – Was sind Metadaten?

00:10:36 – Was wird in Metadaten beschrieben?

00:10:58 – Weshalb sind sie wichtig für die Nutzenden?

00:12:14 – Vor- und Nachteile der föderalen Struktur bei der Datenerhebung

00:13:26 – Wie wichtig ist die Zusammenarbeit von Bund, Kantone und Gemeinden?

00:14:10 – Was sollte mitgebracht werden, um gut mit GIS arbeiten zu können?

00:14:56 – Entwicklungen im GIS-Bereich

00:16:33 – Big Data und KI

00:17:26 – Empfehlung an junge Menschen zur Arbeit mit GIS

Ressourcen und Links

Bundesamt für Raumentwicklung ARE: https://www.are.admin.ch

Fachstelle des Bundes für Raumplanung und Raumbeobachtung. Hier entstehen viele Analysen und Berichte auf Basis von Geodaten, etwa zu Flächennutzung oder räumlicher Entwicklung.

Geodienste.ch: https://www.geodienste.ch

Plattform zur Bereitstellung und Aggregation kantonaler Geodaten. Daten werden nach gemeinsamen Geodatenmodellen strukturiert und können dadurch schweizweit zusammengeführt und ausgewertet werden.

Geoportal des Bundes: https://map.geo.admin.ch

Offizielles Kartenportal der Schweiz. Hier werden Geodaten visualisiert und veröffentlicht, etwa Analysen zu geeigneten Standorten für Photovoltaikanlagen oder viele weitere thematische Karten.

Google Maps: https://maps.google.com

Alltägliches Beispiel für die Nutzung von Geoinformation. Routing, Navigation und Standortsuche zeigen, wie selbstverständlich räumliche Daten im Alltag eingesetzt werden.

ÖREB Kataster: https://www.oereb.ch

Informationssystem zu öffentlich rechtlichen Eigentumsbeschränkungen auf Grundstücken. Zeigt beispielsweise Bauauflagen, Schutzgebiete oder Nutzungsregeln für einzelne Parzellen.

GeoCat, Metadatenkatalog der Schweiz: https://www.geocat.ch

Zentrale Plattform für Metadaten zu Geodatensätzen. Beschreibt Herkunft, Qualität, Aktualität, Verantwortlichkeiten und rechtliche Grundlagen von Daten.

Open Government Data Schweiz: https://opendata.swiss

Portal für frei zugängliche Daten der öffentlichen Verwaltung. Viele Geodatensätze werden hier veröffentlicht, inklusive zugehöriger Metadaten und Dokumentation.

Schweizerische Vogelwarte Sempach: https://www.vogelwarte.ch

Forschungs und Kompetenzzentrum für Vogelbeobachtung. Liefert umfangreiche Beobachtungsdaten, die in räumliche Analysen einfliessen, etwa bei Konfliktanalysen mit Windkraftanlagen.

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