Architektourist - der Podcast für Architektur, Bautechnik und Baukultur Archiv
88 Episoden
17 Minuten
Die Sommer werden heißer, die Nächte kühlen kaum noch ab. Während Hersteller von Klimageräten angesichts steigender Temperaturen für mehr aktive Kühlung werben, setzen viele Architektinnen und Architekten auf passive Maßnahmen und möglichst wenig Gebäudetechnik. Doch wie finden wir heraus, welche Lösung langfristig sinnvoll ist?
Beim Forum Nachhaltige Architektur der DGNB am 21. Oktober 2026 in Mannheim stand genau diese Frage im Mittelpunkt. Die Vorträge und Diskussionen haben mich darin bestärkt, unsere technischen Gewohnheiten zu hinterfragen. Wie viel können Verschattung, Speichermasse, Nachtlüftung und eine klug geplante Gebäudehülle leisten? Wo stoßen passive Konzepte an ihre Grenzen? Was passiert, wenn komplexe Anlagen im Gebäudebetrieb mehr Probleme schaffen, als sie lösen?
In dieser Debatte sollten auch die unterschiedlichen Perspektiven gehört werden. Planende, Hersteller, Bauherrschaften und Gebäudenutzende bringen eigene Erwartungen und Erfahrungen mit. Diese miteinander abzugleichen, kann helfen, tragfähige Konzepte für die Baupraxis zu entwickeln. In dieser Bau.Pause greife ich Gedanken aus Mannheim auf, verbinde sie mit aktuellen Diskussionen über aktive Kühlung und frage, wie wir Gebäude planen können, die auch in einem wärmeren Klima zuverlässig funktionieren.
Weitere Links: Forum Nachhaltige Architektur 2026
Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB)
SHIFT, internationale Initiative für klimaangepasste Architektur
Coverbild: KI-generiert mit ChatGPT
Der Podcast:
Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.
Seid bei der nächsten Folge wieder dabei, wenn wir weitere spannende Projekte und Persönlichkeiten aus der Welt des Bauens vorstellen. Wenn Euch die Episode gefallen hat, abonniert Architektourist bei Eurem bevorzugten Podcast-Anbieter.
Ihr habt Fragen oder Vorschläge? Wir freuen uns auf Eure Nachrichten unter kontakt@architektourist.de.
Beim Forum Nachhaltige Architektur der DGNB am 21. Oktober 2026 in Mannheim stand genau diese Frage im Mittelpunkt. Die Vorträge und Diskussionen haben mich darin bestärkt, unsere technischen Gewohnheiten zu hinterfragen. Wie viel können Verschattung, Speichermasse, Nachtlüftung und eine klug geplante Gebäudehülle leisten? Wo stoßen passive Konzepte an ihre Grenzen? Was passiert, wenn komplexe Anlagen im Gebäudebetrieb mehr Probleme schaffen, als sie lösen?
In dieser Debatte sollten auch die unterschiedlichen Perspektiven gehört werden. Planende, Hersteller, Bauherrschaften und Gebäudenutzende bringen eigene Erwartungen und Erfahrungen mit. Diese miteinander abzugleichen, kann helfen, tragfähige Konzepte für die Baupraxis zu entwickeln. In dieser Bau.Pause greife ich Gedanken aus Mannheim auf, verbinde sie mit aktuellen Diskussionen über aktive Kühlung und frage, wie wir Gebäude planen können, die auch in einem wärmeren Klima zuverlässig funktionieren.
Weitere Links: Forum Nachhaltige Architektur 2026
Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB)
SHIFT, internationale Initiative für klimaangepasste Architektur
Coverbild: KI-generiert mit ChatGPT
Der Podcast:
Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.
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18 Minuten
Die Saar zieht unten im Tal ihre Schleife, die Hänge steigen steil auf, Reben zeichnen Linien in die Landschaft. Hoch darüber steht auf dem Wiltinger Schlossberg die Weinmanufaktur Van Volxem. Heller Naturstein, klare Baukörper, ein Turm an der Hangkante, große Fenster mit weitem Blick über die Weinberge. Darunter liegen Räume für Produktion, Reifung, Arbeit und Gastlichkeit.
Für diese Bauwerk.Stimme bin ich zurück an die Saar gereist, zumindest gedanklich. Nach einem Besuch im Sommer bei Van Volxem wollte ich genauer verstehen, wie dieser Ort entstanden ist. Warum baut ein Weingut eine solche Manufaktur? Welche Rolle spielen Landschaft, Material, Logistik und Geschichte? Wie entsteht Architektur, die präzise wirkt und zugleich Menschen willkommen heißt?
Darüber habe ich mit Roman Niewodniczanski gesprochen. Er hat Van Volxem im Jahr 2000 übernommen, das historische Gut im Ortskern von Wiltingen restauriert und viele Jahre nach dem richtigen Standort für eine neue Manufaktur gesucht. Im Gespräch erzählt er von Vorbildern in der internationalen Weinwelt, von der langen Suche nach dem passenden Ort, vom Modell des gesamten Saar-Tals, vom Turm als Landmarke und von Details, für die er mit großer Konsequenz gekämpft hat.
Gesprächspartner in dieser Episode: Roman Niewodniczanski, Eigentümer des Weinguts Van Volxem in Wiltingen an der Saar
Baubeteiligte: Architektur und künstlerische Oberleitung: arch.tv Trojer Vonmetz Architekten, Terlan
Detailentwicklung und Bauleitung: roth-architektur, Trier
Innenarchitektur: KnallGrau, Bad Soden
Landschaftsarchitektur: ernst + partner, Trier
Bauherr: Roman Niewodniczanski, Weingut Van Volxem
Weitere Links zur Folge: Weinmanufaktur Van Volxem beim Architekturpreis Wein 2022
#50 Bauwerk.Stimme: Weingut Cantzheim in Kanzem an der Saar
Coverbild: KI-generiert mit ChatGPT
Der Podcast:
Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.
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Für diese Bauwerk.Stimme bin ich zurück an die Saar gereist, zumindest gedanklich. Nach einem Besuch im Sommer bei Van Volxem wollte ich genauer verstehen, wie dieser Ort entstanden ist. Warum baut ein Weingut eine solche Manufaktur? Welche Rolle spielen Landschaft, Material, Logistik und Geschichte? Wie entsteht Architektur, die präzise wirkt und zugleich Menschen willkommen heißt?
Darüber habe ich mit Roman Niewodniczanski gesprochen. Er hat Van Volxem im Jahr 2000 übernommen, das historische Gut im Ortskern von Wiltingen restauriert und viele Jahre nach dem richtigen Standort für eine neue Manufaktur gesucht. Im Gespräch erzählt er von Vorbildern in der internationalen Weinwelt, von der langen Suche nach dem passenden Ort, vom Modell des gesamten Saar-Tals, vom Turm als Landmarke und von Details, für die er mit großer Konsequenz gekämpft hat.
Gesprächspartner in dieser Episode: Roman Niewodniczanski, Eigentümer des Weinguts Van Volxem in Wiltingen an der Saar
Baubeteiligte: Architektur und künstlerische Oberleitung: arch.tv Trojer Vonmetz Architekten, Terlan
Detailentwicklung und Bauleitung: roth-architektur, Trier
Innenarchitektur: KnallGrau, Bad Soden
Landschaftsarchitektur: ernst + partner, Trier
Bauherr: Roman Niewodniczanski, Weingut Van Volxem
Weitere Links zur Folge: Weinmanufaktur Van Volxem beim Architekturpreis Wein 2022
#50 Bauwerk.Stimme: Weingut Cantzheim in Kanzem an der Saar
Coverbild: KI-generiert mit ChatGPT
Der Podcast:
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29 Minuten
Ein leerstehendes Kaufhaus in der Innenstadt. Die Rolltreppen stehen still, hinter den Schaufenstern liegt Staub. Früher gehörte dieses Gebäude zum Alltag vieler Menschen. Heute steht es da und stellt eine Frage: Was kann hier wieder entstehen? Dann ist da noch eine Wiese am Rand eines bestehenden Quartiers. Noch wächst dort Gras, noch gibt es keine Klingelschilder, keine Fahrräder vor dem Eingang, keine Kinderstimmen im Hof. Aber in den ersten Projektunterlagen stehen längst Zahlen: Wohnungen, Quadratmeter, Stellplätze, Geschosse, Baukosten. Zwei erfundene Orte, aber sehr reale Situationen. In vielen Städten suchen große Bestandsgebäude eine neue Rolle. Gleichzeitig sollen dringend Wohnungen entstehen: schnell, bezahlbar, klimagerecht und mit Qualität für viele Jahrzehnte. An solchen Punkten wird entschieden, wie Stadt weitergebaut wird.
Für diese Folge habe ich mit Andrea Gebhard gesprochen. Sie ist Landschaftsarchitektin und Stadtplanerin, leitet in München das Büro mahl gebhard konzepte und ist Präsidentin der Bundesarchitektenkammer. Mit Architekturwettbewerben kennt sie sich aus vielen Perspektiven aus: als Planerin, Preisrichterin, Juryvorsitzende und als berufspolitische Stimme der Architektenschaft. Sie erklärt, warum eine gute Auslobung so wichtig ist, welche Rolle Bauherrschaften im Preisgericht spielen und weshalb eine Jury nicht automatisch Kontrollverlust bedeutet. Sie erzählt von einer Wettbewerbsarbeit, die fast ausgeschieden wäre und am Ende den ersten Preis gewann. Und sie spricht darüber, wie viel Zeit, Wissen und Herzblut in Entwürfen steckt, von denen am Ende nur einer realisiert werden kann.
Die Folge erscheint im Vorfeld der Expo Real. Dort wird viel über Grundstücke, Renditen, ESG-Ziele, Bestand, Wohnungsbau, Finanzierung und Transformation gesprochen. Diese Episode stellt dazu eine einfache, aber grundlegende Frage: Was machen wir aus diesem Ort?
Expertin in dieser Episode: Andrea Gebhard – Landschaftsarchitektin, Stadtplanerin, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer
Links zur Folge: Bundesarchitektenkammer
Andrea Gebhard bei der Bundesarchitektenkammer
mahl gebhard konzepte
Wettbewerbswesen bei der Bundesarchitektenkammer
Expo Real
Coverbild: KI-generiert
Der Podcast:
Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.
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Für diese Folge habe ich mit Andrea Gebhard gesprochen. Sie ist Landschaftsarchitektin und Stadtplanerin, leitet in München das Büro mahl gebhard konzepte und ist Präsidentin der Bundesarchitektenkammer. Mit Architekturwettbewerben kennt sie sich aus vielen Perspektiven aus: als Planerin, Preisrichterin, Juryvorsitzende und als berufspolitische Stimme der Architektenschaft. Sie erklärt, warum eine gute Auslobung so wichtig ist, welche Rolle Bauherrschaften im Preisgericht spielen und weshalb eine Jury nicht automatisch Kontrollverlust bedeutet. Sie erzählt von einer Wettbewerbsarbeit, die fast ausgeschieden wäre und am Ende den ersten Preis gewann. Und sie spricht darüber, wie viel Zeit, Wissen und Herzblut in Entwürfen steckt, von denen am Ende nur einer realisiert werden kann.
Die Folge erscheint im Vorfeld der Expo Real. Dort wird viel über Grundstücke, Renditen, ESG-Ziele, Bestand, Wohnungsbau, Finanzierung und Transformation gesprochen. Diese Episode stellt dazu eine einfache, aber grundlegende Frage: Was machen wir aus diesem Ort?
Expertin in dieser Episode: Andrea Gebhard – Landschaftsarchitektin, Stadtplanerin, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer
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Andrea Gebhard bei der Bundesarchitektenkammer
mahl gebhard konzepte
Wettbewerbswesen bei der Bundesarchitektenkammer
Expo Real
Coverbild: KI-generiert
Der Podcast:
Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.
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9 Minuten
Wer entscheidet künftig, welches Fenster verbaut wird: das Architekturbüro oder das System, in das es eingebettet ist? In dieser Bau.Pause führe ich die Gedanken aus Teil 1 weiter und frage, was es bedeutet, wenn sich der Wettbewerb im Bauen tatsächlich vom Baustoff zum Bausystem verschiebt.
Die Folge knüpft an eine Erfahrung aus meiner eigenen Arbeit in der Herstellerkommunikation an: Jahrelang ging es darum, möglichst früh ins Architekturbüro zu kommen. Was passiert mit diesem Prinzip, wenn künftig häufiger komplette Bausysteme gewählt werden? Ich denke über die Rolle von Herstellern und freien Architekturbüros nach und warum gerade der heterogene Bestand perfekt durchorganisierte Bauplattformen an ihre Grenzen bringt. Mass Customization taucht dabei als möglicher Schlüssel auf, um industrielle Effizienz mit hoher Variantenfähigkeit zu verbinden.
Diese Folge schließt die zweiteilige Bau.Pause zum seriellen Bauen ab und führt zu einem einfachen Gedanken: Was lässt sich sinnvoll wiederholen und wo braucht eine Bauaufgabe tatsächlich eine individuelle Antwort?
Weitere Links: dena / Energiesprong: Serielles Sanieren
dena: Produktkatalog Serielles Sanieren
Goldbeck-System
Der Podcast:
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Die Folge knüpft an eine Erfahrung aus meiner eigenen Arbeit in der Herstellerkommunikation an: Jahrelang ging es darum, möglichst früh ins Architekturbüro zu kommen. Was passiert mit diesem Prinzip, wenn künftig häufiger komplette Bausysteme gewählt werden? Ich denke über die Rolle von Herstellern und freien Architekturbüros nach und warum gerade der heterogene Bestand perfekt durchorganisierte Bauplattformen an ihre Grenzen bringt. Mass Customization taucht dabei als möglicher Schlüssel auf, um industrielle Effizienz mit hoher Variantenfähigkeit zu verbinden.
Diese Folge schließt die zweiteilige Bau.Pause zum seriellen Bauen ab und führt zu einem einfachen Gedanken: Was lässt sich sinnvoll wiederholen und wo braucht eine Bauaufgabe tatsächlich eine individuelle Antwort?
Weitere Links: dena / Energiesprong: Serielles Sanieren
dena: Produktkatalog Serielles Sanieren
Goldbeck-System
Der Podcast:
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11 Minuten
Kalksandstein für Schallschutz, Ziegel für Behaglichkeit, Beton für Formfreiheit: Jahrelang habe ich Pressetexte geschrieben, in denen der Baustoff im Mittelpunkt stand. In dieser Bau.Pause denke ich darüber nach, warum diese Logik ins Wanken gerät und warum sich der Wettbewerb im Bauen zunehmend vom Material zum Prozess verschiebt.
Hinter dieser Folge steckt eine Beobachtung, die mich schon länger begleitet: Wenn Baukosten steigen, Fachkräfte fehlen und Anforderungen wachsen, zählt immer stärker, wie gut sich eine Bauweise in einen verlässlichen und industrialisierten Prozess übersetzen lässt. Ich verbinde das mit einer alten Idee, die gerade neu verhandelt wird. Serielles Bauen ist keine Erfindung der Gegenwart, sondern reicht bis in die Moderne und die Nachkriegszeit zurück, mit einem Imageproblem, das bis heute nachwirkt. Dabei sortiere ich auch die Begriffe Elementbau, modulares und systemisches Bauen und gehe der Frage nach, was eine Bauweise tatsächlich seriell macht.
Diese Folge ist der erste Teil einer zweiteiligen Bau.Pause zum seriellen Bauen, ein gedanklicher Rundgang vom Baustoff über das Bauteil zum System, mit einem Ausblick auf die Frage, die Teil 2 weiterverfolgt: Wer bestimmt künftig, wie wir bauen?
Weitere Links: GdW: Serielles Bauen 2.0
Bundesarchitektenkammer: Serieller Wohnungsbau
BMWSB: Serielles, modulares und systemisches Bauen
Der Podcast:
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Hinter dieser Folge steckt eine Beobachtung, die mich schon länger begleitet: Wenn Baukosten steigen, Fachkräfte fehlen und Anforderungen wachsen, zählt immer stärker, wie gut sich eine Bauweise in einen verlässlichen und industrialisierten Prozess übersetzen lässt. Ich verbinde das mit einer alten Idee, die gerade neu verhandelt wird. Serielles Bauen ist keine Erfindung der Gegenwart, sondern reicht bis in die Moderne und die Nachkriegszeit zurück, mit einem Imageproblem, das bis heute nachwirkt. Dabei sortiere ich auch die Begriffe Elementbau, modulares und systemisches Bauen und gehe der Frage nach, was eine Bauweise tatsächlich seriell macht.
Diese Folge ist der erste Teil einer zweiteiligen Bau.Pause zum seriellen Bauen, ein gedanklicher Rundgang vom Baustoff über das Bauteil zum System, mit einem Ausblick auf die Frage, die Teil 2 weiterverfolgt: Wer bestimmt künftig, wie wir bauen?
Weitere Links: GdW: Serielles Bauen 2.0
Bundesarchitektenkammer: Serieller Wohnungsbau
BMWSB: Serielles, modulares und systemisches Bauen
Der Podcast:
Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.
Seid bei der nächsten Folge wieder dabei, wenn wir weitere spannende Projekte und Persönlichkeiten aus der Welt des Bauens vorstellen. Wenn Euch die Episode gefallen hat, abonniert Architektourist bei Eurem bevorzugten Podcast-Anbieter.
Ihr habt Fragen oder Vorschläge? Wir freuen uns auf Eure Nachrichten unter kontakt@architektourist.de.
36 Minuten
Wohnungsbau mit System verspricht kürzere Bauzeiten, besser kalkulierbare Kosten und einen hohen Grad an Vorfertigung. Gleichzeitig berührt diese Bauweise zentrale Fragen der Architektur und Planung: den Umgang mit Wiederholung, den gestalterischen Spielraum und die Rolle externer Büros und regionaler Handwerksbetriebe. Für diese Folge geht es nach Hirschberg an der Bergstraße. Dort spreche ich mit Andreas Göbel, Architekt und Head of Business Development Residential bei Goldbeck.
Die Folge unterscheidet systemisches, serielles und modulares Bauen und zeigt, wie das Wohnungssystem des Unternehmens funktioniert. Es geht um Vorfertigung, Bauzeit und Kosten, um frühe Planungsentscheidungen und um die Zusammenarbeit mit freien Architekturbüros und dem regionalen Handwerk. Auch die Kritik aus der Architektenschaft spielt eine wichtige Rolle. Große Gesamtvergaben können den Wettbewerb verändern und kleinere Büros unter Druck setzen. Zugleich zeigt sich, dass ein konstruktiver Rahmen kreative Entwürfe nicht ausschließen muss. Die Folge nähert sich dem systemischen Wohnungsbau deshalb aus mehreren Richtungen. Sie betrachtet die Chancen des Verfahrens, seine Grenzen und die Frage, wie daraus schneller realisierbarer Wohnraum mit architektonischem Anspruch entstehen kann.
Experte in dieser Episode: Andreas Göbel – Architekt und Head of Business Development Residential bei GOLDBECK
Links zur Folge:
GOLDBECK
GOLDBECK Wohngebäude
Greenpark Berlin-Neukölln
Realisierungswettbewerb Bonn-Dottendorf
Coverbild: GOLDBECK (Wohnungsbau "Am Maisfeld" in Bargteheide)
Der Podcast:
Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.
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Die Folge unterscheidet systemisches, serielles und modulares Bauen und zeigt, wie das Wohnungssystem des Unternehmens funktioniert. Es geht um Vorfertigung, Bauzeit und Kosten, um frühe Planungsentscheidungen und um die Zusammenarbeit mit freien Architekturbüros und dem regionalen Handwerk. Auch die Kritik aus der Architektenschaft spielt eine wichtige Rolle. Große Gesamtvergaben können den Wettbewerb verändern und kleinere Büros unter Druck setzen. Zugleich zeigt sich, dass ein konstruktiver Rahmen kreative Entwürfe nicht ausschließen muss. Die Folge nähert sich dem systemischen Wohnungsbau deshalb aus mehreren Richtungen. Sie betrachtet die Chancen des Verfahrens, seine Grenzen und die Frage, wie daraus schneller realisierbarer Wohnraum mit architektonischem Anspruch entstehen kann.
Experte in dieser Episode: Andreas Göbel – Architekt und Head of Business Development Residential bei GOLDBECK
Links zur Folge:
GOLDBECK
GOLDBECK Wohngebäude
Greenpark Berlin-Neukölln
Realisierungswettbewerb Bonn-Dottendorf
Coverbild: GOLDBECK (Wohnungsbau "Am Maisfeld" in Bargteheide)
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Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.
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33 Minuten
In dieser Folge geht es auf den Campus der Hochschule Darmstadt. Eine Woche lang geriet dort der gewohnte Hochschulbetrieb im Fachbereich Architektur bewusst aus dem Takt. Statt Vorlesungen und Entwurfsbesprechungen standen Bauen, Experimentieren und Improvisieren auf dem Programm. Anlass war die World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 mit dem Motto „Design for Democracy“. Studierende und Lehrende arbeiteten gemeinsam an Pavillons, Projektionsflächen, Materialexperimenten und räumlichen Interventionen.
Bei einem Rundgang über den Campus besuche ich unter anderem eine immersive Projektionsfläche zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, einen sechs Meter hohen Hitzeschutzpavillon, einen Workshop mit natürlichen Farbpigmenten sowie den Ressourcengarten des Campus Baulabs. Beim Bauen im Maßstab 1:1 lernen Architekturstudierende, Konstruktionen und Materialien unter realen Bedingungen zu beurteilen, auf unerwartete Probleme zu reagieren und Entscheidungen im gebauten Maßstab zu treffen. Lehrende und Studierende suchen dabei Seite an Seite nach Lösungen.
Die Folge fragt außerdem, welche Rolle solche Erfahrungen künftig in der Architekturausbildung spielen. Wenn digitale Werkzeuge und Künstliche Intelligenz Planung und Darstellung verändern, rücken Lernmomente stärker in den Fokus, die sich kaum simulieren lassen: Material beurteilen, auf Unvorhergesehenes reagieren, Wissen teilen und gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Noch vor Ort: Der Hitzeschutzpavillon steht bis zum 9. August 2026 im Metzlerpark in Frankfurt und kann dort besichtigt werden.
Gesprächspartner:innen in dieser Episode:
Bastian Wibranek – Professor am Fachbereich Architektur und Innenarchitektur der h_da. Leitet das Lehrgebiet „edt - emerging design technologies“ mit Fokus auf digitale Planung, Konstruktion, Fertigung und Entwurf.
David Weifenbach – Masterstudent Architektur
Jan Kliebe – Professor am Fachbereich Architektur der h_da. Lehrt er vor allem in den Bereichen Baukonstruktion, Entwerfen und Baubetrieb.
Maya und Bengi – Bachelorstudentinnen Architektur
Ingo Haerlin – Professor im Studiengang Innenarchitektur am Fachbereich Architektur der h_da. Zuständig für u.a. die Bereiche Material, Konstruieren und Entwerfen.
Céline Grieb – Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studiengang Architektur/Innenarchitektur an der h_da und Doktorandin.
Daniela – Bachelorstudentin Architektur
Anke Mensing – Professorin im Studiengang Architektur/Innenarchitektur der h_da. Lehrt dort v.a. in den Bereichen Grundlagen, Möbel- und Elementebau sowie Entwerfen.
Links zur Folge:
Hochschule Darmstadt
Fachbereich Architektur der Hochschule Darmstadt
World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026
Design for Democracy
Die Projekte der WDC h_da HandsOn Workshopwoche
Museum Angewandte Kunst Frankfurt
17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen
Coverbild: Hochschule Darmstadt (h_da)
Der Podcast:
Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.
Seid bei der nächsten Folge wieder dabei, wenn wir weitere spannende Projekte und Persönlichkeiten aus der Welt des Bauens vorstellen. Wenn Euch die Episode gefallen hat, abonniert Architektourist bei Eurem bevorzugten Podcast-Anbieter.
Ihr habt Fragen oder Vorschläge? Wir freuen uns auf Eure Nachrichten unter kontakt@architektourist.de.
Bei einem Rundgang über den Campus besuche ich unter anderem eine immersive Projektionsfläche zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, einen sechs Meter hohen Hitzeschutzpavillon, einen Workshop mit natürlichen Farbpigmenten sowie den Ressourcengarten des Campus Baulabs. Beim Bauen im Maßstab 1:1 lernen Architekturstudierende, Konstruktionen und Materialien unter realen Bedingungen zu beurteilen, auf unerwartete Probleme zu reagieren und Entscheidungen im gebauten Maßstab zu treffen. Lehrende und Studierende suchen dabei Seite an Seite nach Lösungen.
Die Folge fragt außerdem, welche Rolle solche Erfahrungen künftig in der Architekturausbildung spielen. Wenn digitale Werkzeuge und Künstliche Intelligenz Planung und Darstellung verändern, rücken Lernmomente stärker in den Fokus, die sich kaum simulieren lassen: Material beurteilen, auf Unvorhergesehenes reagieren, Wissen teilen und gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Noch vor Ort: Der Hitzeschutzpavillon steht bis zum 9. August 2026 im Metzlerpark in Frankfurt und kann dort besichtigt werden.
Gesprächspartner:innen in dieser Episode:
Bastian Wibranek – Professor am Fachbereich Architektur und Innenarchitektur der h_da. Leitet das Lehrgebiet „edt - emerging design technologies“ mit Fokus auf digitale Planung, Konstruktion, Fertigung und Entwurf.
David Weifenbach – Masterstudent Architektur
Jan Kliebe – Professor am Fachbereich Architektur der h_da. Lehrt er vor allem in den Bereichen Baukonstruktion, Entwerfen und Baubetrieb.
Maya und Bengi – Bachelorstudentinnen Architektur
Ingo Haerlin – Professor im Studiengang Innenarchitektur am Fachbereich Architektur der h_da. Zuständig für u.a. die Bereiche Material, Konstruieren und Entwerfen.
Céline Grieb – Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studiengang Architektur/Innenarchitektur an der h_da und Doktorandin.
Daniela – Bachelorstudentin Architektur
Anke Mensing – Professorin im Studiengang Architektur/Innenarchitektur der h_da. Lehrt dort v.a. in den Bereichen Grundlagen, Möbel- und Elementebau sowie Entwerfen.
Links zur Folge:
Hochschule Darmstadt
Fachbereich Architektur der Hochschule Darmstadt
World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026
Design for Democracy
Die Projekte der WDC h_da HandsOn Workshopwoche
Museum Angewandte Kunst Frankfurt
17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen
Coverbild: Hochschule Darmstadt (h_da)
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Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.
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Ihr habt Fragen oder Vorschläge? Wir freuen uns auf Eure Nachrichten unter kontakt@architektourist.de.
35 Minuten
In dieser Folge sind wir noch einmal auf dem Merck-Campus in Darmstadt. Nach dem großen Blick auf den Standort führt der zweite Teil der Mini-Serie hinein in ein Forschungsgebäude: das Translational Science Center.
Mit Dr. Bernd Maier, technischem Projektleiter des Neubaus, geht es vom Baustellencontainer über die Pläne hinein ins Gebäude.
Das TSC entsteht für den Unternehmensbereich Healthcare und soll rund 500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammenbringen. Es bündelt Forschungseinheiten, die bislang über den Standort verteilt waren, und schafft eine neue räumliche Struktur für translationale Forschung. Im Mittelpunkt stehen Labore, Wissensarbeitsplätze, Activity-Based-Working, hybride Besprechungsräume, Think Tanks, Atrium, Akustik und Begegnung. Auch die Fassade spielt eine wichtige Rolle: Sie verbindet Sonnenschutz, Tageslichtlenkung und bauintegrierte Photovoltaik. Dazu kommen Geothermie, DGNB-Zertifizierung und ein Energiekonzept, das für den Merck-Campus einen wichtigen Schritt in Richtung Dekarbonisierung markiert.
Experte in dieser Episode: Dr. Bernd Maier – Principal Project Lead, Engineering Services Site Management bei Merck
Links zur Folge: Merck KGaA
Translational Science Center
Merck-Campus Darmstadt
hammeskrause architekten
Coverbild: Merck
Der Podcast:
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Mit Dr. Bernd Maier, technischem Projektleiter des Neubaus, geht es vom Baustellencontainer über die Pläne hinein ins Gebäude.
Das TSC entsteht für den Unternehmensbereich Healthcare und soll rund 500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammenbringen. Es bündelt Forschungseinheiten, die bislang über den Standort verteilt waren, und schafft eine neue räumliche Struktur für translationale Forschung. Im Mittelpunkt stehen Labore, Wissensarbeitsplätze, Activity-Based-Working, hybride Besprechungsräume, Think Tanks, Atrium, Akustik und Begegnung. Auch die Fassade spielt eine wichtige Rolle: Sie verbindet Sonnenschutz, Tageslichtlenkung und bauintegrierte Photovoltaik. Dazu kommen Geothermie, DGNB-Zertifizierung und ein Energiekonzept, das für den Merck-Campus einen wichtigen Schritt in Richtung Dekarbonisierung markiert.
Experte in dieser Episode: Dr. Bernd Maier – Principal Project Lead, Engineering Services Site Management bei Merck
Links zur Folge: Merck KGaA
Translational Science Center
Merck-Campus Darmstadt
hammeskrause architekten
Coverbild: Merck
Der Podcast:
Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.
Seid bei der nächsten Folge wieder dabei, wenn wir weitere spannende Projekte und Persönlichkeiten aus der Welt des Bauens vorstellen. Wenn Euch die Episode gefallen hat, abonniert Architektourist bei Eurem bevorzugten Podcast-Anbieter.
Ihr habt Fragen oder Vorschläge? Wir freuen uns auf Eure Nachrichten unter kontakt@architektourist.de.
32 Minuten
In dieser Folge geht es nach Darmstadt, auf den Merck-Campus. Der gewachsene Industrie- und Forschungsstandort verbindet Geschichte, Produktion, Forschung, Verwaltung und neue Architektur auf engem Raum. Im Gespräch mit Baldur Steimle, Head of Architectural Design bei Merck, geht es um die bauliche Transformation dieses Standorts: um den Masterplan, den Emanuel-Merck-Platz, die Öffnung zur Stadt, architektonische Leitplanken, den Umgang mit Bestand und die Frage, wie ein Unternehmen seine räumliche Zukunft über Jahrzehnte hinweg plant.
Dabei wird der Campus als ein Stück Stadt lesbar, das sich Schicht für Schicht verändert. Historische Werksbauten, neue Forschungs- und Arbeitswelten, transparente Grenzen, Fragen der Nachhaltigkeit und eine langfristige Energie- und Infrastrukturstrategie greifen ineinander.
Experte in dieser Episode: Baldur Steimle – Head of Architectural Design bei Merck
Links zur Folge: Merck KGaA
Merck-Campus Darmstadt
Innovation Center von HENN
Coverbild: Merck
Der Podcast:
Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.
Seid bei der nächsten Folge wieder dabei, wenn wir weitere spannende Projekte und Persönlichkeiten aus der Welt des Bauens vorstellen. Wenn Euch die Episode gefallen hat, abonniert Architektourist bei Eurem bevorzugten Podcast-Anbieter.
Ihr habt Fragen oder Vorschläge? Wir freuen uns auf Eure Nachrichten unter kontakt@architektourist.de.
Dabei wird der Campus als ein Stück Stadt lesbar, das sich Schicht für Schicht verändert. Historische Werksbauten, neue Forschungs- und Arbeitswelten, transparente Grenzen, Fragen der Nachhaltigkeit und eine langfristige Energie- und Infrastrukturstrategie greifen ineinander.
Experte in dieser Episode: Baldur Steimle – Head of Architectural Design bei Merck
Links zur Folge: Merck KGaA
Merck-Campus Darmstadt
Innovation Center von HENN
Coverbild: Merck
Der Podcast:
Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.
Seid bei der nächsten Folge wieder dabei, wenn wir weitere spannende Projekte und Persönlichkeiten aus der Welt des Bauens vorstellen. Wenn Euch die Episode gefallen hat, abonniert Architektourist bei Eurem bevorzugten Podcast-Anbieter.
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15 Minuten
Auf dem Bürogebäude AERA in Berlin-Charlottenburg liegt ein Garten, der sich wie eine zweite Stadtebene über das Haus legt. Rund 2.200 Quadratmeter Dachfläche wurden hier als kaskadenförmiger, begehbarer Dachgarten gestaltet: mit Bäumen, Stauden, Gräsern, Wegen, Sitzplätzen und Blicken über die Mierendorff-Insel. In dieser Folge von Bauwerk.Stimme erzähle ich von meinem Besuch auf dem AERA im Rahmen einer Pressereise zum Thema Schwammstadt. Der Dachgarten zeigt, wie Gebäudebegrünung zur räumlichen, technischen und atmosphärischen Strategie werden kann: Regenwasser wird gespeichert, Pflanzen verschatten und kühlen, das Dach wird zum Aufenthaltsort, zum Pausenraum und zum kleinen urbanen Ökosystem in luftiger Höhe.
Und dann ist da noch diese Geschichte vom Fuchs, der die Stufen hinaufgelaufen sein soll und sich oben auf dem Dachgarten ein neues Revier gesucht hat. Für mich wurde er zum stärksten Bild dieser Folge: ein Wildtier über Berlin, inmitten eines künstlich angelegten Gartens. Die Folge ergänzt meine Mini-Serie zur Gebäudebegrünung um die Stadtebene: nach der grundsätzlichen Bau.Pause #76 und der begrünten Fassade in Karlsruhe in Bauwerk.Stimme #77.
Weitere Links: AERA Berlin
Bauwens Development
Grüntuch Ernst Architekten
capattistaubach Urbane Landschaften
Optigrün international AG
Bundesverband GebäudeGrün e.V.
Coverbild: KI-generiert mit ChatGPT
Der Podcast:
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Und dann ist da noch diese Geschichte vom Fuchs, der die Stufen hinaufgelaufen sein soll und sich oben auf dem Dachgarten ein neues Revier gesucht hat. Für mich wurde er zum stärksten Bild dieser Folge: ein Wildtier über Berlin, inmitten eines künstlich angelegten Gartens. Die Folge ergänzt meine Mini-Serie zur Gebäudebegrünung um die Stadtebene: nach der grundsätzlichen Bau.Pause #76 und der begrünten Fassade in Karlsruhe in Bauwerk.Stimme #77.
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Bauwens Development
Grüntuch Ernst Architekten
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Bundesverband GebäudeGrün e.V.
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17 Minuten
In Karlsruhe steht ein Haus, das wirkt, als hätte sich ein Stück Waldrand an die Fassade gelegt. Rund 3.000 Pflanzen wachsen hier an einer privaten Hauswand: Farne, Gräser, Kräuter, Blütenstauden, Walderdbeeren. Was von außen wie ein üppiges grünes Bild erscheint, ist in Wahrheit ein sorgfältig geplantes Zusammenspiel aus Architektur, Technik, Wasser und Pflege.
In dieser Folge von Bauwerk.Stimme erzähle ich von Volker Lücks begrüntem Wohn- und Werkstatthaus. Der Kunstschreiner hatte schon lange den Wunsch, das Grün in die Stadt zu holen. Inspiriert von den vertikalen Gärten Patrick Blancs entwickelte er seine Fassade wie einen lebendigen Waldrand: mit hellen und dunklen Blättern, hängenden Gräsern, Blüten und Pflanzen, die sich über die Jahre weiter verändern. Die Folge ergänzt meine Bau.Pause #76 zur Gebäudebegrünung um die sinnliche Seite des Themas. Es geht um einen Hof, der kühler wird, um Schwalben im Hausdurchgang, Regenwasser aus einem alten Heizöltank und automatische Bewässerung. Daraus entsteht die Geschichte eines Ortes, an dem Technik, Pflege und Begeisterung zusammenwachsen.
Weitere Links: Bundesverband GebäudeGrün e.V.
BuGG-Fassadenbegrünung des Jahres 2025
Helix Pflanzensysteme GmbH
Weltkongress Gebäudegrün 2026
Volker Lück Kunsttischlerei
Vertical Garden Patrick Blanc
Bau.Pause #76 – Gebäudebegrünung muss mehr sein als ein nettes Extra
Coverbild: KI-generiert mit ChatGPT
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BuGG-Fassadenbegrünung des Jahres 2025
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Weltkongress Gebäudegrün 2026
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Bau.Pause #76 – Gebäudebegrünung muss mehr sein als ein nettes Extra
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12 Minuten
Gebäudebegrünung sieht auf Renderings oft fantastisch aus: Fassaden voller Pflanzen, Dächer wie kleine Landschaften, ein Hauch Zukunft zwischen Beton, Glas und Stadtluft. Aber wann wird daraus mehr als ein gutes Bild? In dieser Bau.Pause denke ich darüber nach, warum Dach- und Fassadenbegrünung in vielen Projekten noch immer zu spät auftaucht: als freundlicher Zusatz, als Nachhaltigkeitssignal, als grüne Schicht auf einer Planungslogik, die längst feststeht.
Auslöser ist der Weltkongress Gebäudegrün, der vom 9. bis 11. Juni 2026 in Berlin stattfindet. Beim Blick ins Programm ist mir eine Frage hängen geblieben, die weit über den Kongress hinausweist: Wie kommt Gebäudegrün aus der Deko-Ecke heraus und hinein in Baupraxis, Betrieb, Kostenplanung und Immobilienstrategie?
Ich verbinde das Thema mit Gedanken, die mich auch bei Suffizienz, Kreislaufwirtschaft und Materialentscheidungen begleiten: Was gehört wirklich von Anfang an in ein Projekt? Was bleibt später nur Reparatur, Symbol oder gutes Marketingbild? Diese Folge ist ein gedanklicher Rundgang entlang begrünter Dächer und Fassaden, zwischen Klimaanpassung, Wirtschaftlichkeit und Verantwortung.
Weitere Links: Weltkongress Gebäudegrün 2026
Bundesverband GebäudeGrün e.V.
Kongressprogramm Weltkongress Gebäudegrün
Coverbild: KI-generiert mit ChatGPT
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Auslöser ist der Weltkongress Gebäudegrün, der vom 9. bis 11. Juni 2026 in Berlin stattfindet. Beim Blick ins Programm ist mir eine Frage hängen geblieben, die weit über den Kongress hinausweist: Wie kommt Gebäudegrün aus der Deko-Ecke heraus und hinein in Baupraxis, Betrieb, Kostenplanung und Immobilienstrategie?
Ich verbinde das Thema mit Gedanken, die mich auch bei Suffizienz, Kreislaufwirtschaft und Materialentscheidungen begleiten: Was gehört wirklich von Anfang an in ein Projekt? Was bleibt später nur Reparatur, Symbol oder gutes Marketingbild? Diese Folge ist ein gedanklicher Rundgang entlang begrünter Dächer und Fassaden, zwischen Klimaanpassung, Wirtschaftlichkeit und Verantwortung.
Weitere Links: Weltkongress Gebäudegrün 2026
Bundesverband GebäudeGrün e.V.
Kongressprogramm Weltkongress Gebäudegrün
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Der Podcast:
Architektourist bietet eine Hörreise durch unsere gebaute Umwelt. In jeder Episode nehmen wir Euch mit in die Welt der Architektur und Baustoffe, erkunden kreative Anwendungen und tauchen ein in die Geschichten hinter den Bauprojekten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung.
Seid bei der nächsten Folge wieder dabei, wenn wir weitere spannende Projekte und Persönlichkeiten aus der Welt des Bauens vorstellen. Wenn Euch die Episode gefallen hat, abonniert Architektourist bei Eurem bevorzugten Podcast-Anbieter.
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41 Minuten
In dieser Folge von Architektourist steht SHIFT im Mittelpunkt, eine internationale Initiative, die ein anderes Bild von Architektur sichtbar machen will. Im Gespräch mit Prof. Thomas Auer entfaltet sich eine Debatte über klimaangepasste Planung, die Rückkehr zu einfacheren Lösungen, das Lernen vom globalen Süden und einen architektonischen Zeitgeist, der längst in Bewegung ist. Projekte, Büros und Netzwerke aus verschiedenen Regionen der Welt zeigen bereits, in welche Richtung sich das Bauen entwickeln könnte. SHIFT möchte diesem Wandel Sichtbarkeit geben, Menschen und Institutionen vernetzen und neue Impulse in die Breite tragen.
Gesprächspartner in dieser Episode: Prof. Thomas Auer – Professor für Gebäudetechnologie und klimagerechtes Bauen an der TU München, Geschäftsführer bei Transsolar und Mitinitiator von SHIFT
Links zur Folge: SHIFT
Thomas Auer / TU München
Thomas Auer / Transsolar
DGNB
Holcim Foundation Awards
Coverbild: Uwe Kassai
Der Podcast:
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Gesprächspartner in dieser Episode: Prof. Thomas Auer – Professor für Gebäudetechnologie und klimagerechtes Bauen an der TU München, Geschäftsführer bei Transsolar und Mitinitiator von SHIFT
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Thomas Auer / TU München
Thomas Auer / Transsolar
DGNB
Holcim Foundation Awards
Coverbild: Uwe Kassai
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12 Minuten
In dieser Bau.Pause nehme ich dich mit nach Bochum – gedanklich jedenfalls –, denn kurz nach der Veröffentlichung dieser Folge fahre ich zum AMM-Symposium an die Hochschule Bochum, einer Konferenz über KI, Architektur, Kommunikation und nachhaltigen Wandel. Schon am Vorabend bin ich dort Teil eines KI-Dialogs zur Architekturkommunikation. Ich erzähle in dieser Folge, warum mich gerade weniger die nächste KI-Tool-Neuheit interessiert als eine viel grundlegendere Frage: Wie bleibt Kommunikation wiedererkennbar, wenn plötzlich alle mit denselben Maschinen arbeiten?
Ausgangspunkt sind meine eigenen Beobachtungen aus einer intensiven Kurswoche zu KI im Kreativbereich. Dort wurde für mich noch einmal sehr deutlich, wie schnell KI heute Bilder, Texte, Stimmen und Präsentationen erzeugen kann und wie viel eigentliche Arbeit trotzdem erst danach beginnt: bei Auswahl, Prüfung, Überarbeitung, Zielgruppenbezug und Tonfall.
Ich spreche darüber, warum diese Fragen gerade in der Architekturkommunikation so heikel und so spannend sind, weil es hier eben nicht nur um Content geht, sondern um Materialität, Atmosphäre, Bestandskultur, konstruktive Ehrlichkeit, Fachlichkeit und die Eigenart eines Ortes und damit auch um die Frage, wie sich KI sinnvoll nutzen lässt, ohne dass am Ende alles gleich klingt.
Weitere Links:
AMM-Symposium an der Hochschule Bochum
Coverbild: KI-generiert mit ChatGPT
Der Podcast:
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Ausgangspunkt sind meine eigenen Beobachtungen aus einer intensiven Kurswoche zu KI im Kreativbereich. Dort wurde für mich noch einmal sehr deutlich, wie schnell KI heute Bilder, Texte, Stimmen und Präsentationen erzeugen kann und wie viel eigentliche Arbeit trotzdem erst danach beginnt: bei Auswahl, Prüfung, Überarbeitung, Zielgruppenbezug und Tonfall.
Ich spreche darüber, warum diese Fragen gerade in der Architekturkommunikation so heikel und so spannend sind, weil es hier eben nicht nur um Content geht, sondern um Materialität, Atmosphäre, Bestandskultur, konstruktive Ehrlichkeit, Fachlichkeit und die Eigenart eines Ortes und damit auch um die Frage, wie sich KI sinnvoll nutzen lässt, ohne dass am Ende alles gleich klingt.
Weitere Links:
AMM-Symposium an der Hochschule Bochum
Coverbild: KI-generiert mit ChatGPT
Der Podcast:
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23 Minuten
Im Offenbacher Hafen formiert sich mit dem Circle Hub ein Ort, an dem Urban Mining und Kreislaufwirtschaft im Bauwesen konkret werden. Unternehmen aus Bauwirtschaft, Recycling, Logistik und Planung kommen hier zusammen, um neue Wege für Materialien, Projekte und Zusammenarbeit zu entwickeln. In dieser Folge geht es um regionale Kreisläufe, politische Aufmerksamkeit, den Circle Cube als Showroom und um die Frage, warum auch Architekturbüros, Planende und Stadtplanende stärker in diese Prozesse eingebunden werden sollen.
Expert:innen in dieser Episode:
Daniel Imhäuser – Initiator des Circle Hub und Geschäftsführer von Blasius Schuster
Thomas Krüdewagen – Community Manager im Circle Hub
Berrin Ünal – Geschäftsführerin der Circle Cube GmbH
Links zur Folge:
Circle Hub / Circle Cube
Blasius Schuster
Rockywood Offenbach
Circle auf LinkedIn
Cover: Alexandra Busch
Der Podcast:
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Links zur Folge:
Circle Hub / Circle Cube
Blasius Schuster
Rockywood Offenbach
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Architektourist - der Podcast für Architektur, Bautechnik und Baukultur
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