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dieMotive – Podcast zur Kultur der Fotografie Archiv

93 Episoden
8 Minuten
In dieser Episode geht es um Carrie Mae Weems und ihre Kitchen Table Series von 1990, einen Werkzyklus, in dem Intimität und Politik untrennbar zusammengehören. Weems zeigt Beziehungen, Rollenbilder, Nähe, Einsamkeit und Macht nicht als private Nebensachen, sondern als Orte, an denen gesellschaftliche Strukturen sichtbar werden. Ausgehend von diesem Schlüsselwerk öffnet die Folge den Blick auf ihr gesamtes Schaffen: auf Fragen von Race, Class, Gender, Erinnerung und Repräsentation. Es geht um Bilder, die nie nur Personen zeigen, sondern immer auch die Ordnung, in der diese Personen gesehen werden.

 

Shownotes

 

Bilder der Kitchen Table Series

Das beschriebene Bild

 

Ein weiteres Bild der Serie

 

Und noch eins

 

 

Die ganze Seriehttps://www.nga.gov/artworks/209288-kitchen-table-series

 

Ausstellung Reflections for now. Mit der Serie The Push, The Call, The Scream, The Dream

01

 

02

 

03

 

Link zur Galerie von Carrie Mae Weems

Link zu Carrie Mae Weems

 

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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
7 Minuten
Was zeigt ein Modefoto eigentlich: ein Kleid, einen Körper, einen Stil oder etwas viel Flüchtigeres? In dieser Episode geht es um Sarah Moon und ihr Bild Fashion 9, Yohji Yamamoto, 1996, ein Foto, das sich der Klarheit bewusst entzieht.Ausgehend von diesem Bild nähert sich die Episode Sarah Moons Bildsprache: ihrer Unschärfe, dem instabilen analogen Material, der Weigerung, Mode glatt und eindeutig zu zeigen. Es geht um ihre Biografie, ihre Arbeit für Cacharel und den Pirelli-Kalender, um ihre Nähe zu Yohji Yamamoto und um die Frage, warum ihre Bilder bis heute nicht altern wie viele andere Modefotografien. Sarah Moon fotografiert keine Oberflächen. Sie fotografiert den Moment, in dem etwas gerade beginnt zu verschwinden. Genau darin liegt die eigentümliche Schönheit ihrer Bilder.

 

 

Fashion 9, Yohji Yamamoto

 

Der Pirelli Kalender von 1972

La robe à pois, 1996

 

Taube

 

 

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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
7 Minuten
Dorothea Lange wuchs in New York auf, eröffnete ein Porträtstudio in San Francisco und wandte sich mit Beginn der Weltwirtschaftskrise dauerhaft der sozialen Dokumentation zu. Ab 1935 arbeitete sie für die Farm Security Administration der US-Regierung und fotografierte Wanderarbeiter, Migranten und die verarmte Landbevölkerung Amerikas.

Ihr Bild „Migrant Mother" aus dem Jahr 1936 wurde zur Ikone der Great Depression. Es zeigt Florence Thompson, eine erschöpfte Wanderarbeiterin mit ihren Kindern in einem Arbeitercamp in Nipomo, Kalifornien. Das Foto entstand innerhalb weniger Minuten und ging um die Welt.

Langes Stärke lag in ihrer Nähe zu den Menschen. Sie suchte das Gespräch, baute Vertrauen auf und zeigte nicht nur Elend, sondern auch Würde und Widerstandskraft. Ihre Arbeit hatte direkte politische Wirkung und gilt bis heute als Maßstab für engagierte Dokumentarfotografie.

 

Shownotes

Das Originalbild

Veröffentlichtes Bild mit Daumen

Eines der Bilder mit Sicht auf das Lager

Alle 7 Bilder

Bilder der zwangsinhaftierten japanischstämmigen Bevölkerung

 

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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann

 
10 Minuten
Harold Edgerton war Ingenieur, Forscher und Fotograf zugleich. Und genau in dieser Verbindung liegt seine besondere Bedeutung für die Fotografie. Mit seinen weiterentwickelten stroboskopischen Verfahren machte er Bewegungen und Vorgänge sichtbar, die dem menschlichen Auge normalerweise entgehen. Seine Bilder zeigen nicht nur spektakuläre Momente, sondern auch, wie eng Technik, Erkenntnis und Form zusammenhängen können. Ausgehend von Milk Drop Coronet von 1957 geht es in dieser Folge um Edgertons Arbeit zwischen Wissenschaft und Bildproduktion, um die Zerlegung von Bewegung, um Hochgeschwindigkeitsfotografie und um die Frage, weshalb ausgerechnet ein technisch erzeugtes Experiment zu einem der bekanntesten Fotos des 20. Jahrhunderts wurde. Edgertons Arbeiten stehen dabei auch im Verhältnis zu Étienne-Jules Marey: ähnlich im Interesse an Bewegung, aber anders in Methode, Präzision und fotografischem Ergebnis.

 

Shownotes

Milk Drop Coronet Rot

https://www.artic.edu/artworks/120885/milk-drop-coronet

 

Milk Drop Coronet SW

https://www.metmuseum.org/art/collection/search/281916

 

https://assets.mitmuseum.mit.edu/iiifimg3/78064661/full/!800,800/0/default.jpg?response-content-disposition=attachment%3B%20filename%3D78064661.jpg

 

Der Worthington Jet

https://www.researchgate.net/figure/Snapshots-of-the-Worthington-jet-outside-the-cavity-The-simulation-was-conducted-for_fig7_382641240

 

Bewegungsabläufehttps://www.nga.gov/artists/16506-harold-edgerton

 

Harold Edgerton und der Stroboskopblitz

https://en.wikipedia.org/wiki/Harold_Edgerton#/media/File:Doc_Edgerton_1963.jpg

 

 

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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
7 Minuten
Rineke Dijkstra gehört zu den bedeutenden fotografischen Positionen der Gegenwart, weil sie Menschen in Momenten zeigt, in denen etwas noch nicht festgelegt ist. Seit Jahrzehnten richtet die niederländische Fotografin ihre Kamera auf Zustände des Übergangs: auf Jugendliche, junge Soldaten, Frauen kurz nach der Geburt oder andere Personen, deren Körper und Haltung von einer Erfahrung geprägt sind, die gerade erst begonnen hat oder noch nachwirkt. Ihre Bilder sind frontal, klar und streng gebaut, zugleich aber offen für Unsicherheit, Verletzlichkeit und Selbstbeobachtung. Dijkstra interessiert sich nicht für die abgeschlossene Persönlichkeit, sondern für den Augenblick, in dem Identität erst entsteht, sich verschiebt oder neu formt. Gerade deshalb wirken ihre Fotografien so intensiv. Sie zeigen Menschen nicht als Rollen, sondern in Zuständen, in denen Präsenz, Körperbewusstsein und Sichtbarkeit neu verhandelt werden.

 

Shownotes:

Beach Portraits

https://www.weltkunst.de/wp-content/uploads/2024/12/RinekeDijkstra_Kolobrzeg__Polen__26_juli_1992-1282x1605.jpg

https://publicdelivery.org/wp-content/uploads/2019/02/Rineke-Dijkstra-–-Beach-Portraits-–-Jalta-Ukraine-July-29-1993.jpg

https://www.guggenheim.org/wp-content/uploads/1993/01/99.5266_ph_web-1.jpg

 

The New Mothershttps://museum-ludwig.kulturelles-erbe-koeln.de/documents/obj/05117838/rba_c019077

https://www.tate.org.uk/art/artworks/dijkstra-julie-den-haag-netherlands-february-29-1994-p78097

 

Soldat

https://www.artforum.com/wp-content/uploads/2014/12/article01_large-4.jpg

 

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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
9 Minuten
Gillian Wearing arbeitet mit Masken, Rollen und inszenierten Porträts. Dabei geht es ihr nicht um Verkleidung, sondern um die Frage, wie Identität im Bild entsteht und wer sie kontrolliert. Die Turner-Preisträgerin von 1994 bewegt sich zwischen Dokumentation und Inszenierung. In dieser Folge geht es um eine Künstlerin, die das Gesicht zur Oberfläche macht und die Maske als Methode nutzt.

Shownotes

Signs that say what you want them to say and not Signs that say what someone else wants you to say, I’M DESPERATE, 1992-93 https://artinwords.de/wp-content/uploads/gillian-wearing/Gillian-Wearing-desperate-e1581333619707.jpg

Sixty Minute Silence, 1996, Video (Projektion) https://artinwords.de/wp-content/uploads/gillian-wearing/Gillian-Wearing-Sixty-Minut.jpg

https://www.bbc.com/news/av/entertainment-arts-43924730

Me As Arbus, 2008 https://bordercrossingsmag.com/images/made/images/articles/_resized/Wearing-1_795_1000_90.jpg

Me As Sander, 2012 https://artinwords.de/wp-content/uploads/gillian-wearing/Gillian-Wearing-Me-as-Sande-e1581333748232.jpg

Self Portrait as my Brother Richard Wearing, 2003

https://i.guim.co.uk/img/static/sys-images/Guardian/Pix/pictures/2012/3/23/1332518209694/Self-Portrait-as-my-Broth-002.jpg?width=1020&dpr=2&s=none&crop=none

Me As, Ausstellungsansicht

https://www.art-almanac.com.au/wp-content/uploads/2017/05/gillian_wearing_me_as_mapplethorpe_0Z2Y9709.jpg

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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
8 Minuten
Étienne-Jules Marey wollte keine schönen Bilder machen. Er wollte verstehen, wie ein Fuß aufsetzt, wie ein Vogel fliegt, wie das Herz schlägt. Als Arzt und Physiologe entwickelte er die Chronofotografie: Mehrere Momente einer Bewegung auf einer einzigen Platte, überlagert, verdichtet, sichtbar gemacht. Diese Bilder beeinflussten die Futuristen, stehen am Beginn des Kinos und gelten bis heute als Grundlage einer neuen Bildsprache. Und das, obwohl Marey das alles gar nicht vorhatte. In dieser Folge über einen Erfinder, der aus wissenschaftlicher Neugier unbeschreibbar schöne Bilder schuf.

 

Shownotes:

 

Laufende Männer

https://media.mutualart.com/Images/2023_09/27/11/110628887/man-walking-61VBR.Jpeg

 

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b9/Gehender_Mann_ein_Gewicht_tragend_1885.jpg

 

Der Pelikan

https://ocw.mit.edu/courses/21g-049-french-photography-spring-2017/ed7547bd47eea4e6e0ff972cbfb18e7c_7.Research_Pelican.jpg

 

Giacomo Balla https://en.wikipedia.org/wiki/Dynamism_of_a_Dog_on_a_Leash#/media/File:Giacomo_Balla,_1912,_Dynamism_of_a_Dog_on_a_Leash,_oil_on_canvas,_89.8_x_109.8_cm,_Albright-Knox_Art_Gallery.jpg

 

Fotogewehr

https://en.wikipedia.org/wiki/Étienne-Jules_Marey#/media/File:Chronophotographic_gun-CnAM_16955-IMG_5275-gradient.jpg

 

 

 

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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann

 
1 Stunde 6 Minuten
Oliver Gehrs ist seit 2003 (Mit-)Herausgeber des Gesellschaftsmagazins DUMMY. In diesem Magazin spielt Fotografie oft eine ganz besondere Rolle. Besonders die Titelseiten entziehen sich seit Beginn dem Mainstream. Fast immer eine Fotografie und dazu oft nicht mehr als das Thema des Heftes. Warum das so ist, wie in DUMMY mit Fotografie umgegangen wird und noch vieles mehr findet sich in dieser Episode. Dass wir zwischendurch in allgemeinere gesellschaftliche Themenbereiche schwenken und bei vielen Themen erstaunlich einstimmig sprechen, sei hier schon vorab erwähnt. Ein Streitgespräch ist es sicher nicht. Eher ein Austausch über den Zustand des Fotografischen im Printjournalismus und die Möglichkeiten sowie die Notwendigkeiten, dem Publikum etwas zuzumuten. Welche grandiose Idee Oliver Gehrs für so manche Zeitung hat, das kommt auch vor. Mehr Fotografie wagen. Behinderte, Schwarze, Glück, Sport, Allein, Idioten. Da macht die Suche nach dem richtigen Bild schon Sinn.

Shownotes:

https://dummy-magazin.de

Cover: https://dummy-magazin.de/alle-hefte/

Die angesprochene Serie der „Marathonportraits“

https://www.gosbertgottmann.com/series/marathon-people/

Die angesprochene Serie zum Thema Zoff von der Fotografin Eva von Schirach:

https://itsayorki.de/das-werde-ich-dir-buessen/

Wer Oliver Gehrs (als Udo) im Tatort sehen möchte kann das hier tun: https://www.ardmediathek.de/video/tatort/das-ist-unser-haus/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE1NjEwOTg

Und wer direkt ein Abo erwerben möchte, hier lang: https://dummy-magazin.de/abo/

 

 

 

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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
1 Stunde 20 Minuten
Ein Gespräch mit Edda Fahrenhorst über Fotografie, kuratorische Arbeit und die Frage, wie Bilder heute noch Wirkung entfalten können. Edda ist Kuratorin des Umweltfotofestivals Horizonte Zingst seit 2021 und Artistic Director des Yeast Photo Festival in Matino, Italien, seit 2022. Es geht um das Umweltfotofestival Horizonte Zingst, um das Erzählen mit Bildern und Texten, um Ausstellungen im öffentlichen Raum und um die Herausforderung, Themen wie Klimawandel fotografisch überhaupt sichtbar zu machen. Edda beschreibt Fotografie als Werkzeug, um Menschen und Sachverhalte besser kennenzulernen, und erklärt, warum gute kuratorische Arbeit nicht nur Bilder auswählt, sondern Geschichten für ein Publikum übersetzt. Außerdem sprechen wir über Idealismus, Förderlogiken, die Lage der Fotografie und darüber, warum Ausstellungen wichtiger denn je sind. Zum Ende des Gesprächs geht es auch besonders um den Zustand der Fotografie, den sichtbaren Zusammenbruch der Jobaussichten und die Aussicht auf das was bleiben wird.

Foto: Florian W. Müller

 

Shownotes

Horizonte Zingst

https://www.zingst.de/fotofestival-horizonte

 Yeast Photo Festivalhttps://www.yeastphotofestival.it 

Fotogloriahttps://www.fotogloria.de

Richard RenaldiTouching Strangershttps://renaldi.com/touching-strangers/#1

 Robbie Shonehttp://www.shonephotography.com

 Anastasia Taylor-Lind & Camilla NaprousThe Devil´s Horsemen

https://www.anastasiataylorlind.com/the-devils-horsemen

Sabine Bungert & Stefan DolfenKudzuhttps://bungert-dolfen-photography.de/kudzu/

 Jean-Marc Caimi & Valentina Piccinni Tropicaliahttps://www.zingst.de/ausstellung/jean-marc-caimi-valentina-piccinni-tropicalia-0e57dcaf

https://www.caimipiccinni.com/tropicalia.html 

Daniel Stier

https://danielstier.com

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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann

 
1 Stunde 18 Minuten
Ein Gespräch mit der Kuratorin Marie-Luise Mayer. Sie ist derzeit Exhibitions Manager bei Fotografiska Berlin und verantwortet dort das Emerging Programm. Wir sprechen über genau dieses Programm, aber auch über ihren beruflichen Weg dorthin und über kuratorische Praxis. Dass wir dabei viele Themen streifen, ergibt sich fast von selbst. Am Ende landen wir auch bei künstlicher Intelligenz und der Geschwindigkeit, mit der sich gerade alles verändert. Scheinbar zumindest. Denn verändert sich wirklich etwas, oder doch nicht? Und welche Rolle die Gegenwart spielt, das besprechen wir ebenfalls. Zur Vollständigkeit: Wir sprechen außerdem über James Nachtwey, Meet Me Halfway, Diana Markosian, Phillip Toledano und die Performance zu 21 lettres à la photographie.

Shownotes

Fotografiska

https://berlin.fotografiska.com/de

Fotografiska Emerging

https://www.fotografiska.com/emerging

Humboldt Uni

https://www.kunstgeschichte.hu-berlin.de

Folkwang https://www.folkwang-uni.de/home/gestaltung/studiengaenge/photography-studies-and-research-ma

Meet Me Halfway https://emop-berlin.eu/exhibition/meet-me-halfway/abdd24b4-b543-4789-89e2-18fc99c8b8cf/

Michel Kekulé

https://michelkekule.com/5015

21 lettres a la photographie

https://www.museum-folkwang.de/de/ausstellung/21lettresalaphotographiegmxde

https://foto.folkwang-uni.de/en/journal/news/re.21.lettres.a.la.photographie-gmx.de-auf-der-phototriennale-hamburg/detail/

https://www.foto-kunst-theorie.de/spam-oder-mailart-im-museum-folkwang-befragen-unverlangt-eingesandte-briefe-die-fotografische-sammlung-befragen/

Diana Markosian – Father https://berlin.fotografiska.com/en/exhibitions/diana-markosian

Nikita Teryoshin

https://nikitateryoshin.com/life-sentence

James Nachtway

https://de.wikipedia.org/wiki/War_Photographer

Days With My Father – Phillip Toledano

https://mrtoledano.com/photo/days-with-my-father/thumbnails/

Winterthur https://www.fotomuseum.ch/de/plattform/

Felipe Romero Beltrán

https://feliperomerobeltran.com

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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
1 Stunde 16 Minuten
Was bedeutet es, fotografisches Erbe zu bewahren, wenn die Ressourcen knapp und die Bestände riesig sind? Adelheid Komenda, seit 2021 Referentin für Fotografie am LVR Landesmuseum Bonn, gibt Einblick in eine Arbeit, die weit über das Kuratieren von Ausstellungen hinausgeht. Wir sprechen über die Trümmerfotografie von Hermann Claasen und Richard Peter Senior, darüber wie Kooperationen zwischen Institutionen entstehen und was nach einer Eröffnungsnacht wirklich auf dem Schreibtisch liegt. Adelheid engagiert sich in der Arbeitsgruppe 89+ der DGPh für das fotografische Erbe der DDR und erzählt, warum dieses Thema trotz ehrenamtlicher Strukturen so viel Energie freisetzt. Dazu: Archive als Seismographen der Gesellschaft, das wachsende internationale Interesse am Umgang mit fotografischen Nachlässen und die grundsätzliche Frage, was überhaupt archiviert werden sollte. Und was hat das nun mit Sebastião Salgado zu tun? Ein offenes Gespräch zwischen Realismus, Zuversicht und möglichem Weltuntergang.

Foto: Ralf Bauer

Wer das alles mag, darf den Podcast gerne hier unterstützen.

https://steady.page/de/diemotive/about

 

Shownotes

Deutsche Fotothek Dresden

https://www.deutschefotothek.de

Archiv der Fotografen

https://www.deutschefotothek.de/cms/adf.xml

Stiftung FC Gundlach

https://fcgundlach.de

Sebastian Luxhttps://diemotive.de/diemotive-und-sebastian-lux/

Dirk Reinartz

https://landesmuseum-bonn.lvr.de/de/ausstellungen/ausstellungsarchiv/dirk_reinartz_2.html

Deutschland um 1980. Fotografien aus einem fernen Land

https://landesmuseum-bonn.lvr.de/de/ausstellungen/ausstellungsarchiv/um_1980.html

Jupp Darchinger

https://landesmuseum-bonn.lvr.de/de/ausstellungen/ausstellungsarchiv/jupp_darchinger__das_auge_der_republik_2.html

LVR

https://landesmuseum-bonn.lvr.de/de/startseite/startseite.html

Hermann Claasen, Gesang im Feuerofen. Köln - Überreste einer alten deutschen Stadt

https://www.zvab.com/buch-suchen/titel/gesang-im-feuerofen/autor/hermann-claasen

Richard Peter senior, Dresden - eine Kamera klagt an

https://www.zvab.com/buch-suchen/titel/dresden-eine-kamera-klagt-an/autor/peter-richard

Eine Kamera klagt an

Angela Neuke

https://landesmuseum-bonn.lvr.de/de/forschung/projekte/projekt_angela_neuke.html

Projekt 89+https://www.dgph.de/aktuelles/erbe-sichern-um-zukunft-zu-gestalten-2-symposium-der-dgph-arbeitsgruppe-89

https://www.dgph.de/aktuelles/systematischer-ueberblick-ueber-das-fotografische-erbe-der-ddr-erste

Machbarkeitsstudiehttps://www.dgph.de/presse/systematischer-ueberblick-ueber-das-fotografische-erbe-der-ddr-deutsche-gesellschaft-fuer

Deutscher Fotorathttps://www.kulturrat.de/ueber-uns/fotorat/

Um vier Ecken Episode Archive

Sebastião Salgado im Rautenstrauch-Joest-Museum

Ausstellung Community. Fotografie und Gemeinschafthttps://www.kunstpalast.de/de/event/community-fotografie-und-gemeinschaft/

Artist Meets Archive der Internationalen Photoszene Köln

https://www.photoszene.de/en/artist-programme/artist-meets-archive

Frauenmediaturm

https://frauenmediaturm.de

Die gesuchte Fotografin isthttps://de.wikipedia.org/wiki/Bertha_Wehnert-Beckmann

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1 Stunde 11 Minuten
Linda Conze leitet die Sammlungen Fotografie und Zeitbasierte Medien am Kunstpalast Düsseldorf, ist vielleicht aber auch Astronautin. Wir sprechen darüber, wie der Arbeitsalltag einer Kuratorin aussieht und womit man sich im Tagesgeschäft tatsächlich beschäftigt. Auch das Archiv einer großen Tageszeitung spielt dabei eine Rolle. Ebenso sprechen wir über die Fragen von Größe, das gute Bild und Dachschrägen. Nicht zuletzt geht es um die aktuelle Ausstellung im Kunstpalast: COMMUNITY – FOTOGRAFIE UND GEMEINSCHAFT, die noch bis zum 25.05.2026 zu sehen ist. Natürlich sprechen wir über ihren beruflichen Werdegang, von der Möglichkeit Journalistin oder Filmemacherin zu werden, über das Stipendium der Krupp-Stiftung bis hin zu ihrer heutigen Position. Sie erzählt welche Wege sie beinahe eingeschlagen hätte, vom Ausprobieren, von Umwegen und, was sie vielleicht auch hätte werden können.

Foto: Benedikt Hartmann

Shownotes:

https://www.kunstpalast.de/de/event/community-fotografie-und-gemeinschaft/

https://www.kunstpalast.de/de/event/sizematters/

https://www.kunstpalast.de

https://www.krupp-stiftung.de/stipendienprogramm-museumskuratoren-fuer-fotografie/

https://rp-online.de

Die Ausstellung zur Migration im Museum Ludwig

https://www.museum-ludwig.de/de/ausstellungen/archiv/2021/vor-ort-fotogeschichten-zur-migration

Claire Strand:

https://parrotta.de/exhibitions/clare-strand-screened-bonn/

https://www.clarestrand.co.uk/exhibitions/?id=482

 

 

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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
53 Minuten
Ein Gespräch mit dem zeitgenössischen Künstler, Fotografen  und Professor für Fotografie Tobias Zielony.

Der Begriff der Dokumentarfotografie spielt hier sicher keine untergeordnete Rolle. Oder: Dokumentarfotografie, die keine ist. Zumal Tobias Zielony kein Dokumentarfotograf im eigentlichen Sinne ist, sondern ein Künstler, dessen Ursprünge und Einflüsse auch im Dokumentarischen liegen. Er erzählt auch, wie es zu der Entscheidung kam, sich als Künstler zu verstehen und an die HGB Leipzig zu Timm Rautert zu wechseln. Dass es zu einer seiner Fotografien eine nette kleine Hintergrundgeschichte gibt, soll nicht unerwähnt bleiben. Die Interessen der Studierenden, Wolfgang Tillmans als vermeintliches Vorbild und die Fotografie an sich spielen ebenfalls eine Rolle. Welche unterschiedlichen Präsentations- und Ausstellungsformen es in der Fotografie gibt, darauf sind wir am Ende des Gesprächs gekommen.

Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass Tobias Zielony ein unglaublich angenehmer und ruhiger Gesprächspartner ist. Für jemanden wie mich, der meist schnell und durcheinander redet, war es fast heilsam, auch mal eine Gedankenpause einlegen zu müssen. Guter Mensch, Tobias.

Tobias Zielony ist zeitgenössischer Künstler, Fotograf und Filmemacher.

– Seit 2022 Professor für Fotografie an der HFBK.

– Gastprofessuren in Budapest und Bielefeld.

– 2009/10 Professur KHM

– 2001 bis 2006 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Timm Rautert

– 1998 – 2001 Studium der Dokumentarfotografie an der University of Wales, Newport

– 1997 Studium des Kommunikationsdesigns an der HTW Berlin

Die Liste der Ausstellungen ist viel zu lang, um sie hier aufzuführen. Erwähnt seien jedoch die Einzelausstellungen im Museum Folkwang 2022 und im Deutschen Pavillon Biennale Venedig 2015.

Kooperationspartner dieser Episode ist der EMOP Berlin. Dieser findet vom 01.-31.03. mit rund 100 Ausstellungen in Berlin statt. Die Opening Days sind vom 27. Februar bis zum 02. März.

https://emop-berlin.eu

Foto: Halina Kliem https://www.halinakliem.xyz

Shownotes:

https://kow-berlin.com/artists/tobias-zielony

HTW Berlin

https://kd.htw-berlin.de

HFBK

https://www.hfbk-hamburg.de/de/studium/studienschwerpunkte/studienschwerpunkt-grafik-foto/

HBK Leipzig

https://www.hgb-leipzig.de

Wolfgang Tillmans https://tillmans.co.uk

Die im Abschnitt zu dem Bild „Ball 13“ gemeinte Band ist die Insane Clown Posse.

Preisträger des genannten DAAD Preises für hervorragende Leistungen internationaler Studierenden ist Kenneth Ting-Yu Lin.

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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
1 Stunde 40 Minuten
In dieser Episode spreche ich mit der Kuratorin Nadine Isabelle Henrich über ihren Werdegang – von ihren Anfängen als Kunstvermittlerin bis hin zu Stationen am Getty Research Institute, dem Folkwang Museum und aktuell dem Haus der Photographie, also den Deichtorhallen.

Wir diskutieren, wie Fotografie als Prozess und Praxis verstanden werden kann, welche Bedeutung visuelle Archive für historische und kulturelle Identität haben und warum der Begriff „Fotografie“ für Nadine selbst problematisch ist. Außerdem sprechen wir über die Rolle von Bildern in Verschwörungstheorien, die Herausforderungen der Multiperspektivität und den gesellschaftlichen Umgang mit digitalen Technologien. Angst und Scheitern spielt in dem Gespräch auch eine große Rolle.

Nadine Isabelle Henrich ist Kuratorin, Autorin und Kunsthistorikerin mit Schwerpunkt auf Fotografie, visuellen Archiven und digitalen Kunstpraktiken. Sie hat in Berlin, Frankfurt und an internationalen Institutionen wie dem Getty Research Institute gearbeitet und zahlreiche Ausstellungen kuratiert. Ihr kuratorisches Interesse liegt auf der Reflexion über die Politik der Sichtbarkeit und die Imagination in der Kunst. Dabei stellt sie die Fotografie nicht nur als Medium, sondern auch als gesellschaftliche Praxis in den Fokus. Aktuell ist sie die Kuratorin am Haus der Photographie/Deichtorhallen in Hamburg.

FOTO: Jewgeni Roppel

https://www.jewro.de/

SHOWNOTES

Nadine Isabelle Henrich https://www.nadineisabellehenrich.de

Das Haus der Photographie und die angesprochene Ausstellung https://www.deichtorhallen.de/ausstellung/tactics-and-mythologies

Santu Mofokeng Black Album https://steidl.de/Books/The-Black-Photo-Album-Look-at-Me-1890-1950-0111434756.html

Chantal Seitz Stay Safe Out There https://www.freundeskreisphotographie.de/termine/chantal-seitz-stay-safe-out-there/

Tina Campt Listening to images https://www.e-flux.com/journal/136/538578/listening-and-writing-to-images/

Naomi lulendo https://www.naomilulendo.com

Mustafah Abdulaziz https://www.mustafahabdulaziz.com

FOTOTREFF Berlin https://fototreff-berlin.de

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1 Stunde 29 Minuten
In dieser Episode spreche ich mit der Kuratorin, Autorin und Kritikerin Maren Lübbke-Tidow über ihren vielseitigen Werdegang – vom Studium der Kunstgeschichte und Politikwissenschaft in Marburg und Wien über ihre Arbeit bei Camera Austria bis hin zu ihrer aktuellen Rolle als künstlerische Leiterin des European Month of Photography EMOP in Berlin. Sie erzählt, wie das Schreiben über Kunst und Fotografie ihr geholfen hat, ihre eigene Stimme zu finden und welche Entwicklungen ihre Arbeit prägen. Wir beleuchten die Bedeutung von Kontexten in der Fotografie, die Herausforderungen des Kuratierens in einer globalen Kunstlandschaft und die Verbindung von Text und Fotografie in aktuellen Diskursen. Und wie steht es um das Deutsche Fotoinstitut?

Maren Lübbke-Tidow  ist eine in Berlin ansässige Autorin, Kritikerin und Kuratorin mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Fotografie. Von 1997 bis 2016 war sie als Redakteurin und Kuratorin eng mit Camera Austria in Graz verbunden, wo sie von 2011 bis 2014 als Chefredakteurin und Kuratorin tätig war. Seit 2021 leitet sie den European Month of Photography (EMOP) in Berlin. Ihr kuratorisches Selbstverständnis basiert auf einem intensiven Dialog mit Fotografinnen und bildenden Künstler*innen. Neben ihrer Arbeit als Kuratorin und Autorin unterrichtet sie seit über zehn Jahren an verschiedenen Universitäten, darunter die Universität der Künste Berlin und die Schule Friedl Kubelka in Wien. Lübbke-Tidow ist zudem Teil des Projekts Lighting the Archive, das sich mit Archivierungsformen in der Fotografie beschäftigt.

Coverfoto: Privat.

Was in der Episode vorkommt:

https://marenluebbketidow.com/

EMOP Berlin https://emop-berlin.eu/

Camera Austria https://camera-austria.at/

Lighting the Archive https://lightingthearchive.org/

Jeff Wall https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=Jeff+Wall

Berit Schneidereit https://www.beritschneidereit.de/

Hans Hansen https://spectorbooks.com/de/buch/hans-hansen-analog

Luise Marchand https://www.k-strich.de/de/kunstler/luise-marchand/

Mehr unter: https://diemotive.de/

Werbepartner dieser Episode ist das Clemens Sels Museum in Neuss. https://clemens-sels-museum-neuss.de/

https://clemens-sels-museum-neuss.de/ausstellungen/foto-kunst-foto
dieMotive – Podcast zur Kultur der Fotografie

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