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dieMotive – Podcast zur Kultur der Fotografie Archiv

93 Episoden
10 Minuten
In dieser Folge geht es um Irving Penn, einen der prägenden Fotografen des 20. Jahrhunderts. Es geht um seine Corner Porträts ab 1948, die Arbeit Small Trades mit Arbeiterinnen und Arbeitern in Paris, London und New York und um sein tragbares Zeltstudio für Reisen bis nach Nepal und Neuguinea. Außerdem geht es um die Serie Cigarettes von 1972, um Penns Blumenbilder und um seine Platin Palladium Drucke.

 

 

Shownotes

 

Marlene Dietrich (Corner Portrait)

 

Marlene Dietrich Corner Alternativen

 

Marlene Dietrich Portrait

 

Das farbige Vogue Cover von 1943

 

Small Trades

 

Worlds in a Small Room

 

Four Guedras aus World in a Small Room

 

Cigarette No. 50

 

Street Material

 

Flowers

 

 

 

 

dieMotive

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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
1 Stunde 2 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Nela Eggenberger über ihren Weg vom Studium zur Chefredaktion von EIKON und zur Gründung des Magazins P.IN.E.A. Die Kunsthistorikerin war von 2013 bis 2025 Chefredakteurin von EIKON. P.IN.E.A gründete sie darauffolgend gemeinsam mit Pia Draskovits.

Wir sprechen über ihren Blick auf Fotografie: Welche Arbeiten interessieren sie? Wie entdeckt sie künstlerische Positionen für das Magazin? Und was macht P.IN.E.A aus?

Außerdem geht es um künstliche Intelligenz und die Frage, wo sich Grenzen zwischen Kunst, Fotokunst und Fotografie ziehen lassen. Auch ihre Juryarbeit und die Rolle von Konzepttexten sind Thema des Gesprächs.

 

Shownotes

 

P.IN.E.A Photography Intermedia Et Al.

https://www.pinea-periodical.com

 

Nela Eggenberger

https://www.nelaeggenberger.com

 

Annelies Štrba

https://strba.ch/shades-of-time

 

Nan Goldin

https://matthewmarks.com/artists/nan-goldin

 

Renate Bertlmann 

https://bertlmann.com

Cindy Sherman

https://online.sammlung-goetz.de/werk/untitled-363-377bus-riders/

https://online-sammlung.hamburger-kunsthalle.de/en/objekt/2001-124-6/untitled-368?term=%27Untitled%27&context=default&position=9

 

Jürgen Klauke

http://www.juergenklauke.de

 

Noémie Goudalhttps://noemiegoudal.com

 

Guy Bourdin

https://www.guybourdin.org/artworks

 

Günther und Loredana Selichar

https://selichar.net/photograms/

 

Sophie Thun 

http://www.sophiethun.com

 

Elisabeth Grübl

https://www.gruebl.org/works.html

 

+ Infos zu P.IN.E.A-Events, die in nächster Zeit stattfinden:

 

Voir l’histoire?

Öffentlicher Vortrag auf Einladung von Arno Gisinger am Institut national d’histoire de l’art (INHA), Salle Walter Benjamin, 2 rue Vivienne, Paris | 13.11.2026, 17:00–20:00 Uhr, Sprache: Englisch. Eintritt frei.https://www.pinea-periodical.com/de/calendar#3d32affa-5cb1-499d-8453-8e5c309228e5

 

Artist Talk mit Sophie Thun im Rahmen von Rotlicht Festival, Prospekthof – Akademie der bildenden Künste Wien, Lehárgasse 8, Wien | 02.12.2026, 18:00 Uhr

https://www.pinea-periodical.com/calendar#3db97f02-47b2-44c1-a7d3-c7a4f47014d4

 

+ Ergänzungen zum Gesagten

 

@ 0:14:45 

Präzisierung: Sogar im professionellen Auftragsbereich reicht kaum vorhandenes Knowhow leider zunehmend aus, weil die meisten Kund:innen durch die digitale Bilderflut und KI z.T. verlernt haben, wie ein echtes Foto überhaupt aussieht. Gerade deswegen lässt sich etwa in der Werbung so ein massiver Qualitätsverlust beobachten. 

 

@ 0:27:29

Ergänzung: Zumindest eine wirklich gute KI-Fotoarbeit – sowohl ästhetisch als auch konzeptionell – ist mir nach unserem Gespräch doch noch eingefallen: „What Darwin Missed“ von Joan Fontcuberta (siehe: https://www.aestiftung.de/ausstellungen/archiv/joan-fontcuberta/). Er ist auch einer der wenigen, den man die Beschäftigung mit KI wirklich abnimmt, da es perfekt zu seiner Arbeit passt, die immer schon das Thema Fiktion in der Fotografie umkreist.

Vortrag in Paris an der INHA, Salle Walter Benjamin:

https://www.pinea-periodical.com/calendar#3d32affa-5cb1-499d-8453-8e5c309228e5

 

Ergänzungen zum gesagten

 

@ 0:15:28 

Präzisierung: Sogar im professionellen Auftragsbereich reicht kaum vorhandenes Knowhow leider zunehmend aus, weil die meisten Kund:innen durch die digitale Bilderflut und KI z.T. verlernt haben, wie ein echtes Foto überhaupt aussieht. Gerade deswegen lässt sich etwa in der Werbung so ein massiver Qualitätsverlust beobachten. 

 

Ergänzung: Zumindest eine wirklich gute KI-Fotoarbeit - sowohl ästhetisch als auch konzptionell - ist Nela nach unserem Gespräch doch noch eingefallen: "What Darwin Missed" von Joan Fontcuberta (siehe: https://www.aestiftung.de/ausstellungen/archiv/joan-fontcuberta/)

 

 

 

 

 

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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
9 Minuten
Mary Ellen Mark fotografierte Menschen am Rand der Gesellschaft, mit Respekt und ohne Klischees. In dieser Folge steht ihr berühmtes Bild „The Damm Family in Their Car, Los Angeles, California, 1987“ im Mittelpunkt: eine obdachlose Familie, ihr Leben im Wagen und eine Geste, die das Bild macht. Über eine Fotografin, die die humanistische Fotografie geprägt hat wie keine andere.

 

 

Shownotes

The Damm Family in Their Car, Los Angeles, California, 1987

 

Das Buch „Ward 81“

 

Das Buch Streetwise

 

Die Bilder mit Mutter Teresa

 

 

 

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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
9 Minuten
In dieser Episode geht es um drei der berühmtesten Fotografien von Man Ray: Le Violon d'Ingres mit Kiki de Montparnasse, das kontrastreiche Noire et Blanche und das stille, emotionale Larmes, auch bekannt als Glass Tears. Wie diese Bilder entstanden sind, welche Frauen darauf zu sehen sind und wie eng bei Man Ray Kunst, Werbung und sein eigenes Liebesleben miteinander verbunden waren. Eine Folge über drei Fotos, die bis heute faszinieren.

 

Shownotes:

Le Violon d'Ingres

 

Man Ray, “Noir et Blanche,” 1926

 

Larmes de Verre (Glass Tears), 1932

 

Eine unbeschnittene Version von Les Larmes

 

Eine andere Version von Larmes de Verre

 

Ein Portrait von Lee Miller

 

André Breton, Paris, circa 1928

 

Salvador Dalí, Paris, circa 1929 

 

Marcel Duchamp, Paris, 1921 

 

Ernest Hemingway, Paris, 1923 

 

Lee Miller, Paris, circa 1929 

 

 

 

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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
8 Minuten
Candida Höfer fotografiert öffentliche Räume, Bibliotheken, Museen, Opernhäuser, Universitäten, Banken, immer leer. Sie selbst erklärt: Was Menschen in solchen Räumen tun und was diese Räume mit Menschen machen, wird gerade dann am deutlichsten, wenn niemand da ist, so wie ein abwesender Gast manchmal genau deshalb zum Gesprächsthema wird.

 

Shownotes

Das beschrieben Foto Trinity College Dublin I 2004

 

 

 Biblioteca Geral da Universidade de Coimbra IV

 

 

Das Bild  "Musée du Louvre Paris XVI", 2005

 

Das Bild Stiftsbibliothek St. Gallen I., 2001

 

Das Foto des Nationaldenkmals in PragPAMATNIK VITKOV PRAHA I, 2004

 

 

Türken in Deutschland

 

 

Das Bild mit den Pinguinen

 

 

 

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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
8 Minuten
Ein Porträt des Fotografen Joel Sternfeld, der die Widersprüche des amerikanischen Alltags ohne Kommentar zeigt und damit die Farbfotografie als Kunst etablierte. Von der frühen Beschäftigung mit Farbtheorie über das berühmte Bild mit dem Feuerwehrmann und den Kürbissen, das Schlüsselerlebnis in Rockaway bis zur mehrjährigen Reise mit VW-Bus und 8x10 Zoll Kamera: Daraus entstand American Prospects, eine der wichtigsten Arbeiten der New Color Photography.

 

Shownotes

 

Das Bild mit den Kürbissen: McLean, Virginia, Dezember 1978

 

Aus American Prospects

 

Exhausted Renegade Elephant, Woodland Washington, June 1979

Der Teenager mit den Einkaufswagen aus Stranger Passing

 

Die Banker beim Mittagessen aus Stranger Passing

 

Das Bild Rockaway Beach, New York City (#2), August 1975

 

Die Webseite von Joel Sternfeld mit allen Arbeiten und Bildern

 

 

 

dieMotive

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1 Stunde 16 Minuten
Ein Gespräch mit der Kuratorin und Autorin Christin Müller über Fotografie als Medium, Ausstellungspraxis und fotografische Materialität. Es geht um Fotografie des 19. Jahrhunderts, analoge Verfahren, digitale Bilder und KI, künstlerische Dokumentarfotografie sowie um die Frage, wie Bilder Bedeutung erzeugen. Außerdem diskutieren beide den Umgang mit Archiven, Kontaktbögen und Kontextmaterial. Eine Folge über das, was Bilder zeigen. Und über das, was in ihnen offenbleibt.

 

Shownotes 

Christin Müller 

https://www.christinmueller.com

 

Talisa Lallai 

https://www.talisalallai.de

Galerie Soy Capitán https://soycapitan.de/artists/talisa-lallai

Post Tropical

Instagram

Der Bestand von August Kotzsch in der Deutschen Fotothek

Die Ausstellung mit Luise Marchand bei Camera Austria

 

Raisan Hameed

Website: https://www.raisanhameed.com

Instagram: @raisan_hameed

Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (Profil): https://www.hgb-leipzig.de/personen/professor-innen_mitarbeiter-innen/raisanhameed

GfZK Leipzig – Ausstellung Embers of Narratives: https://gfzk.de/de/2024/raisan-hameed-embers-of-narratives

Siilk Gallery (Profil, Arbeiten): http://siilkgallery.com/artists/raisan-hameed

 

Thomas‑Walther‑Collection

MoMA – The Thomas Walther Collection: https://www.moma.org/calendar/exhibitions/1453

 

Institutionen & Verbände

AICA Deutschland (Kunstkritikerverband): https://www.aica.de

Deutscher Verband für Kunstgeschichte: https://www.kunstgeschichte.de

VG Wort: https://www.vgwort.de

 

 

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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
9 Minuten
Viviane Sassen zählt zu den interessantesten Fotografinnen zwischen Kunst und Mode. Ihre Bilder sind farbig, präzise und zugleich rätselhaft. Sie zeigt Körper, Orte und Menschen, ohne sie vollständig zu erklären. Gesichter verschwinden im Schatten. Figuren werden zu Flächen, Linien und skulpturalen Formen.

Von Flamboya führt die Folge zu Parasomnia, Umbra und Roxane II. Es geht um Erinnerung, Traum, Schatten, Zusammenarbeit und das Porträt als Begegnung. Außerdem folgt sie Sassens jüngeren Collagen und Bearbeitungen mit Farbe und Tinte. Viviane Sassen zeigt nicht einfach, wie die Welt aussieht. Sie zeigt, wie fremd, körperlich und offen sie werden kann.

 

Shownotes

 

Das beschriebene Bild D.N.A aus Flamboya

 

Die Arbeit Flamboya

 

Die Arbeit Parasomnia

 

Die Arbeit Umbra

 

Die Arbeit mit ihrer Muse

 

Arbeit mit Collagen und Farbe

Consequences/Cadavre Exquis

 

Paint Studies

 

Ein Link zur Buchansicht als Video

 

 

 

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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
8 Minuten
Helen Levitts als „Spider Girl" bekanntes Bild zeigt ein Mädchen, das zwischen zwei Autos am Bordstein kauert, der Körper eigentümlich verrenkt. Es gehört zu den bekanntesten Motiven ihres Farbwerks. Das Metropolitan Museum datiert den Dye-Transfer-Abzug, ein Geschenk des Fotografen Lee Friedlander, auf 1980.

Diese Episode erzählt, wie Levitt über Jahrzehnte hinweg Kinder in New Yorker Straßen fotografierte, zunächst in Schwarzweiß seit den 1930er Jahren, beeinflusst von Henri Cartier-Bresson und Walker Evans, später in Farbe nach zwei Guggenheim-Stipendien. Trotz eines Einbruchs 1970, der viele frühe Farbarbeiten zerstörte, blieb sie ihrem Thema treu und wurde 1974 mit einer eigenen MoMA-Ausstellung gewürdigt. Wer das Mädchen war, ist bis heute unbekannt, wie bei fast allen ihrer Motive.

 

ShownotesDas beschriebene Bild, New York, 1980 (Das Spidergirl)

 

Ein schöner Überblick über ihr Schaffen

 

Das beschrieben Bild des Mannes mit der Papiertüte

 

Hier in der Originalversion in der man gut sieht, dass es auch wirklich so fotografiert wurde.

 

Das Buch A Way of Seeing. Photographs of New York

 

 

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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
6 Minuten
Edward Steichens The Pond, Moonrise, auch bekannt als The Pond, Moonlight, zeigt einen Wald und einen Teich bei Nacht. Der Mond steht tief zwischen den Bäumen, sein Licht spiegelt sich auf dem dunklen Wasser. Das Bild entstand 1904 in Mamaroneck, New York, und wurde 2006 für 2,928 Millionen US Dollar versteigert. Damals war es die teuerste Fotografie, die je bei einer Auktion verkauft wurde.

Steichen begann als Maler und Lithograf. Mit manueller Bearbeitung, aufgetragener Farbe und einem Platinabzug verwandelte er eine nächtliche Landschaft in eine dichte, subjektive Bildwelt.

Shownotes

The Pond – Moonlight (Moonrise)

The Flatiron

The Family of Man, Steichen Collections CNA

 

Ein Fashiofoto von Edward Steichen von 1937

 

 

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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
7 Minuten
In dieser Episode geht es um Julia Margaret Cameron, eine der wichtigsten Fotografinnen des 19. Jahrhunderts. Sie begann 1863 im Alter von 48 Jahren zu fotografieren, nachdem sie eine Kamera geschenkt bekommen hatte. Auf ihrem Anwesen Dimbola Lodge auf der Isle of Wight richtete sie ein Atelier in einem ehemaligen Kohlenschuppen ein. Dort porträtierte sie Familienmitglieder, Hausangestellte, Kinder, Freundinnen, Freunde und zahlreiche prominente Zeitgenossen.

 

Cameron ignorierte dabei viele Regeln der damaligen Porträtfotografie. Statt gleichmäßigem Licht, präziser Schärfe und kontrollierter Pose suchte sie nach Stimmung, Charakter und innerer Spannung. Ihre Bilder entstanden mit dem Nasskollodiumverfahren auf Glasplatten. Die Platten mussten kurz vor der Aufnahme vorbereitet und noch feucht belichtet werden. Lange Belichtungszeiten machten Bewegung fast unvermeidlich. Unschärfen, Kratzer und Flecken akzeptierte Cameron jedoch nicht als Mängel. Sie nutzte sie als Teil ihrer Bildsprache.

 

 

ShownotesDas Bild von Alfred, Lord Tennyson

 

Ein anderes Bild von Alfred, Lord Tennyson

 

Ein Bild eines Kindes als Engel

Ein weiteres Portrait von Cameron

Sir John Herschel

 

Das Portrait von Charles Darwin

 

 

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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
8 Minuten
William Egglestons The Red Ceiling von 1973 zeigt eine rote Zimmerdecke, eine nackte Glühbirne, weiße Kabel und den Rand eines Posters. Ein unspektakuläres Motiv, das zu einem Schlüsselbild der modernen Fotografie wurde. Die Aufnahme entstand vermutlich im Gästehaus von Egglestons Freund T. C. Boring in Greenwood, Mississippi.

In dieser Episode geht es um die Radikalität dieses Bildes und um Egglestons Umgang mit Farbe. Gedruckt im aufwendigen Dye Transfer Verfahren, wirkt das Rot nicht dekorativ, sondern körperlich und beunruhigend. Farbe wird zur Struktur des Bildes und verändert die Wahrnehmung eines gewöhnlichen Raums.

 

 

 

Shownotes

 

Untitled, Greenwood, Mississippi (Red Ceiling)

 

Das Cover des Albums von Radio City

 

Untitled [Memphis] (Das Dreirad)

 

William Eggleston’s Guide

 

 

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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
8 Minuten
In dieser Folge geht es um Cindy Shermans "Serie Untitled Film Stills". Zwischen 1977 und 1980 schuf die Künstlerin 69(70) Schwarzweißfotografien, in denen sie selbst in immer neue Rollen schlüpft. Sie erscheint als Angestellte in der Großstadt, als Hausfrau, als Wartende, als Intellektuelle oder als Fremde. Sherman ist auf allen Bildern zu sehen, doch die Arbeiten sind keine Selbstporträts im üblichen Sinn. Ihr Körper dient nicht dazu, eine private Persönlichkeit offenzulegen. Er wird zur Projektionsfläche für Rollen und Bildklischees.

 

Shownotes

 

Untitled Film Still #21

 

Hier kann man ein paar Bilder der gesamten Serie sehen

 

Die Selfies, die Cindy Sherman nicht als solche sieht.

 

https://www.nytimes.com/interactive/2018/10/05/magazine/instagram-cindy-sherman-ugly-beauty.html

 

Die History Portraits

 

Ein Bild aus der Clown Serie

 

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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
9 Minuten
Diese Folge widmet sich Diane Arbus und ihrer besonderen Art zu sehen. Ausgangspunkt ist das Foto Child with Toy Hand Grenade in Central Park, N.Y.C., 1962. Sie beobachtete, wartete und wählte aus zwölf Aufnahmen genau das Bild aus, in dem Haltung, Mimik und Geste eine unruhige Spannung erzeugen.

Auch ihr Foto Identical Twins, Roselle, New Jersey, 1967 führt zu einer ähnlichen Frage. Arbus interessiert sich nicht einfach für das Außergewöhnliche. Sie findet das Unheimliche und Unabgeschlossene mitten im Gewöhnlichen.

Die Episode zeichnet Arbus’ Weg von der Modefotografie zu einer der prägenden Positionen der amerikanischen Fotografie nach. Sie fragt auch nach der Ambivalenz ihres Werks: Wann wird fotografische Aufmerksamkeit zu einem Ausstellen? Und was passiert, wenn wir Menschen auf Bildern unbedingt deuten, einordnen und erklären wollen? Diane Arbus zeigt Menschen als Gegenüber. Sie bleiben sichtbar, fremd und letztlich nicht vollständig lesbar.

 

 

Shownotes

 

Child with a toy hand grenade in Central Park, N.Y.C., 1962

 

Der gesamte Kontakbogen

 

Zwillinge

 

 

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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
5 Minuten
Diese Episode widmet sich der japanischen Fotografin Rinko Kawauchi und ihrer Serie Ametsuchi. Kawauchi richtet den Blick auf Zusammenhänge. Licht, Wasser, Rauch und Erde stehen nicht für sich. Sie erscheinen als Teil eines Kreislaufs. Ametsuchi, japanisch für Himmel und Erde, beschreibt genau diese Verbindung. Fotografiert wurden unter anderem kontrollierte Grasbrände am Aso-Vulkan. Das Feuer zerstört nicht nur. Es schafft die Voraussetzung für neues Wachstum. Die Bilder entziehen sich einer schnellen Erklärung. Kawauchi zeigt keine spektakulären Momente. Sie öffnet einen Zustand von Aufmerksamkeit. Ihre Fotografie bewegt sich zwischen Nähe und Vergänglichkeit. Diese Episode nähert sich Kawauchis Bildwelt nicht über Analyse, sondern über Erfahrung. Eine Einladung, Fotografie als Wahrnehmung zu verstehen.

 

ShownotesDas beschriebene Bild

Die ganze Serie Ametsuchi

Rinko Kawauchi Webseite

Weitere Arbeiten von Rinko Kawauchi bei ihrer Galerie

 

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