Die Geschichtsmacher Archiv
87 Episoden
37 Minuten
24 Morde konnten Fritz Haarmann nachgewiesen werden. "Ihr bringt mich nicht um, ich kehre wieder. Ja, ich bin ewig mitten unter euch." Diesen Spruch hat sich der Serienmörder für seinen Grabstein gewünscht und eine öffentliche Hinrichtung. Sowohl ein Grabstein als auch ein breites Publikum bei seinem Tod blieben ihm verwehrt. Erst in den 1970er Jahren wurde sein Schädel eingeäschert und anonym beigesetzt, und doch hat er seinen Willen bekommen: Denn in gewisser Hinsicht ist Fritz Haarmann unsterblich - und wir alle tragen dazu bei.
Thomas Klug erklärt in diesem Podcast über die Geschichte des Serienmörders Haarmann seinen Kollegen Martin Herzog und Marko Rösseler wie der Serienmörder enttarnt, verhaftet und hingerichtet wurde. Als Expertin ist die Kriminalpsychologin Lydia Benecke zu hören.
Links zu dieser Folge:
Zum Zeitzeichen "22.06.1924 Der Serienmörder Fritz Haarmann wird verhaftet" von Thomas Klug geht es hier entlang.
Lydia Benecke hat eine eigene Homepage, die findet ihr hier.
Wenn Dir diese Folge gefallen hat, dann empfiehl uns weiter und sag es allen Freunden, Bekannten, Nachbarn. Und wenn nicht, dann sag es uns, aber bitte auch nur uns:
kontakt@diegeschichtsmacher.de.
Und ganz wichtig: Verteile möglichst viele Sternchen und hinterlasse sachkundige Kommentare wo immer Dir das möglich ist. Alle weiteren Informationen, die Möglichkeit, unsere Arbeit über Steady zu unterstützen und viele weitere Folgen findest Du unter:
www.diegeschichtsmacher.de
Dieser Podcast ist ein unabhängiges Projekt und wird durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk weder finanziert noch produziert. Wenn Du uns unterstützen möchtest, dann ist das entweder bei Steady möglich, oder direkt mit einem kleinen Obolus auf unser Konto bei der DKB: DE12120300001080020033.
Die Geschichtsmacher sagen: Danke!
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50 Minuten
"Warte, warte nur ein Weilchen, dann kommt Haarmann mit dem Hackebeilchen" sangen die Kinder 1925 auf den Straßen von Hannover - der Serienmörder Fritz Haarmann erlangte Berühmtheit mit der Art und Weise, wie er seine Opfer entsorgte. Haarmann galt als freundlicher, netter Herr, der bereitwillig half und den obdachlosen Jungs am Hauptbahnhof auch gerne mal Obhut bot. Viele überlebten das nicht, denn er biss seinen Opfern in die Kehle, zerstückelte sie und warf die Reste in die Leine. Aber wie wird jemand zum Serienkiller? Was unterscheidet den einfachen Mörder vom Serientäter? Und gab es Möglichkeiten, den Tod von mindestens 24 Jungs und jungen Männern im Alter zwischen 10 und 22 Jahren zu verhindern?
Thomas Klug versucht in diesem Podcast über die Geschichte des Serienmörders Haarmann im Gespräch mit Martin Herzog und Marko Rösseler diesen Fragen auf den Grund zu gehen. Als Expertin hilft den dreien die Kriminalpsychologin Lydia Benecke.
Links zu dieser Folge:
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54 Minuten
Vom Morgenland ins Heilige Land ins Rheinland, mit Zwischenstationen in Indien, Konstantinopel und Mailand, Endstation der drei ist Köln. Dort liegen sie seit nunmehr über 860 Jahren - beziehungsweise das, was nach diesem langen Weg von ihnen übrig blieb: drei Skelette. Um die Gebeine der "Heiligen Drei Könige" soll es sich handeln. Ihnen zu Ehren bauten die Kölner nicht nur einen prachtvollen goldenen Schrein, sondern noch einen zweiten, größeren Schrein, den heutigen Kölner Dom.
Ihre letzte Ruhestätte erreichten die heiligen Knochen nach einer abenteuerlichen, jahrhundertelangen Reise. Ihren Weg säumen nicht nur ein grausamer König, ein Heiland, ermordete Kinder, eine Reliquien-Besessene, Kaiser Barbarossa und Kölns schlauster Erzbischof, sondern auch viele, viele Missverständnisse, Irrungen, Wirrungen, Verbrechen. True Crime meets Christenheit. Eine Reise durch die Jahrtausende auf den Spuren der drei Weisen aus dem Morgenland.
Als Reisebegleiter haben Martin Herzog und Marko Rösseler den ehemaligen Pressesprecher des Erzbistums Köln an ihrer Seite. Professor Manfred Becker-Huberti gilt als einer der profundesten Kenner von Heiligenlegenden, -viten, Brauchtum und Kirchengeschichte.
Wichtige Links zu dieser Folge:
Das Zeitzeichen, das Marko über das Thema gemacht hat, findet ihr hier:
23.07.1164 Die Reliquien der Heiligen Drei Könige kommen nach Köln
Manfred Becker-Huberti hat eine eigene Seite - bitte hier entlang...
Diese Folge der Geschichtsmacher könnt Ihr auch im Sommer hören! Aber sie passt halt auch ganz prima in die Zeit zwischen den Jahren. Und wenn sie euch gefallen hat, dann sagt es doch allen Sternsingern, Pilgerreisenden, Magiern und Magern. Nehmt euch die Drei Heiligen Könige zum Vorbild, aber vergebt statt Weihrauch Myrrhe und Gold lieber Sternchen und folgt uns!!! Aber wenn die Folge euch nicht gefallen hat, dann verratet es uns - aber bitte auch nur uns:
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1 Stunde 6 Minuten
Der erste Boss war eine Frau: Korruption, Einbrüche, Diebstahl, Hehlerei, Schutzgelderpressung - all das waren Fredericka „Marm“ Mandelbaums Geschäftsfelder, lange bevor die Herren der Schöpfung das organisierte Verbrechen für sich entdeckten. Als Kopf einer weltverzweigten Gang dominierte die aus Deutschland eingewanderte Hausiererin in der Mitte des 19. Jahrhunderts die Unterwelt New Yorks und wusste sich zugleich auch mit Geschäftsleuten, Politikern und Polizisten gut zu stellen. Wer zu einer von „Marm“ Mandelbaums Diners geladen war, der gehörte dazu. In dieser Folge führt Martin Herzog seinen ahnungslosen Kollegen Marko Rösseler in die feine Abendgesellschaft der „Marm“ Mandelbaum ein...
Wichtiger Link:
Wer das Zeitzeichen hören will, das Martin über die Verbrecher-Königin Fredericka Mandelbaum produziert hat, dem wird hier geholfen.
Martins Interviewpartnerin, Margalit Fox, hat dieses Buch zum Thema geschrieben: Margalit Fox: The Talented Mrs. Mandelbaum: The Rise and Fall of an American Organized-Crime Boss. Random House, New York 2024.
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Martins Interviewpartnerin, Margalit Fox, hat dieses Buch zum Thema geschrieben: Margalit Fox: The Talented Mrs. Mandelbaum: The Rise and Fall of an American Organized-Crime Boss. Random House, New York 2024.
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1 Stunde 9 Minuten
"Ich hatte eine Farm in Afrika" - so beginnt der berühmteste Roman der dänischen Schriftstellerin Tanja (oder auch Karen) Blixen. Es ist eine Geschichte voll Leidenschaft, Liebe, Abenteuer und Sehnsucht und spielt zum größten Teil an ihrem Sehnsuchtsort: einer Kaffee-Farm im heutigen Kenia. Viele dürften aber weniger den autobiographischen Roman kennen, dafür aber den Film, der daraus entstand: "Jenseits von Afrika" - mit Meryl Streep, Robert Redford und Klaus Maria Brandauer in den Hauptrollen.
Wie viel Dichtung und wie viel Wahrheit in diesem Roman stecken? Das wollte unsere Zeitzeichen-Kollegin Maren Gottschalk wissen, und so hat sie sich auf die Spuren der Schriftstellerin begeben - von Dänemark bis nach Afrika, zu ihrer Farm, von wo aus der Blick bis zu den Ngong Bergen reicht. Maren unternahm die Reise, um selbst eine Roman-Biographie zu schreiben. In dieser Folge der Geschichtsmacher lauschen Martin Herzog und Marko Rösseler Marens Erzählungen von ihren Recherchen über die wahre Tanja Blixen, die unter verschiedenen Namen ein abenteuerliches Leben führte.
Und: Diesmal gibt es etwas zu gewinnen - also, schön bis zum Ende hören...
Den Roman "Jenseits der Ngong Berge" von Maren Gottschalk findest du ganz schnell über ihre persönliche Webseite - oder über ihren Verlag.
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Den Roman "Jenseits der Ngong Berge" von Maren Gottschalk findest du ganz schnell über ihre persönliche Webseite - oder über ihren Verlag.
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1 Stunde
Albanien im Sommer 1990: Das letzte kommunistische Regime Europas schottet sich komplett von der Außenwelt ab. Auch seine Bewohner leben wie in einem Gefängnis. Wer opponiert, wird eingesperrt, es herrscht absolutes Reiseverbot. Doch ein mutiger LKW-Fahrer nimmt Anlauf: Das Ziel ist die Mauer der gerade frisch eröffneten deutschen Botschaft. Mit dabei sind seine junge Familie, ein Schaf und viele Flaschen Raki. Durch das Loch, das der Laster in die Wand reißt, fliehen zahllose Albaner auf deutschen Botschaftsboden. Aber wird sie das Regime ziehen lassen? Werden die Deutschen helfen? Bald schon warten tausende auf die Freiheit...
Diesmal zu Gast bei den Geschichtsmachern sind Anja Troelenberg und Franziska Tschinderle. Über ein Jahr lang haben die beiden recherchiert, haben sich durch Akten gewühlt, aber vor allem Menschen getroffen, die damals dabei waren: Vom LKW-Fahrer über einen damals noch jungen deutschen Polizisten, der kurz zuvor in der deutschen Botschaft seinen Dienst angetreten hatte - bis hin zu einer Mutter, die kurz nach ihrer dramatischen Flucht auf deutschem Botschaftsgelände ein Kind gebar: Voller Hoffnung wurde es von den Menschen in der Botschaft auf den Namen "Germania" getauft.
Anja und Franziska haben aus den vielen gesammelten O-Tönen einen fünfteiligen Podcast für den Deutschlandfunk und den Österreichischen Rundfunk gemacht: "Die Botschaft - als die deutsche Mauer in Albanien fiel". Wenn Ihr diese fünf Folgen voller Länge hören wollt, so könnt ihr das hier oder auch hier oder überall, wo es Podcasts gibt.
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Anja und Franziska haben aus den vielen gesammelten O-Tönen einen fünfteiligen Podcast für den Deutschlandfunk und den Österreichischen Rundfunk gemacht: "Die Botschaft - als die deutsche Mauer in Albanien fiel". Wenn Ihr diese fünf Folgen voller Länge hören wollt, so könnt ihr das hier oder auch hier oder überall, wo es Podcasts gibt.
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1 Stunde 9 Minuten
Der Blick auf die weibliche Brust ist nicht für jeden immer eine Freude. Für Johann Joachim Winckelmann, den Ur-Ur-Urgroßvater aller kunstgeschichtlichen Betrachtung, sind Brüste der Beweis dafür, dass es mit der Schönheit des weiblichen Geschlechts nicht so weit her sein kann. Wirklich schön ist allein der Mann.
Kritiker Winckelmanns verweisen auf dessen Homosexualität und damit einhergehend auf eine vielleicht fehlende Begeisterungsfähigkeit für dieses sekundäre weibliche Geschlechtsmerkmal. Dabei vergessen sie, dass Winckelmanns ästhetische Betrachtungen über viele Jahrhunderte prägend waren.
Der Kunsthistoriker Christoph Schmälze präsentiert Martin Herzog und Marko Rösseler in diesem Geschichts-Podcast Brüste aus mehreren Jahrtausenden - von den alten Griechen bis "Nipple Gate".
Kunstwerke, über die wir in dieser Folge gesprochen haben:
Aphrodite von Knidos
Athena & Artemis
Jungfrau und Kind von Jean Fouquet (circa 1450)
Maria Magdalena
'Martyrium der heiligen Agatha' von Sebastiano del Piombo
Die Ursprünge der Milchstraße (Hera säugt Herakles)
Die Schalen der Dekadenz (angeblich geformt nach den Brüsten Marie-Antoinettes)
Die Freiheit führt das Volk (mit entblößter Brust)
Nackte Allegorie: Elektrizität
Nipple Gate
Weitere wichtige Links:
Ausstellung "Winckelmann / Moderne Antike" der Klassik Stiftung Weimar im Museum Neues Weimar 2017
Ausstellung im Schwulen Museum Berlin: „Das göttliche Geschlecht“ zum 250. Todestag Winckelmanns 2018
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Kritiker Winckelmanns verweisen auf dessen Homosexualität und damit einhergehend auf eine vielleicht fehlende Begeisterungsfähigkeit für dieses sekundäre weibliche Geschlechtsmerkmal. Dabei vergessen sie, dass Winckelmanns ästhetische Betrachtungen über viele Jahrhunderte prägend waren.
Der Kunsthistoriker Christoph Schmälze präsentiert Martin Herzog und Marko Rösseler in diesem Geschichts-Podcast Brüste aus mehreren Jahrtausenden - von den alten Griechen bis "Nipple Gate".
Kunstwerke, über die wir in dieser Folge gesprochen haben:
Aphrodite von Knidos
Athena & Artemis
Jungfrau und Kind von Jean Fouquet (circa 1450)
Maria Magdalena
'Martyrium der heiligen Agatha' von Sebastiano del Piombo
Die Ursprünge der Milchstraße (Hera säugt Herakles)
Die Schalen der Dekadenz (angeblich geformt nach den Brüsten Marie-Antoinettes)
Die Freiheit führt das Volk (mit entblößter Brust)
Nackte Allegorie: Elektrizität
Nipple Gate
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Ausstellung im Schwulen Museum Berlin: „Das göttliche Geschlecht“ zum 250. Todestag Winckelmanns 2018
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45 Minuten
Es war einer der ersten großen politischen Skandale der noch jungen Bundesrepublik, und bis heute sind die Hintergründe ein Rätsel: Otto John, der erste Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz, verschwindet 1954 nach einer Gedenkveranstaltung in West-Berlin spurlos und taucht einige Tage später in der DDR wieder auf. Auf einer Pressekonferenz warnt der westdeutsche Top-Spion: Die Bundesrepublik sei von Nazis durchsetzt, Kanzler Konrad Adenauer lasse sie gewähren und verhindere auf diese Weise die deutsche Einheit. Die DDR-Führung jubiliert und hofiert zunächst den "Überläufer". Doch nach kurzer Zeit flieht Otto John wieder gen Westen und behauptet: Ich wurde entführt! Was ist die Wahrheit?
Zu Gast bei Martin Herzog und Marko Rösseler ist ihr WDR-Zeitzeichen-Kollege Thomas Klug, der für seine Recherchen zum Fall Otto John Michael Wala interviewt hat. Als Professor für Geschichte an der Ruhr-Universität Bochum hat Wala mit an der Biographie des ersten Präsidenten des Bundesverfassungsschutzes geschrieben.
Weiterführende Links:
Zum Zeitzeichen von Thomas Klug : 12.12.1955 - DDR-Überläufer Otto John kehrt zurück
Zur weiteren Lektüre empfiehlt Thomas Klug folgenden zeithistorischen Artikel: Bernd Stöver: Der Fall Otto John. Neue Dokumente zu den Aussagen des deutschen Geheimdienstchefs gegenüber MfS und KGB. In: Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte 47, München 1999
Das Buch, an dem Michael Wala mitgewirkt hat:
Wala, Michael / Hett, Benjamin Carter: Otto John. Patriot oder Verräter. Eine deutsche Biographie. Hamburg 2019.
Über die skurrile Geschichte von Otto John ist aber auch ein Roman erschienen, Titel: Ein Präsident verschwindet von Ralf Langroth. Auf den Seiten des Rowohlt-Verlages findet sich hierzu ein spannendes Interview mit dem Autor.
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Zur weiteren Lektüre empfiehlt Thomas Klug folgenden zeithistorischen Artikel: Bernd Stöver: Der Fall Otto John. Neue Dokumente zu den Aussagen des deutschen Geheimdienstchefs gegenüber MfS und KGB. In: Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte 47, München 1999
Das Buch, an dem Michael Wala mitgewirkt hat:
Wala, Michael / Hett, Benjamin Carter: Otto John. Patriot oder Verräter. Eine deutsche Biographie. Hamburg 2019.
Über die skurrile Geschichte von Otto John ist aber auch ein Roman erschienen, Titel: Ein Präsident verschwindet von Ralf Langroth. Auf den Seiten des Rowohlt-Verlages findet sich hierzu ein spannendes Interview mit dem Autor.
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1 Stunde 14 Minuten
In den frühen 1970er Jahren kämpfte Carmen Thomas darum, in der Männerwelt des deutschen Rundfunks einen Platz am Mikrofon zu bekommen. Sie war eine der wenigen Frauen, die moderieren durften - in einer Zeit, als alte Männer immer Recht hatten und ungestraft grapschen durften.
Wir erfahren, wie sie eine Kampagne der Bild-Zeitung gegen sich erfolgreich abwehren konnte, wie ihr legendärer Versprecher in der Sportschau - "Schalke 05" - ihr eher genutzt als geschadet hat. Und sie verrät ihr Geheimrezept, mit dem sie in vielen Folgen "Hallo, Ü-Wagen" auch unangenehmste Gesprächspartner bändigen konnteGeholfen hat ihr das Konzept der "Reaktanz", ein zunächst seltsam anmutender Begriff, der sie in ihrer Arbeit aber bis in die Gegenwart begleitet.
Wichtige Links zum Thema:
Vertiefung des Themas Reaktanz bietet das Buch:
Carmen Thomas: Reaktanz. Blindwiderstand erkennen und umnutzen. 7 Schlüssel für ein besseres Miteinander. Adeo-Verlag, Asslar 2020
Das Hörbuch zur Reaktanz gibt es im Lagato Verlag und ist bei Audible sogar kostenfrei zu hören!
Ein Interview mit Carmen Thomas zum Thema Reaktanz bei Markus Lanz im ZDF gibt es hier.
Zur persönlichen Homepage von Carmen Thomas geht es hier entlang.
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Wir erfahren, wie sie eine Kampagne der Bild-Zeitung gegen sich erfolgreich abwehren konnte, wie ihr legendärer Versprecher in der Sportschau - "Schalke 05" - ihr eher genutzt als geschadet hat. Und sie verrät ihr Geheimrezept, mit dem sie in vielen Folgen "Hallo, Ü-Wagen" auch unangenehmste Gesprächspartner bändigen konnteGeholfen hat ihr das Konzept der "Reaktanz", ein zunächst seltsam anmutender Begriff, der sie in ihrer Arbeit aber bis in die Gegenwart begleitet.
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Vertiefung des Themas Reaktanz bietet das Buch:
Carmen Thomas: Reaktanz. Blindwiderstand erkennen und umnutzen. 7 Schlüssel für ein besseres Miteinander. Adeo-Verlag, Asslar 2020
Das Hörbuch zur Reaktanz gibt es im Lagato Verlag und ist bei Audible sogar kostenfrei zu hören!
Ein Interview mit Carmen Thomas zum Thema Reaktanz bei Markus Lanz im ZDF gibt es hier.
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56 Minuten
Südfrankreich Mitte der 1760er Jahre - die Region Gévaudan fürchtet sich vor einem Monstrum. Ein Tier oder der Teufel in Tiergestalt holt sich dutzende Kinder, Jugendliche, Frauen: um sie zu fressen! Der Anblick der Opfer muss grausam gewesen sein. Diejenigen, die einen Angriff der Bestie überleben, berichten von einem Wesen, das sie so noch nie gesehen haben. Was ist Mythos? Was Phantasie? Was die Wahrheit hinter den grausigen Todesfällen? Die Geschichte schlägt so hohe Wellen, dass sich der König selbst genötigt sieht, seine besten Wolfsjäger in die Region zu entsenden.
Zeitzeichen-Autor Herwig Katzer nimmt seine Kollegen Martin Herzog und Marko Rösseler mit auf Spurensuche. Wer oder was könnte sich hinter der Bestie des Gévaudan verbergen?
Wichtige Links, die bei der Spurensuche helfen:
Zum WDR-Zeitzeichen von Herwig Katzer über "Das erste Opfer der Bestie des Gévaudan" geht es hier entlang.
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39 Minuten
Eine kleine Gruppe Spanier wagt es im Jahr 1532, den Inka-König Atahualpa gefangen zu setzen und mit ihm als Geisel ein ganzes Volk zu erpressen: Damit der Herrscher wieder frei gelassen wird, soll ein großer Raum mit Gold und Silber gefüllt werden. Das wohl höchste Lösegeld in der Geschichte der Menschheit wird tatsächlich bezahlt. Als die Kidnapper aber vor diesem gigantischen Schatz stehen, bricht unter ihnen Zank und Streit um das Gold aus. Atahualpa lassen sie dennoch nicht frei - wie versprochen -, sondern machen ihm den Prozess.
Wichtige Links zu dieser Folge:
Hier geht es zum WDR-Zeitzeichen, das Marko über das Ende des Inka-Reiches gemacht hat: Die Ermordung Atahualpa, des letzten Herrschers des Inkareichs.
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Hier geht es zum WDR-Zeitzeichen, das Marko über das Ende des Inka-Reiches gemacht hat: Die Ermordung Atahualpa, des letzten Herrschers des Inkareichs.
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46 Minuten
So etwas hat es in der Geschichte noch nicht gegeben: Ein Trüppchen von 168 Spaniern greift ein 10.000-Mann starkes Heer an und unterjocht in kürzester Zeit ein 10-Millionen-Volk. Wie konnte das geschehen? Warum gab es keine Gegenwehr? Und wie gelang es den Spaniern, eine ganze Hochkultur zu vernichten? Martin Herzog und Marko Rösseler stehen in diesem Podcast über die Geschichte vom Untergang der Inka vor so vielen Rätseln, dass es sich lohnt, zwei Folgen zu hören...
In Folge 1 könnt Ihr erfahren, wer die Inka waren, wie ihr Reich aussah und was geschah, als die Spanier erstmals mit dieser rätselhaften Hochkultur in Berührung kamen.
Wichtige Links zu dieser Folge:
Hier geht es zum WDR-Zeitzeichen, das Marko über das Ende des Inka-Reiches gemacht hat: Die Ermordung Atahualpa, des letzten Herrschers des Inkareichs.
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59 Minuten
Wenn Leichen auf Schlitten ins Tal rodeln, das Britzeln des Röntgengerätes die Luft durchdringt und dabei die ultimative Nacktaufnahme der Madame Chauchat entsteht, dann sind wir auf dem Zauberberg im schweizerischen Davos. Thomas Mann, der Autor des "Bildungsromans" gleichen Namens, bezeichnete seinen über 1000 Seiten zählenden Wälzer selbst als Monstrum und empfahl, ihn mindestens zwei Mal zu lesen. Aber soll uns das abschrecken, dies Hochgebirge der Weltliteratur zu erklimmen? Martin Herzog und Marko Rösseler werden es mit der Hilfe ihrer Kollegin Monika Buschey zumindest versuchen...
Wenn Dir diese Folge gefallen hat, dann empfiehl uns weiter und sagt es allen, die Thomas Mann nie gelesen haben, die Schweiz nicht mögen und sich komplett gesund fühlen. Und wenn nicht, dann sag es uns, aber bitte auch nur uns: kontakt@diegeschichtsmacher.de.
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1 Stunde 5 Minuten
1953 startet der Rundfunk der DDR die Schlagerrevue - jeden Montag zur besten Sendezeit um 20:05h präsentiert Heinz Quermann das Beste aus der Ost-Schlagerwelt. Bis zur Wende wurde die Sendung über 1700 Mal ausgestrahlt - die langlebigste Hitparade der Welt.
Der in Ostdeutschland aufgewachsene Thomas Klug erklärt seinen beiden Wessi-Kollegen Martin Herzog und Marko Rösseler, warum der DDR-Schlager oft schöngeistiger daherkam als sein West-Pendant, wie sich Rio auf Berlin reimt, warum es als Schlagersänger wichtig war, das ABC der Spielerlaubnis zu beherrschen.
Und - Achtung - am Ende des Podcasts werdet ihr Zeugen eines Spuks!
Wichtige Links:
Thomas Klugs WDR-Zeitzeichen über den Start der DDR Schlagerrevue findest Du hier.
Hier die im Podcast angesprochenen DDR-Schlager zum Nachhören:
Günter Geißler - Was willst Du denn in Rio? (ab ca. 7:55 Minuten)
Nina Hagen - du hast den Farbfilm vergessen (ab ca. 18 Minuten und noch einmal ab 58:10 Minuten)
Veronika Fischer - Dass ich eine Schneeflocke wär (ab ca. 20:30 Minuten)
Frank Schöbel - Wir brauchen keine Lügen mehr (ab ca. 24:30 Minuten)
Gerd Christian - Sag ihr auch (ab ca. 28:20 Minuten)
Sommerlied (Text Heinz Kahlau / Musik: Bayon, ab ca. 42:10 Minuten)
Wolfgang Lippert - Erna kommt (ab ca. 46:45 Minuten)
Silly - Der letzte Kunde (ab ca. 47:10)
Karussell - als ich fortging (ab ca. 47:25 Minuten)
Puhdys - Geh zu ihr und lass Deinen Drachen steigen (ab ca. 47:45 Minuten)
Regine Dobberschütz - Solo Sunny (ab ca. 49:45 Minuten)
Karat - Jede neue Stunde (ab ca. 59:40 Minuten)
Karat - Der Blaue Planet (ab ca. 60:10 Minuten)
Jürgen Hart - Sing mei Sachse, sing! (ab ca: 60:50)
Jürgen Hart - Was wird sein (ab ca. 63:00)
Die Geschichtsmacher:
www.diegeschichtsmacher.de
E-Mail: kontakt@diegeschichtsmacher.de
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Der in Ostdeutschland aufgewachsene Thomas Klug erklärt seinen beiden Wessi-Kollegen Martin Herzog und Marko Rösseler, warum der DDR-Schlager oft schöngeistiger daherkam als sein West-Pendant, wie sich Rio auf Berlin reimt, warum es als Schlagersänger wichtig war, das ABC der Spielerlaubnis zu beherrschen.
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Günter Geißler - Was willst Du denn in Rio? (ab ca. 7:55 Minuten)
Nina Hagen - du hast den Farbfilm vergessen (ab ca. 18 Minuten und noch einmal ab 58:10 Minuten)
Veronika Fischer - Dass ich eine Schneeflocke wär (ab ca. 20:30 Minuten)
Frank Schöbel - Wir brauchen keine Lügen mehr (ab ca. 24:30 Minuten)
Gerd Christian - Sag ihr auch (ab ca. 28:20 Minuten)
Sommerlied (Text Heinz Kahlau / Musik: Bayon, ab ca. 42:10 Minuten)
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34 Minuten
Mitten auf dem Roten Platz in Moskau steht das Lenin-Mausoleum. An diesem Ort liegt seit 1924 der Leichnam des Kommunisten-Führers. Dabei hatte Lenin verfügt, dass er keinerlei Totenkult wünsche. Warum er doch dort landete und wie er bis heute frisch gehalten wird, das erklärt in diesem Podcast über die Geschichte von Lenins Leiche Deutschlands bekanntester Kriminalbiologe.
Auf einer Reise nach Moskau hatte Mark Benecke die Chance, den Körper Lenins näher unter die Lupe zu nehmen Lupe zu nehmen und mit Lenins Leichen-Präparator Ilya Zbaski zu sprechen. Dabei gab es von russischer Seite gewisse Vorbehalte und Widerstände. Denn es ist nicht leicht, einen Körper vor dem Verfall zu bewahren. Wie dies im Fall Lenins mehr oder minder gut gelungen ist. Warum immer wieder in der Geschichte der Menschheit versucht wurde, Tote vor dem Vergehen zu retten. Wie das am besten gelingt und was all das mit der Russischen Mafia zu tun hat, das erfahrt ihr in diesem Geschichts-Podcast über Lenins Leiche.
Wichtige Links zu dieser Folge:
Hier könnt ihr sehen, wie das Mausoleum errichtet wurde. Auf Marks Homepage findet auch einen Artikel aus Zeit Wissen über Lenins Leiche.. Folgt Mark in den Sozialen Medien auf Facebook, Instagramund Youtube
Hier geht es zu Geschichtsmacher-Folgen über andere berühmte Leichen: Goethe und Schiller.
Wenn Dir diese Folge der Geschichtsmacher gefallen hat, dann sag es Freunden, Verwandten, Bekannten, Kommunisten und Konservatoren. Wir freuen uns aber auch über Sternchen und Kommentare auf Euren Podcatchern und Audioplattformen, auf Podimo, Spotify, Apple, Google, Amazon & Co. Wenn es Dir nicht gefallen hat, dann sag es uns, aber bitte nur uns: Unter www.diegeschichtsmacher.de findest Du alle Möglichkeiten, mit uns in Kontakt zu treten, unseren Newsletter zu abonnieren, uns über Steady zu unterstützen - und vor allem noch viele, viele weitere Folgen dieses Podcasts.
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