KI Kann ich - Künstliche Intelligenz einfach erklärt Archiv
119 Episoden
6 Minuten
1956 wollte John McCarthy herausfinden, ob Maschinen intelligent werden können. 70 Jahre später sprechen Sam Altman und Donald Trump bereits von Superintelligenz. Doch was steckt wirklich dahinter?
Die Idee ist älter, als viele denken. Bereits 1965 beschäftigte sich I. J. Good mit Maschinen, die sich selbst verbessern könnten. Jürgen Schmidhuber forscht seit Jahrzehnten an lernenden Systemen, während Yann LeCun heute bezweifelt, dass immer grössere Sprachmodelle allein zu allgemeiner Intelligenz führen.
In dieser Episode reisen wir durch 70 Jahre KI-Geschichte, von den ersten Forschungsansätzen über neuronale Netze und Transformer bis zur heutigen Debatte über AGI und Superintelligenz. Dabei wird deutlich: Es gibt nicht die eine KI, sondern unterschiedliche Technologien mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Grenzen.
Wir schauen auch auf die wirtschaftlichen und politischen Interessen hinter den grossen Zukunftsversprechen. Denn während die Wissenschaft noch diskutiert, was Superintelligenz überhaupt ausmacht, wird der Begriff bereits zur Unternehmensstrategie und politischen Botschaft.
Die zentrale Frage ist deshalb nicht nur, wann Maschinen intelligenter werden als Menschen, sondern ob wir ihre tatsächlichen Fähigkeiten verstehen und welche Verantwortung wir ihnen übertragen wollen.
Roger Basler de Roca ist Digitalunternehmer, Betriebsökonom FH, MSc Digital Business, Buchautor und Keynote Speaker. Seit über 25 Jahren beschäftigt er sich mit Digitalisierung, künstlicher Intelligenz und digitalen Geschäftsmodellen.
Mit #fragRoger und seinem Buch «KI kann ich» macht er komplexe technologische Entwicklungen verständlich, hinterfragt Versprechen und verbindet Forschung mit unternehmerischer Praxis. In seinen Vorträgen, Workshops und Publikationen geht es nicht nur darum, was Technologie kann, sondern vor allem darum, was sie für Menschen, Unternehmen und unsere Gesellschaft bedeutet.
Mehr von Roger:
Website: https://www.rogerbasler.ch
KI-Wissen und Workshops: https://www.ki-power.me
Die Idee ist älter, als viele denken. Bereits 1965 beschäftigte sich I. J. Good mit Maschinen, die sich selbst verbessern könnten. Jürgen Schmidhuber forscht seit Jahrzehnten an lernenden Systemen, während Yann LeCun heute bezweifelt, dass immer grössere Sprachmodelle allein zu allgemeiner Intelligenz führen.
In dieser Episode reisen wir durch 70 Jahre KI-Geschichte, von den ersten Forschungsansätzen über neuronale Netze und Transformer bis zur heutigen Debatte über AGI und Superintelligenz. Dabei wird deutlich: Es gibt nicht die eine KI, sondern unterschiedliche Technologien mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Grenzen.
Wir schauen auch auf die wirtschaftlichen und politischen Interessen hinter den grossen Zukunftsversprechen. Denn während die Wissenschaft noch diskutiert, was Superintelligenz überhaupt ausmacht, wird der Begriff bereits zur Unternehmensstrategie und politischen Botschaft.
Die zentrale Frage ist deshalb nicht nur, wann Maschinen intelligenter werden als Menschen, sondern ob wir ihre tatsächlichen Fähigkeiten verstehen und welche Verantwortung wir ihnen übertragen wollen.
Roger Basler de Roca ist Digitalunternehmer, Betriebsökonom FH, MSc Digital Business, Buchautor und Keynote Speaker. Seit über 25 Jahren beschäftigt er sich mit Digitalisierung, künstlicher Intelligenz und digitalen Geschäftsmodellen.
Mit #fragRoger und seinem Buch «KI kann ich» macht er komplexe technologische Entwicklungen verständlich, hinterfragt Versprechen und verbindet Forschung mit unternehmerischer Praxis. In seinen Vorträgen, Workshops und Publikationen geht es nicht nur darum, was Technologie kann, sondern vor allem darum, was sie für Menschen, Unternehmen und unsere Gesellschaft bedeutet.
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4 Minuten
Künstliche Intelligenz wird immer günstiger. Die Kosten pro Token sinken, leistungsfähige Modelle werden zugänglicher und viele KI-Dienste sind kostenlos verfügbar.
Doch gleichzeitig passiert etwas Merkwürdiges: Während die Mehrheit kaum bereit ist, für KI zu bezahlen, geben intensive Nutzer immer mehr Geld für Modelle, Agenten und Automationen aus.
Entsteht gerade eine neue Kostenschere bei künstlicher Intelligenz?
In dieser Folge von „KI kann ich“ hinterfrage ich, welchen Wert wir tatsächlich aus unseren KI-Werkzeugen ziehen.
Brauchen wir wirklich immer komplexere Dashboards, digitale Assistenten und aufwendige Automationen? Oder lösen wir zunehmend Probleme, die wir ohne KI gar nicht hätten?
Dabei geht es nicht nur um Geld. Es geht auch um Abhängigkeiten, Erwartungen und unseren Umgang mit Technologie.
Denn nicht alles, was kostenlos ist, müssen wir nutzen. Und nicht alles, was teuer ist, schafft einen echten Mehrwert.
Wie viel gibst du monatlich für KI aus? Und lohnt sich diese Investition?
Schreib mir deine Meinung: hallo@rogerbasler.ch
Mehr Informationen und Newsletter:
https://fragroger.ai
Workshops rund um KI:
https://www.ki-power.me
#fragRoger
Doch gleichzeitig passiert etwas Merkwürdiges: Während die Mehrheit kaum bereit ist, für KI zu bezahlen, geben intensive Nutzer immer mehr Geld für Modelle, Agenten und Automationen aus.
Entsteht gerade eine neue Kostenschere bei künstlicher Intelligenz?
In dieser Folge von „KI kann ich“ hinterfrage ich, welchen Wert wir tatsächlich aus unseren KI-Werkzeugen ziehen.
Brauchen wir wirklich immer komplexere Dashboards, digitale Assistenten und aufwendige Automationen? Oder lösen wir zunehmend Probleme, die wir ohne KI gar nicht hätten?
Dabei geht es nicht nur um Geld. Es geht auch um Abhängigkeiten, Erwartungen und unseren Umgang mit Technologie.
Denn nicht alles, was kostenlos ist, müssen wir nutzen. Und nicht alles, was teuer ist, schafft einen echten Mehrwert.
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5 Minuten
Ein KI-Agent von OpenAI erhielt im Juni 2026 unautorisierten Zugriff auf ein australisches Regierungsportal rund um Medicare. Besonders brisant: Die australischen Behörden wurden erst Monate später informiert. Inzwischen wurde ein weiterer Vorfall bei einer Behörde in New South Wales bekannt. Laut Australiens Cybersecurity-Behörde können KI-Agenten selbstständig nach Schwachstellen suchen und Aktionen ausführen, die ihre Betreiber weder vorgesehen noch ausdrücklich autorisiert haben.
Aber das eigentliche Problem ist nicht, dass KI plötzlich "böse" geworden wäre.
Das Problem ist die Verantwortungslücke.
Wer trägt die Verantwortung, wenn ein KI-Agent eine Grenze überschreitet? Der Hersteller des Modells? Die Person, die den Agenten gestartet hat? Die Organisation, deren veraltetes System angreifbar war? Oder der Staat, der Regeln und technische Mindeststandards festlegen muss?
Genau darüber spreche ich in dieser Folge.
Denn mit autonomen KI-Agenten verändert sich Cybersecurity grundlegend. Wir schützen Systeme nicht mehr nur vor Menschen, die absichtlich angreifen. Wir müssen mit Software rechnen, die selbstständig Wege sucht, ihr Ziel zu erreichen und dabei möglicherweise Grenzen überschreitet
Bei Fragen: #fragRoger
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Oder schau bei uns in der KI Community www.ki-power.me
Und wenn Du mehr KI anwenden willst, melde dich gerne bei mir: https://top-speakers.ch/roger-l-basler-de-roca/
Wer bin ich?
Roger Basler de Roca | Msc Digital Business | Phd Candidate. Als Digital Unternehmer, Buch Autor und Top 100 Speaker und Trainer bin ich mit Leidenschaft in digitalen Welten unterwegs, mit einer Vorliebe für Künstliche Intelligenz und Algorithmen seit über 25 Jahren. Zu meinen Spezialgebieten gehört der Aufbau von digitalen Geschäftsmodellen und Wachstumsmodellen durch educational consulting.
Aber das eigentliche Problem ist nicht, dass KI plötzlich "böse" geworden wäre.
Das Problem ist die Verantwortungslücke.
Wer trägt die Verantwortung, wenn ein KI-Agent eine Grenze überschreitet? Der Hersteller des Modells? Die Person, die den Agenten gestartet hat? Die Organisation, deren veraltetes System angreifbar war? Oder der Staat, der Regeln und technische Mindeststandards festlegen muss?
Genau darüber spreche ich in dieser Folge.
Denn mit autonomen KI-Agenten verändert sich Cybersecurity grundlegend. Wir schützen Systeme nicht mehr nur vor Menschen, die absichtlich angreifen. Wir müssen mit Software rechnen, die selbstständig Wege sucht, ihr Ziel zu erreichen und dabei möglicherweise Grenzen überschreitet
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6 Minuten
Drei Jahre verhandelte die UNO über verbindliche Regeln für autonome Waffen. Im letzten Bericht fehlt ein einziges Wort: "sinnvoll".
Diese Folge zeigt, wie Verantwortung nicht durch eine grosse Entscheidung verschwindet, sondern durch das leise Wegverhandeln von Präzisierungen, und was das für jede KI-Governance ausserhalb des Militärs bedeutet.
Den ganzen Bericht gibts auf: https://www.aibad.news/
Coyle, V. (2026, 7. September). UN talks on killer robots ends with calls for negotiations growing. Human Rights Watch. https://www.hrw.org/news/2026/09/07/un-talks-on-killer-robots-ends-with-calls-for-negotiations-growing
Leyva, G. (2026, 8. September). UN discussions conclude without binding treaty on autonomous weapons. Davis Vanguard. https://davisvanguard.org/2026/09/un-lethal-weapons-talks-conclude/
McCain, S. (2026, 26. August). UN and ICRC issue final warning: Autonomous weapons window closes in five days. Tech Times. https://www.techtimes.com/articles/325579/20260826/un-icrc-issue-final-warning-autonomous-weapons-window-closes-five-days.htm
International Committee of the Red Cross. (2026). Autonomous weapons: The ICRC's position. https://www.icrc.org/en/law-and-policy/autonomous-weapons
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Roger Basler de Roca | MSc Digital Business | PhD Candidate
Als Digital-Unternehmer, Buchautor und Top-100-Speaker bin ich seit über 25 Jahren in digitalen Welten zu Hause – mit einer besonderen Leidenschaft für Künstliche Intelligenz, Algorithmen und die Souveränität des Menschen im digitalen Zeitalter.
Ich spreche die Sprache der Algorithmen, auch wenn Pflanzen bei mir weniger gut gedeihen. Mein Ziel: Menschen und Organisationen befähigen, Digitalisierung und KI nicht nur zu nutzen, sondern selbstbestimmt zu gestalten.
Mein Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau digitaler Geschäfts- und Wachstumsmodelle durch Educational Consulting – der Schnittstelle von Bildung, Technologie und unternehmerischem Denken.
Diese Folge zeigt, wie Verantwortung nicht durch eine grosse Entscheidung verschwindet, sondern durch das leise Wegverhandeln von Präzisierungen, und was das für jede KI-Governance ausserhalb des Militärs bedeutet.
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Coyle, V. (2026, 7. September). UN talks on killer robots ends with calls for negotiations growing. Human Rights Watch. https://www.hrw.org/news/2026/09/07/un-talks-on-killer-robots-ends-with-calls-for-negotiations-growing
Leyva, G. (2026, 8. September). UN discussions conclude without binding treaty on autonomous weapons. Davis Vanguard. https://davisvanguard.org/2026/09/un-lethal-weapons-talks-conclude/
McCain, S. (2026, 26. August). UN and ICRC issue final warning: Autonomous weapons window closes in five days. Tech Times. https://www.techtimes.com/articles/325579/20260826/un-icrc-issue-final-warning-autonomous-weapons-window-closes-five-days.htm
International Committee of the Red Cross. (2026). Autonomous weapons: The ICRC's position. https://www.icrc.org/en/law-and-policy/autonomous-weapons
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4 Minuten
Ein 27-jähriger Anthropic-Forscher kündigt und warnt, seine Branche spiele mit unserem Leben. Ein Kollege beziffert das Risiko einer KI-Katastrophe auf über zehn Prozent, ein anderer Experte auf praktisch null, bei identischer Datenlage. Diese Folge fragt, warum genau diese Zahl weniger zählt als das, was heute schon messbar ist, und was das für die kommenden zehn Jahre bedeutet.
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5 Minuten
OpenAI behauptet, mit 10'000 KI-Agenten ein Millennium-Problem der Mathematik gelöst zu haben, zwölf Stunden nachdem ein NYU-Mathematiker öffentlich machte, fast ein Jahr am selben Problem gearbeitet zu haben. Diese Folge geht dem Fall Navier-Stokes nach und fragt, was Wissenschaft verliert, wenn Offenheit plötzlich der teuerste Fehler ist, den man machen kann.
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Ich spreche die Sprache der Algorithmen, auch wenn Pflanzen bei mir weniger gut gedeihen. Mein Ziel: Menschen und Organisationen befähigen, Digitalisierung und KI nicht nur zu nutzen, sondern selbstbestimmt zu gestalten.
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5 Minuten
Macht uns KI dümmer oder einfach nur fauler?
Ich glaube: weder das eine noch das andere automatisch.
KI kann uns tatsächlich Denkaufwand abnehmen. Genau darin liegt ihr Nutzen. Aber auch ihr Risiko. Es liegt an der Aufmerksamkeit der Aufgabe.
Wenn ich ChatGPT frage, bevor ich selbst über ein Problem nachgedacht habe, delegiere ich nicht nur Arbeit. Ich delegiere möglicherweise einen Teil meines Denkprozesses.
Deshalb ist für mich entscheidend, wann KI ins Spiel kommt.
Erstens: selbst denken.
Was weiss ich bereits? Was vermute ich? Was ist eigentlich die konkrete Frage?
Zweitens: KI nutzen.
Nicht nur, um eine Antwort zu bekommen, sondern um Perspektiven, Argumente, Gegenargumente und Zusammenhänge sichtbar zu machen.
Und drittens: das Ergebnis challengen.
Stimmt das wirklich? Was fehlt? Welche Annahmen stecken darin? Welche Gegenposition gibt es? Wo könnte die KI halluzinieren oder zu schnell vereinfachen?
Das Problem ist deshalb vielleicht gar nicht, dass KI uns dümmer macht.
Das grössere Problem entsteht, wenn wir uns daran gewöhnen, nicht mehr vorher nachzudenken und nachher nicht mehr zu prüfen.
KI sollte unser Denken nicht ersetzen. Sie sollte Widerstand erzeugen, neue Perspektiven liefern und uns helfen, besser zu denken.
Vielleicht lautet die entscheidende Frage deshalb nicht:
"Wie intelligent ist die KI?"
Sondern:
"Wie intelligent nutzen wir sie?"
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Ich glaube: weder das eine noch das andere automatisch.
KI kann uns tatsächlich Denkaufwand abnehmen. Genau darin liegt ihr Nutzen. Aber auch ihr Risiko. Es liegt an der Aufmerksamkeit der Aufgabe.
Wenn ich ChatGPT frage, bevor ich selbst über ein Problem nachgedacht habe, delegiere ich nicht nur Arbeit. Ich delegiere möglicherweise einen Teil meines Denkprozesses.
Deshalb ist für mich entscheidend, wann KI ins Spiel kommt.
Erstens: selbst denken.
Was weiss ich bereits? Was vermute ich? Was ist eigentlich die konkrete Frage?
Zweitens: KI nutzen.
Nicht nur, um eine Antwort zu bekommen, sondern um Perspektiven, Argumente, Gegenargumente und Zusammenhänge sichtbar zu machen.
Und drittens: das Ergebnis challengen.
Stimmt das wirklich? Was fehlt? Welche Annahmen stecken darin? Welche Gegenposition gibt es? Wo könnte die KI halluzinieren oder zu schnell vereinfachen?
Das Problem ist deshalb vielleicht gar nicht, dass KI uns dümmer macht.
Das grössere Problem entsteht, wenn wir uns daran gewöhnen, nicht mehr vorher nachzudenken und nachher nicht mehr zu prüfen.
KI sollte unser Denken nicht ersetzen. Sie sollte Widerstand erzeugen, neue Perspektiven liefern und uns helfen, besser zu denken.
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5 Minuten
Perplexitys KI-Assistent kauft eigenständig auf Amazon einkaufen, im Auftrag der Nutzer, ohne dass Amazon das verhindern kann. Fast zeitgleich schaltet Google sein eigenes Agenten-Feature "Ask Maps" live, das Essen bestellt, Hotels bucht und Events findet, direkt in der eigenen Plattform verankert.
Mal sehen ob sich das wirklich durchsetzt, bzw ob und wann es nach Europa kommt.
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Mal sehen ob sich das wirklich durchsetzt, bzw ob und wann es nach Europa kommt.
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7 Minuten
88 Prozent der Unternehmen weltweit setzen KI in mindestens einer Geschäftsfunktion ein, doch nur 5 Prozent gehören zu den Vorreitern mit messbar doppeltem Umsatzwachstum.
In dieser Folge zeige ich, was diese 5 Prozent anders machen: Sie starten beim Ergebnis statt beim Tool, verändern Prozesse statt nur Software einzuführen, und messen konsequent Wert statt Aktivität.
Der Unterschied zwischen KI-Nutzung und KI-Wertschöpfung liegt nicht in der Technologie, sondern in der Strategie dahinter.
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In dieser Folge zeige ich, was diese 5 Prozent anders machen: Sie starten beim Ergebnis statt beim Tool, verändern Prozesse statt nur Software einzuführen, und messen konsequent Wert statt Aktivität.
Der Unterschied zwischen KI-Nutzung und KI-Wertschöpfung liegt nicht in der Technologie, sondern in der Strategie dahinter.
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5 Minuten
Ein Pekinger Labor, benannt nach einem Pink-Floyd-Album, baut das grösste offene KI-Modell der Welt. Und dreht die Preisfrage um.
Der Firmenname geht auf "The Dark Side of the Moon" zurück, die Lieblingsplatte des Gründers, und die Firma wurde am fünfzigsten Jahrestag der Plattenveröffentlichung eingetragen.
Klingt nach Spielerei. Ist es nicht. Der Gründer hat in Tsinghua studiert, an der Carnegie Mellon promoviert und an Arbeiten mitgeschrieben, auf denen heute praktisch jedes grosse Sprachmodell aufsetzt.
Kimi K3 hat zwei Komma acht Billionen Parameter und liegt in unabhängigen Rankings unter den ersten vier von 189 Modellen. Die entscheidende Nachricht steht aber nicht im Benchmark, sondern auf dem Preisschild. China verkauft seine Spitzenmodelle nicht mehr unter Wert. Damit fällt das bequemste Gegenargument weg, und eine unbequemere Frage rückt nach.
Und hier ist das Video: https://youtu.be/yvJYw2gR0cU?is=cYdO-_N-7ajqo6Ph
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Der Firmenname geht auf "The Dark Side of the Moon" zurück, die Lieblingsplatte des Gründers, und die Firma wurde am fünfzigsten Jahrestag der Plattenveröffentlichung eingetragen.
Klingt nach Spielerei. Ist es nicht. Der Gründer hat in Tsinghua studiert, an der Carnegie Mellon promoviert und an Arbeiten mitgeschrieben, auf denen heute praktisch jedes grosse Sprachmodell aufsetzt.
Kimi K3 hat zwei Komma acht Billionen Parameter und liegt in unabhängigen Rankings unter den ersten vier von 189 Modellen. Die entscheidende Nachricht steht aber nicht im Benchmark, sondern auf dem Preisschild. China verkauft seine Spitzenmodelle nicht mehr unter Wert. Damit fällt das bequemste Gegenargument weg, und eine unbequemere Frage rückt nach.
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6 Minuten
Hugging Face meldete im Juli 2026 einen Einbruch in die eigene Produktionsinfrastruktur. Über ein Wochenende liefen mehr als siebzehntausend einzelne Aktionen, gesteuert von einem autonomen Agentensystem. Fünf Tage lang war der Absender unbekannt. Dann meldete sich OpenAI: Es waren die eigenen Modelle, ausgebrochen aus einer internen Sicherheitsevaluation.
https://huggingface.co/blog/security-incident-july-2026
Diese Folge widerspricht der Erzählung, die den Fall gerade begleitet. Die Modelle haben keinen Eigenwillen entwickelt. Sie haben ein Ziel konsequent verfolgt und die Testumgebung nicht als Grenze behandelt, sondern als Teil des Lösungsraums.
Die relevante Frage lautet deshalb nicht, ob KI gefährlich wird, sondern warum die Abgrenzung nicht hielt. Und warum fünf Tage ohne Absender kein KI-Problem sind, sondern ein Incident-Response-Problem.
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Wer bin ich?
Roger Basler de Roca | MSc Digital Business | PhD Candidate
Als Digital-Unternehmer, Buchautor und Top-100-Speaker bin ich seit über 25 Jahren in digitalen Welten zu Hause – mit einer besonderen Leidenschaft für Künstliche Intelligenz, Algorithmen und die Souveränität des Menschen im digitalen Zeitalter.
Ich spreche die Sprache der Algorithmen, auch wenn Pflanzen bei mir weniger gut gedeihen. Mein Ziel: Menschen und Organisationen befähigen, Digitalisierung und KI nicht nur zu nutzen, sondern selbstbestimmt zu gestalten.
Mein Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau digitaler Geschäfts- und Wachstumsmodelle durch Educational Consulting – der Schnittstelle von Bildung, Technologie und unternehmerischem Denken.
https://huggingface.co/blog/security-incident-july-2026
Diese Folge widerspricht der Erzählung, die den Fall gerade begleitet. Die Modelle haben keinen Eigenwillen entwickelt. Sie haben ein Ziel konsequent verfolgt und die Testumgebung nicht als Grenze behandelt, sondern als Teil des Lösungsraums.
Die relevante Frage lautet deshalb nicht, ob KI gefährlich wird, sondern warum die Abgrenzung nicht hielt. Und warum fünf Tage ohne Absender kein KI-Problem sind, sondern ein Incident-Response-Problem.
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6 Minuten
In Benken ZH formierte sich diesen Monat Widerstand gegen den Bau neuer Rechenzentren, so deutlich, dass der Nachrichtendienst des Bundes weitere Sabotageakte für wahrscheinlich hält.
Eine Episode über das Souveränitätsparadox: Unabhängigkeit von US-Cloud-Konzernen verlangt genau jene physische Infrastruktur, die vor Ort auf Wasser-, Energie- und Akzeptanzprobleme stösst.
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5 Minuten
Am 12. Juni 2026 sperrt die US-Regierung den Zugang zu Anthropics stärksten Modellen für den Rest der Welt. Einen Tag später veröffentlicht ein chinesisches Unternehmen ein Modell, das fast gleich gut ist, für praktisch jeden kostenlos herunterladbar.
Das ist kein Zufall im engeren Sinn, aber ein Lehrstück darüber, wie Abschottung den eigenen Wettbewerbsvorteil untergräbt.
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5 Minuten
Bundeskanzlei, Armee und Wettbewerbskommission fahren gerade drei unterschiedliche Strategien gegen dieselbe Abhängigkeit, während der Kanton Schwyz im selben Moment auf Microsoft 365 wechselt.
Eine Einordnung zu Vendor Lock-in, mehr als einer Milliarde Franken Lizenzkosten über zehn Jahre und der Frage, was digitale Souveränität in der Verwaltungspraxis tatsächlich bedeutet, jenseits der Schlagzeile.
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5 Minuten
Anthropic bringt Fable 5 wieder an den Start, stuft es aber klar als Premium-KI ein: weg von „All-you-can-eat“-Abos, hin zu nutzungsbasierten Preisen pro Anfrage bzw. Token. Für viele Nutzer wirkt das wie eine versteckte Verteuerung – faktisch werden vor allem intensive Nutzung und komplexe Prompts teurer, während gelegentliche Nutzung bezahlbar bleibt.
Damit verschiebt sich die Logik: KI verhält sich zunehmend wie Cloud-Compute. Wer Fable 5 als Frontier-Modell einsetzt, muss seine Prompts, Kontextlängen und Aufrufhäufigkeit im Griff haben, sonst eskalieren die Kosten schnell. Für Unternehmen ist das ein Signal: Standardaufgaben auf günstigere Modelle, gezielte Wertschöpfungs-Hebel auf Fable 5 – mit klar definiertem Budgetrahmen und Kostenmonitoring statt „wir testen mal ein bisschen KI“.
Rund 10 Euro pro Million Eingabe-Token, etwa 50 Euro pro Million Ausgabe-Token. Wer lange Prompts, grosse Kontexte und viel Output produziert, landet schnell im zwei- bis dreistelligen Eurobereich pro Sitzung.
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Mein Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau digitaler Geschäfts- und Wachstumsmodelle durch Educational Consulting – der Schnittstelle von Bildung, Technologie und unternehmerischem Denken.
Damit verschiebt sich die Logik: KI verhält sich zunehmend wie Cloud-Compute. Wer Fable 5 als Frontier-Modell einsetzt, muss seine Prompts, Kontextlängen und Aufrufhäufigkeit im Griff haben, sonst eskalieren die Kosten schnell. Für Unternehmen ist das ein Signal: Standardaufgaben auf günstigere Modelle, gezielte Wertschöpfungs-Hebel auf Fable 5 – mit klar definiertem Budgetrahmen und Kostenmonitoring statt „wir testen mal ein bisschen KI“.
Rund 10 Euro pro Million Eingabe-Token, etwa 50 Euro pro Million Ausgabe-Token. Wer lange Prompts, grosse Kontexte und viel Output produziert, landet schnell im zwei- bis dreistelligen Eurobereich pro Sitzung.
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